3.149km/ 01.04.2016

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Bikealltag/ The Cure – Forest/ Licht & Sicht befestigen/ Bikebilder: so die Woche beginnt mit einem Montag, dem Feiertagsmontag. Nachdem ich ich körperlich etwas betätigte, ein Mittagmahl zu mir nahm und tatsächlich das erste mal wieder seid langem auf dem Sofa etwas wegsackte, beschloss ich eine Idee von mir mal in Angriff zu nehmen. (*puh* Der Satzt ist jetzt aber lang.)
Irgendwie juckte es mich eine andere „bessere“ Lösung für die Reflexstreifen an den Laufrädern des CAADX zu finden. So wie es war, ist es nicht schlecht. Aber eben „nicht schlecht“ ist abgedroschen, abgedroschen weil´s eben auch schon genauso am Volotec ist.

Und da ich die Aktion mit den Schriftzügen dann auch noch act Acta legen wollte, 1h pro Schriftzug war mir dann doch etwas zu heftig, denn ich hätte pro Laufrad gleich 4stk. gebraucht was bei einem doppelten Laufradsatz unter dem Strich satte 24 Schriftzüge, oder eben 24h Arbeitszeit eingenommen hätte.

Gleichzeitig schwebte mir aber auch eine dynamischere Lösung vor. Und so hatte ich einen Versuch unternommen. Eine Stunde pro Laufrad war dann das „Arbeitsergebniss“ und das optische Ergebniss gefällt mir auch deutlich besser.

DSC06792 reflex LRS

je rechts die neue Lösung, links die alte

DSC06793 reflex LRS

So kann datt.

Dann hatte ich die Tage noch eine Streckenkarte der RE3 bzw. RE11 in´s Auge genommen.

futer bike routes

Jene fährt bis nach Venlo. Ist ja in Holland. Könnte man ja mal von dort zurückfahren, wenn man mit dem Rad dort angekommen ist. Oder umgekehrt. Nur so als Idee…

Gut der Rest der Viertagewoche gab eigentlich nichts aufregendes her, außer…

…das ich am heutige Freitag etwas angenervt bin. Gründe dafür gibt es zuhauf. Denn normalerweise kann ich schon einiges wegstecken bis mal überhaupt in den Bereich des angenervt-sein komme. Aber heute war dann eben so ein Tag.
Wobei das Angenervt-sein alleine noch nicht mal so auschlag gebend ist. Was mich dann aber in diesen Bereich treibt ist, das ich viele Ursachen zu diesem „Zustand“ noch nicht genau lokalisieren kann. Bei Ursachen die ich dann aber lokalisieren kann, scheint es aber offenbar keine Lösungen zu geben, oder sie sind nicht so umsetzbar-gewollt. Mehr muß ich aber darüber auch nicht sagen, wozu auch?

Jedenfalls beschloss ich eigentlich gestern mal wieder eine Heimfahrt mit dem CAADX ab der Metropole zu machen. Leider spielten aber am Mittwochabend alle Wetterfrösche verrückt und kündigten für gestern Nachmittag heftgste Regengüsse mit Sturmneigung an. Nicht gerade das was man sich für eine entspannte Heimfahrt vorstellt.

Und so wurde die Aktion einfach um einen Tag verschoben. Nicht aber ohne vorher nochmal die Kette nachzuölen. Also heute wieder früh am HBF gewesen und wieder in den RE3 gestiegen, diesmal aber am CAADX das kleine Gepäck…

caadx in train

Das kleine Gepäck sollte sich auf der Rückfahrt noch als Nachteil erweisen. Wenn auch nur in eingeschränter Weise. Denn ich hatte vergessen, das es morgens recht frisch ist und ich die dreiviertel U-Bux sowie das zusätzliche T-Shirt noch in den Beutel bekommen müßte, das Wechsel T-Shirt samt Socken vom Job und die Kniftendose, die ich am Vortag hatte liegen lassen. So war der Packsack von Oberkante bis Unterkante voll.

Jedenfalls war die Hinfahrt im Zug, wie immer, super passabel. Und just als wir so zu zweit im Büro saßen, zischte es auf einmal deutlich hörbar. Eine kurze Verwunderung meinerseits, dann ahnte ich schon was. Der Kollege war sogar einen Augenblick erschrocken, er dachte an eine Gasleitung die undicht sein könnte. Kleiner Schönheitsfehler an dem Punkt: es liegt dort niergends Gas.

Ich schaute nur kurz um die Ecke und sah mein plattes Hinterrad. Warum das auf einmal so mir nichts dir nichts platt war konnte ich auch nur erahnen, lag damit aber dann voll richtig. Ein Flicken hatten dem Druck von knapp 8bar nicht dauerhaft stand gehalten und sich gelöst. Mal eben flicken war nicht drin und so mußte das warten bis nach der Schicht.

