2.534km/ 04.03.2016

by

Bikealltag/ The Cure – Forest: diesesmal wird der Wochenbericht eher kurz, denke ich…

Dienstag: mit satten -4c° war die erste reguläre Anfahrt zum örtlichen HBF rattenkalt. Ich konnte und wollte auch nicht noch zusätzlich die extra dicken Handschuhe mit schlörren, weil meine Packtasche bis oben voll war. Außerdem dachte ich, das kurzs Stück…
…ja Pustekuchen! Denn genau darin lag auch ein Fehler. Denn bei den sage und schreibe gerade mal gerade 7,5 Kilometer Strecke komme ich ja erst gar nicht richtig in Fahrt. Zum einen tuckert man über Radwege, dann sind da noch eine Ampeln mittendrin, was dann die letzte Chance auf ein warm werden gänzlich erstickt.

Die Rückfahrt war dann ganz anders. Leichter Nieselregen, aber nix großartiges, dafür dann aber wieder bei +4c°. Und das war dann auch gleich der Dienstag.

Mittwoch: auf jeden Fall sind mal zwei Dinge besser. Es ist deutlich wärmer und die Packtasche nicht mehr so rappelvoll. Die Fahrt zum HBF gestaltet sich unspektakulär. So unspektakulär wie es eben nur geht. Die Heimfahrt war dann auch kein Ding.

Donnerstag: ich fast etwas spät raus, die Abfahrtzeit mit dem Radel sollte ich im Auge behalten. Nicht das es mal zu spät wird.

Erstes Resumé also, ich habe nicht mehr so die Muse wie früher. Denn auf´n alten Job war´s egal ob ich mal 10 Minuten später kam oder sogar noch später. Gut ich war eh immer sehr früh dar, von daher. Jetzt sitzt aber die Zugabfahrt etwas im Nacken.

Zweites Resumé ist, das mich dieses ansich bescheuerte Umziehen bei Radabgabe bzw. wieder bei der Abohlung nervt. Ich meine ich komme ja nicht mal annähernd auf Temperatur, wozu also der ganze Hyp? Aber so ganz ohne Radfahrsachen wäre jetzt auch nicht gut. Ist das Wetter mal mies, soll ja um diese „Uhrzeit“ schon mal passieren, sieht man schnell aus wie Sau, es wird ungemütlich oder eben beides. Ich denke ich arbeite da mal dran.

Auf dem Rückweg stellte ich fest, Zufahren macht durchaus Spaß. Es ist recht stessfrei und selbst zum Feierabendverkehr hat man eigentlich noch genug Platz im Zug. Sodenn man so clever ist und in den letzten Wagon einsteigt, wo eben auch zu Fahrräder rein sollen, wenn man sie mitführt. Das hatte mich ja am Morgen interessiert und so hatte ich es mir angeschaut.

…was für ein Zufall.

Ja und bei der Rückfahrt  mit dem CAADX kam recht fix eine Unwetterfront von Nord-West. Ich war gerade auf Strecke wo es anfing zu hageln. Das war gar nicht mal so angenehm. Denn der Hagel schlug mit der Windrichtung genau ins Gesicht. Groß was sehen konnte ich also nicht, also suchte ich etwas Schutz an einer Hauswand stehend. Half auch für die paar Minuten. Die Wetterfront zog weiter, der Spuk war vorbei und ich radelte wieder nach Hause.

Und mein heutiges Highlight, mal was für die Seele, meine Bike24 Bestellung ist angekommen. Neben den obligatorischen 28″ Schläuchen ist auch die…

Continental Radsportjacke

…gekommen. Die hatte ich irgendwann mal gesehen und dachte mir, jetzt gönnst Du sie dir mal. Das Teil werde ich auch wohl eher selten zum Radeln anziehen. Ist echt gute Qualität, oder wie man sagte „schwere“ Qualität. Und optisch macht sie was her.
Ich mag ja nicht nur die Reifen von Continental, weil sie für mich einfach passen, sondern auch das Outfit. Jetzt haben sie ja noch die Continental Windjacke im SALE, wäre doch auch noch mal was…

Na gut, diese Jacke hätte ich mir wohl auch nicht einfach so geholt, wenn man nicht in meiner vorherigen Firma eine Abschiedskollekte gemacht hätte.

