06:01 Uhr/ 27.10.2015

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Morgengruß: kurz nach sechs, der Tag, auch was diese Woche, droht sich zu zerlegen.
Ich hocke hier am Esstisch, da mein MacBook geladen werden muß, was über Nacht irgendwie nicht funktioniert hatte und warte darauf, das ich zur Arbeit darf.

Ja darf, denn darf, weil ich normalerweise eher früher anfange, dann aber logischerweise auch fürher Schluss habe. Bei dem Turn den ich aber diese Woche mache sieht es so aus, daß ich eben später anfangen kann-darf-muß und ergo auch später Schluss habe. Das bringt natürlich meine Rhytmus durcheinander – ich liebe es gar nicht !

Aber so ist das Leben halt.

Derweilen drehen sich ein paar Gedanken in meinem Kopf. An einer Stelle ist ein potentielles neues Bike bereits im Hause, man müsse nur noch ein paar Zahlen sortieren ! Gut ich warte auf die Zahlen. Leider habe ich diese Woche wohl kaum die Muse da mal reinzuschauen. Spannung.

Dann…

…diese „kleinere Unanehmlichkeit“ kostet mich trotz aller extremen positiven Verläufe Nerven. Der Gesetzgeber sieht für das Versterben eines Elternteils eine ganzen Tag Sonderurlaub vor !

Ganz ehrlich, ich wusste ja das man realitätsfremd ist, aber so realitätsfremd ???? Jetzt bin ich ja aufgrund der eher verhaltenen Kontaktbindung nicht gleich in unendliche Trauer gefallen, konnte also so einen Großteil meiner Energie – it sucks ! – in die Abwickelung stecken. Aber „Mädels“, es ist selbst unter optimalsten Voraussetzungen komplett unmöglich soetwas an einem Tag abzuwickeln.

Man muß zunächst mal zu einem Amt. Dort verbringt man, mit etwas Glück und scharfen Sinn, fast einen halben Tag. Das Herausfiltern eines Bestatters dauert mindestens nochmal einen halben Tag, wobei man für eine deratige Aufgabe im guten Falle logistisch bewandert ist.
Dann muß man warten bis der Bestatter die Sterbeurkunde in den Fingern hat und man selbst jene bekommt um den wahrscheinlich letzten Amtsgang anzugehen – das Erbe, egal in welcher Form. Da die guten Menschen am Amt, verständlicherweise auch noch andere Dingen zu tun haben und eben „nicht auf einen warten“, veranschlage ich mal eben drei Tage. Wie gesagt, ohne große Trauer…

Es kostet einfach nur Nerven…

Was jetzt wenn man keinen Urlaub mehr hat oder auch keinen bekommen kann ? Soll ja Firmen geben, die sich da weniger verständnissvoll zu aufstellen.

Gut das Leben geht weiter…

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