Sattel-Fest 2015 die Tour

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Bikealltag Volotec/ Biketouren Bilder/ Biketouren/ Sattel-Fest: so nach allen Vorankündigungen war es dann soweit.

Als erstes muß ich natürlich ein Dopingrezept hier posten, was es auszuprobieren galt. Schon öfters bei Wutz on Wheelz gelesen, aber bisher nie ausprobiert. Bratwurst macht schnell – mal sehen ob das funktioniert.

DSC05380 Bratwurst

Ergebniss: ganz ehrlich, war lecker, aber danach lief es eigentlich wie gewohnt.

Gut dieses Schauspiel war nur schon auf dem Heimweg. Das restliche Tagesthema hat mal gar nicht so überzeugend begonnen. Als ich erwachte vernahm ich ein deutliche Neigung zum Dauerregenguss. Beim Blick aus dem Fenster bot sich mir eher ein Bild in der Form, daß das Wasser auf der Straße stand – gut 1cm hoch !

Na klasse, dachte ich, egal erstmal frühstücken. Gut nach dem ersten Schluck Café con Latte wurde mir bewusst, auf was für eine „Scheiß“ ich mich da eingelassen hatte. Beim Blick auf den „Wetterfrosch“ war auch klar, das ist kein Schauer der mal eben durchzieht, sondern eine Regenneigung von 70% bis etwa 15:00 Uhr.
Dann zogen Bilder in meinem Kopf hoch. Ich sah drei Radler, genau genommen eine Radlerin und zwei Radler die im strömenden Regen als einzige die Sattel-Fest Route abradeln. Gelentlich werden sie von den unterstehenden Streckenposten angfeuert, während sie eine Kampf mit dem Aquaplaning führten und ihnen das Wasser aus allen Kleidungstücken nur so wieder rauslief.

Genug des Horrorszenarios, Mehlpaffenkuchen aufessen, noch eine Toast für unterwegs machen, dann die richtige Kleidung auswählen, mal eben noch die Schutz“bleche“ an´s Volotec schrauben und dann ab zum ersten Treffpunkt.

Volotec samt Regenvollausstattung

DSC05370 Startupbike

Also da ich die Regenhose anhatte, war ja auch klar, daß der Regen dann doch zum Glück alsbald nachließ. So konnte ich die Regengarmaschen und die Armlinge verstauen. Überhaupt war anziehen und wieder ausziehen auf der ganzen Tour Thema.

Am zweiten Treffpunkt angekommen, der „weißen Brücke“ waren wir schon gut warm. Nach einem kurzen Quätschen ging es dann los. Wir wählten eine Route, geführt weil ortskundig vom lokal Hero Tom, die uns eine Hinweg nach Soest etwas abseits der offiziellen Route führte. Hier auch meinen Dank an Tom als Guide.

War echt super so über die Dörfer, zumal das mit dem Wetter zusehendst besser wurde. Ja zum Teil hatten wir sogar Sonne. Ich fand die Hinfahrt war super und auch kam sie mir nicht so lang vor.

In Soest angekommen bot sich uns ein Bild, mit dem ich eigentlich nicht gerechnet hatte. Fast menschenleer schien die Innenstadt. Vor allem im Gegensatz zum letzten mal. Selbst in der Innestadt konnte man noch radfahren, auf einen Sitzplatz wo warten, war auch kein Ding. Nur auf dem Radmarkt, der ja auf einem ohnhin nicht sehr großen Platz statt findet, war das eher unanagbracht.

Dort gab es auch eine Stand der Chrome Ridaz BC. Die „basteln“ wohl so Custom-Bikes, coole teile eben, aber zum radfahren eher ungeeignet. Zumindest für längere Strecken. Nur eines stach mir sofort in´s Auge, nicht wegen der Optik, sondern wegen Geometrie, schien mir schon fahrbar.

Nach einer Begutachtung auch seitens der Mitfahrer, wurde ein Smalltalk mit dem Erschaffer/Mattes gehalten. Meine Frage nach dem Preis wurde auch beantwortet. Ich hätte so aus dem Stehgreif auf deutlich mehr getippt.

DSC05372 Soest Bike

Hat schon was, auch von der Geometrie her. Aber was soll man mit so einem Bike machen, auch wenn die Geometrie fahbar ist. Im grunde eine völlig bescheuerte Frage…

Irgendwo zwischen den beiden Rundgängen wurde eingehrt. Der „Ratskeller“ bot sich da an. Hier nur mal ein verschämtes schnelles Bild aus dem Handgelenk…

 

DSC05373 Soest Ratskeller

Da wurde dann Kaffe gereicht, für mich einen Cappucino und zwei Stückchen super angerichteten warmen Apfelstrudel. Hätte ich eigentlich auch noch ein Bild von machen sollen.

Anschließend wurde, nur leicht gestärkt, die Rückfahrt auf der offiziellen Route angetreten. Leider schlug dann auch immer wieder das Wetter um. Meist zwar nur leichte und kurze Schauer, hin und wieder aber auch mal mehr.

An einem Bauernhof als Wegpunkt wurden die alten Trekker & Landmaschienen präsentiert. Ein Porsche Trekker tat es mir echt an – wär ich gerne mal gefahren. Getreu dem Motto: einmal Porsche fahren. Oder als „Ökonom“, der erste sinnvolle Porsche, weil als Diesel und mit Anhängerkupplung !

DSC05375 Trekker

Nett fand ich auch das NSU „Mopped“. Ja alte Motoräder haben noch was…

DSC05379 NSU Mopped

Irgendwo dazwischen, also auf der Heimfahrt wurde dann die oben erwähnte Bratwurst verdrückt. An dem Punkt wurden dann auch wieder meine Gedanken an ein doch besseres Fahrradschloss geweckt. Und Gepäcktasche in Kombi mit Gepäckträger.

Kurz vor Hamm, wo wir noch über den Fahrradmarkt streifen wollten, taten sich die Schleusen nochmal satt auf. Also wieder Regenjacke raus. Der Fahrradmarkt wurde aber bei unserer Ankunft schon zum teil abgebaut. Klar bei dem Wetter werden so grob 100 Leute da drüber gegangen sein.

Dann trennten sich unsere Wege. Tom machte sich Richtung Süd seiner Heimat auf, wir fuhren zu zweit schön lecker innerstädtische Radwege. *kotz*
Die waren aber in dem Regenfall aber besser als die Kanalstrecken, die mehr einer Schlammpiste ähnelten. Da haben wir nur wenige Meters drauf gemacht, sahen aber schon gut gematscht aus.

Vorsichtig tastete ich mich als auf den Innerstädtischen voraus, im Schlepptau den Radfahrgast. Sie hatte dann aber kurz vor dem Treffpunkt, wo ihr PKW stand, wohl noch ein Luftproblem mit dem Hinterrad hatte. Das äußerte sich dann so, das sie es kaum noch schaffte an mir dran zu bleiben.

Wir haben dann erstmal Luft nachgepumpt, in der Hoffnung das es bis zur nahen Tanke reichen würde. Was es dann auch tat. An der Tanke wurde dann noch mal nachgefüllt und dann ging´s auf zum Ziel. Auf dem restlichen Weg tauchte dann auch wieder etwas auf, was wir nur am Vormittag zu sehen bekommen hatten – Sonne !

DSC05381 Sonne

Restbilder, wenn auch nicht mehr all zu viele, wegen dem eher durchwachsenem Wetter gibt es an bekannter Stelle <klick> zu begutachten.

So als Resumé würde ich sagen, war super nett, wenn auch das Wetter nicht immer so prall war. Gut hätte aber auch schlimmer kommen können.
An dem Punkt kann ich aber auch sagen, ist zwar schade das die erkrankte Kollegin mit ihrem MTB nicht mitkommen konnte, aber ich glaube, so unter dem Strich, das wäre für sie der Horror gewesen. Alleine das ständige Wasser… . Gute Besserung M-Punkt.

So noch ein paar Randdaten von der Tour:

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