+20c° und deutlich mehr – Update

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ein paar Tipps u. Spontaneinfälle von mir zu sportlicher Betätigung in Temperaturregionen, die hier im mitteleuropäischen Raum nicht ganz so selbstverständlich sind.

Natürlich alles ohne Gewährleistung und im Hobbybereich – kein Profisport. Soll ja noch Spaß machen oder ?

Zunächst mal, mal sollte sich im Sinne seiner eignen Gesundheit nichts selbst vormachen. Betätige ich mich nicht regelmäßig in Maßen bei höhren Temperaturen oder auch bei nur niedrigeren, sollte man es geruhsam angehen lassen.

Grundlage jeder Betätigung unter Anstrengung ist der „Treibstoff“ oder anders gesagt, die Motivation.

Flüssigkeit: dieser „Treibstoff“ besteht in aller ersten Linie aus und der absoluten Bevorzugung von Wasser und zwar pur nicht zu kalt, eher wärmer und mit nur geringem Kohlensäurengehalt. Da muß man nicht so schnell bzw. oft Bäuerchen machen und ergo mehr trinken. Außerdem wird dann auch der Verdauungstakt nicht noch zusätzliche durch´s Aufstoßen belastet.

Leichte Fruchtschorlen, also in einem eher dünnen Verhältniss gebraut, können ganz sinnvoll sein, wenn sie das Trinklust des Nutzters erhöhen. Ganz einfach weil´s besser schmeckt. Es sollten dazu aber mehr naturbelassenen Mischgetränke verwendet werden, weil diese außer dem natürlichem Fruchtzucker sowie Inhaltstoffen nix beinhalten.
Anders gesagt, nehme ich eine Fruchtschorle die schon mehr mit süßer Brause zu tun, schmeckt es zwar besser, aber man bekommt auch mehr Durst. Und da der Anteil an reinem Wasser, welches der Körper braucht, nicht sehr hoch ist, bekommt er A nicht genug davon und B wird der Körper durch die anderen unnatürlichen Zusatztstoffe nur wieder mehr belastet.

Stärker Fruchtschorlen oder zuckerhaltige Getränke haben während der Betätigung eigentlich nix zu suchen. Gründe wie oben. Hinterher können sie zum auftanken, in Maßen, aber wieder sinnvoll sein.

Parameter: die richtige Trinkmenge ist so eine Sache. Im Grunde genommen belastet eine Menge von mehr als 200ml Flüssigkeit pro Stunde den Körper wieder zu stark. Trinken sollte man also eher ständig in kleinen Schlücken. Gerade während der Tätigkeit.
Hier ist aber auch kann aber auch maßgeblich sein: die Intensität der Tätigkeit. Bewegt man sich nun mehr, kann eine höhere Trinkmenge durchaus hilfreich sein. Wichtig, oder gut, weil aus eigener Beobachtung & Erfahrung, hier ist herausfinden wie´s für einen am besten passt. Ich sage, auch hier eher öftres kleinen Schlücke, diese dann aber über den Zeitraum als Stunde definiert öfters.

Ich persöhnlich komme da auch schon mal auf 1 Liter pro Stunde.

Ein paar recht einfache Weißheiten zur richtigen Trinkmenge, die ja von den oben genannten 200ml Flüssigkeit pro Stunde aufgrund von Körpergröße und Umfang variieren kann.

  • wenn man schon Durst hat, ist es zu spät, man hat schon zuwenig getrunken ergo ist vorher richtig & genug Trinken eine Lösung
  • ist der Urin fast oder ganz weiß, hat man genug getrunken ergo ist er richtig gelb und hat einen sehr intensivieren Geruch, passte die Trinkmenge nicht

Natürlich bei entsprechender Hitze und/ oder körperlicher Betätigung kippen die Verhälnisse. Man kann eigentlich gar net mehr genug trinken. Da helfen nur noch Ruhephasen und andere Abkühlungen ( Schatten, Kofbedeckung, eine kühle Brise etc. ).

Feste Nahrung: bietet eine andere Basis. Klar ist, kurz vorher sollte man nicht mehr Unmengen essen, von wegen zu hohe Belastung des Organismus. Auch sollte die Nahrung eher leichte Kost sein. Zwischendurch mal ein bischen Obst ( Apfel, Birne, Banane, Weintrauben, Pfirsich etc. ) ist bei langanhaltender Betätgung durchaus sinnvoll.

Aber auch gehaltvoller Leckerchen dürfen schon mal sein. Der Körper verbrennt viel also darf auch mal was rein gehen. Allerdings hier wieder nur kleinere Mengen. Nüsse oder mal einen Müslriegel, Vollkornbackwaren, ruhig auch mal einen Riegel Schokolade. Am besten natürlich nachtanken wenn man pausiert, oder ganz fertig ist mit dem „Sport“.

Pause: sollten auch sein und zwar so wie man sie selbst braucht. Es hilft nix, sich dem Rythmus andere anzupassen, die schon gerne mal „weiter“ ziehen, schneller machen wollen. Stichwort Gruppendynamik auch mal im Hinterkopf behalten. Lieber öfters mal ein kurzes Innehalten, ein Schluck Wasser im Schatten bei einem neten Luftzug, etwas Luft holen und dann weiter.

