21.255km/ 28.08.2016

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Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen/ Bikebilder: so nachdem ich heute früh unter dem neuen Sonnensegel ein lockeres Menthaltraining abhalten konnte, wie übrigens gestern in der Frühe auch, habe ich dann gleich mal die Zeit weiter sinnvoll genutzt.

Zum Menthaltraining; das waren jetzt die zwei ersten Trainingseinheiten die ich nach dem Ausfall vorletzte Woche erfolgreich durchführen konnte. Klappte alles ganz gut und auch das Wetter, bzw. die Temperaturen mit „nur“ 20c° spielten noch mit. Es geht also wieder langsam vorwärts.

Jetzt zur Bastelaktion selbst. Die „Aufgabenstellung“ ist eben so schnell wie einfach umrissen. Der neu erworbene mega Ortlieb Seat-Pack sollte mit passablen Licht zu bestücken sein. Von Haus aus her sind entsprechende Stecköffnungen vorhanden, die problemlos entsprechenden Lichterkram, wie eben das ja auch von mir genutzte XLC Comp LED Bianca aufnehmen können.
Besser finde ich aber die Busch & Müller TOPLIGTH Flat S permament, weil sie nicht nur sehr helles Licht über eine breite Fläche abgiebt, sondern auch eine recht akzeptable Reflektorfläche hat.

Also die Herangehensweise sieht dann wie folgt aus. Der Seat-Pack wurde erstmal mit einer Fleecedecke befüllt, nur auch mal zu sehen wie fett das Teil wirklich ist und wie es sich am Bike macht. Ich bin begeistert – soviel also dazu.

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Part two…

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…nix aufregendes, man nehme ein Steckrücklicht, einstecken und gut ist. Funktioniert astrein, ist also keine große Kunst.

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Dann wurde das Werkzeug rausgekramt, ein noch passendes Stück Aluwinkel gegriffen und die ja erst neulich als Ersatzrücklicht erworbene Lampe rausgeholt. Eine Idee hatte ich schon in meinem ebenso fantasiebeladenen wie schwachsinnigen Kopp.

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Erstmal mußte aus dem Aluwinkelblech nur ein Aluflachbelch werden. Also mal flux die sowieso eher schmale Aufkantung abgesägt. Dann wurden zwei passende Löcher für die schon serienmäßig dahergereichten Gepäckträgerbefestigung gebohrt. Jene welche selbstredend mit dem Aufreiber ordentlich mit einer Senkbohrung zwecks entgraten versehen und schon hing das Licht erstmal am Seat-Pack.

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Soweit so gut, der erste Versuch klappte mundete aber nicht so richtig. Fakt war, bevor weitere Gedankenschritte in Angriff genommen werden sollten, die Schrauben müssen entsprechend gekürzt werden. Und wieder zur Bügelsäge gegriffen, anschließend mit der feinen Feile alles entgratet.

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Und dann kam der zweite Anhängeversuch, was dann, jedenfalls von den Schrauben her aus, schon deutlich besser ausschaut. Hätte ich jene Schrauben nicht gekürzt, hätten sie im schwingenden Betrieb irgendwann je ein weniger nettes Löchli in den Ortlieb Seat-Pack  gerieben. Das durfte nicht sein.

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Was mir aber noch nicht ganz so gefiel, die Lampe hängt da nur an einem eher kürzeren und somit konstruktiv auch nicht optimal gelösten Klettstückchen. Was würde-könnte passieren, wenn da mal ein fettes Schlagloch durchfahren wird ? Lampe auf und wech…

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Im Seitenprofil sieht man es dann auch. Das andere was mich dann so ein wenig viel störte war, das die Lampe eben nicht optimalpress am Ortlieb Seat-Pack dranhängt. Je loser diese hängt, deso mehr Schwung hat sie um abzufliegen. Die Leuchte würde aber auch im Betrieb hin und her schwanken können und so eben kein gutes, ja sogar eher ein irritierendes Lichtbild abgeben. Datt mutt besser !

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Zum Glück habe ich ja einigermaßen zu gebrauchendes Sortiment an diversen Kleinteilen. Da war dann so ein Spanngurt. Die Klemmschnalle oben versprach zunächst mal eine ordentliche Befestigung. Also Gedanken an Schlaglöcher kann man getrost bei Seite legen. Auch ließ sich nun die Lampe eben optimal mit der neuen Packtasche zu einem Verbund aufbauen. Einziger Schönheitsfehler…
…die Lampe ließ sich nicht ohne ein Löslösen der Aluplatte aus dem Ortlieb Seat-Pack entfernen oder gar umhängen. Und das sollte schon möglich sein.

