30.985km/ 19.10.2015

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Bikealltag Volotec/ Biketouren/ Biketouren Bilder: so dann jetzt noch ein paar Zeilen zu der gestrugen Rundfahrt. Wie schon ganz kurz angekündigt trafen wir uns am sonnigen Sonntagmorgen pünklichst am Preußenhafen um 11:00 Uhr.

Ich bin dann doch nicht mit dem Stahl Renner gefahren, weil ich dachte, eventuell bekomme ich mit dem Volotec den nächsten Tausender voll. Rein motivationstechnisch war ich auch gut drauf, nur zum Ende hin, irgendwie habe ich mir dann gesagt…

…um es kurz zu machen, ich hätte nur noch läppische 15 Kilometer gebraucht, hatte aber null Bock da noch was zu reißen.

Warum ? Keine Ahnung ? Mir doch egal.

Das wird dann aber die Woche über wohl passieren , wobei ich dann auch praktischer weise wieder was thematisch zum tippen habe.

Also ich bin dann um 10:00 Uhr hier los, recht zügig zum Preußenhafen, dort noch in der Sonne das Schauspiel etwas genossen bis zwei weitere aus der Ferne stammende Forumsmitglieder eintrafen. Ein Bild beim Warten…

DSC04438

Beide hatte also bis dahin auch schon gut eine Stunde Fahrtzeit mit entsprechenden Kilometern hinter sich. Nach einem kurzen „Hallo“ habe ich sie dann am Kanal entlang ein wenig auf Nebenstrecken zum nächsten Treffpunkt, der Schleuse Werries geführt.

Dort gab´s dann die erste kleinere Trinkpause, die sich ergab, weil wir auf Mitfahrer Nr. 4. gewartet hatten. Von da ab ging es zunächst noch etws am Kanal aufwärts, auf der linken Seite, entlang, bis wir den Zubringen erreicht hatte, also hier entlang. Ahlen ist ja ganz nett und schön, nur leider auch am Sonntag recht wenig los dort. Das il CappuccinO, wo wir letztes mal waren, hatte leider geschlossen.
Aber direkt am Kirchplatz fanden wir Ersatz, ganz ordentlich, wie man sagen kann, aber der Cappuccino wäre mir lieber gewesen.

DSC04439 Ahlen

Die Pause dort ist dann spontan länger ausgefallen, man nahm dann doch mehr feste Nahrung zu sich, als wir das sonst so gemacht hatten. Ab da ging es dann weiter, frisch gestärkt, zwar die Beine wieder etwas erschlafft, heiter kurbelten wir uns auf´s platte Münsterland hinaus. Hier ein shot von der Gruppe, exklusiv meiner Wenigkeit…

DSC04440 vieregruppe

Recht flux standen wir dann im Ortskern von Drensteinfurt, wo die Sonne noch immer prall am Horizont ein leckeres Eis unumgänglich machte. Gut ist dann natürlich, das ich so den einen oder anderen Versorgungspunkt in meine Liste einpflegen kann.
Da also am Eis Haus die Schlange schon recht lang war, reihten wir uns geduldig ein…

DSC04443 eishaus

An einer örtlichen „Tanke“ wurd der Getränkevorrat aufgefüllt und es ging weiter. Doch am Ortsausgang Drensteinfurt, wurde es dann vom Wind her doch frischer. Der geneigte Vielfahrer weiß dann, da kann was kommen. Und wenn man noch auf die Wolken schaut, hat man bald Gewissheit. Gut an der Ortsgrenze sah es noch nicht nach Regen aus, aber in der Ferne war es schon arg dunkel von den Wolken her.
Was dann den Entschluss bei einem unserer Mitradler festigte, sich früheitzeitig in Richtung seiner Heimat abzusetzten.

Zu dritt ging es für uns dann weiter und zwar über eine sehr gut zu fahrende Verbindung zwischen Drensteinfurt – Hamm Bockum-Hövel. Da gab es auch schon ein gutes Licht-und Wolkenspiel, wovon ich aber leider, während der Fahrt, nur dieses einen Bild machen konnte.

DSC04444

Mehr Bilder wollte ich nicht machen, weil es sonst unsere Fahrt doch zu arg gebremst hätte. Denn unter uns mußte eine Radlerin ja immer noch weiter nach Hause. In knapper Höhe des Kanals trennten wir uns abermals, der letzte Mitfahre hier aus dem Dorf so Richtung Ost in sein Häusschen fahren konnte.

