06. Zen/ 07.08.2022

…und dann ist es soweit, der Raum für weitere Textzeilen ist entstanden. Ich überarbeite mal wieder diese Seite. Und beginne mit den technischen Vorgaben.


Technische Vorgaben:

  • BSA Tretlager 68mm/ optional falls nötig oder idealer 73mm
  • versetzte Ösen für Trinkflaschenhalterung/ en im speziellen am Unterrohr obere Seite (angedacht hier <klick> und hier <klick> oder hier <klick>/ Bilde kommt aber noch)
  • keine eingepressten Steuerlager
  • Bereifung 28″ 45mm optional 29″ in schmal
  • hydraulische Scheibenbremsen vorne 160mm optimal 180mm/ hinten 160mm
  • 2X11 Antrieb (Shimano GRX oder vergleichbar) mit optional 48 oder eben 46/30 auf 11-36 oder mehr als 36/ optional ideal? elektronisch geschaltet
  • und da es bis jetzt irgendwie zum Thema Stahlrahmen tendiert muß unabdingbar an der Unterseite des Stahlrahmen irgendwas gegen passieren was gegen Lackschäden wie hier <klick> vom Steinflug schützt! (die Idee dazu eine Art förmlich angepasster Kunststoff oder Aluschutz, der mittels Befestigungsösen am Rahmen montiert wird)
  • at last, die Rahmengeometrie des Stahl Renner nur mit den technischen Vorgaben, eben weil dieses Rad zu mir am besten passt und damit auch das Fahren die beste Lösung ist

Rad- & Lenkerform

Da ich zur Zeit zwei Räder fahre gibt’s da ein paar Ideen dazu.

Das CAADX

…ist ein Cyclocross aber irgendwie ist das zumindest nach der letzten Cyborg OP (auf der rechten Seite stehe ich gut 1 bis 1,5cm höher, um nicht zu sagen, daß mein Bein dort länger ist) ein wenig weniger passgenau.

Den Vorbau mußte ich schon entsprechend ändern und jener bringt nun den Lenker um 7° nach oben. Zusammen mit dem ebenfalls heraus gezogenem Sattel sind nun die Längen- Höhenverhältnisse gut verschoben.

Anders und damit praktisch gesagt, währen ich vor der Anpassung an diversen Steigungen auf die 15% zu und drüber keine Probleme hatte, neigt nun das CAADX eben bei diesen Steigungen vorne am Lenker leichter zu werden, bis hin zur einer Tendenz abzuheben.

Das wird da durch kommen, daß der Rahmen nun nicht nur ein klein wenig zu niedrig ist, sondern auch um ein (maßgebliches) Stück zu kurz. Weiter in der Betrachtung der Geometrie und zwar im direkten Vergleich der…

Stahl Renner 

Jener war und ist ja eher ein Rennrad vom Rahmen her. Hier kann ich sagen, daß ich insgesamt besser auf dem Rad sitze, mich wohler fühle und auch im direkten Vergleich besser lange Strecken zurück legen kann.

Grundsätzlich würde ich mir also die Rahmengeometrie des Stahl Renner wünschen mit der Möglichkeit die oben angedachten Reifendimensionen fahren zu können (wobei mir klar ist, daß das nicht einfach so gehen wird => Rahmenbau).

Lenkerform

Inzwischen kann ich aus tiefsten Herzen sagen, die Form des Rennrad-Lenker, ja auch gerne bei Gravelbikes wenn auch verändert/ immitiert genutzt, bei mir komplett überflüssig ist.

Am CAADX fahre ich zu 99,9999999% auf den Griffen der Schalt-Bremshebel-Kombi (mal abgesehen davon, daß sie nicht annähernd so bequem sind wie die Griffe am Stahl Renner).

Die Griffhaltung am Oberlenker nutze ich dann noch am „meisten“ (was aber auch Mist ist, da dort der Bryton Tacho aber eigentlich auch regulär der Topeak Lenkertasche dran ist). Die Unterlenkerhaltung hat bei mir noch nie, also auch vor den beiden Cyborg OP‘ s, Frohlocken hervor gerufen.

Mein Eindruck dazu, hatte ich die Unterlenkerhaltung eingenommen wurde nicht nur mein Buckel so krumm, sondern das Rad verkürzte sich! Das machte die Fuhre relativ nervös auf schnellen Geradeausfahrten. Ungut wie man wohl eindeutig befinden kann. Angemerkt sei, bei einem reinrassigem Rennrad mag das anders sein.

Unter dem Strich würde ich also zu einem geraden Lenker neigen, wobei es da noch zwei Betrachtungswinkel gibt.

