2.035km/ 17.02.2016

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Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer: so nachdem ich gestern etwas länger unterwegs war, aber leider die nächste Tausendergrenze um nur 7 Kilometer verfehlte, was mir dann aber auch egal war, hätte ich eh nicht mehr gemacht, stellte sich heute der Tacho um.

Ich hatte heute noch einen Moment überlegt ob ich das nun knipsen soll oder sogar wieder Tausenderstriche wo auf den Rahmen mache. Hat sich aber bis jetzt noch nix durchsetzten können bei mir, also von der Idee her.

Mannschaftswechsel: so gestern war mal Testfahrt angesagt. Also vom Job erstmal ab in´s Zentrum. Dabei habe ich versucht die Zufahrt zu jener Strecke zu finden. Da hatte ich aber Pech gehabt oder mir das nicht genug vorab angeschaut. Gut war ja auch nicht das Tagesziel. Ah mist Kacke, wenn ich nochmal so auf die Karte schaue, bin auf die falsche Seite der Gleise gefahren und bin so genau an der Zufahrt vorbei.

Irgendwann war ich aber schonmal da. Muß aber schon ewig her sein.

Also am Ostentor angekommen schnell die Fahrzeit am Tacho genullt, Nase geputzt, Schluck aus der Pulle und ein paar Bilder gemacht. Jetzt hieß es mal das Gewirr aus meinem Kopf durchfahren und eine Zeit nehmen, nur mal so.

DSC06546 ostentor

Frisch war´s aber auf jeden Fall, aber durch die Sonne ging das noch recht gut.

DSC06541 ostentor

Auch von der Strecke her passte das mit dem was ich im Kopf hatte.

DSC06542 ostentor

Bis dahin habe ich vom Job her schon wieder gut einen halbe Stunde gebraucht, was für mich aber absehbar war.

DSC06543 ostentor time

At last nochmal kurz die Startzeit abgedrückt um später zu wissen, was die Gesamtreisezeit wär. Und dann fast…

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…nicht ohne noch ein letzte Bild zu machen, dann aber rein in die Pedale…

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…und GO! Schon beim eindrehen auf die Hamburgerstr. war klar, der Wind bließ von vorne. Das war zwar nicht nett, zumal die Sonne schon arg am Horizont verschand, sollte aber zumindest meine Fahrzeit nicht unnötig „schönen“. Die Hamburgerstr. hat einen ordentlichen Randstreifen, da geht was. Nur das Linksabbiegen in die Klönnestr. ist was für die Katz.

Zuerst wird man vom Schutzstreifen rechts rüber zum Ausgang der Kaiserstr. geleitet, wo dann aber für mich nicht ersichtlich war, was angesagt ist. Also bin ich dann mal kackfrech rüber auf die Linksabbiegerspur. Nach gefühlt einem Dutzend Ampelphasen war ich dann drüber und jagte bergab auf die rechte abbiegende Kreuzung zur Hallesche Str./ Hannöversche Str., wo es dann schnurrstarks weiter gehen sollte.

Im Endstück dieses Teils hat man ja einen superbreiten Schutzstreifen, eine Startbahn sozusagen. Da kann-darf und soll der Tachon auch mal konstant ü. 25km/h zeigen. Im ersten Drittel der Hannöversche Str. warten allerdings immer wieder mal echt fiese Schlaglöcher oder dieses völlig irre kurze „Radfahrer frei“ Stück unter der B236 durch.
Oder ist es doch benutzungspflichtig… ? Müßte ich nochmal genauer schauen. Oder doch Mitglied im ADFC werden und da einen Hebel ansetzten? Sowatt iss doch echt mistig und gefährlich dann auch noch.

Jedenfalls stand ich nach kaum 15 Minuten Rollzeit an der Flughafenstraße. Das passt schon mal.

