7.175km / 01.11.2016

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Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Biketouren Bilder/ Winterpokal ´16/ ´17: zunächst mal da mal wieder Monatsende war, lohnt sich ein Blick in die Zahlen. Resumé für diesen Monat. Natürlich rech tgut aufgefrischt, von den letztenbeiden Tage.

Ja war nett, wenn auch ein Monat des Umbruchs. Drei Wochen Urlaub am Stück taten echt gut, ab dem Mittwoch den 02. November gehen die Uhren wieder etwas anders.
Erste positive Veränderung, ich werde wieder deutlich mehr Radfahren können. Und das sogar täglich. Um genau zu gehen, mindestens 40 Kilometer am Tag. Macht 200 Kilometer in der Woche. Nr mal eben so.

Zu den Zahlen allgemein. Vom Radfahren in Urlaub her bin ich nicht so viel unterwegs gewesen wie ich dachte. Ein paar Touren waren aber drin. Läuferrisch bin ich wieder ein Stück nach vorne gekommen, was vor allem eine gewisse Regelmäßigkeit anbelangt.
Die drei Wochen Urlaub haben mir auf jeden Fall mal sehr gut getan.

Die letzten beiden Tage.

Gestern: letzte Tag im Monat der Winterpokal ist im IBC gestartet. Da es eh mein letzter Urlaubstag war, wollte ich eine nette Tour fahren. Wo´s her und hin gehen sollte, zumindest als Ziel, war ja klar. Klar war auch, die Klamotte sollte super entspannt sein. War sie dann auch. Letztendlich habe ich ja auch eine wirklich nette Strecke entlang der Lippe zurechtgeschustert und wir sind jeden Aussichtpunkt angefahren den es gab. Ich denke da gab´s erstmal so nix zu meckern. Der andere Faktor…

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…das Wetter. Bombe as can be – you see ! Sonne satt, wenn Wölckchen da waren, dann waren das maximal kleinste Quellwolken. Sieht ja schon auf dem Startbild.

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Die frische Ortlieb Handlebar-Pack kam auch wieder zum zuge. Klar das Teil baut man ja auch nicht mal eben so ab, also bleibt es dran und wird fleißig getestet. Und um ehrlich zu sein, ich fange ihn an so richtig zu lieben.
Ich hatte neben dem Bordwerkzeug, was ja so schon ein kleiner solider Beutel ansich ist, samt Luftpumpe, ein Ersatz T-Shirt mit, falls es mir am Rücken doch kälter werden sollte, meine Windstoppermütze, meine neuen Windstopperhandschuhe, eine Birne, einen Apfel, noch ein Brötchen und natürlich auch die Geldbörse da drin. Außen vor kam noch ein faltbares, wenn auch dünnes Sitzkissen, kann um die Jahreszeit mal nicht ganz so verkehrt sein und die „Navigation“ wurde auch noch angeheftet. Klasse ich bin begeistert.

Bis die Begleitung eintraf drehte ich noch ein paar ganz langsame Runden hier durch´n Block. Dann ging´s endlich los…

Erstmal Richtung Kanal, dann bis zum Flughafen und hinter dem Flughafen dann runter zur Lippe. An der Lippe entlang am Schloss Heessen vorbei, dann noch vor bis zum Schloss Oberwerries. An dem Punkt konnte ich mich nicht daran erinnern, daß ich jemals auf dem Schlossgelände selber war. Da nun das Tor offen war, nutzen wir die Gelegenheit.

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Kurz hinter dem Schloss Oberwerries haben wir die Lupia genutz um überzusetzten. Ab da ging´s dann auf der andere Seite der Lippe weiter. Der erste Aussichtspunkt wurde „eingenommen“…

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Ab da dann weiter Richtung Kanal, gleich auf die andere Seite gehopst und bis zum Kanalende vorgefahren. Ab da dann Richtung Vellinghausen um kurz danach wieder eine Route zu nutzen die an der Lippe aber auch an den alten Bahngleisen entlang führt. So schaut es da im Herbst aus.

