Bike-Navigation – New-school

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Biketouren Karten & Navigation: so ich führe ich das jetzt hier nochmal von Anfang an aus. Den letztendlichen Denkanstoß zu diesem Artikel habe ich von jenem Blogabo – close100 bebommen. Danke auch nochmal an dieser Stelle.

Also aktuell befasse ich mal mit der Fahrradnavigation.

Old school: nochmal kurz vorab, ich gehöre ja zu den Leuten die sich noch in old-school Navigation üben und bisher jobbedingt auch da schon vieles mit geschafft haben.
Soll heißen, alles was man im Kopf hat oder zumindest auf einem guten Stückchen Papier ist „handfest“. Da kann auch kein Akku schlapp machen und mit einem bisschen Ortskenntniss und einem „Kompass im Kopp“, kann man echt viel machen.

Außerdem schult es die Orientierung ungemein. Vor allem wenn man sich dann mal verhaspelt und dann doch wieder zurückfindet oder eben dorthin kommt, wo man hinwollte.

New school: Navigation via Mobilteil wird wohl immer einen gewissen Kompromiss mit sich bringen, könnte aber für Abenteurer und nicht so ängstliche eine gute Stütze sein. Hier dürfte sich die Frage stellen, in wie weit sich die verschiedenen Mobil & Onlineangebote wie zB. Komoot & Co. unterscheiden bzw. kompatibel sind. Auch wird die Frage nach der Vergleichbarkeit im Raum stehen. Oder anders gesagt: wer tut sich das an und vergleicht das tatsächlich, sprich nur die meisten Angebote?

Bei den Profigeräten, also echten Bike-Navis dürfte das die gleiche Frage sein, diesmal aber wohl eher als Einstigesfrage. Denn bei diesen Geräten ist vor allem der Einstiegspreis ein „Hinderniss“. Gerade die „Abenteurer“ die also auch mal gerne in den Dunst fahren dennoch nicht so unbeholfen sind, fragen hier öfters nach. Kernfrage ist, und das auch bei mir, lohnt sich der finanzielle Aufwand?

Für diejenigen Leute die weder Kompass im Kopp haben sich noch mit den unterschiedlichen Navigationsgeräten- u. Systhemen befassen wollen oder können, wobei können schon aufgrund der Übersichtlichkeit des Marktes eine weitere Frage sein dürfte, werde wohl auf empfohlenen oder eben angeprisene Technik mit entsprechenden Markenlaben zurückgreifen. Ich finde das eine durchaus brauchbare Argumentation.

Gut, wie schaut´s da bei mir aus?

Also wie schon oben gesagt, an mir werden wohl vorläufig diverse Label kein großes bis gar kein Geld verdienen. Und ebenso schon gesagt, es ist nicht gegen diese Technik und auch nix persönliches, eher mehr was praktmatisches.
Irgendwie bin ich immer eine Art Mininmalist, was dann auch Vorteile wie eine gewisse Unabhängigkeit gegenüber Stromverbrauch und deren Beschaffung während einer vor allem längeren Tour bedeutet, als auch auf einen brauchbaren Empfang von Standortdaten.

Und so kommt es das ein Großteil der von mir reproduzierten oder eben auch ausgschauten Strecken bei Bikemap gelandet sind.

Die Tage bin ich aber durch den Gedanken an eine längere Tour auf eben die Idee gekommen, da nochmal anzusetzten. Ein Arbeitskollege hatte mir Runtastic mal kurz gezeigt. Fand ich jetzt auch nicht so schlecht.

Doch warum sich wieder mal irgendwo neu registrieren wenn man schon wo ist? Also mal eben flux das Mobil gegriffen, den Playstore mit der Eingabe Bikemap gefüttert, dann Bikemap downgeloaded und einen kurzen Sichtest gemacht.
Scheint soweit zu funktionieren. Ich kann auf meinen Account zugreifen, die angedachte Route ausfindig machen und die Funktion des Nachfahrens habe sogar ich gefunden. Ich bin so stoltz auf mich.  Ebenso gefunden habe ich eine Funktion, die das aufzeichnen einer Route ermöglicht. Jetzt juckt das natürlich schon…

…doch noch bei dem Mistwetter eine kleine CX-Runde…

Der Punkt der GPS-Ortung via Mobil und den daraus resultierenden Stromverbrauch könnte-wird ein Schwachpunkt sein. Die angedachte Runde hat mehr als 100 Kilometer. Gut, einen Großteil kenne ich, könnte also in den Abschnitten getrost das Gerät auslassen. Andersrum habe ich ja von dem Mobil noch wo einen zweiten Akku, den ich dann mal durchladen könnte und dann auch mitführen.
Blöd iss bei mir, das Mobil ist ein solides Outdoorgerät und das Akkufach nur mittels eines kleinen Schraubendrehers zugängig. Powerbank als Stromstütze für´s Mobil wäre Plan B.

Schaun wer´ma.

2 Antworten to “Bike-Navigation – New-school”

  1. Toto Says:

    Der Punkt mit Stromverbrauch ist ne Glaubensfrage.
    Ich darf mal kurz mein Setup vorstellen wenn ich auf eine 100er Runde gehe:

    Voll geladenes Galaxy S5
    Voll geladenes BT Headset (für Musi im Ohr)
    HRM Polar H7 via BT am Samsung
    Runtastic zur Aufzeichnung der Messwerte und Strecke

    Wenn ich mich recht entsinne an die 120km Runde ins Münsterland dann dauerte die Session gute sechseinhalb Stunden und ich kam mit knapp 40% Akkuladung im Telefon daheim wieder an. Das einzige was ausgelutscht war, war das BT Headset hehe.

    Vom Verbrauch her (läuft halt nur Runtastic und Musik wenn ich radele) sollte der Akku eigentlich für knappe 350 Kilometer locker reichen, wenn ich von BT Headset auf Ohrstöpsel mit Kabel wechsle dann vielleicht nochmal knappe 100 mehr (Schätzwert)

    Reine Ortung/Aufzeichnung von Strecken kostet kaum wertvolle Elektronen, was richtig in den Strom ballert sind die Apps wie OSMand, komoot, Sygic, etc…die Sprachnavi in Verbindung mit dem Kartendisplay wenn man mal draufschaut bohrt dir quasi ein kleines Loch in den Akku und du kannst zugucken wie der Strom mit gepackten Brocken die Biege in die Freiheit macht.

    Powerbank habe ich generell auch dabei, wenn ich am Ziel der Tour einen Aufenthalt plane. Da kommen die Geräte dann an den Stecker und gut ist, aber wie gesagt…im „Normalbetrieb“ ohne aufwendige Routing-Apps wie o.g. musst du dir eigentlich keine Sorgen machen (sofern dein Akku im Telefon noch gut ist selbstredend)

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