17.924km & 34.185km/ 30.05.2015

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Bikealltag The Cure – Forest/ look after…: so dieser Wochenbericht beginnt am…

Samstag: tja jener Tag war eigentlich so ein Tag den ich gefühlt gut verplant hatte. Vormittags noch ein, zwei handwerkliche Dinge zügig über die Bühne bringen, dann nach Hause huschen, was futtern und eventuell frisch machen, um anschließend per Stahl Renner sich nach Dortmund zu bewegen. Ziel war die offizielle Wiedereröffnung von Das Rad Dortmund, was ich ja schon erwähnt hatte.

Dann kam aber meine Holde zum Zuge. „Was ich denn in Dortmund so machen wolle ?“ suggerrierte mir die Frage, ob sie denn mit könne. Ja freilich, dann aber nur mit einer Bürgerblechbüchse.
Doch so richtig konnte sie sich nicht entscheiden. „Wenn ich ( also ich selbst ) aber lieber mit dem Fahrrad dort hinfahren wolle…“, ja klar lieber schon, aber wenn sie auch gerne mitwolle, kein Problem. Das ganze ging dann so einige mal hin und her. Entscheidungsfreudig und auch beständig sind ja Frauen nicht so unbedingt.

Mir war es auch recht, wenn wir beide mal in die große Stadt fahren, ein bisschen stöbern, ich meine Frage bei Das Rad stelle, wir noch gemütlich wo einen Café schlürfen und von mir aus auch noch ein wenig für sie stöbern. Aber so kamen wir fast nicht weiter.
Erst als ich ihr ganz klar sagte, das sie schon wissen müsse ob oder nicht, fiel dann die Entscheidung. Und so war dann kein Radfahren angesagt.

So wir sind dann hingefahren und ab nach Das Rad. Dort angekommen war das schon ein komisches Gefühl sie im Schlepptau zu haben. So voller Elan & Begeisterung für´s Radfahren… . Ja man darf ruhig eine gewisse Ironie erkennen.

Der Laden war, wie immer, sehr gut besucht und ich brauchte schon einen gewissen Augenblick an Geduld und geschickter Positionierung um dann meine gezielte Frage zu stellen: gibt es das Addykonzept auch mit anderen hydraulischen Beißern in Kombi mit einer 105er Ausstattung ?

Nein gibt es nicht – und damit ist dann das Addy-Konzept ganz raus aus der The Cure – Forest Auswahl. Gut irgendwie habe ich es gahnt, bedaure es aber dann doch. Wäre ja schön gewesen, auch für die Jungs dort. Hätte ja sein können, das einer sagt, ja normalerweise nicht, aber wenn wir sie dann eben ab Neuware so umrüsten… . Aber das sieht das Konzept dann doch wohl nicht so vor.

Weg vom Tisch mit dem Thema Bremsumrüstung, nicht mehr drüber nachdenken, wenn auch schade. Wir sind dann erstmal in ein Café, haben dort schön zwei Stückchen leckeren Kuchen geordert nebst zweier Latte Macchiato. Dan ging´s noch ein wenig die Fuzo hoch und runter samt den einen oder anderen Besuch nicht genannter Shops.

Das meinen Holde dann mitgekommen ist, nenne ich dann mal Emanzipation, auch wenn diese Situation für mich schon komisch war. Denn sonst mime ich einmal, zweimal im Jahr den treulieben und überaus geduldigen Ehemann, der mit ihr durch irgendwelche Cities tiegert um zu shoppen. Gut auch wenn so meist nix großes gekauft wird…

Ach ja und die Bestellung habe ich ausgelöst. Jetzt bin ich mal gespannt wann die Klamotten kommen.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biketouren Bilder: so weiter im Text.

Sonntag: nach etwas Frühsport und Nachmittags eine „Runde durch´n Busch“, gab´s noch ein Folge leisten zu einem Familienfrühstück.
Da bin ich mit dem Stahl Renner hin und oh staune ! meine jüngste Tochter ist auch mit mir gefahren. Sie fährt inzwischen das Rad meiner ältesten Tochter, weil jene meinen Smarty bewegt. Und da der Jüngsten ihr Rad zu klein ist, zumindest aber grenzwertig, geht das ganz gut. Und ich war überrascht wie zackig sie so vor mir hergeradelt ist. Ich hatte da richtig Spaß dran und sie offensichtlich auch. Dumm war nur…

