6.327km/ 22.09.2012

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Bikealltag Stahl Renner:

…die Daten für die Runde gleich vorab:
die Pace: 99,09km in 3:56h total/ 25,19km/h Schnitt
und hier die Strecke <klick> mit 140hm
Bilder von der Tour gibt es hier <klick>
und jeden verdammten Meter mit der 53-16 Übersetztung

…ich befürchte schon fast, daß ich morgen eine Auszeit brauchen werde. Zumindest werde ich kaum Radfahren. Und das mit der Energienachfuhr werde ich wohl auch noch etwas in´s Auge fassen müssen, 2.464kcal/ 10.316kJ, bei der Runde.

Singlespeedmodus-Touren/ crazy Fahrten: heute war so ein Tag ich mußte einfach was machen. Nach dem Ausschlafen, einem ausgedehnten Frühstück, etwas Menthaltraining und einigen anderen mehr oder weniger unwichtigen Dingen habe ich mich zunächst bis zum Mittagessen gerettet. Nach dem Essen war ich immer noch recht fett und faul, woran auch zunächst mal nichts ein Espresso ändern konnte. Um kurz vor drei Uhr habe ich dann nochmal aus dem Fenster geschaut und das Wetter für fahrttauglich befunden. Also bin ich dann mit dem Stahl Renner los.

Die Abfahrt war ganz entspannt, groß hatte ich mir eh nichts vorgenommen und so habe ich dann schon an der ersten Brücke ertsmal ein paar schöne Shots gemacht. Kurz vorher hatte ich beschlossen mehr oder weniger die alte Runde zu fahren, die ich immer damals so hier gedreht hatte. Also damals, als ich hier zugezogen bin.

Kurz nach dieser Brücke ging es dan auch schon los. Von da ab hatte ich praktisch konstant Gegenwind und bei Stockum war dann auch gleich jener „Berg“ der mich auch schon immer damals versucht hatte in die Knie zu zwingen. Natürlich auch diesmal wieder vergeblich.

Aber ich will gar nicht mal detalliert alles von der Strecke erzählen. Heute geht es mir um´s Singelspped fahren, in meinem Falle eher um den Singelspeedmodus. Den faktisch habe ich ja am Stahl Renner 3×6 Gänge, wovon ich allerdings jegedlich eine einzige Übersetzung nutzte, 53-16. Warum ? Gar keine Ahnung, es bockt halt. Bin schaltfaul und wenn´s halt mal mehr Gegenwind gibt oder eine heftigere Steigung, lässt man einfach langsamer gehen. Macht doch nix.

Natürlich hat das auch Nachteile. Ich brauche mindestens eine gute halbe Stunde bis ich warmgelaufen bin. Und die erste Stunde beim Radlen ist bei mir eh nur für´s Warmup. Somweit ist es schon mit mir gekommen. Dann geht´s ber meist recht locker von der Stelle.
Heute war es dann auch so, daß ich zumindest schon Seitenwind hatte. Und als ich einen Abzweigung mit einem Radwegschild sah, nutze ich die Chance um mir mal kurz „Erleichterung“ zu verschaffen. Wenige Meter weiter traf ich einen Teilnehmer eines RTF´s. Der hatte sich wohl auch auf dieses Radwegschild eingelassen und suchte nun den Tourenanschluss. Ich irrte also nicht alleine umher. Dumm für ihn war, er mußte Richtung Dortmund und war eher Fahrtrichtung Münster unterwegs, also völlig entegengesetzt. Ich wiederum hatte ja noch was vor an diesem schönen Tag und so war es mir schon fast egal wie ich diesen Tag sinnvoll totkloppe. Es motiviert halt Gleichgesinnte zu treffen.

Aber das war dann auch schon das einzige Treffen von Leidensgenossen. Die ganze restliche Zeit düste ich mehr oder weniger alleine umher, mal von einigen Samstagsradler abgesehen.

Und so strampelte ich langsam im Münsterland rum. Mit Kurs Ost, kam auch Rückenwind, ab ca. 17:45 hing die Sonne nur noch schwach am Horizont und ich zog mir schonmal die Löffler GTX AS Vario ohne Ärmel an, weil es dann doch langsam anfing frisch zu werden. Kein Wunder, denn bis dahin hatte ich schon gute 2h auf dem Buckel und erst kurz vorher in Ascheberg einen kurzen Zwischenstopp zwecks Riegeleinwurf eingelegt. Eigentlich wollte ich eine Kumpel dort kurz besuchen, der ging aber nicht an´s Mobil, also zog ich weiter.

Ab Beckum machten sich dann aber so langsam die Eindrück der Fahrt bemerkbar. Die B 61 immer geradeaus, das war zwar optisch recht ansprechend mit der untergehenden Sonne, aber die B 61 kennt so gut wie keinen Randstreifen. Bedeutet, man kurbel mehr oder weniger so nah wie möglich am rechten weißen Randstreifen. Und das gute 12 km lang. Lange Kilometer, die noch durch so nette langezogene Steigungen „verschönert“ sind. Aber was soll´s halt, es geht ja nicht darum eine Timemashine möglichst schnell von A nach B zu bewege. Wettkmapf und Doping kann ja jeder.

Aber auch das hat mal irgendwann ein Ende.

Am Kanal habe ich dann nochmal eine Päuschen gemacht um wenigtens etwas die untergehende Sonnenspiegelung auf dem Wasser einzufangen. Hat zwar nicht ganz so geklappt, aber wenigstens etwas

Also noch ein schönes Wochende.

…ach so, hier mal bitte reinlesen.

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