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Einfach nur schön. Natürlich wollte ich auch dort eine Aussichtsplattform mit Überdachung besuchen. Der jemand der schon dort war, äußerte sich nicht gerade sehr amüsiert über unsere Ankunft. Es war ihm wohl zu laut. Na gut, ganz so leise waren wir jetzt nicht, aber gleich so rumzuraunzen…

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Innenanblick, recht gut windgeschütz, klar je nachdem wie auch der Wind steht, aber vor allem überdacht. Ich habe die beiden, denn einen weiteren recht ähnlichen hab ich durch Zufall entdeckt, Aussichtspunkte auf der Route mal entsprechend eingezeichnet. Man erkennt sie an zwei Harken auf der Strecke. Einmal bei knapp Kilometer 29 und den anderen bei ca. Kilometer 30,5.

Ja und ab da ging´s dann eben durch Lippborg, an Haus Assen vorbei, auch sehr schön, wenn auch Privatgelände, immer schön überland mit bester Aussicht…

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…bis sich dann auch von der Begleitung so der erste Hunger meldete. Zum Glück war´s nicht mehr weit mit Herzfeld und dem Café Twin.

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Wir bezogen Plätze draußen, klar bei locker 15c°! kann man das auch machen. Ich saß schon „fett“ mit zunächst einem einfachen Gedeck, denn ein zweites Stück Torte mußte auch noch dran glauben draußen, während die Begleitung sich noch frisch machte und ihre Order aufgab. Hat dann auch den Vorteil das man die Räder nicht abschließen braucht, weil eben immer einer direkt draufschaut.
Kurz vor der Weiterfahrt haben wir dann im örtlichen Getränkemarkt Trinkbares nachgefasst. Auch da wieder, ein holt ein, der andere passt auf.

Die Rückfahrt legten wir dann spontan über Soest via Alter Hellweg fest. Dafür ging´s erstmal über die giganteische Distanz bis nach Hovestadt, satte fünf Minuten Fahrtzeit, um dort dann dem Schloss Hovestadt noch einen kurzen Besuch abzustatten.

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Ja und dann halt eben weiter. Wobei man sagen darf, entweder haben wir das Radroutenschild nach Soest komplett verpennt oder die Ausschilderung war doch so mies bis fehlerhaft. Zweimal kam mein „Navi“ zum Einsatz, dann hatten wir uns auf eine Route eingeschossen und sind die dann auch recht sturr abgeradelt. War aber auch ne´ nette Ecke, sieht man ja…

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Recht flux erreichten wir dann auch Soest. Da wurd´s dann aber etwas zäh. Denn für die anstehende Krimes war´s schon recht voll und an sehr vielen Ecken wurden noch Fahrgeschäfte aufgebaut. Man rollerte halt so durch die City. Ich fand das recht nervig, mußte aber sein. Bis wir dann wieder am „Alten Hellweg“ waren verging bestimmt auch eine gute halbe Stunde. Aber so ist das halt mit dem innerstädtischen Verkehr.

Der „Alte Hellweg“ ist ansich eine super zu fahrende Radroute. Schöne kleine Nebenstraßen, eher weniger verkehrt, führt er paraell zur alten B1 entlang über die ganzen Dorf-Städtchen. Man hat schöne Aussichten.

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Gut hier und da ist die Ausschilder nicht ganz so beziehungsweise die Wegführung nicht ganz so logisch, aber man bekommt es hin. Irgendwo in einem kleinen Dörfchen entschloss ich mich dann doch noch das Brötchen einzuwerfen. Ich wollte auch einfach nur mal so da hocken und schauen. Natürlich wurde auch wieder geplauscht. Die Begleitung schraubt ja an alten Fahrrädern rum, also echte Rennräder noch aus Stahl und so.
Ich bin immer wieder verwundert was es da alles zu erzählen gibt. Zumal ich auch nicht alles so schlüssig, weil eben mangels Kompetenz, nachvollziehen kann. Aber man lauscht gerne. Ich habe dann so Bilder von diesen Klassikern im Kopf, schöne Bilder. Das reicht mir dann auch.

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Nach diesem letzten Pausenstop fing es schon an zu dämmern. Also auf auf Kameraden und mal ein wieder ein bisschen Strecke machen. Hier und da noch ein Bild gemacht…

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…und dann auch die ersten Beleuchtungen angeknipsst. Wurde dann schon recht fix dunkel. Kurz vor Unna hab ich mich dann rechts raus geschlagen und bin über Uelzen und Bönen mit etwas mehr Gas in die Heimat gerollt. Lief dann aber auch recht gut.