Bike „Abflüge“/ Stürze: beim links einbiegen in die „Schwiegermutterstraße“ mußten wir halt vom Schutzstreifen eigentlich in die Linksabbiegerspur. Davor ist aber noch eine begrünte Verkehrsinsel, wovor man quasi noch mal eben auf den ganz links liegenden Bürgersteig huschen kann, also mit dem Rad.
Ich sage ihr also an, das sie links rüber kann, und sie macht so einen heftigen Schlenker das sie vor der Verkehrsinsel noch auf den Bürgersteig konnte. Damit habe ich nicht gerechnet, denn die Verkehrsinsel ist ja nicht gerade riesig lang und dachte sie wechselt in den Linksabbiegerspur. Durch den heftigen Schwenk war´s aber mit dem Abstand zwischen ihr und meinem Vorderrad nicht mehr so genau und so kontaktierte ich, zog aber wohl noch rechtzeitig wieder entgegen, damit sie wenigstens nicht stürzt, legte mich aber dann selbst auf die Seite.
War halt blöd gelaufen, sie schaute auch recht irritiert, aber ich hatte so nix und sagte ihr dann, das sie schon mal auf den Bürgersteig sollte. Zum Glück lag ich dann auch in dem Mittelstück vor der Verkehrsinsel. Von hinten hätte mich also keiner kriegen können.

Dienstag: ( Montag geht unten mit dem Volotec weiter ) kamen dann die nächsten Stahl Renner Jobfahrten zum zuge. Morgens nicht mehr ganz so kalt, immerhin 9,5c° dafür aber reichlich bedeckt. Den Tag über war´s hin und wieder feucht und ich dachte nur, hoffentlich…

Denn so ganz ohne Regenhose bis nach Hause fahren… .

Aber ich hatte Glück es blieb trocken und mit 12,5c° auch recht mild.
Auf´m Job habe ich festgestellt, daß ich die Wechselwäsche/ Wochenration irgendwie transportieren will-können-muß. Also wurde der fertig gepackte Rucksack an den Stellplatz vom Stahl Renner gestellt. Ich liebe es ja mit Rucksack zu fahren. Hoffentlich wird´s nicht so warm.

Mittwoch: irgendwie bin ich den Tag über etwas durch, leicht kaputt. Evenetuell liegt es am Training vom Vortag ? Oder nur daran, daß ich nicht sofort eingeschlafen bin, was ja bei mir normalerweise der Fall ist. Egal.
Die Fahrten mit Rücksack passten recht gut, war nicht so warm über den Tag, oder wenn dann mal die Sonne gut schien, ging immer noch ein kühlendes Lüftchen.

Donnerstag: wieder ein warmer Tag. Schon morgens gut über 12c° Windstopperhandschuhe wurden gleich in der Garage gelassen. Auf der Rückfahrt konnte ich dann endlich bildlich einfangen, was mich diese Woche schon immer wieder fazieniert hatte…

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Sonne glänzt im Wasser, aber es glänzt auch auf dem Brückengeländer. Da natürlich nur, weil wohl was im Lack drin ist. Der Effekt ist aber klasse.

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Hier der Blick nach Osten, links am Bildrand kann man schon die heranziehenden Regenwolken erahnen.

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Auch hier am Horizont schwahnt es einem schon. Im Spiel mit der Brücke gibt das aber eine schöne Perspektive.

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Und hier wird es gewiss. Das Wechselspiel zwischen Sonne und klarem Himmel auf der einen Seite, auf der anderen Seite dann diese teilweise tiefdunklen Wolkenmasive. Fazination pur !

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noch eine nette Perspektive

Freitag: große Heimfahrt erstmal vom Fa. Standort mit Rückenwind und tachomäßig ständig irgendwo roundabout 30km/h Fahrtrichtung ost am Kanal entlang. Ab einem Einstieg am Kanal rollte ma(n)n dann über den Werseradweg via Ahlen bis nach Drensteinfurt.

Natürlich ging es, wenn auch leider, ab dem „Einstieg“ nicht mehr ganz so flott. Das war mir zwar egal, hatte wohl aber auch den Hintergrund, daß ich tagsüber nicht genug Brennstoff zugeführt hatte. Und so wurde kurz vor Ahlen erstmal eine Banane eingeschoben und Wasser nachgekippt.

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Immerhin hatte ich ab Fa. schon gute 44 Kilometer drin bei knapp 1:45 Fahrzeit. Dann trudelte ich weiter. Hinter Ahlen wurde es dann mit dem Wind stellenweise doch ekelhaft – ja kann man so sagen.
Doch an aufgeben war nicht zu denken, denn ich hatte mir diese Runde in den Kopf gesetzt, also wurde sie auch gefahren. Sozusagen als „Genussrunde“. Also weiter mit der fetten Singlespeedübersetzung im 53-16 Modus über´s Land gekurvt.

Blöd war dann aber auch noch, also ich dumm aus der Wäsche schaute, weil ich wo stand, wo ich noch nie stand. Ich hatte wohl eine Abzweigung verpasst und konnte so gute 2km wieder return fahren. Gut daran war, das ganze bei Rückenwind.

Die Strecke wird dann aber ab einem Punkt windgeschützter und wenn man dann auch gewisse Streckenabschnitte wiedererkennt weiß man, es ist nicht mehr weit bis nach Drensteinfurt.

