1.875 km/ 05.02.2016

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Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder/ Biketouren: da ich heute hier nicht sinnlos den Sonntag vergammeln wollte und der Kumpel aus´m Dorf den gleichen Plan hatte, gab´s ein super entspannte Ausfahrt. Treffen war an der Schleuse in Werries.

Ganz ehrlich war super schön, auch vor allem weil wir Arschglück mit dem Wetter hatten. Nur wenige Wolken, Niederschlag im Grunde nur auf der Rückfahrt und auch da erst in den letzten Metern. Außerdem gab es auf der Hinrunde guten Rückenwind.

Aber genau das war so mein Problem. Mit Rückenwind strampelt man nicht so heftig, man rollt quasi nur so daher. Da der Wind aber doch recht frisch war, auch wenn das Thermometer gute 7c° zeigte, hatte ich den Eindruck, das täuscht aber gewaltig!

Also wenn ich nicht strampel komme ich nicht auf Temperatur. Das war wohl das erste mal, daß ich Rückenwind nicht so klasse fand. Und so schlüpfte ich dann am ersten Pausenpunkt…

DSC06521 pause

…in ein weitere Kurzarm-Shirt und hatte auch das Glück, noch einen Fleecemütze im Gepäck zu haben. Die kam dann noch unter die Helmhaube. Die Windstopperhandschuhe wurde auch gegen die neuen Ziener-Gore gentauscht.
Dieser Pausenpunkt ist übrigens super in Schuss und hat sogar einen Grillplatz bereit. Da hätten wir mal ein Feuerchen machen können…

Dann ging´s weiter. Ziel war das Café Twin – wir nennen es nur das Café Kreisverkehr, eben weil es am Kreisverkehr liegt. Wir waren ja schonmal dort, war auch da lecker (muß ich mal in meine Liste aufnehmen).

Mit dem Ziel vor Augen, dem netten Kumpel & Guide als Begleitung, war die ganze Plackerrei nicht umsonst! Die Lattemacchiato und das große Stück Apfelkuchen mit fett Sahne, versteht sich, mundeten erstklassig.

kaffe kuchen

Kurz hinter Herzfeld war´s dann vorbei mit gemütlich dahinrollen. Der Wind bließ satt von vorne und so hatte ich auch nicht mehr das Problem mit dem warm werden. Ein kurzer Fotoschuss, wobei es eigentlich ab da auch mal sonniger war…

DSC06522 wetterunterwegs

Jener Unterstand war für mich der allerbeste den ich bisher besuchen durfte. Er liegt hier und ist super geschützt gebaut und liegt außerdem auf einer Anhöhe. Entdeckt habe ich ihn, weil man wohl ein recht frisches Hinweisschild aufgestellt hatte. Oft sind wir dort bisher nicht vorbei gefahren, aber jenes Schild hatte ich bisher nicht gesehen.

DSC06524 lippeaussicht top

Hier in der Innenansicht sieht man, das der Unterstand fast komplett geschlossen ist, halt bis auf die paar Zentimeter zum Boden hin. Der Eingang, links im Bild, ist durch einen Windfang geschützt. Der Grundriss ist sechs- oder achteckig, keine Ahnung jetzt mehr wie genau das war und nach vorne hin durch Sichtluken geöffnet.

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Hier der Blick in die Lippeauen, durch eine dieser Sichtluken. Von innen stehen davor zum teil Hocker und die Luken haben eine solide Ablage. Für uns ideal für´s Teechen und Futterchen, für die Vogelfreunde…

DSC06527 lippeaussicht top

…als Ablage oder Abstützhilfe für die Ferngläser und megaopjektivbestückten Cameras. Gut das Wetter war heute nicht so, aber kann ja nicht immer sonnig sein. Zumindest war es im Unterstand gut windgeschützt und man konnte so recht gemütlich pausieren.

DSC06528 lippeaussicht top

Hier der Unterstand nochmal in der Zugangsansicht. Man sieht das er gut erhöt steht. Wirkt so ein wenig wie ein kleines Römerkastell. Kein Wunder, liegt ja auch an der Römer-Lippe-Radroute.

Und hier mal die Route wie wir sie wohl gefahren sind. Und natürlich die Restbilder vom Januar <klick>.

Und weiter geht´s mit der laufende Woche, nun im Februar.

Montag: veregnet und windig, dazu noch warm. Die Heimfahrt gestaltete sich schwierig, weil ich ja irgendwie auf 2h Fahrzeit für den Winterpokal kommen wollte. Eigentlich das Grundproblem, wenn man ein schnelleres Bike hat. Ergo bin ich noch mal etwas quer durch die eine oder andere Buschetappe gefahren.
Die aufgezogenen Continental CycloXKing hatten aber mit den Wasser- u. Schlammmassen gut zu tun.

Als ich zu Hause ankam, schaffte ich es tatsächlich noch eine Laufrunde mit etwas „Ziehen & Langmachen“ hinterher zu legen. Das Training hinterlässt aber seine Spuren.

Dienstag: inzwischen geht mir das Schlauchwechseln sowas von der Hand. Heute früh komme ich in den Schuppen und habe hinten einen Plattfuß. Ich dann gleich die Spike-Pelle vom anderen Lauf-Rad-Satz Nr.2 runter gemacht und den Continental CycloXKing-Schlappen aufgezogen. Kurz vor der Firma ereilte mich dann noch ein Plattfuß. Ich also das ganze Laufrad in die Firmenwagen geschmissen samt Luftpumpe und…

plattfußflicken

…von wo unterwegs zwei neue Schläuche, einen auf Reserve, geholt, sowie Flickzeug, was ich dummerweise in der Fa. hab liegen lassen. Ist ja aber kein Ding, kann man immer gebrauchen.

Mittwoch: ist wieder kälter geworden, aber noch angenehm, vorausgesetzt man hat die richtige Kleidung an. Aber da habe ich ja alles parat. Nachmittags auf der Heimfahrt war das Wetter teilweise richtig schön und ich habe bedauert keine Digicam mitgenommen zu haben. Jedenfalls gönnte ich mir noch eine lange Heimfahrt. Die einzige für diese Woche.

Donnerstag: morgens wieder frisch (3,5c°) und fast trocken. Die wärme Unterbux war aber angesagt und auch bei den Handschuhen machte ich keine Kompromiss. Diese Kleiderkombi bewährte sich auch auf der Rückfahrt.
Jene fand schon recht früh statt, quasi nach dem Mittag, da ich einen Termin beim Zahndoc hatte. Jetzt wo ich hier so tippe lässt die Betäubung so langsam wieder nach. Ich denke über Abendessen nach…

Freitag: Wochenabschluss und auf der Hinrunde zum Job nur knappe 3,5c°. I love it! Und on top, kaum Wind. Was will man mehr?

Auf der Rückfahrt war es schon wieder warm geworden, sodaß ich das T-Shirt als zweite Drunterlage getrost ausgelassen habe. Da diese Woche das Bike vom Sauwetter arg gelitten hatte, gab´s nach dem Eintrudeln noch eine gute Pflegeeinheit.

Und so komm ich dann auch zu dem Punkt des ausstehendem Monatsabschluss Januar, wo ich die Liste aktuallisiert habe. Bin jetzt im Januar ganz haarscharf an den 1.000 Kilometern vorbei gehuscht, was ich aber auch wusste. Stört mich jetzt nicht, aber ich hatte heute nach der Tour keine Lust mehr da nochwas dran zu zaubern. Iss ja albern, nur für ein paar Zahlen…

Nochmal so zu den Spuren die dieses-mein Training so hinterlässt. Iss jetzt nix schlimmes, aber es zieht einem teilweise schon die Energie aus den Knochen. Und dann ist immer Nachschub in Form von Futter angesagt. Der fette Nudelteller vom Mittwoch hätte locker für zwei Erwachsene gereicht.

Auch wenn ich so für den Job unterwegs bin, ohne ein zweite Lage Frühstück geht nix. Heute habe ich dann mal das Café 1891 – Echtes Brot in der Kaiserstraße 17 porbiert.

cafe 1819

War echt klasse was ich bekommen habe. Ich würde es als Baguettbrötchen einstufen. Dadrauf gab´s frisches Rührei, etwas Beilage wie zum Beispiel Tomatenstückchen. Hat echt lecker gescheckt.
Das Teil hat gerade mal 3,50 Euro gekostet, oder so. Das ist jetzt ein Euro mehr als bei so einem Discounterbäcker, wo ich schon mal was zum „nachschieben“ hole. Für den Euro mehr ist das aber eine ganz andere Klasse und man sitzt dazu noch in einem wunderschön eingerichtetem Café. Eichenholz natur, also ungebeizt oder farbig lackiert, klassisch modern würde ich sagen. Auch die Sitzmöglichkeiten sind super leger. Ich liebe es genauso…

Mit der netten Bedienung habe ich noch ein wenig geplauscht. Habe natürlich versucht heraus zu bekommen, ob´s da wo noch andere Cafés gibt. Sie meinte zwar ja, aber via I-Net kann ich dazu bis jetzt leider nix finden.

…und BINGO! Man muß nur schauen was als Suchbegriff taugt. Unter der Seite Mühlen Bäckerrei Vielhaber sind weitere Standorte vermerkt.

Soll ich jetzt mal gemein sein? Und trotz der Fressattacken kurve ich gewichtsmäßig an meinem unteren Limit rum.

 

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