6.795 km/ 22.10.2016

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Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Biketouren Bilder: so Wochenbericht steht an.

Montag: das Wohnzimmer samt Esszimmerecke frisch gestrichen, aber nur die Wände, die Decke hatten wir erst letztes Jahr gemacht.

Dienstag: ein paar viele Kilometer weiter, für mich um genau zu sein ca. 104 Kilometer, eine fette Portion Nudel mit Ei gebraten, vorher noch schön heiß geduscht und davor noch eine leckere Bananenmilch, für den ersten Nachfüllversuch, ist die heutige House-Lap Tour mit dem guten Toto zuende gegangen.

Ja ich geb´s zu, die letzten Meters hab ich nur noch rollen lassen und selbst das was hart.

Vor´m Häuschen angekommen hab ich erstmal eine kurze Weile überlegt wie ich am elegantesten vom CAADX runterkletter, ohne das es echt mies ausschaut, wenn´s mich auf´m Bürgsteig liege oder wie so´n alter Penner in der Hecke. Hat dann aber doch ganz gut geklappt. Dann erstmal tief Luft geholt, den Hochsicherheitstrakt geöffnet und hineingewatschelt. Den Helm abgesetzt, die Schuppentür aufgeschoben und nochmal nach einem Riegel gegriffen.

Mit der Wasserpulle in der Hand, dem Sitzkissen unter´m Ars*h habe ich dann ein paar Minuten nur gesessen, den Riegel inhaliert und den Rest des Flüssigen in den Kopp geschüttet. Dann erst ausgeräumt und irgendwie in die Dusche gekommen.

Resumé für den heutigen Tag: ja war klasse sich mal wieder so auzutoben, aber ich schätze die Laufeinheit wird wohl nicht morgen stattfinden. Und, wenig getrunken habe ich auch wieder. Zu wenig für mich. ( Maßgabe der Urin sollte nur kaum gelblich sein, wurde mal vortrefflich nicht eingehalten. ) Und das mit der Brennstoffzufuhr auf Tour, habe ich auch irgendwie wieder nicht so hinbekommen.

Das Stück von Drensteinfurt, über Ascheberg bis nach Lüdinghausen war teilweise schon echt eckelhaft. Ja klar, man muß ja auch den Schnitt irgendwie über den 21km/h, eher nahe der 22km/h halten, egal ob das nun von vorne bläst oder nicht. Toto hatte teilweise ein paar ganz wilde Flüche ausgesprochen. Wobei ich aber den Eindruck hatte, das er einen guten Teil besser im Saft stand.

Ansonsten war echt schön auch die Begleitung von Toto war wieder top. Der Apfelstrudel im Eishaus Drensteinfurt hat wohl gemundet, der Kakao in Lüdinghausen auch. An meiner Grundlagenausdauer muß ich noch feilen, aber kommt ja demnächst wieder. Täglich mindestens 2x 20 Kilometer macht 40 Kilometer am Tag, 200 in der Woche.

Jetzt hocke ich auf meinem Stammplatz in der Küche, habe schon alle Bilder auf Flicker in´s Oktoberalbum gezogen, eine Auwahl mit etwas Text.

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Auf der Anfahrt zu Treffpunkt mit Westgegenwind, war´s trotz Sonne super schön. Ich brauchte zwar eine kurze Weile um mich einzurollen, dann ging es aber. Nichts ahnend, was noch auf uns zukommen würde.

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An der Marina Rünthe ist eine Fitnessbude, die mir spontan als Treffpunkt einfiel. Klein ist die Marina ja gerade nicht und sich dann da treffen, kann schnell passieren das der eine dort und der anderen eben nicht dort wartet. Und jeder denkt…

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Irgendwo auf der Strecke nach Drensteinfurt. War ja klar, wenn man die Digicam zückt, ist die Sonne wech. Dann kam sie…

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…aber doch nochmal fotomäßig raus und ich ging in die Anker und zückte die Digicam.

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Der Szenentreff am Eishaus, war wieder derat voll…, gut bleibt mehr für uns !

