07:38Uhr/ 07.08.2016

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Morgengruß/ Sport & Alltag: und da sind wir wieder. Läuft ja mal wieder besonders gut. Der Ausweichrechner hat ein offensichtliches Problem I-Seiten ordentlich aufzubauen und wenn zerhackt er sie. Außerdem läuft das so träge wie ein alter Kaugummi.

Neustart vom Rechner und Griff zum Mobil…

 

 

*irgendwann eine gefühlte Ewigkeit später*

 

 

…ist der Rechner dank Neustart mal ausnahmesweise gewillt den einfachsten Vorgängen folge zu leisten. Ich schätze das ist so´n Ding entweder von Apple oder von Windows. Meine Vermutung ist dahingehend, das Apple sich in Windows gehackt hat um User von der Einfachheit zu überzeugen.

Wahrscheinlicher ist, das sie das nicht mal machen mußten…

Oder da sitzt wo ein Programierer bei Windows, der eigentlich ein heimlicher Applejünger ist.

Also um es kurz zu machen, der Start bis zum relativ einwandfreien Lauf hat jetzt mindestens 15 bis 20 Minuten gedauert ! Nett nicht.

Wenn das so weiter läuft, stehe am Montagmorgen um Punkt 10°° bei einem authorisierten Applehändler und hol mir ein All-In-Sorglosparket…

Es nervt einfach nur.

Und dann der gestrige Abend, daß war schon fast Horror ! Dachte ich mir, mensch mach mal einen auf gut deutsch und versuch mal etwas TV zu schauen. Fingerübung dabei, das ganze sollte dann doch geschmeidig konform mit den Wünschen meiner Holden gehen.
Jetzt muß ich, oder ma(n)n aber ehlich sagen, ich bin da ganz unvoreingenommen dran gegangen (ist zwar gelogen aber… ). Nein meine „Grundvoraussetztungen“ waren als solche zu betrachten: ich hatte mir bündig eine komplette Portion Gnochi mit Käse-Sahne-Soße, Tomatenwürfel und gerösteten Weißbrotkrusten, die ich eigentlich in Knoblauchbutter rösten wollte, aber nicht zur Hand hatte, einverleibt.

Das ganze lag dann, auch ob der Tatsache das ich eigentlich nur noch eine abendliche Kleinigkeit verspeisen wollte und den restlichen Tag über so auch nix getan hatte, was nach einer weiteren zumal derartigen Speisedichte rief, etwas arg füllig im Margen. Nun gut dachte ich mir, gönn dir!

Und so kam es, das beim Start meiner Aufnahmeversuche den wohl allabendlichen Bildformaten, wobei der Bergiff Format arg an den Haaren herbeigezogen ist, eher wohl Unformat, eine gewisse Aufmerksamkeit zu schenken, meine Augenlider mehr auf halb-acht standen und mein Kleinhirn versuchte meine immer relaxteren Körper der Schwerkraft folgend in die Horizontale zu kippen.

Irgendwann war es dann auch soweit und nach einer kurzen Augenpflege kam ich wieder in die Senkrechte. Die Schnittstelle Augen-Gehörgang zum Gehrin hin aber war aber mit der Nichtinformations- u. Unsinninformationsflut dessen, was sich da aus dem digitalen Flachbild ergoss, offensichtlich überfordert.

Oder sollte ich besser sagen – ich bin ein anderer Mensch ?

Das trifft es wohl eher. Denn wenn ein sogenannter Freund, auch wenn die Freundgeschichte vertraglich vom Sender vorgegeben ist, derat an den Rand des Wahnsinns und seiner Ängste bringt, das in der nächsten Einstellung aus der gebückten Haltung heraus der „Freund“ nur weggestoßen wird, dann frage ich mich, was soll das sein ?

Wäre ich nach einem nur ansatzweisen vergleichbaren Szenario, so aus der gebückten Haltung geschossen, hätte der „Freund“, vor laufender Kamera oder nicht, anschliende eine, ich schätze mal äußerst extrem schmerzhaften und langwierigen, Unterkiefertrümmerbruch gehabt und wäre erst wieder aus der Narkose erwacht, wenn er mit dem Drahtmix in seiner Fresse und geschwollenem Gesicht in der Horizontalen befunden hätte.

Da werden angebliche „Praktikanten“ in Situationen geschoben, wo ich als Praktikant gesagt hätte: „ja sorry Mädels ist heute mein erster Tag, seht mal schön zu, wie ihr die Kuh vom Eis bekommt.“ Und da steckt dann seine Freundin hinter. Der hätte ich hinter gesagt:“pass mal auf Mädel, da ist der Schrank, da deine Koffer, du hast jetzt ne´ halbe Stunde um samt deiner Brockens aus der Bude zu verschwinden.

Ja da steckt ein anderer Mensch in mir. Ich kann mit einem deratigen Begriff von Freundschaft nix anfangen. Ich sehe da ganz klar ein „Sinnbild“, so wie es wohl die heutige Jugendgesellschaft projeziert, ja um nur „lustig zu sein“ oder „mal was anderes zu machen“. Oder eben, wie in diesen Negativbeispielen, Gamer oder Akteur in einem dieser dann doch in meinen Augen fragwürdigen Sendungen zu sein.
Es ist, um es mal wieder kurz zu machen, ein extrem sinnschwaches und somit trauriges Spiegelbild unserer Gesellschaft.