Plattfüße: naja und dann war halt eben Feierabend. Recht routiniert wechselte ich den Schlauch, doch beim aufpumpen mit dem Reserveschlauch ging plötzlich nichts mehr. Anfangs baute sich der Druck noch auf, dann schien er einfach zu entweichen.
Ich dachte zunächst an eine defektes Ventil, konnte da aber nichts ausmachen. Dann fing ich mich an über meine neue Topeak Turbo Morph Luftpumpe zu ärgern. Kann doch nicht sein das so ein Produkt am Ventil nicht richtig dicht abschließt. Doch auch da konnte ich nichts finden.

Half also alles nix, den Schlauch wieder raus machen und nachschauen. Und siehe da, auch dort hatte sich der Flicken gelöst. Also griff ich mal wieder zum Flickzeug und machte das wieder – so dachte ich – vernünftig dicht. Doch zu dem vernünftig gleich noch mehr.

Jedenfalls konnte ich wieder losrollen. Ein ganze Stunde später, als sonst üblich. Erste Ziel war, Das Rad in Dortmund. Denn ohne Reserveschlauch wollte ich nicht in die Heimat düsen. Dort wurden dann gleich drei Ersatzschläuche mit genommen. Ein guter Plan, wie sich bald herausstellen sollte. Denn kaum hatte ich die ersten Meters auf der Hannöverchen Straße abgerollt, da kam mir doch glatt das Hinterrad recht schwammig vor.

Also zog ich auf den Bürgersteig, fühlte nur kurz am Hinterrad um sodenn wieder alles auszupacken…

Soviel also zum Thema vernünftig.

Ganz ehrlich, irgendwie war mir das sowas von scheißegal. Der Tag war schon an sovielen Ecken und Kanten nicht rund gelaufen, da war das jetzt auch nicht mehr so schlimm. Rutiniert, wie immer, holte ich den ollen Schlauch raus, tastete den Mantel von innen ab, legte den angepumpten frischen und vor allem niegelnageleneun Schlauch ein, zog die Pelle wieder auf, und gab Luft drauf.

Beim aufpumpen machte sich dann noch der Stellfuß von der Topeak Turbo Morph selbstständig, was ich dann schon enttäuschend fand. Ich meine das Teil hat jetzt mal keine fünfzig Cent wo an der Ecke gekostet. Und auch wenn der Stellfuß nur aus Plastik ist. Jedenfalls wird das mal in eine Produktbeurteilung mit einfließen müssen – leider.

Gut, nach dieser dann letzten Schlauchwechselaktion konnte ich endlich nach Hause fahren. Tut auch mal gut so über 20 Minute Rad zu fahren, ohne einen Schlauch zu flicken oder zu wechseln. Ironie? Ach was…

Die Rückfaht zog sich allerdings ein wenig. Immer wieder hatte ich den offenen Streckenabschnitten Gegenwind und so motiviert war ich auch nicht mehr. Bin dann auch nicht die schnellste Strecke gefahre, also so wie bei der ersten Heimfahrt, sondern habe mir auch mal ein, zwei schöne Abschnitte gegönnt. Irgendwie auf halben Weg schob ich mir noch einen Marsriegel rein. Bischen druchatmen mußte auch mal sein.

Dennoch, knapp ü. 2h Gesamtfahrtzeit für ü. 40 Kilometer sind jetzt nicht so schlecht.

So at last, nach nur knapp 250 Kilometern hatte ich noch nie soviel Pech mit einem Reifen gehabt, wie mit diesen. Wobei ich aber ganz ehrlich sagen muß, es lässt sich beim besten Willen überhauptgarkein direkten, ja nicht ein indirekter Zusammenhang zwischen den Conti 4 Seasons und den Pannen herstellen.

…und sonst?/Bikeläden/ look after…: und wieder mal beim stöbern im Radforum folgenen Link zu einem Bikeshop in Willingen – Snow & Bike Factory – ausfindig gemacht, wo man nicht nur Bikes testen kann sowie auch gebraucht kaufen kann.

So, jetzt ist erstmal Wochenende.

2 Antworten to “3.149km/ 01.04.2016”

  1. Toto Says:

    Puh, da ist die Luft raus hehehe. Ich kann das nachfühlen🙂

    Erm…zum Thema Venlo klick mich jetzt

    Ich hatte am Mittwoch ähnliche Gedanken, nur eben ab Unna mit dem Zug nach Enschede bzw. in die Nähe (Gronau zum Beispiel) und von da über die Grenze, den schicken Markt besuchen, ein wenig in Gronau abhängen und dann mit’m Radl zurück in die Heimat

    Hab mal den Link besser eingestellt. 😉

    • alex Says:

      Hi Toto, ich bin zwar zur Zeit immer etwas eingespannt oder auch hin und wieder „verspannt“ aber so im groben könnten wir so eine Aktion gerne auch gemeinsam angehen.

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