Und so sind wir zu zweit noch ein gute Stück gefahren. Die werte Mitfahrerin mußte noch einiges an Kilometern, so grob ü. 30, Richtung West fahren – und somt direkt gegen den Wind ! Vorab gab´s noch mal eine etwas längere Pause um die letzten frischen Geister zu mobilisieren.
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Mein Kopf qualmte welcher Weg der beste sei. Stets abwägend zwischen Gegenwindschutz, möglichst direkte Wegführung und somit kürzeste Strecke aber auch leichte Wegfindung/ Bekanntheit. Das war nicht so leicht. In Höhe Rünthe entschied sie sich dann dem Blick in die Karte zu fröhnen und auf dessen Basis eine Entscheidung zu treffen. Da sie sich dann für meinen früh morgendlichen Arbeitseg via Rennbahn entschied, war das wohl auch der Punkt wo ich die Lust verloren habe.
Wir verabschiedeten uns und jeder radelte so seines Weges. Ich für meine Fälle noch ein paar schnelle Meterchens auf der alten Bahntrasse ab Rünthe bis Stockum und dann eben nach Hause.

Die Pace: 120,00 km in genütlichen 06:00:15 h, was dann einen Schnitt von 19.99 km/h bei münsterländisch flachen 326 hm macht.

Die angedachte Strecke war der Werseradweg von Hamm nach Drenstenfurt, damit man mal so sehen kann was wir hauptsächlich unter die Räder genommen haben.

Biketouren Resumé: klar die ganzen üblichen Dinge wie passende Kleidung sind kein Thema, aber ein zwei Punkte habe ich schon im radforum.de festgehalten. Hier also noch mal so für mich.

  • Herauskristalisiert hat sich, da es im Herbst zum einen schon mal ungemütlicher vom Wetter her werden kann und auch früher dunkel, ist es von der Logistik her doch schon einen arge Nummer vier Leute aus so unterschiedlichen und weiten Richtungen unter einen Hut zu bekommen.
    So sollte man Anfahrten irgendwie „besser“ legen, „Aus-u. Notaustiegpunkte“, gerade bei Wetterumschlägen, von vornherein anvisieren.
  • Pausen, klar wir machen ja immer wo mal kurz Pause und ein Eis auf die Hand ist auch mal drin, vorausgesetzt die Leuten stehen an der Eisbude nicht von der Theke bis zum Altar. Aber ich denke, man sollte eventuell auch nicht vergessen, daß für die, die schon einen gehörige Anfahrt hatten, einfach mal eine längere Futterpause brauchen. Gerade wenn die Fahrzeit als Ganzes eher knapp ist, sollte man soetwas „genauer planen“. Auch wenn sich das jetzt übertrieben anhört.
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5 Antworten to “30.985km/ 19.10.2015”

  1. wutzonwheelz Says:

    Bei mir ist erstmal die Luft raus.
    Nach dem Palz Tripp erstmal ein paar Tage Pause.
    Mein Jahresziel habe ich mal eben um 1000km reduziert die 7000 erreiche ich dennoch ohne Probs 😀

    Gruß Tom

    • alex Says:

      …die 7.000 Kilometer habe ich schon voll. 8.000 werden dieses Jahr kein Thema sein. Eventuell kommen sogar noch die 9.000 dran. Die aber nur wenn´s ganz gut läuft.

      Du fährst nur Rad ? Nix anderes an Sport, mal so zum Ausgleich ? Kann ich nur empfehlen.
      Etwas Laufen passt immer, dann noch ein wenig Krafttraining oder was zum Entspannen und stärken gleichzeitig. Pilates, Rückenschule, Yoga oder was aus der Feldkrais-Methode.

  2. alex Says:

    Ach komm, das Alter. Wie alt bist´n Du überhaupt ? Mußt ja nicht anworten, aber ich bin inzwischen 47. Natürlich habe auch ich meine kleinen Nettigkeiten auch mal mit den Knienen.

    Meine Feststellung aber ist, je mehr man sich bewegt, deso besser ist die ganze Sache. Und gerade Laufen ist enorm vörderlich. Wenn laufen selber nicht mehr geht, geht eventuell Nordic-Walking. Natürlich sind vernünftige Schuhe auch sehr wichtig.

    Aber selbst wenn Laufen nicht mehr geht, was für die Stärkung des ganzen Köprers kann man immer machen. Braucht auch nicht so viel Zeit, wie ich manchmal investieren. Zwei-dreimal eine halbe bis dreiviertel Stunde für den Rücken, was ja auch gerne mit der Frau geht, also gemeinsam im Verein/ Kurs womöglich.

    Man, also auch Du, solltest das mal so sehen, was ist denn wenn Du richtig alt wirst ? Krücken und Schmerzmittel ? Das kann´s doch nicht sein, oder ?
    Schau mal hier auf diese Seite von mir, da hab ich zwei Spiegelausgaben benannt, die man mal gelesen haben sollte – nur so.

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