30.768km/ April-August Tour/ 23.08.2014

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Bikealltag Volotec/ Biketouren/ Erstbefahrung: heute war mal Radfahren angesagt. Ja klar, was denn auch sonst ? Man könnte meinen, ich fahre nur Rad, damit ich was zum fotografieren und zum tippen habe ( hatte ich ja mal erwähnt ).

Iss aber nicht so !

Also verabredet haben wir uns, also der Guide mit entsprechender Streckenkenntniss im Radforum.de. Morgens, nach dem Wecker bimmeln, bin ich erst nicht richtig in die Schuhe gekommen. Dann waren noch die beaked Beans nicht im Hause, womit dann also ein komplettes english Breakfast nicht ganz durchgezogen werden konnte. Was ist das für ein Tourenstart ?

Da treffen um zehn war schreckte ich mehr oder weniger um viertelvor hoch, schlüpfte schnell in die Radklamotten und schwang mich auf das Volotec. Pünklich um ca. zehnvor war ich an der Schleuse, also dem Treffpunkt.

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Dann ging´s los. Noch ein paar Meterchens am Kanal hoch und dann links ab. An der Stelle gesagt, die Tour hatte alles an Wetter, was es so gibt. Strahlender Sonnenschein bei fast 20c°, Nieselregen, Starkschauer, Blitz & Donner und im Abschluss sogar noch ein wenig Hagel. War zwar schön, aber so ein zwei Wetterattacken hätten nicht sein müssen.

Gut wir sind dann recht zügig aber immer noch gemütlich den Werse Radweg entlang. Den ersten kurzen Stop-Over gab es an der Halde in Ahlen. Dort stand auch eine der wohl noch recht neuen Sitzgelegenheiten mit fettem Tisch und einer Schautafel, was man da so vor oder um sich hat.

Von dort ging es dann recht zügig in die ahlener Innestadt, wo dann ein angemessenes & koffeeinhaltiges Heißgetränk nachgekippt wurde. War auch passendes Wetter dafür, draußen Sitz und Abstellmöglichkeiten für die Bikes inklusive.

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Nach diesem Stop dann noch etwas quer durch Ahlen, aber nur auf dem Werse Radweg. Hinter Ahlen wurde es dann echt ländlich. Schmale asphaltierte Wirtschaftswege, hier und da entsprechendes Buschwerk und oft ein so schönen Verlauf wie auf dem Bild.

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Leider zog es sich dann wettertechnisch immer mehr zu. Dunkle Wolken tauchten recht zügig am Horizont auf und leider war die Fahrtrichtung genau in Windrichtung. Der anrückende Nieselregen nahm deutlich zu, was dann auch bei immer noch knapp 15c° so langsam zu nerven anfing. Nervig, weil man eigentlich kaum ein Ende sehen konnte.
Als es dann noch anfing zu donnern und zu blitzen, fing ich an mir Gedanken zu machen. Die Donner und blitze kamen näher und beraumte eine weiteren, diesmal Zwangsstop unter einem Carport bei einem dort am Wegesrand liegenden Bauern ein.

Da bis zum Zeitpunkt des Unterschlüpfens immer noch kein Dunkleswolkende sichtbar war, fing ich an mir weitere Gedanken, wie da wieder sicher und halbwegs trocken wegkommen ???, zu machen. Aber egal, erstmal standen wir geschützt und bekamen zumindest von oben kein weiteres Wasser mehr ab. Hin und wieder lugte ich um die Ecke, sah aber die längste Zeit so aus wie auf dem Bild.

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Ab einem Zeitpunkt X, gechätzt gute 15 Minuten Unterstand, lichtete sich die Lage. Es wurde wieder klarer am Horizont, der Regen ging in Niesel über, bis er dann ganz verschwunden war. Glück gehabt.

Wir sind dann erstmal wieder zurück zu der Abzweigung wo es zum Bauern ab ging, um dann dem Werse Radweg weiter Richtung Drehnsteinfurt zu folgen.

Das Wetter besserte sich so gut, das wir im Ortseingang Drehnsteinfurt wieder das volle Sonnenprogramm hatten. Gut, denn so würden die Klamotten wieder trocken. Im Orteseingang landeten wir in eine Kreisverkehr und mußte uns Orientierung verschaffen. Eine nette Einwohnerin, die gerade des Weges kam, wies und dann einen passablen Weg.

Inzwischen hatten wir beschlossen nicht weiter den Werse Radweg zu folgen, das auf einen späteren besseren Zeitpunkt zu verschieben, sondern uns besser in Richtung Heimat wieder aufzumachen. Wer weiß was da noch an Wetterchen kommt ? Und vor allen dingen, wie schnell ?

Wie es der Teufel aber so will, wir hatten die gesamte Rückfahrt Bombensonnenwetter !

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Ja genau so sah es aus und es war muckelig warm, stes knappe 20c°, ein laues Windchen. So macht Radtour Spaß. Da die Rückfahrt von Drehnsteinfurt auch deutlich kürzer war, standen wir schneller an einem Heimatsortsbahnhof als uns lieb war.

