Rennrad im Wald – Cyclocross

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…und sonst ?: tauchte doch neulich die Feststellung auf das man mit einem Rennrad durch den Wald fahren kann. Ja klar kann man, wenn die Wegstrecken entsprechend sind, man noch bei Minderqualität jener eine gewisse vorsichtige Fahrweise anlegt, oder sich in einer gewissen Form in Geschicklichkeit üben will.

Muß man aber nicht, denn es gibt ja schon seid einiger Zeit sogenannte Cyclocross-Bikes/ Räder.

Um das ganze auch mal bildlich rüber kommen zu lassen, hier auf bekannten Videochannel ist so eine Cyclocrossfahrt. Wobei die Jungs schon wieder recht flott unterwegs sind, ergo die Strecke das auch zulässt.

Hier mal ein Video wo´s noch in den Anfängen steckte. At last schieb ich nochmal eine Video von einem Cyclocross-Rennen hinterher. Bin ja selber für Rennen geschweige denn für Wettkämpfe generell eher nicht zu haben, aber es zeigt gut die Vielseitigkeit des Cycclocross. Auf die Frage, was ist Cyclocross kann man also sagen: „wenn man mit dem Bike auf den Schultern durch´n Wald rennt.

Irgendwo in den Tiefen gab´s auch noch einen klasses Video wo einer mal ganz Tief in die Trickkiste gegriffen hatte und eigentlich mehr „rumspielte“ und echt gute Stunts gedreht hatte.

Zur Technik, also den Fahrrädern ansich. Die Cyclocross-Bikes, früher nannte man sie Geländeräder, sind im grunde Rennräder. Deshalb auch der typische Rennradlenker.

Allerdings sind die Rahmen stabiler, die Geometrie ist nicht ganz so gestreckt wie bei einem echten Rennrad, was ja auf langen Strecken ruhiger rollen soll und auch durch seine tiefere Sitzposition am Lenker einen aerodynamischen Vorteil bieten soll.
Das ist eben bei Cyclocrosser eher nicht. Man sitzt aufrechter, was sie dann auch für Radtouren und eben Alltagstauglicher macht. Außerdem hat man so eine bessere Kontrolle im Gelände.

Natürlich fahren Cyclocrosser auch auf deutlich breiteren Reifen und jene auch meist mit enstprechenden Stollen. Inzwischen gibt es sogar soewtas wie Monstercrosser, die in Sachen Reifenbreite noch mal eine drauflegen und da eher in den Bereich Mountain Bike gehen. Da kann man dan noch mehr im Dreck mit rumwühlen.

Übirgens, wenn ein Cyclocross-Bike mal so richtig eingesaut ist, also voll mit Schlamm und Schmodder, das ist es nicht dreckig, sondern artgerecht gehalten.

Rennradfahrer sind da ja ganz anders. Da muß ja imer alles blitzen und funkeln und bei Regen wird erst gar nich losgefahren. Cyclocrosser sind also in dem Punkt auch ein gutes stückweit robuster. Also auch was die Optik anbelangt.

Letzes technisches Leckerkie bei Cyclocrosser ist dann auch schon seit einiger Zeit, das sind die hydraulischen Scheibenbremsen. Die haben zwar jetzt nicht per se eine bessere Bremskraft, sind aber mit Sicherheit vom Handling her oder eben vom Bedienkomfort ein deutlicher im Vorteil. Man kann mit zwei Fingern locker bremsen, wo man mit einer herkömmlichen Seilzug-Felgenbremse schon mit der ganzen Hand voll drücken muß.

Neben den oben schon aufgezeigten Monstercrossern, die doch mehr eine Ausnahme und somit eher was für Liebhaber sind, kommen nun aktuell verstärkt Gravel-Bikes auf den Markt.

Die sind wieder eher eine Art Rennrad, wo man gemütlicher & alltagstauglicher drauf sitzen kann, Anbauteile wie Gepäckträger und Lichtanlagen, bei etlichen echten Rennrädern ein No-Go, schon vom Styl her, kein Problem sind. Diese Gravel-Bikes können dann auch wieder mal einen schlechtere Straße ab und werden auch entsprechend mit passenderen Reifen bestückt. Ich würde sie als Weichspühler Cyclocrosser bezeichnen, nur damit man ungefähr ein Bild von denen hat.

Wie ist das Geländeradfahren enstanden. So wie ich das im Hinterstübchen habe, was dann natürlich nicht amtlich verbrieft ist, was es eine Art des Rennradtrainings, wo eben Rennradfahre sich gedacht haben, im Winter ein brauchbares Training zu gestalten.

Durch das abspringen, über Hindernisse laufen oder ja auch klettern sowie durch diese sehr schlammigen Pisten zu fahren, ist natürlich deutlich anstrengender als nur lang auf Asphalt fahren. So konnte man dann über einen eher eingerenzten Zeitraum ( 1h ) ein intensives Training und dann eben auch Rennen abhalten.

Ein weitere Ableger des Cyclocross, auch wenn ich damit von der Historie nicht ganz richtig legen sollte, was war also zuerst da, ist das Beachracing. Da geht´s dann eben am Strand entlang. Das würd ich auch mal gerne machen.

Was mich jetzt an der ganze Sache reizt ? Dort noch zu fahren, wo andere schon absteigen und schieben. Und, eben nicht immer die beste Strecke zu machen, sondern auch mal was neues zu probieren. Außerdem ist man im Wald oder Wisen näher an der Natur, also auf der Straße.

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