Der auf der Karte erspähte Radweg existiert wirklich und wurde erst wohl ganz kürzlich ordentlich vom Grün befreit. Ich kann mich mal daran erinnern, daß ich vor Jahren da mal dieses Radwegschild im Busch hab stehen sehen…

Den Weg an der Geschwister Scholl Gesamtschule vorbei hatte ich auch tatsächlich ausmachen können und bin den dann auch ergo gefahren. Aber nur bis zu einem Schnittpunkt.
Fix war mir klar, das von dort aus in das Buschei rüber kommt und das da auch eine Fußgängerampel steht. Kennt man ja von etlichen beruflichen PKW Fahrten…

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da kam ich her

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CX-Ackerstrecke in die angedachten Fahrtrichtung

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Ampel links zur angedachten Fahrtrichtung

Das Stück ließ sich eigentlich recht passabel fahren. Der Boden ist arg verdichtet, große Matschfeuchtaktionen sind also nach herben Regengüssen nicht so zu erwarten. Außerdem ist da auch sorgsam feines Steinzeug mit „verlegt“ was zusätzliche „Wegschwemmsicherheit“ schafft.

Natürlich ist datt nix für Schmalspur-Dackelschneider-Pellen. Etwas weniger Luftdruck verschafft auch da ein gewisses Maß an Komfort. Denn ganz topfeben ist die Strecke dann doch nicht.

Die Neugierde packte mich und auch die Aussage eines Kollegen untermauerte das noch.Also ich bin dann rüber über die Ampel und paraell zur Brackler Straße (da müßt eman üner den Randstreifen fahren dürfen… ) gibt´s tatsächlich eine Apsahltstrecke die einen über ein paar Abbiegungen recht direkt zur Asselner Str. führt.
Das kann man also gut gebrauchen. Man steht dann zwar auf der „falschen Seite“ (also entgegengesetzt der Fahrtrichtung, was aber als erlaubt beschildert ist) und es braucht eine gute Weile bis man die Straßenseite wechseln kann, aber insgesamt ist dieses erste Zwischenergebnis brauchbar.

Für mich stellt sich aber dann doch die Frage, ob man doch nicht einen Tacken besser beraten wäre direkt durch´s Buschei/ Brackeler Feld via Hohenbuschei-Allee zu düsen? Ein weiterer Test? Ich denke schon.

Ab da war ja soweit schon alles recht gut bekannt und deshalb nicht großartig erwähnenswert. Soll heißen, das „wickel ich hier jetzt nicht wieder ab“…

Zu Hause angekommen hatte ich das als Fahrzeit auf´n Tacho…

DSC06550 home time

Gut von der Gesamtreisezeit war ich gute 1:45 unterwegs, was natürlich schon einen Macht ist. Ich stand aber auch in Kurl am Bahnübergang. Alleine die Zeit dort reichte um sich die Nase zu putzen, wieder einen Schluck aus der Pulle zu nehmen und sich noch ein T-Shirt drunter zu ziehen.

Auch an der Wegstrecke wo ich vom Schnittpunkt über die Ampel in Richtung Hohenbuschei gefahren bin, wurde eher getrödelt und nach dem Weg geschaut. Nach dem Weg gefragt hatte ich dort auch nochmal. Und das als Mann!

Die Tagesgesamtstrecke wurde hart erarbeitet, aber das war es wert. Die Pumpe arbeitet noch gut und das auch, als ich aus der Dusche kam. Die Beine fühlten sich ein wenig komisch an…

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…auch wenn der Schnitt nicht so riesig ausschaut.

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Endzeit in der Fitness-Garage

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Und weil ich ja meistens auf dem großen Kettenblatt unterwegs war ist mir aufgefallen, das die Streckung der Beine noch ein wenig mehr sein könnte. Wegen der Effektvität. Also wurde das Sattelrohr nach der Ankunft noch einen gute Fingerbreite über die hier zu sehende Reflektormarkierung gehoben.

DSC06554 home

…ja so war das gestern.

Unter dem Strich, ja die Strecke ist brauchbar, mit Sicherheit und detailliert noch verbesserungsfähig. Auch muß ich beachten, gut wenn ich gut „fettich war“, ich würde ja recht frisch in DO starten und hätte nicht schon 30-40 Minuten Rumgurkanfahrt hinter mir.

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