16.423km/ 08.03.2015

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MacBook: so, nun hoffentlich kackt mein MacBook Akku nicht wieder ab. Denn der hat schon einen weg und dann kann es sein, daß sich das gute Teil einfach abstellt.

…und sonst ?/ Newsticker/ „Vor Ort“/ Biketouren Bilder: so schönes Wetter also rauf auf den Stahl Renner – Startbild.

DSC04709 Start

Grobes Ziel war einfach mal die entdeckte Verbindung/ Verlängerung Drensteinfurt – Hamm Bockum Hövel anzugehen, mit Zwischenziel eben Drensteinfurt. Auf dem Weg dorthin ging´s am Kanal entlang, wo der Brückenschlag immer noch ruht.

DSC04711 Vor Ort

Auf der anderen Seite des Kanals sah ich aber sofort, man hatte inzwischen die Wegarbeiten in Richtung Halde Radbod abgeschlossen.

DSC04713 Vor Ort

Auf der Heimfahrt habe ich es mir also nicht nehmen lassen mit der direkte Anfahrt vom Radbod See/ Indurstriegebiet Radbod auszuprobieren. Kurze Ernüchterung: von dort aus hatte man vorher schon nix vorbereitet, also ist da bis jetzt auch nix passiert. Statt dessen hat man den Weg durch eine „äußert sinnvolle Maßnahme“ baulich erweitert – eine fette Schranke !

Ja wie super sind die den drauf ?!  Jetzt darf man da nicht langgehen geschweige den fahren…

DSC04744 Vor Ort Umfahrung

…also gibt es nun eine Trampelpfad an der Schranke vorbei.

DSC04745 Vor Ort Umfahrung

Also DAS kann´s doch net sein. Wenn da keine PKW durch sollen, aber das ganze als Zugang auch vom Radbod See aus dienen soll, gibt es da schon bessere Lösungen.

Der ehmalige CX & MTB Weg zur Halde Radbod hoch glänzt ja schon länger mit bestem Untergrund. Auch die trichteförmigen 30cm tiefen Schlaglöcher sowie die Fahrspuren, auch nicht selten 20cm tief sind alle Geschichte. Eigentlich ein wenig schade…

Übrigens die Zufahrt ist direkt hinter der Schranke. Gut durchdacht nicht ?

DSC04746 Vor Ort neuer Weg

Und so schaut der Weg bis zum Pumpenhaus ( nächste Bild von oben nach dem Brückenschlag ) aus. Echt super Arbeit und auch von der Optik her nett gemacht. Ich will ja nicht blos meckern.

DSC04747 Vor Ort neuer Weg

Abzweigung zum Pumpenhaus mit Sitzgelegenheit auf der rechten Seite ( wollte ich heute so nicht fotorgafisch festhalten, da dort Volk anwesend war ).

DSC04748 Vor Ort neuer Weg

Etwas weiter hat man noch einen Lippeaussichtsturm hingestellt ( Bild zoomen, dann sieht man ihn auch gegen die Sonne ), nicht sonderlich hoch, aber immerhin.

DSC04749 Vor Ort neuer Weg

Aber das ist dann auch der Punkt, wo die Neugestaltung der Oberflächenbeschaffenheit jener Wegstrecke wieder endet. Man sieht den Übergang vom alten zum neuen Belag deutlich. Der Weg zur Deponie hin ist noch ein ganzes Stück gut befahrbar, wird dann aber wieder grober, da er auch als Landwirtschaftsweg genutzt wird – Fahrrinne inklusive.

DSC04750 Vor Ort neuer Weg

Soviel also zu dem „Vor Ort“ Thema, sollte man sich ruhig mal in echt anschauen.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biketouren/ Biketrassen/ neu endeckt/ Erstbefahrung: also nach dieser ersten Meldung weiter im Text. Also wie oben schon erwähnt Ziel die Verbindung/ Verlängerung Drensteinfurt – Hamm Bockum Hövel auzukundschaften und abzufahren. Schon kurz nach der Abfahrt stellte ich fest, daß ich meine Wegzehrung, eine Banane, wohl nicht mitgenomen.