Abkühlungen: Schatten, Fahrtwind, kalte Wassergüsse langsam vom Fuß abwärts nach oben, eventuell kalte Umschläge helfen fast immer. Eiswasser oder auch Eis essen ist mit Vorsicht zu genießen. Gerade Eis essen gehört eher in die Hinterherphase, da der enthalten Fruchtzucker im Eis, soweit es sich um richtiges Eis handelt, zu hoch konzentriert ist und die Speise zumal noch zu kalt ist.
Es ist dann wie mit kalten Getränken. Sie verschaffen zwar eine kurzfristige Erfrischung in Form eines angenehmen Gefühls, aber gerade in großen Mengen, verursacht die Temperaturdiffrenz eine ( zu ) hohe Belastung.
Und so verhält es sich dann auch mit Eis zum kühlen. Das ist ein gute Sache um die Temperatur mal zu regulieren, oder für hinterher. Hilft auch hinter gut gegen Muskelkater.😉

Stichwort passive durchblutungsfördende Maßnahmen.

Kleidung: je heißer deso lockerer und wenn möglich schnelltrocknend. Da gibt es inzwischen reichlich Auswahl. Im Herbst mal die Fachgeschäfte aufsuchen und nach Sonderangeboten/ Abverkäufen schauen. Klar kostet zumeist etwas mehr als ein Baumwoll T-Shirt, dafür ist´s aber immer angenehmer zu tragen. Man hat nicht ständig das Gefühl klaschtnass zu sein.
Bei starker Sonneneinstrahlung schützen je nach Hauttyp. Gerade der Kopf ist als Hitzesammelquelle gut „beliebt“. Ihn also bei praller Sonne durch eine entsprechende Kopfbedeckung schützen. Im Schatten, der Kühlung wegen, besser „oben ohne“.

Was passiert im Körper ? aus eigener Beobachtung: ein paar zusätlich nachgereichte Zeilen, die ihren Ursprung hier <klick> haben.

Der Körper kann nur noch sehr schlecht kühlen um seinen optimale Betriebstemperatur zu halten. Er entzieht sich quasi selbst Wasser aus allen seinen Reserviors. Neben dem zunächst anstehenden Blut geht es in der späteren Phase an die Zellen selbst. ( Die letzte Phase ist aber hier zum Glück noch nicht im Fokus.)

Wenn dem Blut Wasser entzogen wird, es also verdünnt wird, muß das Herz schneller arbeiten ( Puls ), um die trägere Flüssigkeit Blut zu pumpen. Das geht dann in Kombination mit dem Systhem, das der Körper ohnehin schon anfängt sich mit dem herunterkühlen zu „beeilen“, weil er erkennt, oha es wird Zeit das sich was tut.

Bei erhötem Puls also noch Cola oder Traubenzucker zuzuführen und so den Puls nochmal anzukurbeln ist also in meinen Augen kein guter Plan.

Angesagt ist, Ruheposition sitztend, um den Kopf als Hirnmasse zu entlasten, im Schatten sitzten obptimal mit seichter Windführung, kühlende Maßnahmen wie verschwitzte Kleidung wechseln, kalte Umschläge oder eben auch eine kaltes Getränk, aber im Behältniss lassen, es dafür als einen Art Kühlpad zu verwenden. Die Stellen sind ja bekannt wo es gut tut etwas kühlendes drauf zu haben.

Und natürlich trinken um das Flüssigkeitsdefizit auszugleichen.

Anzeichen für Dehydrierung, Überhitzung in weitere Folge Hitzschlag sollte man sich ruhig mal antun zu ergooglen.
Das Fatale ist, der Betroffenen merkt es in den Fällen wo ich mit von der Partie war kaum oder erst sehr spät und auch das konnte ich im Nachhinein zumindest für mich ausmachen, er deutet es einfach falsch.
Weiterhin hat man als Fremder es auch nicht so leicht, die Anzeichen zu erkennen. Und ! selbst wenn man die Anzeichen erkennt, ist es immer schwer auf die Person einzuwirken.

Warum lässt sich auch fix erklären.

Der Person geht es nicht gut und ist quasi in eine Art Zustand zwischen Gereiztheit, resultierend aus dem Unwohlsein, hier und da spielt auch Überschätzung eine nicht ganz unwichtige Rolle oder auch schon eine gewisse Aphartie.

————-

Unterzuckerung/ Burnout sind dann in meinen Augen eher Folgeerscheinungen. Hier würde ich, nüchtern betrachtet die Sache so sehen.

Da durch das der Körper überhitzt war oder ist, je nachdem, und sich doch arg bemüht sich selbst runterzukühlen verbrennt er natürlich auch mehr. An dem Punkt könnte es sinnvoll sein, eine gewisse Menge an Kallorien zuzuführen.

Spontan fallen mir eher leichte Kallorien ein, wie etwa die schon genannten Obst, Apfel, Birne oder die immer wieder ja auch als sinnvoll empfundene Banane. Obst hat den weiteren Vorteil das es leichter verdaulich ist und auch in kleineren Einheiten zu sich genommen oder dargereicht werden kann. Also kleine Happen oder Stücke in Kombination mit Wasser halt.

Traubenzucker oder Cola/ zuckerhaltige Getränke würde ich eher nur in kleinen Schlücken, Dosierungen und auch erst nachdem derjenige sich deutlich abgekühlt hat, verabreichen.

Den Abkühlungsprozess sowie das Unwohlsein kann man als Außenstehender, so denke ich gut beobachten.

Kernthema ist auch hier, wie wir ja alle mal irgendwann beim Ersthelferkurs gelernt haben. Ruhe bewahren und so auch Ruhe auf die Hilfsdedürftige Person „ausstrahlen“, ansprechen und so im weiteren Verlauf auch selbst eine gewisse klare Betrachtung der Umstände erlangen.

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