In Drensteinfurt angekommen, 67 Kilometer in 2:48 h auf dem Buckel, dachte ich eigentlich an diese meine letzte Ausfahrt auf gleicher Strecke, wo ich dann in im örtlichen Getränkemarkt flüssigen Nachschub einholte. Das ganze allerdings mit dem Stahl Renner schiebend in der Hand.
Diesesmal hatte ich aber noch genug zu trinken und auch wenn mir die leichte Mischung aus Isostar ( zwei Löffelchen auf fast 1 Liter ) nicht mehr so mundete, wegschütten wollte ich sie dann doch nicht.

Ich erinnerte mich aber an eine Empfehlung der Currywurst, von wem weiß ich jetzt gar nicht mehr so genau, und so griff ich in jene „Wundertüte“.

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Gut 2,20 Euro sind mal ne´ Ansage und für mich als bekannter Currywurst-Pommes-mit-Mayo für 2,80 Euro Komplettkäufer erstmal fast ein Schock, aber mein Gott, was soll´s, ein wenig Luxus…

Hat dann auch gemundet, aber lange habe ich mich nicht dort aufgehalten, wollte ja weiter und auch keine Müdigkeit vom opulenten Mahl aufkommen lassen. Interessant waren dann auch mal wieder die „merkwüdigen“ Blicke, wie ich da so stehe in dem Outfit und dann mit dem Rad…

Gut also wieder auf den ollen Bock und los. Hinter Drensteinfurt ging es dann wieder auf einen bekannte Verbindung und so blieb dann zu guter letzt nur noch ein Stückchen am Kanal entlang zu bewälltigen bzw. wo ich dann aber nicht ganz so winddirekt „hinten rum“ einen Abstecher machte.

Zu Hause angekommen wurd der treue Diener in die Bike-Garage gestellt, schön heiß geduscht und dann ein ordentliches Refil mit gebratenen Nudeln, Ei, Salz & Pfeffer gemacht.

Die Tagespace liest sich dann so als Ganzes:

Natürlich habe ich noch mehr Bilder diese Woche gemacht und sie wieder hier bei Picasa hochgeladen. Google/ Picasa hat an der Technik wieder mächtig rumgefummelt. Der Altuser muß sich erstmal wieder zurechtfinden und ob es dann auch alles so richtig ist. Beigeisterung kann ich dafür nicht so ganz äußern.

Bikealltag Volotec: auch jenes Bike wurde mal wieder bewegt und zwar am…

Montag: …dem Feiertag. Feiertage sind irgendwie ja ganz nett, bringen mich aber seit neustem doch aus dem Rhythmus. Habe dann auch länger geschlafen als sonst, nachdem ich am Vorabend dann doch noch einen Tatort zu ende geschaut habe. Überhaupt TV-schauen iss ja so´n Ding bei mir.
Jedenfalls habe ich mir dann zum Frühstück eine schöne Café con Latte und einen Mehlpfannekuchen gemacht. Nach dem Frühstück gab´s dann eine leichte körperliche Entspannung.

Dann ging´s halt auf zum Job via Kuhbachtrasse und am Schloss Schwansbell Hügel Track wurde mal nach dem rechten gesehen. War ein rechter Kampf mit dem ganzen Grünzeug. Aber irgendwie war das schon deutlich weniger als letztes mal. Sah so aus als ob da jemand partiell etwas „aufgeräumt“ hätte.

At last, weil´s mal wieder, wenn auch nur fast, soweit ist, aber eben gerade so gut passt…

Monatsabschluss <klick> hier die aktuellen Werte ! Der letzte Monat war dann mal wieder etwas ergiebiger ganz allgemein.
Und nicht das jemand denkt ich lasse jetzt die letzten beiden Tage die Flügel hängen, heute steht gleich noch „Menthaltraining“ auf dem Zeitplan, später wird´s mit Sicherheit noch einen Einheit im „Cross-Training Programm“ weil´s auch zeitlich so gut passen wird und morgen mal wieder Laufen, eventuell längere Strecke…

…mal schauen was noch so geht.

Insgesamt kann ich aber sagen ich bin zufrieden. Das trifft vor allem auf die „Runde durch´n Busch“ zu, wo ich zum einen wieder mehr auf Strecke gegangen bin, also für mich eher längere und zum anderen, daß dort auch der Speed mehr oder weniger passt.

So fahrradmäßig mache ich mir Gedanken wo wohl meine Jahresgrenze sein wird ? Werde ich überhaupt soviel wie letztes Jahr erreichen ? Denn gefühlt habe ich dieses Jahr noch nicht viel zusammen getrommelt. Schaun wer´ ma´, hauptsache gesund.

In diesem Sinne, allen ein schönes Wochende.

 

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