23.594km/ 09.09.2012

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Bike Alltag Volotec/ Bike Heimattouren: so die Herrschaften, ich habe seid Freitag nach dem Feierabend insgesamt 212,64km in 594 Minuten oder 9,9 Stunden zurückgelegt. Was dann einen Schnitt von 21,48km/h macht. Am Freitag, wie bereits berichtet, noch mit dem Stahl Renner. Und ab Samstag Morgen mit dem Volotec.

*kurze Denkpause*

Natürlich will ich mich damit provozieren, denn die Fahrt vom Freitag hatte ja ansich nicht der Heimattour zu tun. Aber unter dem Strich finde ich das schon eine Menge.

Kurz um die Geschichte. Natürlich wollte ich mal wieder mit dem Rad in die Heimat düsen. Da anfänglich noch nicht feststand, ob überhaupt jemand aus dem Radforum mitfährt, dachte ich zunächst an eine Erkundungsrunde vom Pheonixsee aus via den Emscherradweg.

Abenteuer pur, da mit höchster Wahrscheinlichkeit ganze Passtücke vom Phoenixgelände weg bis zum Dortmunder Hafen so als Emscherradweg bestenfalls als Baustelle existieren würden. Klar war somit dann auch, daß ich das keinem Mitfahrer zumuten würde, es würde also eine Solofahrt.

Weiterer Plan war dann, am Sonntag auf der Rückrunde, dann also mit Mitleidensgenossen, mir diese Runde „anzutun“. Die wollte ich eben fahren, weil ich da schon seid langem einen von mir bisher noch nicht unter die Räder genommenen Radweg hinter der Steigung Hohensyburg entdeckt hatte.

Doch es kam ganz anders. Nach einigen Missverständnissen habe ich mit mit looking4aride alias dagger aus dem Radforum am Lünener Preußenhafen um 11:00 Uhr getroffen und sind dann eben so ganz grob jene Runde gefahren ( Route unten ), die wir schon letztes mal ab Gelsenkirchen gemacht hatten. Dagger as Guide hatte allerdings einige „Nettigkeiten“ zusätzlich eingebaut. Gerade die Sachen um die Halden Hoppenbruch waren sehr nett. Das ist mal was richtig hohes, mit 130m,  hier in der Gegend und wie man ja auch auf Wikipedia nachlesen kann, wohl unter MTB Sportlern nicht ganz unbekannt.
Uns waren aber Hardcorausflüge durch Buschwerk, Ermangelung an passenden Bikes, verwehrt. Looking4aride hat zwar ein HT, war aber mit seiner Tourenmaschine akkut unterwegs, klar wer will schon mit einem 26″ HT 90km schruppen, und ich nur mein Volotec.

Irgendwann kam ich dann mal bei meiner Mom an. Das Ziel sozusagen. Ich bin halt immer mal wieder gerne in der alten Heimat, Muttern freut sich riesig, kann dann mal wieder echte Portionen kochen und Abends geht´s dann auch hin und wieder mal in´s Schauburg Filmpalast Buer. Diesmal stand der neue Woody Allen mit „To Rome with Love“ als abendtliche Unterhaltung an. Zu Essen gab´s Lammkeule, Polenta und grünen Blattsalat. Vorher wurde aber natürlich erstmal 1 Liter Wasser nachgefüllt und geduscht. Nicht das ich unteerwegs nichts getrunken hätte, ganz im Gegenteil, auch da sind schon fast 2 Liter in mich hineingeflossen, aber es war dann doch schon gut warm.

Morgens nach einen reichhaltigen Frühstück mit Rührei, geräucherter Makrele und zwei „Schnitten“ ging´s dann wieder auf die Rückrunde. Diesmal aber leider alleine, aber Ruhepausen müssen eben auch mal sein. Und das mit den Pausen würde sich nun auch für mich als eine notwendige Tatsache darstellen. Schon gut nach einer Stunde Fahrzeit, habe ich mich das erstamla an dem Emscheraussichtsturm in den Schatten gehockt. Es war doch nochmal deutlich wärmer, als am Vortag.
Der nächste Fastpausenstopp war dann am Schiffshebewerk, wo praktischerweise heute Tag der offenen Tür war. Schön im Schatten rumlaufen und ein paar nette Shots machen ( Bilderdirketlink unten ). Dann wieder ab durch die alte Schleuse am Kanal entlang. Das war schon teilweise echt zermübend. Denn der Wind stand dirket von vorne, es war sehr warm, um nicht zu sagen heiß und die Sonne brannte richtig auf den Knochen. Und so habe, wie schon bei der letzten Heimattour Rückrunde einen Zwischenstopp an der örtlichen Tankstelle in Dortmund Mengede eingelegt. Ein Gatorade als erfrischender Energiespender floss zunächst die Kehle runter. Dann habe ich mir mal vorsorglich noch ein kühles Wässerchen eingekauft, denn der Tag könnte ja noch lang werden.
Von Mengede weg bin ich dan aber Richtung Lünen Brambauer unterwegs gewesen. Die Straße ging geradeaus, ich bin da noch nie langefahren, also habe ich es einfach mal gemacht. Nach ein paar Kilometern, orendtlichen Asphalt unter den Schlappen und auch wieder mit etwas Rückenwind ging´s dann auch Menthal wieder etwas Bergauf. An einer rechts Abbiegenden Straße ging es schnurr straks in ein mir bekanntes Industriegebiet. Da gibt es einen Halde. Muß ich noch was dazu sagen ?

Nö, da bin ich dann rauf…

…was dann auch so ziemlich das letzte Highlight des Tages war. Von dort runter bin ich dann nur noch mir bekannte Wege bis zum Lünener Preußenfhafen/ Seepark gefahren um von dort über meinen Rennbahn nach Hause zu kommen. Irgendwo zwischendrin habe ich mich nochmal in den Schatten gelehnt, an eine Leitplanke auf dem Seitenstreifen, mir noch einen Riegel gegönnt und auch nochmal kräftig an der Wasserflasche genuckelt.

Resumé: beid letzten Tage waren heiß und soviel „fressen“ wie man verbrennt kann man gar nicht, nur noch 85,6kg. Und das mit der Flüssigkeitszufuhr ist auch nicht immer so leicht.

Wie immer ein trockenen Daten für die Hinrunde:
die Pace: 91,14km in 4:42h total/ 19,39km/h Schnitt

Und die trockenen Daten für die Rückrunde:
die Pace:71,5km in 3:34h total/ 21,03km/h Schnitt

Die Streckenansichten auf Bikemap nebst den dazugehörigen Höhenmetern entfallen zunächts, aber als Grundlage darf man diese Ausfertigung <klick> von dagger, meinem netten Hinrundenbegleiter, zu Grunde legen.

Bilder von der Tour dürfen hier „bewundert“ werden.

Also bis dann

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