Historisch betrachtet ist man ja mit der Bezeichnung Gravelbike nicht automatisch an einen krumm gebogenen Lenker gebunden.

Gravel besagt eigentlich nur was zu dem befahrenem Untergrund. Die ersten Gravelbikes nannten sich Mountainbikes, die ja in den Anfangszeiten auch komplett ungefedert waren und später kamen noch mal die ATB (All Terrain Bikes). Was spricht also dagegen? Grundsätzlich erst mal nichts.

…und um dem noch einen drauf zu setzen, ist der Lenker gerade, stoßen auch keine Enden einer Lenkerrollpacktasche von innen an den Lenker.

Betrachtungswinkel I/ Schaltung & Bremse

Das Thema wird noch ein wenig holperig für mich werden. Doch halt warte, holperig könnte schon ein gutes Stichwort sein.

Bei diversen Abfahrten von Humbert abwärts mußte ich immer wieder feststellen, daß es sich mit einem geraden Lenker (hab ich ja am Volotec) nebst entsprechender Bremshebel besser fahren lässt, als mit den Brems-Schaltgriff-Kombies.

Man hat einfach den Bremshebel besser in Kontrolle und kann so besser dosiert bremsen. Auch ist die aufgebrachte Kraft am Bremshebel ist geringer, eben weil man den Bremsgriff besser (an den spitzen Enden) greifen kann.

In meinen Augen also durchaus ein Pro-Argument, zumal ich ja auch, wie schon erwähnt, am Stahl Renner mühelos dreistellige Kilometer fahren kann.

Betrachtungswinkel II/ Schaltung & Bremse 

Durch den geraden Lenker hätte ich nicht nur eine bessere Lenkerergonomie, sondern eventuell auch mehr Spielraum bei der Auswahl der Schaltung und den Bremsen. Hab ich das?

Alternative Schaltung…

…ist bei mir zur Zeit ein Gedankenthema. Ja ich geb es zu, mit den technischen Finessen, im speziellen der Feinjustierung Zugspannung werde ich nicht wirklich warm. Dazu macht man das zu selten und so könnte man doch einfach…

…zu einer elektronischen Schaltung greifen.

Die oben genannte Shimano GRX (speziell für das Thema Gravel entwickelt) gibt es auch in elektronischer Form. Gut daran, nicht nur ausschließlich für einen 1-fach Antrieb an der Kurbel, wobei dann hinten zwischen 11 und bis zu 13 Gänge genutzt werden könnten, sondern auch in der vor mir genutzten Form eines 2-11 Antriebs.

Dummer Weise hat Shimano wohl aber die Kommunikation zwischen dem Schalthebel und den dazu gehörigen Schaltwerken nicht via Funksteuerung gelöst, sondern über Kabel.

Irgendwie spricht mich das jetzt aber nicht sehr überzeugend an. Denn in wieder zusätzlich verlegten Kabeln sehe ich eine potentielle Fehlerquelle.

Sram als der zweite große Anbieter, wenn auch weit hinter Shimano, setzt die Schaltbefehle via Funk um. Das scheint mir sinnvoller zu sein…

…aber leider bietet Sram keine 2-11 Schaltung an.

Campagnolo…?

Drehen wir die Sache doch mal um und wagen, wenn zunächst auch nur gedanklich, den Ausflug in die schöne aber vor allem noch neue Welt des 1-X Antriebs.

Fragestellung 2-fach oder doch 1-fach Antrieb…

…mit einem kleinen aber auch eben nicht unerheblichen Schönheitsfehler.

Grundsätzlich finde ich die Idee an der Kurbel mit nur einem Kettenblatt aggieren zu können ja nicht verkehrt gedacht.

Ich habe zwar auch kein Problem mit einer 2-fach Schaltung an der Kurbel, ja es ist ein gewisser Kraftaufwand beim schalten auf das große Kettenblatt und natürlich will auch die Auswahl des richtigen Kettenblattes bei Berganfahrten rechtzeitig gemacht sein, aber es geht recht gut.

Am massivsten stört mich, das bei 1-fach Schaltungen die Auswahl und die Kosten der dann noch verbleibenden Möglichkeit überhaupt was schalten so vorhanden sind.

Greife ich nur zu einer (wie bisher) 11-fach Kassette wird entweder die Stufungen und damit die Gangsprünge zwischen den Gängen deutlich – unharmonischer – sondern man hat auch weniger Gänge, als an einer 2-11 Schaltung.

Die Hersteller versuchen das ja mittels Kassetten mit entweder 12 Gängen oder sogar 13 Gängen zu kompensieren.

