3.316 km/ 16.04.2016

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Bikealltag/ The Cure – Forest: und wieder eine Woche weiter. Erster Punkt ist, ich habe letzten Sonntag mal die Bestellung für die Austausch- u. Verschleißteile am CAADX ausgelöst.

Das Päckchen ist dann auch am Donnerstag gekommen…

einkäufe

…und so wurde gleich umgeschraubt. Aber erstmal nur die Reifen. Überhaupt Reifen…

…meine Holde hatte an ihrem Discounterrad, wovon ich ihr damals abgeraten hatte es zu kaufen, einen Plattfuß. Nabenschaltung und Plattfuß sind bei mir zwei Dinge die überhaupt nicht zusammenpassen. Jetzt muß ich aber ehrlich sagen, das mit der Nabenschaltung war das kleinste Problem.

Was man alles an Werkzeug braucht. 10er Maulring, 15er Maulring, die Bremse muß erst ausgeharkt werden, dann umständlich die Kette rausfummeln, dabei noch den Schutzbügel für die Schaltbox mit-ausfädeln und die Drehmomentstütze muß man auch noch wegschrauben. Beim Wiedereinbau den ganzen Kram dann wieder retoure. Nix Schnellverschlüsse umhebeln, Laufrad raus und go.
Das flicken vom Schlauch habe ich mir dann auch geschenkt. Hatte ja noch zwei intakte passende Schläuche mit dem ebenso verhassten Dunlopventil hier rumliegen. Naja, und auch diese haben´s insich. Man kann den Schlauch nicht anpumpen um ihn sauber einlegen zu können.

Ne, denn wenn man den Ventileinsatz festmacht, ist die Rändelmutter im Weg, um den Schlauch durch die Ventilöffnung in der Felge zu bekommen. Also erst Schlauch unaufgepumpt rein, Fixierrädelmutter drüber, den Ventileinsatz rein und dann noch die Überwurfrändelmutter für den Ventileinsatz drüber schrauben.
Dann erst kann man den Schlauch anpumpen um letztendlich irgendwann, nach Stunden, endlich mit der eigentlichen Neumontage beginnen.

Und als ich dann noch das Laufrad so in der Hand hatte…
…hat gefühlt fast soviel gewogen wie mein neues CAADX. Hammer, wo haben die blos dieses schwere Aluminium her? Oder sind die Laufräder mit Blei ausgeossen worden?

Jedenfalls gingen bei mir die Reifenwechsel dann aber deutlich fixer.

Was noch? Naja die Woche war weiter nicht sonderlich aufregend und so gibt es an dem Punkt nix zu berichten. Einzig erwähnenswert wäre, daß für gestern mächtig Regen angekündigt war, was mich dann selbstverständlich dazu veranlasste in Regenmontur zu fahren. Es war aber nur frühmorgens die Wegstrecken etwas feucht und Nachmittags schien sogar die Sonne.

Hätte ich noch eine normale Bux zur Hand gehabt, wäre eventuell einen verlängerte Heimfahrt fällig gewesen.

In der großen Kollonie hat sich aber was getan. Schon Anfang der Woche wurde auf einem Platz unweit meines Job mit diversen Vorbereitungen begonnen. Das Event was da stattfinden sollte nennt sich dann eBike Festival. Jene Aufschüttungen machten mich dann doch neugierig.

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Zu Beginn der Tätigkeiten hatte man noch auf eine Absperrung verzichtet. Doch leider bestätigten sich meine Hoffnungen diesbezüglich nicht, mal später eine heimliche Runde drehen zu können. Ab Mittwoch war Flatteband für die Sicherung angebracht worden und ab Donnerstagmorgen standen auch ordentlichen Absperrgitter nebst Security am Ort.

Naja und gestern rollte dann eben die Show. Es ist schon traurig. Auf dem obrigen Parkour fuhr man mit E-MTB rum. Von den vier Aktiven waren drei Jugendliche da runter. Zwei davon waren maximal 13 Jahre alt. Das die Jugendlichen von heute schon keine Kraft mehr haben so ein Bike durch so eine Strecke zu bewegen.
Aber ist ja auch kein Wunder, bei dem Gewicht was diese Teile so wiegen. Ich geh da mal platt von 15-17 Kilogramm aus. Und ja, ich mache da auch keinen großen Hel raus, die Frage ob ein MTB mit E-Krücke Sinn macht, brauche ich mir nicht zu stellen.

Das wäre so, also ob…
…ach kommt lassen wir das.

Ich habe dann noch eine kleine Runde durch die Aussteller gedreht, und war wohl nicht der einzige,  wo dann auch das Puplikum stand was sich vornehmlich für E-Bikes interessiert. Leute die halt gerne aktiv sind, aber eben auch nicht mehr so können wie sie wollten. Haarfarbe vorzugsweise grau und der Bürobauch ist auch nicht immer zu leugnen. Man wird halt älter. Da sehe ich durchaus Berechtigung.

Oder wenn die altzeitlichen Juppies sind, die dann mit dem E-Bike vom Loft in´s Büro rollen, anstatt mit dem Monster-SUV. Ja da denke ich mir, lieber so, als eben mt dem Monster-SUV.

Leider gibt es bei der Sache aber zwei Punkte. Die Frage nach der Batteriehaltbarkeit und dann letztelich auch der Entsorgung steht im Raum. Das andere wäre, würde man die ja eher kurzen Strecken relativ regelmäßig mit einem normalen Fahrrad fahren, bräuchte man auch recht schnell keine elektrischen Helferlein mehr. Die Kondition und auch das allgemeine Wohlbefinden steigert sich quasi von selbst recht zügig.

Und so wünsche ich mal allen einen schönes Wochenende!

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