654km/ 24.12.2015

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Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Biketouren Bilder: so Weihnachten steht vor der Tür, die kurze Woche hat begonnen mit…

Montag: … speedige Anfahrt auf den 4-Seasons zum Job, erfrischende aber noch milde Temperaturen und etwas Großtropfenregen, der dann aber am Ende der Anfahrt verschwand.
Resume hierzu: meine erst neulich nachimprägnierte und eigentlich als dicht getestete Regenhose hatte durchgenässt. Jetzt fragt mich nicht warum ? Ärgerlich halt…

Dienstag: mal wieder längere Rückfahrt und dann noch in Begleitung, spontan abgemacht. Treffen war pünklich und Wetter spielte mit. Wir sind dann meinem Kopfkompas folgend erstmal grob durch Eving mit den beiden Wäldern durch, um auch etwas im Baum-Schutz des aus Westen kommenden Windes zu liegen.
Ziel war eigentlich bis kurz vor DO-Mengede zu rollen und dort auf den Emscherradweg zu stoßen. Am Kanal aber sah ich einen Wegmöglicheit mal in Richtung DO-Zentrum bzw. dessen Hafen zu fahren. Das fand Gefallen und wurde mal so gemacht. Ich fand´s besser als auf dem Seitenstreifen bis kurz hinter dem IKEA-Zentrallager zu rollen. Irgendwo kamen wir dann in Höhe des Hafens auf eine wieder neu endeckte Möglichkeit ( Verbindung Emscherradweg – Grävingholz ) auf den Emscherradweg zu wechseln ( auch wenn wir da nochmal anders gefahren sind ).

Ab da ging´s dann über dem Emscherradweg bis zum bekannten Phoenixsee. Der Phoenixsee ist ja eigentlich in jedem Winterpokal ein Ziel, also wurde das auch so umgesetzt.
Praktischerweise entdeckte ich beim warten an einer roten Ampel ein weiteres Radroutenschild mit dem Ziel Bahnhof Barop. Da habe ich dann heute gleich mal die Karte bemüht und sah mich darin bestätigt, das jener Weg ( Verbindung Emscherradweg – DO Barop ) eben nur nach DO-Barop führen konnte. Also jenem dortmunder Stadtteil wo auch Rückenwind ansässig ist. Wir erinnern uns, Rückenwind, der Laden wo das CAADX erworben wurde ! Jo goil nich !?
Wäre also mal praktisch, wenn ich dort zu einer Wartung müßte.

( Noch schöner wäre natürlich, wenn man ab Barop noch was neues & gescheites in einen andere schöne Richtung finden würde.)

Gut die Ampel wurde grün und wir konnten weiter. Die Radroute ist ja ab dort recht aktraktiv. Es geht durch einige waldige Abschnitte und es ist einfach nur schön.
Kurz vor dem Phoenixpark angekommen, entschieden wir uns nach einer Anregung von mir, doch mal die Wegführung „unten herum“ zu probieren. Das klappte auch wieder recht passabel, scheiterte aber leider an der noch immer gesperrten Brücke. Und so habe ich mal ein zwei Bilder von der Szenerie kurz davor gemacht – in der lauwarmen Nacht.

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Von dieser Szene ging es dann ebenso flux zum Phoenixsee, nicht aber ohne dann den Umleitungsschwenker über den Phoenixpark zu machen. Meinem Begeiter gefiel der Phoenixsee nicht so menschenüberlaufen deutlich besser, als es sonst bei schön Wetter der Fall ist. Trotz der eingermaßen gelungenen Bilder, es kommt noch besser rüber, als es eben auf den Bildern ausschaut.
(Ich überlege ernsthaft da noch mal eine Art Nightride hin zu machen, mit voll geladener Digicam…)

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Nordwestufer

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Ostufer/ Übergangsbrücke

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Übergangsbrücke samt Fahrgerätschaften

Gut irgendwann muß man ja weiter. Inzwischen stellte sich meine gute B&M Ixon IQ Premium auf den 15 Lux Normalmodus. Es wurde also langsam Zeit mal an ein Tourende zu denken. Leider hatte ich keine Reserveakkus mit dabei, aber bei den Temperaturen würde der Akku mal locker noch eine Stunde Plus halten. Und einen Stirnlampe hatte ich als Notbeleuchtung auch mit dabei. Da wir ja kaum im öffentlchen Straßenverkehr fuhren, wäre das sogar legitim gewesen. Am Haus Rodenberg wurde nochmal die Digicam gezückt…

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„Plattfüße“: leider ereilte mich irgendwo auf dem Emscherradweg ein Schleichplattfuß. Muß so etwa im letzten Teilstück vor jenem Applerbecker Haus Rodenberg gewesen sein. Zumindest hab ich es dort gemerkt.

Gut wir rollten aber noch ein gutes Stück und bald waren wir auch durch Holzwickede durch. Die Anfahrt nach Billmerich war mal wieder lecker. ganz ehrlich, wenn ich was besseres finden würde…
Erst soll man auf eine linksseitige Radfußwegkombi wechseln, wo man aber eigentlich zu spät das Schild sieht , vorher gibt´s schon Fahrt über Raserlandstraße, dann endet jener Wahnsinnradweg wieder und man muß genau die Raserlandstraße überqueren um dann doch am gleichen Stopschild zu stehen. Völlig mad.

Damit dann aber nicht genug. Hat man nun das Stopschild hinter sich gelassen, geht´s direkt nach dem Ortseingang stetig bergan, und das nicht schlecht, finde ich. Hinzu gesellt sich dann noch die eher bescheidene Asphaltqualität. Risse, Teerflecken und Schlaglöcher wechseln sich schön ab. Gefühlt hatte aber zumindest ich den Anstieg recht schnell geschafft. Meine Begleitung hatte da wohl schon den Kaffee auf. Und auch da wieder, eine bessere Strecke…
Eventuell sollte ich mal eine Expeditionstour dahin starten ? Da war auch noch ein andere Abzweig… ( Fällt mir, muß dann noch diese To-do Liste hier auffrischen. )

Doch dann in Billmerich entschloss ich mich den Schlauch zu wechseln.

Großes Kino !

Ein schönes Plätzchen war schnell gefunden. Gegenüber einer Bushaltestelle gab´s zum einen fette Laterne die ordentlich Licht spendete und zum anderen noch ein schöne halbhohe Mauer als Ablage und Sitzgelegenheit. Soweit der gute Teil. Schon beim runterhebeln der Pelle war klar, das wird keine einfach Nummer. Die beiden Reifenheber hatten arg zu tun und bogen sich wie Gummi. Aber sie hielten stand und dann war der Abhebelpart geschafft. Doch was dann ?

Part zwei, frischen Schlauch raus, anpumpen, diesmal aber nicht zu viel. Schlauch zart einlegen und dann beginnen die Pelle wieder drauf zu ziehen. Alter war das ein geziehe und gedrücke. Letztendlich mußte ich die Pelle doch draufhebeln und irgendwie war mir klar, das war eine Nullnummer. Man merkt sowas ja.

Naja und wie das dann auch so war, der Schlauch ließ sich nicht ansatzweise weiter voll pumpen. Er hatte beim Aufhebeln einen abbekommen und war somit, zumindest ohne eine Flickaktion, erstmal Kerschrott.

Auf Flickaktion hatte ich aber keinen Bock. Letztendlich würde das Kernproblem, den echt fett-strammen Sitz der 25er Conti 4-Seasons auf dem tiefen Felgenbett kaum drauf zu hebeln, nicht beheben.

Ich entschloss mich also den ehmals frischen Schlauch wieder zu demontieren und den ja nur mit einem kleinen Loch, konnte ja nur klein sei, alten Schlauch rein zu machen. So sparte ich mir das flicken und wir konnten, mal abgesehen von den Nachpumpaktionen, weiter rollen. Inzwischen war´s auch gut gegen zwanzig Uhr geworden und irgendwann wollte ich ja noch nach Hause. Mußte ja am nächsten Tag nochmal zu Schicht anrücken.

Zum Glück funktionierte das draufhebeln diesmal zumindest so gut, daß der alte Schlauch nicht auch noch franse war. Schnell vollpumpen und dann aufsetzten und weiter.

Und so rollten wir beide deutlich erleichtert weiter. Denn Alternativen zu zwei platten Schläuchen gab es nicht so super viele. Flicken war die eine, gut hätte ich dann machen müssen, aber dann blieb da noch das Draufhebeln. Abholen lassen ? Ja von der Holden mit Ortskenntnisse gleich null via Mobil hinlotsen ? No chance !

Gut wir rollten und das wieder gut. Einmal habe ich dann noch nachgepumpt und so trennten sich unsere Wege am Ortseingang Bönen.

Der Kollege machte sich weiter auf Richtung Osten ich schlug mich über diverse bekannte Strecken in meine Bikegarage. Dort wurde der CX-Laufradsatz fertig gemacht und die 4-Seasons runtergemacht. Zwei defekte Schläuche wurden in die Satteltasche verstaut und dann…

( Weitere Bilder von dieser Rückfahrtour/ Picasa spinnt mal wieder rum und ich kann kein neues Album erstellen *fuck* )

Mittwoch: …irgendwann mal so zwischendurch auf der Schicht geflickt. Die Fahrt zur Schicht war recht windig, rollte aber trotzdem gut. Die Heimfahrt machte ich über den Sesekeradweg und dann über die Kuhbachtrasse, nicht aber ohne gegen Ende noch einen kleinen Waldausflug zu machen.

Mußte ja noch irgendwie auf mindestens 2h Fahrzeit kommen. Zu Hause angekommen wurde der Schlauch und das Kettenöl bemüht.

Ja das war diese kurze Woche. Mal sehen was jetzt noch so passiert…

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