3.058km/ 28.03.2016/ Teil 2.

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Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder/ Biketouren: so Teil 2. geht jetzt hier weiter.

Dann war da noch der Samstag wo eine Tour anstand. Eigens dafür habe ich mich mal mit dem Thema Bikenavigation mit Mobil befasst. Soweit so gut.

Bis Seppenrade sind wir recht problemlos gekommen, auch wenn es eine Orientierungsphase gab. Da stand recht unangekündigt soetwas wie ein Werk mitten auf der Route. War schon recht merkwürdig. Aber man konnte als Radfahrer, und das sogar offiziell, drumherum fahren. Unser erstes Ziel was Schloss Nordkirchen, wo wir dann auch das erste leckere Päuschen, mit selbstgemachten Schnittchen, einlegten.

Die Wegstrecken bis dahin und eigentlich auch größtenteilig auf dieser Tour sahen eben so aus.

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Lange gerade Wege, hier und da mal eine Kurve, aber durchgängig Sonne und klarer Himmel.

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äußeres Tor zum Schloss

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Weg zum Schloss

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Schlosshof

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Peugeot des Kollegen

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mein CAADX

Dann ging es weiter nach Lüdinghausen. Ein schönes Städtchen wo es sich mt Sicherheit lohnen würde, mal eine separate Tour hin zu machen. Dort gab es nochmal ein Update in sachen Navigation. Um aber ganz sicher zu gehen, in vertrauter Papierform, ganz ohne Akku und wasserfest eingeschweißt. *LIKE*

In Lüdinghausen selbst hätte man noch gut eine Weile bleiben können. Das Wetter war inzwischen mächtig auf Bombe umgeschwenkt, denn das Thermometer zeigte bereits 19,5c°. Nur der Wind war ein wenig frisch, aber gerade richtig.

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Location in Lüdinghausen

Dann ging es nach Seppenrade rauf. Das Brötchen will verdient werden, also rauf auf den Berg. Schade war allerdings, daß man am Kirchplatz vor dem netten Café Holtermann die großen und wunderschönen sowie schattenspendenden Bäume gefällt wurden.

Gut nach dieser zweiten kleinen Teilchenstärkung ging es dann wieder weiter. Leider verpassten wir den auf der frisch erworbenen Karte gefundenen Fernradweg X2 und schlugen uns dann so über die Strecke die wir abgespeichert hatten.
War sehr schön, hatte nur zwei kleine Nachteile. Der erste, durch einen Bogen war jener Weg länger und durch eben auch diesen Bogen hatte man quasi immer Gegenwind. Unsere, bzw. meine Spekulation war dann aber, auf dem Rückweg hätten wir ebenso quasi nur Rückenwind. Der Gedanke gefiel mir sehr gut.

(Außerdem führte jene Wegführung auch ein gutes Stück in Richtung Dülmen, einem von mir schon länger in´s Auge gefasste Zwischenstation für eine Fahrt nach Holland. Dann ab Dülmen weiter über Coesfeld eben bis nach Holland.)

Bald erreichten wir die Gefilde der Halterner Stauseen. Dort war natürlich aufgrund des Wetters in Kombination mit dem Feiertagen mächtig was los. Überhaupt tauchten ab dem Großraum Lüdinghausen an allen Ecken und Enden Radfahrer auf. Entweder gemütliche Tourenfahrer mit Gepäck oder eben Dackelschneiderräder.

Kurz vor Haltern sprach uns noch ein CX-Cyclist an. „Ey hömma, wisst ihr wo datt da hin geht?“ …und schon hatten wir ein paar Minuten gequatscht, denn er hatte jenes GIANT TCX natürlich damals als 2015er Variante, die er eben aber auch bewegte, was ich mir ja auch fast geholt hätte.

