33.063km/ 18.02.2015

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Bikealltag Volotec/ Bikebasteln/ Bikebilder: der erste – und ich muß dann auch sagen – sehr wohltunede Handgriff in Sachen Fahrradfahren war dann am 16.02.. Da wurde die neue Kassette draufgemacht. Schön draußen in der Sonne auf der Terrasse.
Leider zieht die Sonne im Winter schon recht früh von der Terrasse weg, sonst hätte ich auch den Rest noch gemacht. Ja gut, ich hätte auch füher anfangen können, aber ich hatte vorher noch was Anderes zu tun.

Und da ja meine Holde auf Schicht war, wollte ich mich mit dem erledigen der anderen Dinge so ein bisschen bei ihr für die Pflege der letzten Tage bedanken.
*pssst* …insgeheim, so unter uns Männern, am Valentinstag lag ja ich ja auch noch da nieder und hatte so nix zur Hand. Das wurde dann auch wieder direkt „auf´s Brot geschmiert“, also am Valentinstag. Auch wenn ich nicht so viel von diesen Tagen halte, schon alleine der Gefahr wegen doch wieder ausgeschimpft zu werden, sollte man wenigstens etwas besorgen. Naja und so habe ich mich dann auch mal wieder in ein Blumengeschäft begeben.

Den Rest kann man ja auch später, dann wieder bei gutem Wetter und Sonne satt montieren.

Und da die Tage ja schon abzusehen war, daß das mit dem Radfahren so nicht mehr viel wird, hatte ich dann mal flux meine GORE-Tex Oxygen Jacke sowie die Vaude eVent Pant gewaschen.

18.02.: Schrauberaktion Teil zwei wurde dann heute angegangen. Der erste Handgriff galt dem Ausbau der Kurbel um mich sodann auf die Kettenblattschrauben zu stürzen. Kleinstes Kettenblatt demontiert und dann nach und nach die Übrückungsschrauben demontiert und durch die frischen Shaman Race Kettenblattschrauben ersetzt. Fakt ist, jene sind mal auf jeden Fall lag genug. Denn ich mußte sogar den mitgelieferten Unterlegring nutzten. Und die Schrauben halten dann natürlich auch entsprechend. Optik iss auch ma´ mächtig fett-cool !

DSC04675 Kettenblattschrauben

Ein immerwährendes Rätsel wird mir aber bleiben, wer sich diese bescheuerte Gegenkonterung ausgedacht hat. Der Sinn dahinter ergibt sich mir auch nicht. Gut, damals eventuell, als man noch keine Imbusschrauben kannte, da mag das noch so „Sinn“ gemacht haben, aber heute ?

DSC04676 Kettenblattschrauben

Dieser Konterschlitz ist so mächtig, daß ich ihn selbst nicht, jedenfalls nicht vernünftig, also so wie es ein Handwerker & Schrauber halt liebt, zum Kontern packen bekomme. Dabei hatte ich irgendwann mal im Baumarkt nach einem noch fettern Schlitzschraubenzieher geschaut, aber nix gefunden. Gut mit etwas Geduld hab ich es dann hinbekommen.

Nächster Schritt, ran an´s Lager. Das Olle saß dann auch etwas fester. Den Lagerschlüssel aufgesetzt und mal mit der Hand versucht. Da ging erstmal nix. Also dann mit dem Gummihammer, ein zwei leichte Anschläge schon ließen sich die Lager demontieren.
Nach dem Reinigen bot sich mir ein tadeloses Bild. Keine Rifen, keine Risse oder sonstigen Spuren von Materialabnutzung im Lagersitz. So mutt datt !

 

DSC04678 Lagersitz links

Vor dem eindrehen des neuen Truvativ GPX Innenlager wurde alles gründlich aber auch nicht zu viel mit Motorex White Grease bepinselt und dann von Hand fast komplett eingedreht. Der Lagerschlüssel kam erst ganz zum Schluss zum Zuge.

DSC04680 neues Lager

Natürlich war das dann auch der Moment, wo der Digicam-Akku einknickte und so weitere Bilder vereitelte. Werde also die Tage nochmal ein paar nette Bilder machen und auch im Picasa Album nachlegen.

Der restliche Zusammenbau war dann nur noch Feinarbeit, nix großes mehr. Kurbel reingesteckt, festgezogen und gut war. Wo das Bike dann aber schon mal so blöd zum schrauben rumstand, ging´s an den nächsten Schritt: Bremsen.

