6.228km/ 17.09.2016

by

Bikealtag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Biketouren Bilder: ja war schön, die angedachte Runde – Cappenberg Gerlinbgsbach – wurde dann auch so gedreht.

Das ganze fand dann in netter Begleitung statt. Sie mit einem HT-MTB und ich eben mit dem Cyclocrosser. Außerdem kann ich mit drei Pics vom standesgemäßen Einsatz aufwarten.

dsc07723-the-cure-forest

irgendwo noch im ersten Drittel…

…der Weg dorthin, den hatte ich irgendwie anders in Erinnerung. Denn damals im Spätsommer waren die Böden mächtig feucht und der Abschnitt direkt am Gerlingsbach entlang war stellenweise nur schiebend zu meistern. Heute sah´s dort ganz anders aus. Die Böden gut durchgetrocknet konnte man erstklassig rollen lassen.

Der Weg über den Gerlingsbach rüber ist aber immer noch nur diese fetten Betonröhren zu machen. Das ganze Erdreich drumherum ist aber weggespühlt und so hat man keine andere Chance abzusteigen und den Bock auf der Schulter drüber zu asten. So ist das eben. Naja, und insgesamt lagen auch ein paar mächtig-fette Bäume quer, da war dann die Nummer mit dem Drübertragen genauso angesagt.

1-tour-cappenberg

Im Wald gegenüber dem Schloss Cappenberg, also rüber zur Jugendherberge, sah´s auch ganz anders aus. Auch hier alles recht gut fahrbar. Hier und da mal etwas grober, wo dann wohl mal mächtige Treckers durch sind.

2-tour-cappenber

Rückblick auf eine Steigung

Die Strecke sind wir schon zu einem großen Teil zu dritt gefahren, bzw. in Abschnitten ich noch alleine. Heute sah die Strecke natürlich anders aus. Heller, weniger loses Laub und eben trockener. Da inzwischen ein paar Tage vergangen sind, brauchte es hier und da einer Orientierungsphase.

Fahrtechnisch war das auch nicht so anspruchsvoll. Gut hier und da ein wenig tricky, der eine oder andere fett querligende Baum mußte tragend mit dem Bike auf den Buckel überwunden werden, hatte ich ja schon erwähnt.

Wetter war bestens, kein Niederschlag, ein paar Wolken aber Temperaturen so an die 20c°. Leider fing meine Digicam irgendwie rumzuspinnen. Also wurde mal das Mobil gezückt.

Insgesamt war´s aber eine entspannte und interessante Tour und da die Bodenbeschaffenheit noch gut ist, könnte ich mir ein weiteres mal vorstellen.

Zu erwähnen bleibt noch, wir als Geländeradler haben stets ruihgere Wegstrecken genommen. Trampelpfade die im Cappenberger Wald so kaum einer zu fuß gehen will. Für uns liegt ja der Reiz darin, genauso Strecken zu fahren.

Spaziergänger werden gegrüst und haben natürlich auch Vorrang. Den Cappenberger Wald kann ich aber auch Spaziergängern empfehlen. Die Hauptwege sind in der Regel gute 3 Meter breit, übersichtlich und in den meisten Teilen auch gut verdichtet.

Test/ Navigation: ganz nebenbei habe ich dann mal das Blaupunkt Bikepilot wieder ausprobiert. Resumé: naja ganz nett aber so im Wald hatte es entweder Probleme so schnell zu reagieren oder man hat halt keine Zeit groß drauf zu schauen.

Die Strecke hatte ich ja bei Bikemap.net mit den Fingers erstellt. Also Wegpunkt für Wegpunkt und dann eben auf das Navi gezogen. Das funktioniert auch recht gut, stellt somit sogar für mich keine große Hürde dar.
Der Bildschirm startet sofort und als wir losfuhren schlug mir das Nivi stets einen brauchbaren Hinweg vor ( den und Hin- u. Rückweg hatte ich ja nicht gespeichert ). War schon irgendwie lustig.

Ziel war ja die gespeicherte Strecke nachzufahren.

Im Wald selbst aber zeigte sich dann recht fix, das Navi hat so seine Mühen hat. Wenn man mal wo abbiegen muß wird das zwar stellenweise sogar angekündigt, aber eben nicht immer richtig. Ich kannte ja die Strecke, wenn ich also wusste ich hätte rechts gemußt, zeigte es auch schon mal nach links. Warum dies ? Keine Ahnung ?

Blöd war auch, ich kann zwar den Bildschirm heranzoomen, um eben so einen besseren Blick für das geplante Geschehen zu haben, dann aber fährt der Pfeil sturr seine Strecke ab, gerät aber so auch mal außerhalb des Bildschirms.
Ich würde das mal so benennen, das sich der Bildschirm nicht selbst zentriert, oder eben „mit-rollt“. Ein klarer Nachteil.

Bei Waldfahrten mit einem Cyclocrosser oder eben auch MTB stellte sich uns aber eine ganz andere Frage. Wie soll man sich gescheit auf´s Biken konzentrieren, wenn man eigentlich dem Navi auch noch Aufmerksamkeit schenken soll ? Das ist aber wohl ein Nachteil aller Navis.
Für eine Erstbefahrung im völlig unbekannten aber eben auch noch fahrtechnsich einfachen Gelände ist das noch händelbar. Aber sonst würde ich eher davon abraten. Ich würde mich dabei unwohl fühlen, da eben auch eine gewisse Sturtzgefahr besteht. Etwas was man im Wald so gar nicht gebrauchen kann.

