23.140km/ 22.07.2012/ Sattel-Fest II

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Bike Alltag Volotec/ Bike Touren/ Sattel-Fest Hamm-Soest-Hamm: I´m so crasy, yeah ! Die erste Tour im Urlaub, zwei Wochen so gut wie nie auf´n Bock gesessen und dann gleichmal entspannt was unternommen. Ich ein Bike-Yunkie ? Nö warum ?

Ich hatte es ja gestern schon angekündigt.

Denn so wie es schon die Ausschreibung erahnen ließ, war die Sache eher entspannt. Das Sattel-Fest iss ja nu kein Bike Rennen für ambitionierte Rennradfahrer oder Kilometerfresser, sondern eine Möglichkeit für Gelegenheitsradler mal eine entspannte Tour zu machen. Gut nun muß man auch sagen, daß die Oneway 40km von Start zu Ziel für etliche einer Ultradistanz gleich kommt, aber es ist wirklich schön zu fahren.

Soweit so gut, auch wenn ich am Anfang an Kurhaus Hamm erstmal den Start suchen musste. Gibt ja aber genug Leute die wissen wo, ich habe dann einfach gefragt. Den Rundgang am Kurhaus wollte ich mir für das Ende aufheben, man braucht ja Ziele.

Von da ab ist der Weg bis zum Zielort Soest nicht nur abgesperrt für den PKW Verkehr sondern auch gut ausgeschildert. Zwischendurch gibt es in den Ortschaften immer wieder mal „Versorgungspunkte“ wo man verweilen kann, wenn man mag. Leider aber, und da komme ich jetzt auf einen Punkt…

…liebe, liebe Gelegneheitsradler, wenn man auf schmalen Landstraßen mit auch nur Radgegenverkehr unterwegs ist und die Strecke ansich abgesperrt ist, die allgemeinen Gültigkeit der Straßenverkehrsordnung ist nicht erloschen.

Das gilt insbesonderes für das Rechtsfahrgebot, für das vorausschauende Fahren und auch für das anhalten.

Wenn auf so schmalen Landstraßen nur zwei Radfahrer nebeneinander fahren, reicht das. Mehr als zwei muß zwangsläufig zu Engstellen mit dem Gegenverkehr kommen. Das schnellere so auch noch einen minimale Chance haben zu überholen ist schon fast zweitrangig.

Denn wenn man vorausschauend fährt, kommt es beim Überholen nicht zu Beinahe-Kollisionen. Und vorausschauend heißt auch mal nach hinten schauen, an Engstellen dem Überholwilligen Platz machen, sprich wieder mit Sicherheitsabstand rechts rüber – bitte.

Beinahe-Kollisionen ereignen sich auch gerne dort, wo ein vorausfahrender Verkehrsteilnehmer unvermitelt anhält, auf offener Strecke. Wer sich also ein Päuschen gönne will, in den Ortschaften ist das ja bestimmt super nett, dann bitte erst rechts an den Fahrbahnrand, dann das Tempo sichtbar deutlich verlangsamen und dann absteigen. Bitte nicht einfach in der Fahrbahnmitte oder noch besser auf der linken Fahrbahnseite halten, absteigen und dann noch mit dem Fahrrad quer zur Fahrbahn stehen bleiben um Ausschau nach einem Plätzchen zu halten.

Kommt nicht so gut, macht man mit dem PKW ja auch nicht so, oder ?

Danke.

Sonst ist bei solchen Veranstaltungen natürlich gemischtes Puplikum zugegen. Man kann also ganz entspannt alles abradeln. Auch mit den älteren Herrschaften, den Muttis und den kleinen Kindern.

Die Fraktion die es gerne besonders schnell mag, Rennradler insbesondere, sollten sich darüber im klaren sein, das große Massenspurts und waghalsige Überholmanöver mit daumenbreiten Abständen, wie sie bei Radrennen standard sind, hier völlig fehl am Platz sind. Leider hatte ich immer wieder die gleiche Gurppe vor mir, die erst Gas gab und dann aber irgendwann wieder vor mir war. Einer dieser Gruppe hatte aber bei eine Überholmanöver unglücklich eine Mitradlerin touchiert. Sie ging wankend-fahrend fast in den linken Graben. Den Kommentar von mir, wiederlegte man, es sei ja noch Platz genug gewesen. Ach was…
„Mädels“ hättet ihr mich getroffen, wäre es gut gewesen ich bliebe liegen und Ihr wärt schnell weg.

Ich habe übrigens meine wohlverdiente Pause im Coffe Jungle Soest, dirket am Bahnhof gemacht. Kenn ich ja vom Job her, immer lecker und super Preisleistungsverhältniss. Ein schönes halbe warmes Baguette, eine Flasche Wasser zum nachfüllen, einen Latte Macchiato nebst eines Donuts mit weißem Suckerguss drüber und ganz raffiniert, hatte ich so noch nie, mit Schokocreméfüllung. *Schmatz*
Unterwegs gab´s nur Wasser aus´e Pulle und irgendwann auf der Hinfahrt noch ein „Affenschnitzel“.

Wie immer ein trockenen Daten:
die Pace: 102km in 4:56h total/ 20,86km/h Schnitt
und hier die Strecke mit 50hm

Jetzt muß ich aber ehrlich sagen, die „Nummer“ so frisch nach der Radlerpause hat bei Kilometer 85 ein paar Motivationsschwächen ausgelöst. Die Beine gehen aber noch, aber wenn ich aufstehe liegt der Puls noch in der Ruhephase. Mal sehen wie´s morgen so wird. Aber diese Tour hat auch wieder gezegt so einen Raduntehose oder gar einen Radhose könnte für noch längere Ausritte sinnvoll sein kann. So hart im Nehmen wollte ich dann doch nicht sein. Ich wollte ja eigentlich nochmal im Urlaub mit dem Stahl Renner via B1 so Richtung Padaborn.

Anbei noch ein zwei Impressionen von der Tour, einmal am Pausenpunkt und dann nochmal von der Rückfahrt.

Tüssken

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