4.011km/ 22.05.2016

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Bikealtag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Biketouren/ Biketouren Bilder/ Erstbefahrungen: so heute war es dann doch soweit, Heimatkunde stand auf dem Tagesplan.

Ich bin raus, hab mir mein CAADX geschnappt, zwei volle Trinkpullen und knappe Buschkleidung an und bin dann mal los. Draußen war es schon mächtig warm, so warm, das ich mir das Menthaltraining auf der sonnenbeschienen Terrasse klemmte. Da aber nun auch der Rest der Family noch tief in den Federn lag, entschloss ich mich zum Aufbruch.

Irgendwie hatte ich das Ziel vor Augen mich mal an jener Kohuesholz-Strecke auszuprobieren. Gesehen hatte ich das ja mit dem Finger auf der Karte und so stand dann eben mal Heimatkunde an.

Ob ich das aber tatsächlich so machen würde, darüber war ich mir noch nicht ganz klar. Denn bei der Wärme sich auspowern war definitv nicht mein Plan. Und so trudelte ich erstmal in die Richtung los.

Ich trudelte also so vor mich hin, ließ auch alle „Leckerchens“ aus, was mir zum Teil echt schwer fiel und suchte jeden Streckenabschnitt wo Schatten war. Und so hatte ich dann recht schnell die Zufahrt zum Kohuesholz vor Augen…

DSC07187 anfahrt top

Nach knapp 45 Minuten stand ich am „Eingang“. Da jener aber bekannt und ebenso unaufgeregt ist, schaute ich mich um, die Karte im Kopf.

DSC07189 zugang 1

Also wendete ich mich nach rechts und sah…

DSC07190 zugang 2

…jene Fahrzeuge und soetwas wie eine Zufahrt.

DSC07191 zugang 2

Bingo !

DSC07193 reiterweg

Schon kurz nach der Zufahrt, welche übrigens durch einen Schlagbaum für Fahrzeuge versperrt ist, aber rechtsseitig einen befahrbaren Trampelpfad hat, entdeckte ich eine Reiterweg rechts ab. Den hab ich aber erstmal ausgelassen.

DSC07194 gabelung

Statt dessen ging es über eine gut-breite „Waldautobahn“ in den Forst hinein. Eine Grasnabe in der Mitte, die Fahrspuren mit festen Untergrund, hier und da ein wenig ausgefahren oder mit Schräglage, sogar die Schlaglöcher sind eher zart.
Schnell stand ich an einer Gabelung. Ich entschloss mich erstmal noch geradeuas zu fahren und jene bei der nächsten Runde zu probieren.

Die nächste Linksabzweigung war dann auch schon wieder am Waldrand entlang, nördlich um genau zu gehen. Dort war die Strecke auch schon arg schlechter. Also genau richtig.
Ich mochte diesen Abschnitt. Wenig los, nicht nur einfach so geradeaus, sondern leicht kurvig, dann noch eine nette Senke zu durchfahren und immer die Augen auf, was da noch so kommt.

Bei der zweiten Runde habe ich dann noch die schon vorher entdeckte Gabelung genommen, landet aber quasi-fast in einer Sachgasse bzw. auf einem Hofgelände, ich bin dan ausnahmsweise mal drüber gerollt. Dann wagte ich auf den Rückweg noch eine Abzweigung in Richtung Nord. Da landete ich aber in einer Sackgasse. Gut runter vom Rad, kurz innehalten, die Landschaft bewundern…

DSC07201 sky top

…noch einen wehmütigen Blick nach Nord, wo dann aber leider definitiv finish war.

DSC07202 top

Schade eigentlich, denn ich habe in den dahinter steckenden Wald schon mal so rechts und links reingeschaut. Aber genug der Wehmut auf auf…

DSC07204 moon

…ich wollte noch weiter. Irgendwo nach dem Shot hatte ich noch eine weitere Querung gesucht, aber zunächst nicht gefunden. Und so bin ich mal weiter gerollt und habe mir noch für eine paar lange Minuten den Werne Krankenhaus Wald Track angetan.

Doch das mit der verpassten Zufahrt lies mir dann doch keine Ruhe und so bin ich wieder umgedreht und hab es nochmal probiert. Und siehe da, man sieht die Zufahrt nicht, weil sie sich als Einfahrt über ein Gelände „tarnt“. Wenn´s dann also rein zur Brennerrei Glitz-Ehringhaus geht, da ist die Zufahrt.

Leider oder auch nicht, sie führt nicht so zur Eingangsstraße wie es auf der Karte gestrichelt aufgezeichnte ist. Man landet wieder auf einem Gehöft. Und da wollte ich nicht drüber rollen.
Macht ja auch keine großen Sinn. Also bin ich wieder ein Stückchen zurück und habe jene Abzweigung genommen, wo ich schon bei der Hinfahrt zur Hof-Sackgasse schweren Herzens dran vorbei gefahren bin. Da geht es auch noch mal „nett“ her und so hab ich das mal in´s Kartenmaterial als Route übernommen.

Wieder auf der „offiziellen“ und ja auch bekannten Zufahrt zu dem Komplex angekommen, dessen Sinn ich inzwischen mutmaße, da ist irgendwas mit Gas „am dransein am tun“, drehte ich wieder nach Süd ab um so auf die Straße zu kommen.

Dort gab´s dann seichte Birse von hinten und ich konnte mit ordentlich Speed in´s nächste Dorf rollen. An da schaffte ich mir einen Anschluss an bekannte Nach-Hause-Strecken und flux saß ich auf meiner Terrasse. Die Spuren der Fahrt sind nicht zu übersehen: ein echtes Kettenschmieren-Kettenblatt-Tatto!

DSC07212 bein tatto

Ach ja, am Ende hatte ich mit dem CAADX die 4.000 Kilometer überschritten. Rollt aber immer noch gut. Und das mit dem Bremsenschleifen hat sich auch inzwischen gelegt.

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