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Und schwupps schon waren die beiden Stücke heißen selbstgemachter Apfelstrudel Geschichte, die koffeeinhaltigen Getränke benezten ebenso genüsslich die Kehlen. Ab da ging´s dann gegen den Wind und das müdes Stückchen Apfelstrudel verdampfte sozusagen schon auf den ersten Meterchens.
Wir hätten davon ruhig ein ganzes Blech futtern können – jeder von uns ! Irgendwann kamen wir dann aber doch an und nach einem kurzen Zwischenstop beim örtlichen Radladen Wittler, wo ich eine nette Karte ( ja klasse sehe gerade, Münsterland in 1:100.000 habe ich ja schon im Bestand ) und Flickzeug, um genau zu gehen, nur die Flicken selbst einholte, fanden wir uns wieder an einer passenden Kaffeebude ein.

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Kaffe für den jungen Herren, Kakao, damit der ältere Herr gut zu Bette kommen mag.

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Die schon vorhandene Karte und die Klebflicken in 10 x 12cm die ich bei Amazon gefunden hatte und mal ausprobieren will.

So, jetzt mit dem zweiten halben Liter alkoholfreien Radler in Griffweite, etwas Schnuckerkram geht´s mir etwas besser.

Mittwoch: so ein paar gute Stunden Schlaf weiter. Wobei ich erst recht spät, wohl so gegen 01:00 Uhr in den Schlaf kam, also ungewöhnlich für mich. Warum ? Keinen Plan.
Ansonsten fühlt es sich gut an. Keine größeren oder kleineren Ausfallerscheinungen. Natürlich wurde nett gefrühstückt und immer wieder viel getrunken. Auch gestern Abend noch. Inzwischen war ich nochmal draußen beim CAADX und hab mal ein wenig nach der Kettentechnik geschaut.

Da werd ich also die Tage die Kette und die Bremsbeläge austauschen. Jetzt gerade war ich dazu nicht ganz so motiviert, ein paar Meterchens gehen ja noch. Anders gedacht, die Bremsbeläge sollten dann ja auch wieder eingebremst werden. Und bei dem Sauwetter hab ich darauf, zumindest heute, keine Lust.

Ansonsten war ich schon ein Dokument bei der Krankenkasse einholen und bei meiner Hausbank. Auf deren Homepage erhielt ich gestern die Mitteilung, daß sie das Onlinbanking-Verfahren komplett umstellen würden.

Natürlich aus Sicherheitsgründen.

Die Umstellung schaut dann so aus, das man entweder mittels einer App auf dem Mobilphone ( also ich auf meiner komplett ausgereizten Mobilfunkmöhre ) oder mit so einen Gerät vor´m Bilschirm rumhampelt. Ha ! Ja klar, ist alles sicherer, also den ollen Zettel wo meine Nümmerchen draufstehen. Den Zettel könnte ja einer ablesen, also so imaginär.
Muß ich jetzt nicht verstehen. Ist in meinen Augen ganz großer Mist, zumindest auf der Argumentationschiene.

So, it´s done, die Blogroll-Liste wurde entsprechend umgebaut und hat nun die Blogroll via Reader Kathegorie. Dort habe ich eine Auswahl an Blogs plaziert, die mehr oder weniger was mit dem Radeln, dem aktiv sein oder dem unterwegs sein zu tun haben. Ein paar weitere Blogs die bei mir im Reader sind, werde ich auch nur ausschlißelich dort behalten.
Nicht das sie schlecht wären, ganz im Gegenteil, sonst wäre sie ja nicht bei mir im Reader, aber irgendwie passt das nicht für mich.

Donnerstag: da war nicht viel los, ein paar Zeilen dazu hier. Nachmittags wurde eine schöne „Runde durch´n Busch“ gedreht. Das Wetter passte bestens.