8 Antworten to “6.228km/ 17.09.2016”

  1. 🔆Sigrid🔆 Says:

    Super! Mit dem Rennrad auf Mountain Biker-Strecke! Mal was anderes! Wir hatten heute auch Begegnungen mit Bikern, vor allem aber mit Pferden auf unserer Walking-Runde. LG

    • alex Says:

      Hallo Sigrid, ein Cyclocrosser sieht zwar aus wie ein Rennrad, hat auch keinerlei Federungen, ist aber im Grunde genommen auch für den Querfeldein-Einsatz gemacht.

      Ganz früher nannte man das sogar Querfeldein. Heute ist ja vieles in english.

      • 🔆Sigrid🔆 Says:

        Ach so, danke für die Aufklärung 😊 was es doch nicht alles gibt.
        So ein Rad hab ich im Wald noch nie gesehen. Dafür heute aber 4 Pferde 😆

      • alex Says:

        Ja Pferde sind auch was schönes. Auch wenn ich selber keine Beziehung zu diesen Tieren habe. Bin halt gebürtiger Großstadtjunge und die spielen halt gerne mal im Dreck.

        Um nochmal was über diese Fahrradgattung zu sagen. Ja klar, die sind heute zwar schon bekannter, aber dann meist nur unter den entsprechenden Radfahrern.

        Ganz früher hatten die Radprofis diese Querfeldeinrennen gemacht um im Winter auch Radfahren zu können. Kurz und knackig war die Devise.

        Die Fahrräder wurden zunächst dazu mit besseren Bremsen und entsprechrechenden Reifen bestückt. Im Laufe der Zeit wurden dann auch die Rahmen, also das Fahrrad ansich, auf die wachsenden Ansprüche wie Stabilität und Wendigkeit hin verbessert.

        Seit ein paar Jahren, ich schätze mal so grob der fünfe, sind diese Fahrräder aber auch unter den Normalfahrern nicht ganz unbeliebt. Ebene wegen der entspannteren aufrechteren Sitzposition und eben der Robustheit. Und die nutzt man dann eben für den schnöden Alltag.

        Inzwischen differenzieren sich diese Art an Fahrrädern schon wieder vom Stammbaum und werden auch unter dem Begriff Garvel-Bikes geführt.

        In den USA sind diese sogar, neben den MTB´s, die größte Masse an Bikes, die dort wohl genutzt werden.

        Von dort hat man diesen Trend auch schon wieder erkannt und hat eine wieder „neue Sau durch´s Dorf gejagt“. Rennräder wo man zwar wieder sprotlicher drauf sitzt, die aber im Gegensatz zu echten Rennrädern auch die Befestigung von reichlich Kleinkarm wie Licht, Gepäckträger und entsprechende Taschen zulassen und vor allem auch breitere Reifen aufnehmen können.

        Das war´s jetzt aber erstmal zum neuen Trend.

      • 🔆Sigrid🔆 Says:

        Herzlichen Dank für diese ausführliche Information. Ich habe mich schon länger nicht mehr über Trends informiert – außer über die Technik von E-Bikes. Weil die inzwischen die Radwege beherrschen. Kaum mehr jemand ohne Unterstützung, darunter auch wesentlich jüngere Menschen als ich. Und das, obwohl hier doch alles flach ist. Da bin ich anderes gewohnt, komme ja aus Süddeutschland und da gibt es doch recht viele Anstiege zu bewältigen während einer Radtour. Ich habe vor 8 Jahren ein Simplon Rad für mich gekauft und es wurde genau auf mich abgestimmt. Schon damals habe ich mir Hydraulik-Bremsen gegönnt und bis heute war nichts an dem Rad – nur die Kette musste erneuert werden, da ich mir eine SRAM Dual-Drive-Schaltung habe einbauen lassen. War auch nicht grade üblich damals, aber ich bin noch sehr gerne auf meinem Simplon unterwegs und werde mir höchstens in ein paar Jahren ein E-Bike anschaffen. Ich werde nämlich 2017 wieder nach Süddeutschland ziehen und dort sind Touren oft viel anstrengender als hier und mit Mitte 60 könnte man ja an ein wenig Unterstützung via Motor nachdenken, wenn man z.B. im Allgäu oder Schwarzwald radeln möchte.
        Wir sind jetzt erst mal die nächsten zwei Wochen mit einem Wohnmobil unterwegs, allerdings mit den Rädern huckepack🙂 Wir wollen „den Osten“ erkunden bis nach Görlitz, Spreewald, Müritz, evtl. Rügen. Mal sehen wie wir klar kommen mit so einem rollenden Heim😀 Herzliche Grüße, Sigrid

  2. Toto Habschned Says:

    Navis im Wald sind fragwürdig, musste ich auf der Enschede Tour mit dem Garmin Edge auch feststellen (der sich zu allem Überfluss auch noch resettet hat während der Rückfahrt). Die Karte sollte eigentlich mitscrollen, hatte ich bis dato noch ned.

    Wobei…wenn ich dem Wald über die Wurzeln rollen will dann halte ich das Navi eigentlich selten im Auge. Der Rückweg aus Enschede führte dank Berger auch durch einen Trail der sich anfühlte wie ne Rüttelstrecke auf dem Mars, da hatte ich kaum Zeit mal nen Blick aufs Navi zu riskieren.

    So generell würde ich, wenn’s mit der Machete durch Busch geht, das Navi nur sekundär nutzen zur Positionsbestimmung und mir versuchen die Strecke vorher einzuprägen soweit möglich

  3. alex Says:

    *like*

  4. Rennrad im Wald – Cyclocross | Tausendkilometer Says:

    […] sonst ?: tauchte doch neulich die Feststellung auf das man mit einem Rennrad durch den Wald fahren kann. Ja klar kann man, wenn die Wegstrecken entsprechend sind, man noch bei Minderqualität jener eine […]

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: