20.240km & 35.436km/ 16.10.2015

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…und sonst ? / Newsticker: wie kann man in einem meiner Stammforen nur so eine Verkaufsanzeige bringen ?!

Ein Rotwild 26 Zoll HT in recht passabler Ausstattung, kaum gefahren, mehr oder weniger direkt vor der Haustür und das ganze Teil dann noch für eine VB von läppischen 590,00 Euro !

Als ich die Anzeige heute morgen gelesen habe, mußte ich mich echt zusammenreißen.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biketouren Bilder: so Samstag mußte ich leider wieder die Wochenendpost für die Firma holen. Was ein Pech aber auch !

Bei dem Wetter konnte nur der Stahl Renner zum Einsatz kommen. Und es lag nicht nur am doppelten Espresso, den ich mir ausnahmsweise mal nach dem Mittagessen gönnte, das es zumindest auf der Hinfahrt mächtig rollte. Bei gute Ostrückenwind hatte ich an der Firma angekommen immer noch einen 25km/h Schnitt auf dem Tacho stehen.

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Naja aber auch sonst war das Wetter bombe. Viel Sonne aber nicht unbedingt heiß, bestes Streckenwetter. Nur schade das ich nicht mehr Zeit hatte.

Auf der Hinfahrt erspähte ich dann zwei RTF Hinweisschilder.

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Ab von der Rennbahn ging es dann auf ein paar ruhigere Meters über eine Nebenstrecke mit mehr Wald…

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Ich weiß ja jetzt nicht in wie weit die neue Continental 4-Seasons für den Speed mit verantwortlich waren, aber ich glaube mir einzubilden, so langsam sind sie eingefahren. Meinen Dank an Continental.

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Gut auf der Rückfahrt hatte ich dann natürlich keine Rückenwind mehr, dafür habe ich aber einen potentiellen neuen Knipsstandort gefunden.

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Bikealltag Volotec: gut nach dem sonnigen Samstag, war Sonntag große Geburtstagsrunde hier. Natürlich nicht einen Meter gerollt oder sonstwie vor der Tür gewesen.

Halt ! Das Einzige was war, ich habe mal den Bürgersteig samt Grünstreifen vom Laub befreit. Wenigstens etwas.

Montag: da ging es dann weiter mit der Bewegung. Da wir für Dienstag mal schon eine kleinere Waldrollrunde zu dritt geplant hatte, wurde das Volotec bemüht. Gar keine schlechte Entscheidung, denn es war rattenkalt morgens.

Zum Glück hatte ich wieder Rückenwind, doch bei knapp über 0c° waren die erst neu erworbenen Sealskinz All Weather Cycling Gloves trotz der Craft Unterziehhandschuhe etwas frisch.
Nein anders ausgedrückt: die Pfoten waren wieder rattenkalt und auf halber Strecke wurde wieder durch Wedelbewegung warmes Blut in die Fingerspitzen getrieben. Das tat dann erstmal wieder nadelstichartig…

*beiß die Zähne zusammen*

…aber dann ging es wieder. War nicht so schlimm, wie letzten Freitag, wo ich in der Fa. angekommen erstmal mächtig mit den klammen Pfoten zu tun hatte. Mehr dazu unten.

Dienstag: wurde dann die Waldrollrunde angegangen. Ich hatte nur kleine Variationen eingebaut um nicht all zu große Wegverwirrung zu stiften.
Wir rollten also wieder gemächlich zu dritt den Sesekeradweg- Kuhbachtrasse bis zum Beversee. Da die Begleitung kleidungstechnisch nicht ganz so optimal bestückt waren, wurde keine angedachte Verlängerung gemacht. Man muß sich ja auch was für später noch aufheben. Sie sind dann wieder zurück…

…und ich habe mal geschaut wie es auf den Waldstrecken so ausschaute. Das hatte dann auch den Vorteil, daß ich größtenteils windgeschützt fahren konnte.

Mittwoch: die Mitte der Woche, wieder recht frisch morgens, wie frisch kann ich nicht sagen, denn mein Tacho braucht dringendst eine neue Stromquelle. Das wurde dann mal eben kurz zwischendurch erledigt.

„Plattfüße“: tja und als ich dann endlich in der Firma losrollen wollte, bemerkte ich, zum Glück noch drinnen, das der Vorderreifen komplett plat war.
Also wieder einen Großteil der Klamotten ausgezogen, frischen Schlauch gegriffen, Handarbeitszeug rausgeholt und los ging´s. Den platten Schlauch raus, von innen abgetastet, nix gefunden und den frischen, aber eben auch geflicken, reingemacht.

Die Nummer klappte so gut, daß ich dann nach dem Fastanziehen und wegräumen wiederholen durfte. Ich konnte es kaum fassen, was war da los ?

Also wieder alles retoure und den Mantel nochmal gründlichst abgetastet. Nix gefunden. Da hab ich den Schlauch mal aufgepumpt und einen gelösten Flicken entdeckt. Zum Glück hatte ich noch einen Reserveschlauch im Spind. Den erst kurz angepumpt, kontrolliert und dann nochmal alles zusammengefummelt. Diesmal hielt auch alles dicht.

Leider hatte ich es versäumt den korrekten Sitz des Mantels zu kontrollieren. Beim erstemal saß er auch wie eine Eins. Aber wie das eben so ist…
…ein leichtes Rumhoppeln, aber nur auf glattem Asphalt. War mir dann auch egal, hauptsache nach Hause.

Gut die Heimfahrt war dann etwas desmotiviert, keine Ahnung warum ? Schätze mal, ich habe mir wieder zu viel den Kopf über die gefahrene Tour heute gemacht.

Und so ging es zu Hause angekommen erstmal an den korrekten Sitz, dann Flickzeug und Standpumpe gegriffen und ab in die Dusche. Nach dem Futtern wurde dann in der Küche geflickt.

Donnerstag: tja auch heute war das Wetter eher von der ganz ungemütlichen Sorte. Gestern war´s ja schon feuchtkalt, auch wenn ich von den ganz großen Niederschlägen verschohnt blieb. Schön ist aber was anderes. Einziger postiver Punkt heute, wenig Wind.

Freitag: letzter Tag der Woche, zum Glück. Weniger Glück, oder je nachdem wie man es und auch wozu sehen mag, war das mit dem Wetter.
Es war zwar deutlich wärmer, aber eben fast durchgängig nass. Immer wieder Schauer oder Nieselregen. Nachdem ich mich dann immer eingekrubelt hatte, ging es dann. An Kanal, höhe Preußenhafen/ Seebad Lünen schnell mal abgedrückt.

Gut war das Mistwetter zum testen der Handschuhe ( wieder siehe unten ).

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Tja leider stellte sich dann neben den zwei schon bekannten „Leckerlie“, Gleitkager hinten links sowie die hintere Nabe müßten ersetzt werden, noch ein weiteres hinzu.

Denn als ich mal zwischendurch für eine kleinere Grünpflegeaktion vom Rad mußte, fühlte sich meine Regenhosen irgendwie komisch an. Und beim Aufsitzen war mir dann auch klar warum. Unterwegs kann man ja eh nix machen, also erstmal ab nach Hause.

Als ich dann angekommen bin war dann Klamottenkonrolle angesagt. Das Shirt war furztrocken, die Hände auch. Nur Teile der Beine und halt eben das Gesäß.
Mist dachte ich, kann doch nicht sein. Gut ich werde die Bux nochmal waschen und die Partien ( Gesäß, seitlicher Inlay-Streifen und Beinabschlüsse ) die ich ausgemacht habe mal gründlicher imprägnieren.

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Finde ich jetzt nicht lustig. Ja irgendwann könnte man, mal wieder eine neue Regenhose kaufen, aber nicht gerade jetzt.

Tja und weil das Wetter eben so war, wie es war, stand auch mal wieder eine kleinere schnelle Pflegeeinheit an.

Das war soweit die Woche, wie Ihr seht nicht immer so prikelnd wie sich das die meisten Radler vorstellen, aber ich habe durchgehalten.

Die restlichen Bilder wie immer hier bei Picasa Auf in´s Wochenende ! Morgen muß ich „leider“ wieder mit dem Volotec zum Job. So ein Pech aber auch…

Test: so hier also die ersten Zeilen zum Thema Sealskinz All Weather Cycling Gloves. Die Handschuhe in der ansich Megagröße XXL, sitzten mit Unterziehhandschuhen am Handrücken/ Handfläche, sowie Daumenwurzel recht straff, sodas eine Oberflächendruchblutung eingeschränkt wird. Ohne Unterziehhandschuhen ist die Wämeisolation aber nur eingeschränkt. Bis maximal ca. trockenen 5c° würde ich sagen.

Die Sealskinz Hausgröße XXL deckt bei weitem nicht die größten mitteleuropäischen Hände ab. ( Mir war es ja schon bei Produkten aus einem anderen Hause ein Rätsel, wie man dort auf die gängige Größenangabe kam, denn dort mußte ich ein Paar Handschuhe in der Übergröße XXXL ! erwerben um sie überhaupt vernünftig tragen zu können. Und ich habe bei weitem keine Pannschüppenhände, eher schlanker Männerdurchschnitt.)

Also genau genommen müßte ich mit XL auskommen. Jene Größe ist, zumal für ein Herrenmodell, für mich nicht zu tragen. Also die Sealskinz All Weather XXL sitzten zwar noch etwas taff, also ohne Unterziehhandschuhe, kann man aber mit leben. Hier jetzt mal ein Testzusammenschnitt der einzelnen Tage.

  • Am 09.10. kam der Handschuh noch ohne Unterziehhandschuhe und bei knapp 2,5c° zum Einsatz. Solo geragen reicht die Wärmeisolation bei den Temperaturen nicht aus.
  • Am 12./13. kamen die Handschuhe mit den bewährten Craft BeActive Extrem Unterziehhandschuhe bei knapp über 0c° noch zum Einsatz. Die Wärmewirkung ist jetzt besser, nur leider kommt der Part mit der Durchblutung zum tragen.
  • 14.10. wurden die ODLO Unterziehhandschuhen, die gefühlt einen Tacken dünnen aufbauen als jene von CRAFT, mit den Sealskinz zum Einsatz. Die ODLO Unterzieher sind aber von der Wärmewirkung her nicht so gut wie die von Craft, dafür ist die Oberflächendurchblutung einen Hauch besser. Unter dem Strich gefällt mir das aber mit den Crafthandschuhen besser.
  • 15.10. wieder Sealskinz mit den Craftunterzieher kombiniert, keine neuen Erkenntnisse
  • 16.10. obwohl es mit guten 7,5c° deutlich wärmer war, kamen morgens die Kombi vom Vortag zum Einsatz. Nachmittags auf der Heimreise war dann mal wieder Solotragen angesagt.
    Resumé für diesen Tag aber ist, sie halten definitiv trocken. Denn den ganzen Tag über war Nässe in verschiedenen Formen von oben angesagt.

Das alles zumindest bei inaktiver Bikepsotion, also Stecke machen geradeaus ohne große Oberkörper- Arm-Hand-Aktion, wie etwa beim MTB Fahren.

 

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