2.381km/ 27.02.2016

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Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike Chillaxing Runde/ Mannschaftswechsel/ Biketouren Bilder/ Biketouren: so Samstag iss und schön Wetter war, also mußte ich raus!

Im Kopf hatte ich recht klar als Ziel jenen Beobachtungspunkt, den wir ja schon auf einer Tour inspiziert hatten. Soweit so gut.

Schon kurz nach dem losrollen war klar, das der Wind es mal wieder besonders gut meinte. Er bließ von Nord-Ost-Ost und dazu noch recht frisch. In der Sonne zeigte das Thermometer zwar fast 9c°, real waren das aber gerade mal 5c°.

Da mir die Sache mit dem Mannschaftswechsel immer noch nicht so ganz aus dem Kopf geht, hatte ich heute beschlossen, die Fahrtrichtung Ost mal dazu zu nutzten die Commutingstrecke in Länge und Fahrtzeit zu erfassen.

DSC06623 commuting

Gut kaum 30 Minuten für die Hinfahrt bei Gegenwind und im Slow-Motion-Modus. So richtig auf Temperatur bin ich nicht gekommen, was die Sache nicht einfacher macht. Immer wenn man gerade anfängt anzukochen, ist eine Ampel oder man muß wieder langsamer machen, wegen Radweg oder unklare Sitiuation.

DSC06624 commuting

Klar das dabei auch kaum Kilometer zustande kommen. Lächerlich dafür ein Fahrrad zu nutzten.
Ich überlege ja tatsächlich zumindest den Heimweg dann ab HBF zu Laufen, als richtig Laufen, ergo schneller als Joggen. Wäre doch praktisch, hätte ich so gleich den sportlichen Feierabendteil abgerissen, ab in die Dusche und gut iss.

Nein aber mal im Ernst, das was mir noch ein wenig Kopf bereitet ist die Sache mit den Klamotten. Als erstes stellt sich mir die Frage, was für Klamotten brauche ich auf dem neuen Job?

Genauso leger wie bisher, also leger aber noch brauchbar „für gut“, wie Frauen ja immer so sagen.

Oder wird doch etwas mehr chic Schale angesagt, auch weil weniger körperliche Tätigkeit ansteht?

Fakt ist aber auch, ich kann unmöglich in all diesen Klamotten schon morgens auf´n Bock hocken. Bei den Hosen könnte es bei legeren Variante noch fast klappen. Muß aber nicht sein. Und so taucht immer wieder die Frage auf, was ist bei Regen oder schlecht Wetter allgemein?

Ich werde wohl nicht unher kommen zumindest am ersten Tag/ in der ersten Woche ein „Arbeitshose“ einzupacken und auch ein T-Shirt nebst Hemd. Wenn ich dann da bin, schnell umschlüpfen und vorab mal schnell den Deosprüher dran halten.
Gut, zumindest groß frischmachen werde ich mich in diesen Tagen nicht brauchen. Dafür ist es draußen zu kalt und ich komme ja erst gar nicht an´s schwitzen, von daher…

Hier dann mal dazu einen Cut.

Nach dieser eher kurzen Hinrunde beschloss ich mich noch ein gutes Stück weiter dem urbanen Jungel und deren Radführungen zu widmen. Fahrtrichtung Ost war ja klar und so rollte ich wieder ab HBF los. War und ist immer wieder abenteuerlich wie irre da manche Strecken gelegt werden. Ich war froh alsbald „offenes Land“ unter den Rädern zu haben. Den Gegenwind im Gesicht rollte ich als so am Kanal daher, also ich plötzlich…

…ein bekantes Outfit samt Rucksack auf einem fetten 29″ ein gutes Stück vor mir sah. Das ist doch nicht…? Als gab ich mal etwas Gas und holte sie bald ein. Ganz sicher war ich natürlich nicht und gerade eben als sie auf eine Brückenauffahrt hoch wollte, rief ich ihr zu.
Und tatsächlich, es war die Arbeitskolleging, ich muß ja noch Kolleging sagen, denn bis zum Ende dieses Monats bin ich ja noch dort angestellt, die eben auch hier auf´n Dorf wohnt, nur am anderen Ende. Was für ein Zufallstreffer.

Wir begrüßten uns und quaschten kurz, dann lud ich sie ein doch mitzukommen. Ganz entspannt einfach nur rollen. Sie ist ja eine von den beiden Kollegingen mit denen ich schon im „Busch rumgerollt“ bin. Sie und auch alle anderen denken immer, ich mache nur Strecke und immer am Limit was den Speed angeht. Iss ja gar nicht so. Ich kann auch gemütlich. Und so war das dann auch.

Gut ich glaube wir könnten es beide zugeben, der Gegenwind am Kanal kann schon echt ätzend sein. Aber wir rollten halt so, quatschten immer wieder und bald hatten wir ja auch den Wind nicht mehr von vorne, sondern nur noch von der Seite. Und so hatten wir das Ziel gut erreicht.

DSC06625 endpausenpunkt

Heute war der Windschutz des Unterstandes aber eher mau, was aber an der Windrichtung lag. Ohnehin hatten wir ja keinen großen Aufenthalt geplant, also wurde nur kurz geschaut, gequatscht, aus der Pulle getrunken und dann wieder in Richtung Heimtag gerollt. Diesmal aber mit Rückenwind. Was das doch ausmachen kann…

Irgendwo trennten sich dann unsere Wege und ich rollte alleine wieder am Kanal entlang nach Hause. Bei dem Wetter nutze ich natürlich die eine oder andere Gelegenheit der Digicam mal wieder etwas Arbeit zukommen zu lassen.

DSC06627 top

DSC06630 top

Eine schon passierte Unterführung, wie unscheinbar das bis jetzt war. Und was für Überraschungen da noch nebenan lauern…

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War ein gelungener Tag, auch weil ich hinterher noch mal etwas im Garten „abgehangen“ habe. Das Duschen sollte sich schon lohnen…

Weitere Bilder wieder auf Flicker unter dem Album Februar 2016.

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