Freitag: auch eher ruhig, weil wieder rumkurken angesagt war. Morgens mal wieder etwas länger geschlafen, dann gefrühstückt. Weil draußen noch gutes Herbstwetter war, wurde etwas Laub geharkt. Einfach an der frischen Luft sein. Dann standen diverse Fahrten an und zwischendurch hatte ich noch die Sache mit den Klebe-Flicken in die Hand genommen. Doch, so langsam juckt es schon wieder nach Bewegung…

Samstag: zweite Biketour diese Woche, wenn auch nicht ganz so lang und super spontan. Eine Nightride sollte es werde, was quasi auch nicht anders ging, da ich erst recht spät los bin. Den Tag über fast nix gemacht. Wir, bzw. ich hatte Gäste und es gab Lasagne von der besten aller Ehefrauen. Entsprechend gesättigt war man dann. Etwas Kaffee-Kuchen wurde später noch gereicht, bevor sich dann jeder wieder in´s Wochenende stürzte. Oder sollte ich besser sagen, mit dem vollen Bauch rollte ?

Für mich war dann aber klar, ich muß raus ! Also schnell die Wetterlage gepeilt, einen Rundkurs hatte ich auch schon im Kopp und los ging´s. Nach fast eineinhalb Stunde zog die Dunkelheit dann ein. Vorher schon im Kurler Busch das Licht auf volle Suppe gestellt. Selbst auf der Waldautobahn ist es dann schon echt gut dunkel. Als ich dann wieder aus dem Wald rauskam war es noch am dämmern…

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Dann ging es aber recht fix, klar für diese Jahreszeit. Keine zehn Minuten später, auf einem weiteren Etappenabschnitt…

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…stockdunkles Feld, nur erhellt durch 80 Lux Scheinwerfer. Nach dem nicht nur imaginären Wendepunkt ging es wieder weiter. Nicht aber ohne vorher einen kleinen spanischen Riegel in die Kiemen zu schieben und nochmal einen kräftigen Schluck aus der Pulle zu nehmen. Die Rückrunde wurde schnurr-stracks am Kanal entlang genagelt. Hier mal ein Pic von in der Höhe Seepark Lünen.

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menschenleere Nacht

Nach dem Uferseitenwechsel ging es dann mal flotter als sonst vorwärts. Einfach mal die Kurbel ein wenig kräftiger treten. Bei den Idealbedingungen von knapp ü. 7c° und nahezu Windstille zeiget der Tacho auf dem gefahrenen Teilstück gut was gegen 30km/h. Bis zur Wechselbrücke wurde das Tempo auch gehalten. Dann mußte ich aber auch erstmal wieder etwas Luft holen. Klar mit den breiten Stollen-Schlappen ist so´n Tempo nicht immer das reinste Vergnügen ( oder Trainingsache ).
Ach ja, was mir noch aufgefallen war, man hat auf dem kompletten Abschnitt die Oberfläche wieder aufgefrischt. Tolle Arbeit !

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oben auf der Treppenbrücke

Nach diesem schneller Abschnitt ging es wieder im Normaltempo weiter. Man muß das ja nicht ausreizen und Nighride soll ja auch irgendwie Spaß machen. Einfach rollen lassen und die Eindrücke der Nacht einsammeln. Irgendwann nach gute 02:22:45 h und 54,03 Kilomteren stand ich wieder am Schloss. Das Bike in die Fitnessgarage geschoben, Klamotten rausgekramt, ab in die Dusche und nochmal ein Portioönchen Lasagne in den Schlund fallen lassen.

War schön !

Nächste Woche gibt´s Heimattour, das steht schon fest.

4 Antworten to “6.795 km/ 22.10.2016”

  1. 🔆Sigrid🔆aktiv60plus🔆 Says:

    Respekt, du bist echt fleißig. Bewundernswert! Bei jedem Wetter raus und keine Klagen – und wenn dann nur sehr leise. Ich fahre gleich los nach Süddeutschland Sohn und Freunde besuchen. Alle wohnen weit auseinander, einer bei Stuttgart, einer in Leipzig und ich im Ruhrpott. Wird sich nächstes Jahr ändern, weil wir vorhaben endgültig nach Süddeutschland zu ziehen. Eine schöne Woche wünsche ich dir. Übertreibe es nicht😀

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