4.563km/ 18.06.2016

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Bikealltag/ Sport & Alltag: so diesmal beginnt die Berichterstattung bereits am Folge der Tag des letzten Berichtes, dem…

Samstag: … und jenem mit etwas Rumgelaber über meinen sonstigen sportlichen Alltag.
Nachdem die letzte Woche ja in Sachen Bewegungsdrang unter Hinzuziehung verschiedenster triftiger Gründe Ausreden eher mau war, konnte ich nach einem zwar wieder längerem aber auch eben kürzeren als sonst Frühstück, auch wieder aufgrund dem noch zur Verfügung stehendem Zeitlichen Limit, eine kurze „Runde durch´n Busch“ machen.

Ja der Satz ist jetzt zu ende.

Das Frühstück bestand wieder aus einem Café con Leche, aber entgegen allen Üblichkeiten, nur ein wenig Kekskram. Großen Apetit hatte ich nicht, wohl auch weil ich mir gestern Abend den Magen ausreichend befüllt hatte.

Dies ist übrigens ein Vorteil meiner Physis. Habe ich mein Gewicht, wird mein Apetit automatisch so reguliert, daß ich mir nur seltenst mehr Brennstoff als nötig zuführe.
Liege ich aber eher an der unteren Wohlfühlgewichtsgrenze, kann es sein, daß ich mir schon mal brutal Kallorien in jedweder Form zufüge. Da ist´s dann auch schon mal ein ordentliches Fischbrötchen mit dabei, während andere sich noch mühsam am Pott Kaffee festzuhalten versuchen und sich dann auch, verständlicherweise, wenn auch belächelt meinerseits, wegdrehen müssen, dem Würgereiz recht nahe.

Neige ich zu einer doch eher bildlichen Wortführung…

Soviel also dazu. Der heutige Lauf stand dann auch unter dem Motto einfach mal schauen wie´s so läuft, im wörtlichen Sinne, und natürlich auch unter dem Zeitfenster. Mehr als eine kurze Runde war nicht drin.

Die Runde ansich klappte aber recht passabel, wenn man mal betrachtet das der letzte Lauf auch wieder gute 8 Tage ! her ist. Meine Erwartungen an die Pace und die Lauftechnik waren nicht sehr hoch. Auch der Fokus auf die Laufschuhe war wieder Thema.
Dennoch ich brauchte nur eine kurze Laufpause ( 2min. ) vor dem letzten Drittel. Passte aber auch genau, denn in den früheren Morgenstunden ist auf der zu querenden Straße auch mehr los.

Rein vom Feeling her hatte mein inzwischen ja schon in die Jahre gehender Body das alles ganz gut verkraftet. Keinerlei Beschwerden, was mir so schon sehr wichtig ist. Das mir die Laufpause wieder etwas Luft verschaffte, ist normal.
Gut war aber auch, das eher gemäßigte Klima. Keine Sonne die einem auf´s Hirn brennt und alles unnötig aufheizt. Keine hohe Luftfeuchtigkeit, die ich ja ohnehin nicht mag.

Quasi ansich praktisch fast Idelabedingungen.

Jetzt bin ich mal auf den nächsten Lauf gespannt aber auch auf die nächste Trainingseinheit. Ich schätze mal „Afterrun-Workout“ wäre da morgen ein guter Plan und natürlich dann auch das frühmorgendliche „Menthaltraining“.

*viel-wenige Stunden später*

Der Rasen im Garten ist geschnitten und nachgesäht, der vorherige Termin pflichtbewusst erfüllt. Auf dem Rückweg vom Termin noch mal schnell beim einer Autozubehörbude rein und für meinen Stahl Renner etwas Lack geholt.

Natürlich habe ich mir erstmal noch ein Café gemacht, denn so langsam kehrte auch die Mittagsschwere ein.

Sonntag: morgens erst wieder schön gefrühstückt, dann Bewegung draußen im Garten und auf der Terrasse, noch eben einen Schlauch am Volotec getauscht, da war wohl noch ein Dörnchen im Mantel. Danach noch ein kleines Sonnenbad im Nieselregen – orginal.
War ganz toll. So ausgepowert auf der Terrasse liegen in der Sonne, nur mit Laufhose. Die Sonne schien satt dabei nieselte ganz feine Tröpfchen immer wieder runter. Für einen Moment bin ich sogar weggesackt.

Dann geduscht Restemit“tach“essen und chillen.

Später dann noch einen netten Film mit der Jüngsten geschaut, bevor mein Älterster mit seinen Kumpels das Wohnzimmer und deren TV-Mattscheibe belagerten. Fußball.

Da bin ich dann in die Federn gehüpft.

…und sonst?/ Newsticker: ja und die Idee mit der verbesserten neuen Jobanfahrt habe ich dann mal gerade eben zum virtuellen Papier gebracht.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketourenbilder: nach dem Wochenende kann es wieder losgehen, mit dem ganz normalen Wahnsinn.

Montag: Wochenanfang und Regenwetter. Ich erwischte leider die alte, und eben nicht mehr ganz dichte Regenhose. Am Job angekommen war dann ein kleiner Wäschewechsel angesagt. Iss ja nix schlimmes.

Nachmittags wieder angekommen, diesmal aber trocken, konnte ich wieder für eine gleiche kurze Laufrunde aufraffen.
Natürlich überlegte ich schon die unten angedachte optmierte Strecke mal wann zu fahren ?

Dienstag: morgens gleich in Regenhose los. Ma(n)n lernt ja aus Erfahrung. Im Laufe des Tage ging´s mal eben schnell rüber in ein Sportkaufhaus. Die Schnürsenkel meiner guten Bikeschuhe zeigten so unagenehme Auflösungserscheinungen. Und so griff ich mal in´s Regal und habe mir dann die Nathan Sport Lock Laces Reflective Schnürsenkel geleistet. Die wahrscheinlich teuerste Schnürsenkel die ich mir je gekauft hatte.

Für fast 15 Euro ! Da darf man auch gerne ein bisschen was erwarten. Gut ich hätte auch die günstigeren nehmen können.
Ich hatte das sogar ein Paar in rosa, ja rosa, die hätte ich mir tatschlich geholt in der Hand. Aber die Reflexeigenschaft, die nun das aktuell Ausführung werbetechnisch vermitteltet, sprach mich punktgenau an. ZUGRIFF!

Natürlich sind das nicht nur einfach ein paar Schnürsenkel. Neben der Reflexwirkung sind sie auch in einem gewissen Maße elastisch und haben darüberhinaus auch noch dieses äußerst praktische Schnürsysthem, wo man eben keine Schleife mehr machen braucht. Ich muß sagen, ja überzeugt und könnte ich mir auch mal bei meinen Laufschuhen vorstellen. Denn für jene sind sie wohl eigentlich gemacht.

Mittwoch: eigentlich nix besonderes, einigermaßen trocken und noch angenehm temperiert.
Da ich noch ein paar Bilder im Kopf hatte, wurde mal wieder die Digicam eingepackt…

DSC07265 top

DSC07267 top

Donnerstag: leider zwei Regenfahrten…

Freitag: trocken zum HBF hin und Nachmittags dann eben…

…Rückfahrt yeah! Klar war aber, zunächst hatte ich nur normales Zeug an, freute mich ja schon, denn seid dem Mittag kam sogar die Sonne immer wieder mal kräftig durch.
Und als ich dann so unten im Eingang stand und gen Himmel schaute, konnte ich gleich wieder kehrum machen und Regenzeugs anziehen. Das verzögerte dann natürlich die Abfahrt um eine gute viertel Stunde. Hätte ich gewusst, daß es alsbald wider so trocken sein würde, hätte ich mir die Nummer geklemmt. Hätte, hätte, Fahrradkette.

Denn während es in der Abfahrt bis knapp zur Hannoverschen Straße immer wieder mal tröpfelte, kam dann die Sonne wieder durch. Ab jetzt war nur noch der Straßenbelag nass, zum teil und gerade in den Schlaglöchern, arg mit dem Wasser benetzt. Und jetzt trat etwas auf, was mich dann doch ein wenig überraschte.

Die Continental Grand Prix 4000 S II zeigten klare Aquaplaning-Erscheinungen ! Da wird man schon vorsichtig. Blöd ist jetzt, der Reifen rollt sonst echt klasse und bietet in der 28er Baubreite auch einen guten Komfort.

Ich könnte mir also an dem Punkt einen baugleichen Reifen vorstellen, der aber ein Profil aufweist, das eben auch mehr für schlecht Wetter geeignet ist und eventuell sogar ruhig noch einen Tacken breiter. Leider gibt es aber den 4-Seasons nicht in der Baubreite. Gut genug der Technik sinniert…

Leider klappte das mit der im Kopf abspeichern der Route nicht ganz.

Bis hinters Wickeder Holz, wo ich erstmals auch nicht zu spät, also zu weit „hinten“ abgebogen bin, klappte alles ganz gut. Die hirnschmalzmäßig abgespeicherte „zweite Straße rechts rein“, war ein Bingo. Ist ne´30ziger Zone mit ein paar rechts-vor-links, wo ich dann auch glatt-fast einem stoppenden PKW-Lenker auf´s Heck aufgefahren wäre. Dank der netten Beißerchen am Bike war da aber noch gut Luft.

An der „Wickeder Straße“ angekommen bin ich dann, wer in Gotte Namen auch wüßte warum, bin ich dann aber eben nicht links rum abgebogen, sondern eben rechts um dann sofort wieder die nächste links rein in die „Lohheide“ zu machen.
War auch eine schöne Strecke. Anfangs auch eine 30ziger Zone und dann zwar eine schmale Landstraße, die aber wohl auch als Ausweichstrecke gut frequentiert war. Ob sich dieser Streckenfund mal bewähren könnte… ?

Jetzt wo ich gerade so auf die Karte schaue, sehe ich, endet ja auch in Wasserkurl und kreuzt sogar meine angedachte Route. Was mir jetzt aber ein Rätsel ist, ich muß erstmal schauen wo ich dann her bin ?

Aha, jetzt hab ich´s !

Ich bin zunächst noch in Richtung Massen abgebogen, da wurde mir ja aber klar, das ist zu weit „unten“. Also machte ich kehr um. Da aber leider die totale Fahrzeit gnadenlos fortschritt entschloss ich mich ohne zu Zögern den nächsten Abzweig zu machen.
Jenerwelcher führte aber leider auch nur über Afferde und dann eben etwas weiter „oben“ an Südkamen heran. Ich hätte also von „unten kommend“ den noch übernächsten Abzweig nehmen müssen und wäre dann auf meinem orginalem Streckenplan gewesen.

Leider spielte mir also mein Kopfkompass einen Streich und so konnte ich, angesichts der tickende Uhr, mich nur für die streckenmäßig und auch noch gut & zügig zu fahrende Strecke entscheiden.

Ist dann jetzt etwas ärgerlich, aber mein Gott was soll´s ? Muß ich da eben nochmal ran. Denn so langsam juckt das doch mit den nicht mehr ganz so vielen Radfahren. Wäre auch mal schön, wenn ich morgens spontan, eben auch wenn´s Wetterchen besser ist, einfachmal in´s Megadorf mit dem Radel anrücken würde.

Bike & Pack: Dann stöber ich gerade so über meinen Blogroll, kontrollieren ob noch alle da sind und stelle entsprechend rum, und sehe dabei beim zwischenlesen auf dem ph0t0ne/ Ruhrpott-Randnotizen Blog eine nette Tasche am Lenker hängen.
Genau soetwas suche ich noch, konnte aber bisher nix finden. Mal schauen ob ich da einen Tip bekomme.

Bikebasteln/ Stahl Renner: also mein heiß geliebter Stahl Renner der hängt ja frisch gewienert im Schuppen und hat, so ich das im Hinterstübchen habe, bis jetzt kein einzigen Kilometer in diesem Jahr gerollt. *schau nach* Ah doch, im März war da wohl mal eine Tour wo dann knapp 20 Kilometer angefallen sind.
Ach ja, das war die entspannte Runde wo´s dann auch mal wieder auf die Radrennbahn ging… *fett-smile*

Jedenfalls habe ich an der linken Kettenstrebe eine Schleifstelle vom Hinterrad die mal prophylaktisch mit entsprechenden Mittel gegen weitere Alterungsprozesse geschützt werden sollte.
Ebenso ist da eine Stelle an der Gabel, und zwar von unten, eben da wo die Gabel in den Vorbau/ unteres Steuerlager, läuft.

Rein optisch ist das alles wenig aufregend. Aber Rost hat ja eben so diese unangenehme Eigenschaft, sich unsichtbar über Jahre hinweg durch das „Madderaaal“ zu fressen. Und dem muß dann eben Einhalt gegeben werden.

Zwecks dafür hatte ich mir ja schon letztes Jahr Fertan mitschicken lassen und eben heute ( also letzten Samstag ), jetzt komme ich wieder an den Punkt, wo ich gerade zu diesem Abschnitt den Einstig gemacht hatte, für die Versiegelung PKW-Lack besorgt hatte.

Hier die drei Tübchen im Photo Booth Spiegelbild-Knips…

Foto am 11-06-2016 um 14.43 #2

Wie soll der Vorgang von statten gehen ?

  1. Fertan auf die angegriffenen Stellen aufgetragen und dort für 48h verweilen
  2. Dann abspühlen und die dann hoffentlich rostfreien Stellen entsprechend mit…
  3. …dem Zweikomponentenlack versiegeln. Der Basislack soll aufgetupft werden und kann wohl schon nach 30 Minuten mit dem Klarlack überzogen werden.

Da wäre dann von zeitlichen Rahmen als Starttermin der nächste Freitag gut.

Puh der Café wirkt gut !

Dann habe ich noch den Punkt auf meiner To-Do Liste meine neue Regenhose, die Jacke für die Übergangszeit, dei Contijacke und irgendein Teil war da noch ???, zu meiner Näherin zu bringen um sie entsprechend mit Reflexmaterial benähen zu lassen.
Sie hat Samstag nur von 09:00 – 12:00 geöffnet. Mal schauen ob ich das dann nächsten Samstag in einem Zeitfenster unterbringen kann.

Aber wie sich dann so eben zeigte, die beiden letzten Punkte ergaben sich dann heute nicht. Muß also nochmal alles geschoben werden.

Eine Antwort to “4.563km/ 18.06.2016”

  1. …und sonst ? | Tausendkilometer Says:

    […] mein Bike Blog « 4.563km/ 18.06.2016 […]

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