Freitag: endlich das Wochenende naht. Doch der frühe morgen bei knappen 0 bis 2c° machte mir etwas Sorgen. Denn mit der vorhanden Luftfeuchte waren die Straßen schon eher glatt. Fand ich nicht so toll, denn als ich es bemerkte, war ich schon gut unterwegs. Klar man muß ja damit rechnen, aber mit dem Kopp steckte ich zur Zeit doch recht intesiv im neuen Job.

Natürlich hätte ich wieder Kehrum machen können und einfach den Laufradsatz samt Spikereifen montieren können, aber wie ich ja schon feststellte war die Zeit morgens leider etwas knapp. Also tastete ich die Strecke entlang…

Was dann auch unter dem Strich gut klappte. Denn der „Trick“ lag darin doch mal tatsächlich die offiziellen Radwege zu nutzten. Gut sind eh nicht viele Meters die da ganz ohne sind und deshalb mache ich auch kein Fass auf, also tucker ich die lang.
Aber eben jene Streckenabschnitte haben den Vorteil, das sie nicht ganz so glatt bis gar nicht glatt sind. Ich muttmaße mal, daß es an der Oberflächenbeschaffenheit, die ja zumeist in Plastersteinen oder Gehwegplatten ausgeführt ist, liegt. Jene bilden ja keine gänzlichen und somit deutlich wasserabsperrenden Untergrund, sonder lassen Feuchtigkeit schnell durch ihre Fugen versickern.

Gut die Rückfahrt vom HBF wurde dann auch mal anders eingeläutet als sonst. Als sonst. Wie sich das schon anhört. Als ob ich schon ewig und drei Zeiten nur zum HBF hintuckern und eben wieder zurück fahren würde. Sind gerade mal vier Tage rum. Nein ich hatte keinen Bock auf Radwegmistzeugs. Und das auch weil der Rückweg noch einen Tacken mieser ist. Denn ab HBF muß man erstmal eine gute Zeit lang auf der falschen Seite, also entgegengesetzt der Fahrtrichtung fahren.
Das komm durch eine engstellige Unterführung, wo man damals wohl dachte, die drei Radfahrer im Jahr können das dann auch so gut machen. Kommen jetzt aber zwei Radler gleichzeitig sich entegen, und dann noch im schlecht einsehbaren Knick, kann´s schon mal enger werden.

Ich bin mal gespannt was wird, wenn ich da mit meinem legalen! 80 Lux Straßenfluter im dunkeln mal passiere? Was dann wohl di e PKW Lenker denken? Ich meine das Licht liegt mal gerade prall auf Augenhöhe. 

Wollte ich nur mal so sagen…

Dann passiert man einen Kreisverkehr, wo ich erstaunt bin, das die PKW Lenker stets mich beachtet haben und bis jetzt keiner versucht hat, noch vorher durch zu kommen. Man kann ja auch mal ein Lob aussprechen.

Dann aber fährt man ein gutes Stück an verschiedenen Ausfahrten her. Die sind nicht immer alls super breit und für den Ausfahrenden schlecht einzusehen. Und genau an so einer Ausfahrt, hätte mich schonmal fast einer vom Rad gebügelt. Iss aber schon eine gute Zeitlang her. Von daher fahre ich da nicht so gerne her. Verständlich denke ich.

Gut wo war ich eigentlich beim Thema abgekommen, achja anders eingeläutet als sonst. Hab mich dann über den Kanal gemacht und bin eben nicht auf Radwegen, sondern auf altbekannten kanalbegleitenden Wegstrecke unterwegs gewesen. Eigentlich hatte ich für heute mal eine Strecke zwecks verlängerte Heimfahrt im Hinterstübchen. Da aber das Wetter so ab Mittag nicht wirklich prall war, wurde das verdrängt.

Da es aber schon bei der Zugrückfahrt besser zu werden schien, hatte ich das zwar wieder im Kopf, habe mich dann aber doch nur für eine recht einfache Rückfahrt entschieden. Wohl auch, weil mir eine doppelte Streckennutzung, also auch für die Rückfahrt, zu blöd erschien. Muß doch nochmal schauen, was es da so in Richtung West noch für Möglichkeiten gibt.

So, das soll es jetzt hier erstmal gewesen sein.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: