Breite Mehrheit für Radschnellweg Ruhr

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..und sonst ?/ Newsticker/ „Vor Ort“/ Radschnellweg Ruhr: ein frischer Zeitungsartikel heute in der Druckausgabe des Westfälischen Anzeiger 03.01.2015:

36 Prozent im Ruhrgebiet sprechen sich für den Bau aus/ Kosten in Höhe von rund 180 Mio. Euro

Knapp zwei drittel der Menschen im Ruhrgebiet halten einer Umfrage zu Folge den geplanten Bau eines Radschnellwegs von Hamm bis Duisburg für richtig. Jeder fünfte Berufstätige kann sich vorstellen, für den Weg zum Arbeitsplatz vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen, wenn der Radschnellweg Ruhr (RS1) Wirklichkeit wäre, wie das nordrhein-westfälische Verkehrsministerium am Freitag mitteilte. 33 Prozent nannten die Radtrasse laut aktueller Forsa-Umfrage im Auftrag des Initiativkreises Ruhr dagegen wenig sinnvoll und nicht für richtig.

Die auf Kosten von mehr als 180 Millionen Euro geschätzte Radweg-Trasse soll die Städte im Ruhrgebiet auf einer steigungsarmen und möglichst kreuzungsfreien Strecke von mehr als 100 Kilometer miteinander verbinden. Verkehrsminister Michael Groschek setzt sich laut Mitteilung dafür ein, das Projekt anzuschieben:“ Der Radschnellweg Ruhr ist ein Schatz, den wir heben müssen“, teilte er mit. Mit dem Radschnellweg könnte das Ruhrgebiet deutschlandweit eine Vorreiterrolle in Sachen umweltschonender und gesunder Mobilität einnehmen. Bislang offenbart die Studie allerdings bei der Radnutzung im Revier noch Luft nach oben: Laut Umfrage fahren bislang 39 Prozent der mehr als 1000 Befragten zwischen 16 und 60 Jahren überhaupt kein Fahrrad. Für die anderen ist Radfahren meistens (43 Prozent)  eine Freizeitaktvität. Für Fahrten zum Arbetsplatz oder zur Ausbildungsstelle steigen nur 6 Prozent auf das Rad. Einkäufe oder Besorgnungen machen zwölf Prozet regelmäßig mit dem Fahrrad.

Für die Umfrage wurden 1003 repräsentative ausgewählte Bürger aus dem Rugebiet zwischen dem 7. und dem 27. November 2014 vom Meinungsforschunsginstitut Forsa befragt.
Der RS1 soll zukünftig durch die Städte Duisburg, Mühlheim, Essen, Gelsenkirchen, Bochum, Dortmund, Unna, Kamen, Bergkamen und Hamm geführt werden. Er vebindet eine Stecke von 101 Kilometern zehn Zentren, davon vier sogenannte Oberzentren, mit vier Universitäten sowie mehreren weitere Hochschulstandorten. Baustein der Machbarkeitsstudie für den RS1, die bereits vorliegt, sind Potenzialanalysen, Linienführung und Trassenplanung, ein Plaungs- und Gestaltungshandbuch, eine Kostenschätzung, eine Nutzen-Kosten-Analyse und ein Kommunkationskonzept.

Die Gesamtkosten für den RS1 werden auf 183,7 Millionen Euro gechätzt, das sind 1,81 Millionen Euro pro Kilometer. Zum Vergleich, ein Kilometer Autobahn kostet durchschnittlich zwsichen 15 und 20 Millionen Euro, Bundesstraßen 5 Millionen Euro und Landstraßen 3 Millionen Euro.

Gut soweit die offizielle Pressemeldung, wie gehabt aus genannter Druckquelle. Ich hoffe mal, daß das Teil schnell angeschoben wird, besser vorgestern als heute. Nicht einzig alleine aus persönlicher Leidenchaft, sondern schon um potentiellen Radnutzern eine geeignete „Spielwise“ zu geben. Und das auch gerade wegen dem hohen Zuspruch, der mich dann doch erstaunt, auch wenn die tatsächlichen Zahlen anderes besagen.

Aber nun gut, der Zustand jetzt hat ja nichts mit dem Zustand-Soll zu tun. Ich glaube schon, wenn es erstmal eine sinnvolle breitere Front an „Ausübenden“ und die dazugehörigen „Möglichkeiten“ gibt, wird das nach und nach anlaufen.

Und weil ich ja neugierig bin, habe ich mal wieder nach einer offiziellen Homepage gesucht und siehe da, auch was gefunden…

Metropoleruhr -Radschnellweg

…und los geht´s.

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