Das mag auch (von mir bisher noch nicht gefahren) passabel bis gut, sehr gut klappen…

…aber wenn so eine Kassette mal locker noch eine Eins, eine Zwei oder sogar eine Drei vor dem von mir bisher bezahlten Preis stehen hat, dann fange ich an ernsthaft zu überlegen.

Zumal die Auswahl an diesen Kassetten eingeschränkter ist, aber auch die Verfügbarkeit. Und in diesen Zeiten, wo man eben nicht jedes Teil weder beim Händler um die Ecke noch bei irgendeinem Onlineshop bekommt, wird die Sache eng.

Denn merke, Kassetten sind auch bei guter Pflege Verschleißteile und somit irgendwann auf. Somit habe ich also auch an dem Punkt eine gewisse Hemmung.

… ausprobieren würde ich sowas aber trotzdem mal gerne.

Bremsen weiterführend 

Gehen wir jetzt mal davon aus, ich nehme einen geraden Lenker und finde auch meine Schaltung, dann könnte ich unabhängig von der Schaltung ein Bremssystem wählen.

Sram contra Shimano contra XY 

So gut mich auch Sram als Label anspricht, schon bei der Suche und letztendlich auch bei der Auswahl zum CAADX war Sram – raus.

Sram nutzt leider, und das betone ich ausdrücklich, ein DOT Öl zum Betrieb seiner Bremsen. Jenes Öl hat aber leider die blöde Eigenschaft Wasser zu ziehen. Das bedeutet weiterhin, ein bis maximal alle zwei Jahre muß das Öl gewechselt werden. Shimano war da cleverer, ungeachtet potentieller Vor- oder auch Nachteile.

Gerader Lenker, Schaltung und Bremsen

Mit einem geraden Lenker könnte ich also eine Sram Schaltung (weil funkgesteuert) fahren und eine Shimano Bremse (oder andere gute Alternativen).


Seitens bikephreak wurde die Info durch gereicht, daß wohl Rahmenbau Krautscheid in Alu machen tut. Stahl ist zwar angenehm vom Rahmenmaterial her, aber nach den Erfahrungen im schnöden und nicht immer ganz ruhigen Umgang innerhalb der Nutzung mir zu empfindlich.

Die kurz via der Website in Augenschein genommen Alurahmen sehen so…

…lala aus. Oder, wäre jetzt nicht so mein Ding. Womit man zumindest beim Macher erneut bei Stahl wäre.

Hierzu hätte ich aber eine Idee vor allem den kritischen Bereich am Unterrohr zu schützen. Ein entsprechendes Alublech/ Kunststoff“blech“ befestigt an zusätzlichen Halteösen.

Um bei Stahl zu bleiben, käme noch Edelstahl in Frage und damit der Schmied Marshall. Wie es da aber mit Umsetzbarkeit im Verhältnis Gewicht ausschaut, ist natürlich offen.

Titan als Rahmenmaterial ist bestimmt chic, unempfindlich und auch sehr leicht, hat dann aber dank des Exklusivstatus auch einen entsprechenden Preis. Bei Lottogewinn kann man da drüber nachdenken.

Carbon wäre als leichtes und schwingungstechnisch bestimmt gutes Material keine schlechte Idee. Hier wird´s aber wohl kaum Möglichkeiten geben ein BSA Schraub-Tretlageraufnahme zu bekommen, geschweige denn die speziell versetzte Montageöse für meine „Bar“. Den Preis lass ich mal außen vor.
Und so wäre halt Alu wohl eine gute Wahl.

Hab da mal bei den Modell-Bildern/ Krautscheid gestöbert…

Schaut schon heiß aus. Für eine weitere mir durchaus genehme farbliche Gestaltung könnte dann ein weiterer Klassiker herhalten.

Ein weiteres Bild mit der Quelle Instagram Michi/ steelisreal – dinolfo_cycles <klick>

Um von einem weiteren (heißen) Kandidaten einen bildlichen Eindruck zu gewinnen…

…ein VPACE Bikepcking Titanrahmen im Gesamtaufbau.

Keine Buchstaben aber ein Foto was zeigt, wie ich mir das mit dem Versatz des Getränkehalters vorstelle.

Natürlich könnte man diese Aufgabenstellung auch via eines entsprechend gefertigtem/ modifiziertem Flachenhalter gelöst werden.

Weitere Bilder von der Schrägmontage

Neben den diversen Gedankenansätzen oben mal ein paar Label die mir bisher so ins Auge gefallen sind.

Weitere Text folgt…


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