Da dort die Bahnschranken runter waren besprachen wir was wir noch so machen würden. Da es auch noch recht früh war, schlug ich eine mögliche Route am Kanal entlang, über die Bahndammtrasse rüber über den Kuhbachtrasse bis nach grob Lünen vor.
Bei dem Wetter ein längere Stunde Fahrt und Strecken die der Guide so noch nicht kennen würde, Revanche sozusagen.

Bikebasteln/ …hilf anderen !: gut recht schnell am Kanal angekommen, immer noch bei gute Wetter, sahen wir ein paar Radler gesetzteren Alters ein offensichtliches Problem hatten. Einen Plattfuß am Hinterrad ihres E-Bikes. Der Kleber vom Flickzeug war eingetrocknet, also bat man uns um Hilfe ( oder haben wir durch Zuruf nachgefragt ? ).

Gut der Kleber in meiner Topeak Survival Gear Box war auch alle, wie ich etwas entsetzt festellen mußte. Aber ich hatte noch einen Joker im Gepäck. Die Rescue Box/ Topeak hatte ja selbstklebende Flicken und die kamen jetzt zum Zuge.
Das hat dann auch super funktioniert ( und so werde ich davon noch einige nachbestellen, denn da ist eh weiter Posten offen… ).

Weiter im Tourbericht. Lange sind wir nicht mehr gefahren. Denn in Höhe des Erstreffpunkts der letzten Tour, schlug mal wieder der Wettergott zu. Das ganze ereignete sich in etwa so.
Schon bei der Aushilfsaktion fielen immer wieder mal ein paar Tröpfchen. Es hatte aber den Anschein, das jene Wetterfront mehr nordwestlich an uns vorbeiziehen würde.

Wir hatten also gerade die Treffpunktbrücke passiert und nahmen noch mal platz auf einer dortigen Bank. Das Wolkenband rückte wieder unaufhörlich auf uns zu, es begann zu nieseln, dann zu regnen und zu guter letzt gab es sogar ein paar Hagelkörner. Wir verzogen uns unter die Brück mit dem unumstößlichen Beschluss jeder für sich die Heimfahrt anzutreten. Denn noch eine Unterstellaktion, womöglich wieder bei Gewitter, am weitesten Punkt von dem schönen muckeligen zu Haus entfernt, die heße Dusche im Bad, das war nicht unser Plan.

Gut Unterstellmöglichkeiten würde ich auf jenen bekannten Routen locker finden wenn ich sie sowieso nicht schon kennen würde. Aber es muß nicht sein.
Denn ansich war das mit dem Regen ja nicht das was nervte. Was mich zumindest nervte, war das ständige umziehen, fahre ja auch sonst bei Regen. Nur dann am Stück durch. Dann hat man am die Regenklamotten an und muß sie nicht wieder ausziehen, wenn die Sonne prall kommt und es wieder warm wird.

Anders gesagt, oder logisch geschlussfolgert, es war eigentlich das gute Wetter was nervte.

Gut wir sind dann beide gut zu Hause angekommen. Hier also noch ein zwei Nachsätze.

Bei der Flickzeugaushilfaktion bemerkte ich, daß irgendwo auf dem letzten Drittel der zurückgegten Strecke sich ein Schraubverschluss verselbstständigt hatte. Was mir jetzt aber so recht unerklärlich ist, denn wie kann sich ohne fremdes Zutun ein relativ fest verschraubter Verschluss lösen und so abfallen ? Rätsel Nummer eins. Gut an dieser Pulle fehlte eh schon die Staubkappe, war auch die älteste, kann jetzt also mal weg.

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Rätsel Nummer zwei, warum beschläg mein Tacho bei längeren Nass- u. Regenfahrten plötzlich von innen ? Hier auf dem Bild kann man noch Spuren des Beschlags an der Unterseite erkennen. Das ist mir bisher so noch nie aufgefallen.
Ich kann man aber noch ganz dumpf daran erinnern, das ich auf jener dort angesprochenen Tour beim Bilder machen auf Phoenixpark Gelände das Voloetc umgefallen ist und der Tacho aus der Halterung gefallen war. Danach bin ich etwas zarghaft mit dem Radschuh drauf gelatscht. Vielleicht doch etwas weniger zaghaft ?

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Bikebilder/ Biketouren Bilder: ein paar weitere schön Bilder hier.

…und sonst ?/ Newsticker: auf meinem Nebenblog habe ich mal einen Streckenbeschreibung angefertigt: Werse Radweg Hamm Drehnsteinfurt.

Ja das war´s dann soweit von dieser Tour. Der Werse Radweg iss auf jeden Fall schon mal mein und muß, bei beständigerem Wetter noch mal angegangen werden. Jetzt fallen mir aber so langsam die Augen zu, bin dann also gleich mal weg…

Ach ja der Titel zu diesem Artikel – April-August Tour – rührt natürlich vom starkt schwankenden Wetter her. Und anbei noch die Pace:

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Eine Antwort to “30.768km/ April-August Tour/ 23.08.2014”

  1. Wechselintervalle 2012 – 2014 – tausendkilometerwartungen Says:

    […] Sigma BC 14.12 Alti neu montiert da der erste im Rahmen einer Biketour zum Sturz kam und undicht ist […]

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