Alltagsfahrten

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Bikealltag/ Bike nachgedacht: es ist schon eine Weile her, eine lange Weile, wenn ich so überlege. Aber wie mache ich das überhaupt und seid wann ?

Den Anstoß zu diesen Zeilen hatte ich hier im RoadBike Forum bekommen.

So grob dürfte ich seid 2007/ 2008 täglich & ganzjährig zum Job radeln. Oder doch früher ? Der Start wurde mit jenem auszurangierden Trekking Rad gemacht. 2006 noch nicht voll durch und von 2005 habe ich keine Aufzeichnungen über´s Radfahren. Zuerst nur knapp 13km Oneway, jetzt, dank Umzug der Fa. sind es 20km Oneway.

Morgens fahre ich im grunde locker hin und nach der Schicht ist es ja egal. Wenn ich ankomme kann ich mich komplett umziehen und mit Waschlappen, warm Wasser und Deo frisch machen. Habe gleich zwei eigene Spinde und da ich eh einmal die Woche mit dem Fa. Wagen noch eine Sonderfahrt mache, kann ich so die Wechselwäsche tauschen.

An Wechselwäsche habe ich genug Vorrat. Unterwäsche, auch ein paar warme Socken, Fleecjacke, eine einfache Regenjacke aus dem Baustoffzubehör, eine Windjacke und noch eine dünne Westes sowie zweite Hose samt Komplettset, als U-Hose, Socken und T-Shirt.
Im Spind ist auch etwas für die Kette, Wechselschläuche nebst Flickzeug und ein oller Lappen, Akkuladegerät und im Winter auch oft noch ein paar volle Ersatzakkus halt was man so braucht.

Früher hatte ich Wechselwäsche & Knifften im Rucksack, was ich aber nicht so super fand. Schwitze halt auch beim gemütlichen radeln mit Rucksack am Rücken. Und das hat mich gerade morgens genervt und nach der Schicht gerade im Sommer noch mal mehr.

Im Kühlschrank um die Ecke habe ich dann noch was zum futtern wie Scheiben-u. Streichkäse, Wurst, Magarine, Marmelade, Milch und Dosenfisch. Esse ja ganz gerne mal ne´ Makrele oder Hering in Sahnesoße/ Rotebetesoße. Löslichen Kaffee, Ovomaltine, Obst und Knäckebrot, ein paar Nüsse und etwas Süßkram zum Café habe ich auch noch. Ach ja, Wasserkästen stehen auch noch wo rum. Bin also autonomer Selbstversorger.

Der Stellplatz für´s Bike ist übrigens auch indoor. Die Fa. sieht´s gerne das ich was für die Gesundheit tue und lässt mir so diesen praktischen „Luxus“.

Zu späte wegen Panne bin ich überigens auch noch nie gekommen. Habe da auch oft Glück, Panne ist also meist nach der Schicht. An zwei Plattfüße kann ich mich aber morgens erinnern. Einmal konnte ich einen Kollegen erreichen, der sowieso gerade auf dem Weg zum Job war und auch einen Kombi hat. Der hat mich dann aufgesammelt.
Das andere mal hatte ich genug Zeit für´n Schlauchwechsel. Ach ja und da war noch der Plattfuß kurz vor der Fa. wo ich dann auf der Pelle ganz zärtlich hingefahren bin, damit die Felge nix abbekommt. Das war fast ein Horror ! Etwas über 3km auf der Pelle – hoffentlich bekommt die gute Marvic Felge vom Stahl Renner nix ab.

Einmal die Woche schwinge ich mich dann beim Discounter des Vertrauens ( wenn man das heute noch sagen kann ? ) rein und lade den Kühlschrank nach. Viele „Dinge“ habe ich aber auch doppelt vorrätig. Falls ma(n)n mal was vergisst oder doch mehr Kohldampf hat.

Natürlich ist man ein Exot, aber mal ehrlich…

…wer würde das nicht gerne sein ?

Natürlich ist das bei mir ein Sonderfall, der wohl nicht so oft in der BRD vorkommen wird, zumal als Angestelter. Aber es hat ja auch was Gutes, man bleibt fit, wird nicht so schnell krank und spart auch etwas viel Spritgeld, was dann aber oft wieder in das Radfahren fließt. Zwar nicht so viel, aber etwas ist es dann doch.
Alleinen was man so an Radkleidung, vor allem Funktionsunterwäsche für die kalte Jahreszeit braucht. Zum Glück ist das heute alles recht brauchbar und auch haltsam. Einmal angeschafft, hält es Jahre.

Und klar ist auch, so eine Nummer verlangt schon mal nach etwas Köpfchen. Morgens ankommen, keinen frischen Schlüppi mehr im Spind oder gar den Spindschlüssel vergessen ? Na klasse, da ist der Tag erstmal gelaufen !

Logistik hat also was mit nachdenken und planen zu tun, sich Sicherheiten einbauen. Übrigens Sicherheiten, ich fahre immer sehr überpünklich los. So hat man immer Luft falls mal heftigst Gegenwind ist oder doch eine größere technische Panne anfällt.
Aber auch da sollte man vorgesorgt haben.

Übrigens, als die Fa.Weg noch nur knapp 13km, bin ich auch ein paar mal hin gelaufen. War aber nicht oft, ging aber auch. Wenn ich jetzt die 20km Oneway schaffen würde…

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