Cyclocross dürfte in und um Haltern auch ein gutes Thema sein. Denn die Route die wir da zu meistern hatten, war alles andere als Radtouren für Normalräder tauglich. Und an dem Tag war es trocken. Möchte nicht wissen wie´s da ausschaut, wenn mal richtig Suppe vom Himmel gefallen ist. Gut wir hatten ja nun mehr als Glück mit dem Wetter…

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ein noch gemäßigter Abschnitt

Dann gab´s mal wieder einen Pausestop, diesmal länger. War echt nett da zu hocken, am Rand des See´s, ein wenig quatschen, Schnittchen wider futtern, Obst, Weintrauben um genau zu gehen. Doch am Wendepunkt angekommen mußten wir aber auch wieder aufbrechen. Denn nach Hause sollte es ja schon noch gehen.

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Ich sagte es ja schon. In und um Haltern rum war der Teufel los. Moppedfahrer ohne Ende, Cabrios wurden ausgeführt und auch sonst war einiges an Volk unterwegs. Schön fand ich das nicht und selbst wenn ich ein Mopped hätte…

…also haben wir zugesehen das wir da gut wegkommen. Und so kam dann auch mein Schnitzer in Sachen Navigation zu stande. Ein kleiner und von anderen Leuten überhaupt nicht befahrener Seitenweg lockte und so schlugen wir uns da entlang. Der Weg war herlich, einsam und ruhig, fernab der Straße. Nur leider führt er uns in einem schlappen 40° Winkel ab von der eigentlichen Route.

Wir sind dann eben nicht durch Hullern gerollt mit dem nächsten Etappenziel Olfen, sondern quer rüber bis nach Ahsen runter. Das alleine war ja so nicht ganz so schlimm. Doch mußten wir leider einen Teil der Strecke auf Landstraße ohne Randstreifen zurücklegen.
Und da gab´s dann immer noch den Gegenwind. Jenes Thema spitzte sich also zu.

Ahsen ist ja wohl auch ein schöne Nest, jedenfalls soweit ich das von der kurzen Durchfahrt beurteilen kann. Da es aber in der Zeit schon etwas fortgeschritten war, beließen wir es bei der Durchfahrt und orientierten uns dann am Dortmund-Ems-Kanal als Route.

Die Pest! Wir strampelten uns ne´n Wolf und hatten quasi die ganze Zeit Gegenwind. Meine „Rechnung“ ging also nicht auf, wäre auch schon damit zufrieden gewesen gar keinen Wind zu haben. Aber so ist das eben. Doch was mir meine Lust recht arg sinken ließ, ich konnte mir das nicht erklären.

Das zog mir dann doch etwas die Körner aus den Beinen. Oder war es doch eher so, daß ich mit der Brennstoffzufuhr auf der Tour etwas zu sehr gehadert hatte, oder unterschätzt? Die Aussicht auf eine leckere Currywurst-Pommes ließ mich aber durchhalten.
Doch leider hatte der Curry Heini wieder zu. Und er hatte wieder Urlaub, genau wie das letzte mal. Und so wurde auf Pizza umgeschwenkt, auch wenn mir so irgendwie nicht danach war. Das spielte aber keine große Rolle, denn Kalorien, egal in welcher Form, mußten nachgeschoben werden. Das passte dann auch…

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…die normale Pizza Salami war dann auch schmackhafter, als es der Laden von außen vermuten ließ.

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Und so rollten wir frisch gestärkt wieder weiter. Von Waltrop aus wieder ran an den Kanal und mit zumindest etwas Windschutz weiter daran entlang. Die Sonne gab dann auch wieder ihr bestes und Spielte das Lied vom Sonnenuntergang ( hier auf dem Pic täuscht das aber, denn so dunkel war das da noch gar nicht).

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Zwei „Sehenswürdigkeiten“ sollten es noch werden, die ich meinem Kumpel zeigen wollte. Als erstes Stand die Schlossruine Wilbringen.