Ich versuche mal das Erlebte an diesem Punkt für weiteres auszublenden.


Der erste gestrige Lauf mit den neuen Saucony München 2 war ganz nett. Noch recht früh hatte ich mir dann doch noch eine etwas andere Lage an Kleidung gegriffen und bin dann los. Ja ich muß ehrlich sagen, da war durchaus diese Trägheit. Aber ich bin los…
…und brauchte auch ein bisschen viel. Ich merkte wie meine noch nicht ganz so wachen Augenlieder nur ein grobes Bild der dann doch zum glück anfänglich einfachen Strecke in meinem Kleinhirn an Spiegelung zuließen. Der doch arg sich unterscheidende Dämpfungsgrad, von Komfort möchte ich hier mal nicht reden, machte sich spürbar an meiner Laufweise zu schaffen.

Kernthema: Neuprogramierung.

Da ich ja nun nach einigen Gehversuchen wieder zu meiner wohl ursprünglichen Fersenfußlaufweise zurückgekehrt bin, war dieser Schuh genau das richtige für mich. Beim Aufsetzten bietet er eine sehr gute Portion Stützung mit Bezug auf eine seitliche Ausweichbewegung des Fußese, ich würde das so bezeichnen, das der Fuß wie in einer Art Schale liegt, deren Kern aber durchaus eine federnde Rückmeldung gibt um dann recht dynamisch nach vorne über den Mittelfuß hinweg abzurollen.
Dabei beschreibt die Sohle in Kombination mit der Stützfunktion einen sich logisch auflösenden Character.

Vom Aufsetzmoment her stabilisierend, aber auch nicht zu arg, federnd in dem sinne, das ein natürlicher Abstoßreflex fußseitig ausgelöst wird um eben dann unmerklich fließend, quasi mit der Abrollbewegung des Fußes hin nach vorne, die aufkommende Energie bis in den Vorfußbereich zu leiten, um dann dort mittels der griffigen Sohle wieder in den Abstoßeffekt umgesetzt zu werden.

Das ist jetzt im Gegensatz zu meinem ( wenn auch ausgelutschten ) Vorgängerschuh, den ich da eher fast total homogen, also ohne jegliche prokraftenergieentfaltender Dynamik, bezeichnen würde, wieder eine extreme Umstellung, die es für mich aber genau auf den Punkt bringt.

Rückmeldung vom Schuh !

Als krassesten Gegennsatz zu dieser von mir empfunden Dynamik kann ich den auch von  mir, aber nur kurz, angetesteten Adidas Ultra Boost ( oder war es ein ähnliches aber dem Aufbauprinziep folgender Schuh ) aufführen. Jener Schuh hat gleich in meinen Augen drei Neuerungen, die rein technisch betrachtet also positiv aufzuzeigen wären.

Als erstes ist mir die ungewöhnlich anschmiegende Passform aufgefallen. Man schlüpft rein und hat keinerlei Ungereimtheiten und wenn man den Schuh zuschnürrt sitzte er, als wäre nicht da. Hier würde ich auf das eher sehr anschmiegsame und auch eher dünne Obergewebe tippen, aber auch auf die Verbindung von Schnürung und Schnürhalterungen, die aus dem adidastypischen Logostreifen bestanden.

Die Sohle ansich. Sie soll, laut einer Information, aus tausenden energiespeichernden Gel oder Luft eingechlossenen Kügelchen bestehen, die die aufkommende Energie wider reflektieren, ergo wieder abgeben sollen.

Die Sohle als solches, auch wenn sie mir augenscheinlich kaum oder als wenig profiliert, also eher nur für Asphalt geeignet erschien, sie aber aus einem Gripmaterial ist, die aus dem auch mir immer wieder sehr zusagen Hause Continental kommt. Dazu gleich unten noch eine nette Anekdote. Auf Asphalt klebt das zeug wie die Pest und setzt somit jedes erzeugte Watt an Leistung nahezu nahtlos um, ohne dabei aber mit dem Untergrund sinnbefreit zu verhaften.

Die ansich einzelnen wahrscheinlich genialen Einzelkomponenten, erschienen mir aber beim Testlauf als so undefiniert und unharmonisch, gerade was die Dämpfung mit einer ansich nicht vorhandenen Stützung, geschweige denn vorhandenen dynamisch fördernden Abrollbewegung, nicht passt.

Mein Resumé war, der Schuh fühlte sich toter als tot an und übetraf damit noch die nicht mehr vorhandenen Eigenschaften meines aufgebrauchten Laufschuhs. Genial, aber nicht für mich. Wird ein guter Schuh für Naturalrunning sein.

Die Anekdote: mein erster echter Laufschuh war seinerzeit, also vor gut 32 Jahren, ein Adidas Marathon und zwar jener in blau. Dessen Kontaktsohle bestand auch schon aus dem Autoreifenmaterial, hatte aber seinerzeit noch das Adidaslogo als eine Art Stempel ausgeführt. Der gute Mann aus dem Brunert Laufladen kannte nur den Schwarzen.
Ja zwischen dem Schwarzen und dem blauen Modell liegen noch ein paar Baujahre – junger Spund. 😉

Ja so ist das. Jetzt ist mein Hirn wieder etwas frei und ich werde mich mal draußen langmachen

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