Was soll ich dazu sagen – ich war hin und weg – hat mir mächtig bombe gefallen. Der Weg von der Beschaffenheit ganz nach meinem Geschmack, die Wegführung absolut genial. Natürlich war auch das Wetter heute bombe. Der Tacho zeigte Spitzenwerte von über 20c° trotz Fahrtwind. Also richtiges Stahl Renner Wetter.
Ich glaube meine Begeisterung spiegelt sich auch in den gemachten Bildern ( hier der Rest bei Picasa ) wieder. Hier etwas zum Weg wie er weitesgehendst ausschaut. Festes Erdreich, gute Breite, hier und da eine Fahrrille, eine Wurzelerhöhung und viel Grün rechst und links. Und diese Stille.

DSC04717 S Top

DSC04727 S Top

Kurz nach dem Ende dieser Verlängerung & Verbinung steht man quasi direkt vor dem Haus Ermelinghof. Da darf man aber nicht drauf, ist Privatbesitz. Wenn auch schade, ist´s verständlich.

DSC04732 Erminghoff Top

Von dort aus ging es dann direkt über die Verbindung Drensteinfurt – Hamm Bockum-Hövel nach Drensteinfurt. Bisher bin ich diese Strecke ja nur zweimal, bestenfalls dreimal gefahren, aber immer aus der anderen Richtung. Und so blieb es nicht aus, das ich mich einmal falsch „sortiert“ hatte, das aber endedeckte, denn die Bahngleise lagen auf der falschen Seite und dann umgedreht habe.

Trotz Fotostops war ich nach etwas mehr als eine Stunde Fahrzeit im Zentrum von Drensteinfurt. Da ich nur gefrühstückt hatte wurde es Zeit für feste Nahrung. Die Banane hatte ich ja liegen gelasen. Nudeln lieben Radfahrer ja bekanntlich.
Im EIShaus war auch nur eine kurze Schlange also stellte ich mich an. Ein Pic vom vollen Becher erspare ich Euch, nicht das Ihr neidisch werdet.

DSC04740 Top

Und wenn man so vor dem EIShaus  hockt und in den Himmel schaut…

DSC04741 Top

…darf man zufrieden sein. Der Sonnenstand würde noch mindestens zwei gute Fahrstunden hergeben.

DSC04742 Top

Die Weiterfahrt sollte nun über den Werse Radweg Richtung Ahlen erfolgen. Aus dem Ortskern heraus fand ich schnell, denn da gab es Wegschilder, aber ab Ortsausgang mußte ich zweimal schauen. Klar von der anderen Seite gefahren, schaut das ganz anders aus.
Passte aber soweit, auch wenn wir irgendwie an einer T-Kreuzung anders abgebogen sind. Etwas blöder wurde es aber zum Ortseingang Ahlen hin. Da bin ich ganz wo anders eingefahren. Noch blöder wurde es bei der Weiterfart aus Ahlen raus. Da habe ich irgendwo den kompletten Anschluss zum Werse Radweg verpasst.

Gefühlt, und wie sich später herausstellte lag ich damit auch richtig, bin ich zu weit westlich aus Ahlen rausgekommen ( muß ich mir gleich mal auf der Karte anschauen, wo ich da war ). Aber nun gut, wenn man sich verfährt, lernt man eben die Gegend kennen.
Und Leute zum fragen gibt´s ja auch. Denn nachdem ich mir absolut sicher war, daß ich nicht richtig war, gaben mir zwei nette Herren die Richtungsbestätigung für Hamm.

Nachdem ich dann an der Dolberger Straße/ B61 stand und jene leider auch ein Stück fahren mußte, iss nich so prikelnd, bin ich dann Richtung west mehr oder weniger am Lipperadweg/ Lippe Römer Route entlang um dann wieder zum Kanal aufzuschließen. Dort gab es noch eine nette Überraschung.

An der fetten Kanalbrücke, die ich gefühlt schon seid hundert Jahren mehrfach überquert habe, ist mir heute folgendes erstmalig aufgefallen. Die Dehnungsfugen sind mittels Stahlplatten abgedeckt. Wenn man dort mit dem Rad durchrauscht, ist das schon etwas unangenehm. Irgendwer war wohl aber clever  und hat dort kleine Teerflecken positioniert, die einem das Überfahren deutlich erleichtern.

DSC04751 clever

DSC04752 clever

Ach ja und da ist auch die Banane. Sie lag versteckt hinterm Blumenkasten.

DSC04753

Übrigens der Akku hat durchgehalten, ein anderes Problem ist wohl auch, das er nicht richtig geladen wird. Ich tippe da auf einen leichten Kablebruch am „Safteingang“. War also ein schönen Sonntag.

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