Schon bei der letzteren Wartung ( 25.01.2015 ) war ja klar, daß die Bremsbeläge zumindest hinten nicht mehr so lange drin bleiben würden. Also hab ich mir mal ein Herz gefasst, die alten ausgebaut, die Gängigkeit der Bremskolben überprüft und natürlich vorher dort alles schon fein gemacht. Das klappte dann auch recht gut.
Und wo ich gerade so die Werkzeuge und das Laufrad draußen hatte, wurde auch gleich die Bremscheibe montiert alles dahinter, also da wo man ja sonst schlechter dran kommt, sauber gemacht. Nach dem Mittagessen gab´s dann die gleiche Aktion noch für die Vorderradbremse. Wobei es da, aufgrund des ja erheblich geringeren Dreckaufkommens, deutlich schneller ging.

Nach dem Umdrehen brauchten zwar beide Bremsen etwas Pumparbeit, bis die Luft wieder dort war wo sie hingehört, am höchsten Punkt also im Ausgleichsbehälter, aber dann lief wieder alles bestens.

Mit den frischen Bauteilen sieht das Volotec so gar nicht nach 33.063 Kilometern aus.

Und weil die Sonne kurz vor dem Mittag rausgekommen ist, es fast gute 9c° hatte, wurde gleich eine umfangreichere Testfahrt inkl. einbremsen ( 10x aus 30km/h Vollbremsung ohne Blockieren bis deutlich unter 10km/h ) der Beläge absolviert.

Ja und letzendlich muß ich sagen, auch für mich war das ein Einrollen. Die ersten Meters dachte, ja hallo, jahrelang nicht mehr auf dem Bock gesessen ! Dann spielte es sich aber langsam ein.
Dennoch immer wieder gab´s noch mal ein wenig Husten und auch die eine oder andere Hustenattacke. Der Luftaustausch zwischen Lunge und der Außenwelt mußte sich erst ein wenig einspielen. Nachteillig war dann eigentlich auch, das ich natürlich das Einbremsen der Beläge an der hiesigen fetten Kanalbrücke absolvierte.

Die Steigungen dort sind lang genug um auch ohne große Anstrengung 30km/h zu erreichen und das ganze dann sogar zweimal pro Abfahrt. Die neue Bergübersetzung von 24-27 zu ehmals 23-25 wurde dabei auch gleich getestet. Jene funktionierte auch tadellos.
Legedlich um die 19-er Übersetzung zeigte sich ein leichtes rutschen oder klackern. Zuerst mutmaßte ich auf eine noch leicht verdreckten und somit nicht ganz sauber arbeitendes Schaltwerk, das lief aber ansich perfekt. Kein Wunder, denn das wurde ja in den letzten Tage auch wieder frisch gemacht. So setzte ich jetzt noch auf ein noch nicht perfektes Zusammenspiel zwischen Kette und dem 19-er Ritzel. Also einfach mal im Auge behalten und dann weiter schauen.

Nach einer halben Stunde anrollen und Einbremsen wurde noch eine nette Runde durch den Heimatwald gedreht. Da war das dann auch mit dem Husten vorbei und so ließ ich die Sonne langsam am Horizont versinken. Zeit um auch der einziehenden kühlen Luft den Heimathafen entgegen zu setzten. War nett.

Winterpokal ´14/ ´15: so im Winterpokal schaut´s wie folgt aus:

  • 617 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 53
  • 2.820 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 191
  • Screenshot der Signatur 18.02.2015/ ca. 17:54 Uhr

wp jpg

Angesichts der Tatsache das ich die letzten Tage, um genau zu gehen fast eine komplette Woche nicht mehr mitgespielt habe, finde ich bin ich nicht sehr weit abgefallen. Zu meinem Erstauen hocke ich immer noch unter den ersten 200. Bis zum Wochende werde ich aber da noch nicht sehr viel nachlegen. Anders gesagt, ich werde ganz easy und auch vorsichtig losstarten.
Morgen geht´s erstmal mit dem Smarty zum Job und Freitag könnte, die erste An- u. Abfahrt mit dem Volotec sein. Aber auch nur wenn es besonders gut läuft. Gedanklich habe ich mich aber eher auf Montag festgelegt. So habe ich einen Stressfaktor abgebaut, gebe meinem Körper noch ein paar Tage die Chance sich wieder zurecht zu finden und habe aber trotzdem Luft am Wochende oder nach der Schicht, die eine oder andere kleinere & lockere Einheit zu machen.

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Eine Antwort to “33.063km/ 18.02.2015”

  1. Wechselintervalle 2015 – – tausendkilometerwartungen Says:

    […] Fibrax ASH 991 Bremsbeläge gegen Shimano B01S Resin getauscht ( vorne & hinten ) und bei Testfahrt eingebremst/ Montagebericht […]

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