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(Ganz in der Nähe gibt es ja noch etwas CX-Strecke samt einer kleinen Halde, das stand aber heute nicht mehr auf dem Programm.) Also ging es weiter. Am Kraftwerk sind wir dann rüber auf die andere Seite gewechselt, damit ich ihm noch die Lippeauenstrecken zeigen konnte.

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Über jene Route sind wir dann quer durch Lünen, um wieder hinter Lünen über die Lippe zu stoßen. Das kleine Häuschen…

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…am Lippewehr, wo ich auch auf meiner letzten CX-Tour pausierte, kannte er so noch nicht, dachte er zumindest. Doch beim überfahren der Brücke kam es ihm dann doch bekannt vor.
Tja und ab da war die Tour dann auch planungstechnisch zu ende. Natürlich sind wir noch weiter gefahren und haben uns über Werne und wieder über die alte Bahntrasse Werne-Stockum bis an´s Stadtgrenzgebiet rollen lassen.

Übrigens, der Wind ließ dann etwa ab der letzten großen Pause in Waltrop nach, was aber auch dann wieder zumindest etwas an der Streckenführung gelegen haben kann.

Der Tag aber unter dem Strich, trotz des „Strecknführung-Schnitzers“ und dem Gegenwind ein toller Tag. Insgesamt ist die Routenführung in das nordwestliche Gebiet wohl aber noch gut ausbaufähig. Denn wozu kauft man sonst Kartenmaterial?

Natürlich hat das CAADX dann gestern noch mal eine gute Pflegeeinheit verabreicht bekommen.

Nachtrag: …der erste. Natürlich habe ich noch ein paar mehr Bilder von der Samstagstour gemacht, welche man wieder im entsprechenden Flickeralbum anschauen darf.
Das zweite ist, als mir das einfiel wollte ich diesen beitrag entsprechend ändern. Und al sich das versuchte, war plötzich der gesamte Beitrag weg! Zum Gück sichere ich mir vor dem Absenden meine Beiträge immer. Jetzt darf ich nur die ganzen Linksetzungen nachreichen. Die wurden wohl nicht so eingeführt, wie das in meiner Sicherung hinterlegt ist.

Winterpokal ´15/ ´16: ganz offiziell sollte „dieser Spuk“ nun vorbei sein. Der letzte Tag ist gelaufen, mehr Punkte kann man nicht machen, ergo keine eintragen.
Und so mache ich mal hier einen ersten Cut, auch wenn es in den nächsten Tagen, aufrgund von Nachtragungen, noch die eine oder andere veränderung geben kann.

  • 628 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 53
  • 3.093 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 160
  • Screenshots aus dem WP 28.03.2016/ ca. 09:20 Uhr

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Ja wie oben schon erwähnt, jetzt schon an einen Abschlussbericht oder letztendliche Jahresübersicht-Platzierung heran zu gehen macht noch wenig Sinn, aber ich denke so ab dem nächsten Wochenende kann man das mal angehen.

Ich kann hier aber an der Stelle schon sagen, trotz das ich nicht so ganz an die „statistischen Erfolge“ der Vorjahre anknüpfen kann, ich habe eigentlich nicht schlecht abgeschnitten. Und vor allem, ich habe mein Ding durchgezogen. „Mein Ding“ war & ist, mein Training, meine Bewegung für die Gesundheit ohne all zu großen Druck, wenn man das so überhaupt sagen kann, aufrecht zu erhalten und mich so nur für mich nach vorne zu arbeiten.

Ja ich glaube, genauso wird dann auch mein Abschlussbericht aussehen, punktum

…und sonst?: habe ich gerade durch Zufall auf der Conti-Homepage den Conti Mude King in 47 x 622 gesehen. Der könnte weil baulich „fast“ genauso breit wie der Nordic Spike, sich noch gut am Hinterrad machen. Na gut, fast gleich breit, also zwischen 42 für den Spikereifen und den 47 für den Wühlkanidaten sind noch ein paar viele Milimeter…

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