Wie ist denn jetzt un der Aufbau vom Lampe, Zurrgurt und Alublech ? Genau genommen recht einfach. Hinter der Lampe wird der Befestigungsriemen durchgeführt und dann mittels der Aluplatte fixiert. Dies wiederum indem man die serienmäßigen Gepäckträgerschrauben durch das Alublech steckt und mit den selbstsicherenden Muttern festzieht.

Um jetzt das aktuelle Problem zu lösen, mußte ich legedlich den Zurrgurt andersherum durchführen und schon sitzt die…

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…Klemmschnalle unterhalb und der Gurt dann von oben kommend, vorab durch die ja auch dafür vorgesehen Steckbefestigungen geführt wird. Et voilà !

Den Riemen selbst hab ich erstmal in Orginallänge belassen, da er sowieso irgendwie noch zu verwickelstauen ist. Wenn ich dann mal die optimale Länge als Erfahrungswert ermittelt habe, werd ich ihn entsprechend kürzen. Das andere was ich noch im Auge behalten werden muß ist, um die Lampe genauso festmachen zu können, brauche ich exakt drei Löcher der Steckbefestigungen.

Der nächste Schritt, etwas feintuning.

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Soviel Material wird ja rein von der Funktion her nicht benötigt, also kann da was wech – wech mit ch! Mal mit dem dünnen Filzer ein paar Striche gemacht, die Metalbügelsäge genommen, den Kram abgesägt und dann letztendlich noch mit der Feile alles chic gemacht. On Top gab´s noch zwei nette Löchli, die mir, ja Asche auf mein Haupt, nicht ganz so sauber zentrisch gelungen sind.

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Hier kann man auch mal gut sehen wie der Aufbau ist. Lampenrückseite, durchgeführter Zurrgurt und dann eben die Aluplatte.

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Fettich iss !

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Seitenansicht der ganzen Nummer, wobei man schon sieht, der Ortlieb Seat-Pack ist selbst mit der Fleecedecke nicht mal annährend voll. Naja und das kleine Chaos eben…

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…aber schön im Schatten. Wurde dann natürlich auch wieder alles fein gemacht.

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biketouren/ Biketouren Bilder: und weil ich auch keine Lust hatte einen weiteren Teil des Tage hier nichtstuend rumzulungern schnappte ich mir den Stahl Renner und kurbelte mal so los. So schnell das vermeintlich genug kühlende Brise vorhanden war und ausreichend langsam, daß man nicht in´s schwitzen kommen würde.
Gut das mit dem langsam ist ja bei der fetten Übersetzung von 53 Kettenblatt vorne und hinten einem 16er Ritzel kein Kunststück. Bei einer homöopathischen Umdrehungszahl von etwa 40-50 an der Kurbel lässt es sich gemächlich dahingleiten. Der reine Nettokraftaufwand entsteht quasi nur beim losrollen. Ist die Fuhre erstmal unterwegs, keine drohenden Steigungen, Berge oder gar Gegenwind in wiederstandsweite, hält sich das doch arg in grenzen mit dem Karftaufwand.

Die Wegstrecke wurde völlig unaufgeregt zuerst über Nebenstraßen gelegt, dann gemächlich etwas durch´n Wald tuckern, ein bischchen an einem Haldfuß entlanggestreift, dann vie Lippepark über die neue Kanalbrücke rüber um dann am ersten Tageziel, der Radtrainings-Strecke anzukommen.

Die erste Variation gab´s am Lippepark, wo ich mich zu einer Extrarunde entschloss. Es lief gerade so gut. Auf dieser Rund erspähte ich eine Gruppe des RSC Werne, die mit der Jugendabteilung den auf der ehmaligen Halde angelegten Pumpertrack für ein Fahrtechniktraining nutzen. Sie saßen gerade für ein Päuschen im Schatten und ich wechselte ein paar kurze Worte mit ihnen.

Dann aber doch rüber zur Radtraining Strecke. Inzwischen lugten satte 36,5c° ! an Temperatur auf dem Tacho. Bis zur Brückenüberfahrt hatte ich nur 0,5 Liter Wasser in mich reinlaufen lassen.
Gut, die Runde auf der Radtraining Strecke wurd schnell gemacht und dann ab zum zweiten Tagesziel. Pinos Eisbude ! Und dazu dann nochmal schnell ein Mobilphonecampic…

1 bei Pino

Sitztend im Schatten, den Mistral sich sich um die Ohren wehen lassen, so ließ sich das einigermaßen aushalten.

2 bei Pino

Das Spaghetti-Eis war schnell aber genüsslich Geschichte, der Blick auf die Uhr, nachdem ich ein wenig in mich gegangen war, verriet es geht auf eins zu. Mittachzeit iss ! Dennoch wurde mit Pino himself noch ein wenig geplauscht bevor ich mich dann doch aufraffte wieder auf den Stahl Renner zu klettern und gen Heim zu radeln.

Ja so war das heute…

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