Nach dem Duschen wurden mal eben zwei fette Kröge Eintopf den Schlund runter gemacht, die restlichen restlichen Bilder dieser Tour sind im Flicker-Album Oktober verstaut und gleich iss Schicht im Schacht. Morgen ab 11:00 Uhr ist Treffen für die nächste Ausflugsfahrt. Diesmal aber nicht so lang.

the day after: tja und leider scheint die Technik in der Trainingsverwaltung nicht ganz so flüssig zu funktionieren wie in den letzten Winterpokalen. Hatte ich die gestrige Rundfahrt in meine Trainingsverwaltung eingetragen, kam mir das gleich seltsam vor. Denn in all den Jahren zuvor gab es am unteren Ende zwei Häckchenkästen.

Das eine Häckchenkasten ist ja immer vorhanden und lässt einem die Wahl seine Einträge öffentlch sichtbar zu machen. Das habe ich auch als Standardeinstellung, ist ja soweit kein Problem.

Nun, aber der zweite Hackenkasten war eben gestern nicht vorhanden ! Der wurde immer seitens der IBC-Technik zum Start des Winterpokals aktiviert und ließ einem dann die Möglichkeit die Eintragung automatisch mit dem Winterpokal zu synchronisieren.

Zunächst dachte ich, fein das ist jetzt weg und wenn man in einem Team ist, geht das nun automatisch. Also mußte ich nur warten bis die Werte im Team oder in der Wertung allgemein auftauchten. Das konnte auch in der Vergangehheit immer mal etwas dauern. Ich wartete, und wartete, und wartete…

Nix !

Ich hab das dann mal in die Diskussionsrunde gestellt und sehe gerade, da gibt´s wohl noch ein paar andere „Aufgabenstellungen“. Für mich lag dann die Lösung nahe den Eintrag direkt über den Winterpokal zu machen. Werd dann mal sehen was da noch passiert. Schätze mal die Techniker werde da was zu tun haben. So ist das halt mit diesen Neuerungen…

Jedenfalls schiebe ich mir gerade das vierte Croissant rein und schlürfe meine Café con Leché. Wetterchen schaut ja wieder bombe aus, recht sonnig aber, klar am frühen Morgen, noch recht frisch. Freue mich gleich schon auf die nächste Runde. Aber bis dahin, ist ja erst 08:02 Uhr, ist´s noch ein wenig hin…

Stunden später: so auch die Haldentour für die „Helden“ der Kaffeebude ist geschafft. Diese Tour war noch entspannter, denn wir sind zu viert praktisch im Dauerquatschenmodus dahin gerollt. Wirklich anstregend waren dann nur die Haldenauffahrten.

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Zwischen den Halden gab´s stets entspannte Strecken, mal durch´n Wald mal an den Lippeauen entlang. Die Herbststimmung kam erstklassig rüber. Erst gegen Ende zog es sich dann etwas zu.

Wie geplant ging´s erst auf die Halde Großes Holz. Als alle so oben angekommen sind, war erstmal luftholen angesagt. Ich werde das wohl demnächst einmal die Woche mit in´s Heimfahrtprogramm aufnehmen. Hat was – vor allem wenn man was an der Murmel hat.

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Zieleinfahrt erster Gastteilnehmer

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Zieleinfahrt zweite Gastteilnehmerin

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Zieleinfahrt dritte Gastteilnehmerin

Ich „mußte“ ja als erster oben sein, denn sonst hätte keiner Bilder gemacht. Mist Job. Oben war´s trotz der Höhenlage noch recht angenehm, nicht zu zugig. Ich hatte da ja so meine Befürchtungen. Nur die Aussicht war etwas mau, weil´s halt doch diesig war. Hiernach ging´s dann trödelmäßig rüber zur Halde Radbod. Der Gastmitfahrer mußte sich leider ausklinken, ein Anruf wo er dann doch hinmußte.

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Die Anfahrt hoch war´s natürlich auch wieder anstregend. Bei weitem nicht so heavy wie auf Großes Holz, aber es zeigte sich doch, wir waren eher alle im Erholungsmodus. Oben angekommen zogen dann auch schon die ersten Wölken aus norden her.

Der Plan erst Käffchen trinken und dann die letzte Halde Kissinger Höhe machen wurde dann noch revidiert. Wer weiß was da noch kommt, argumentierte ich und man schloss sich an. Käffchen kann man ja auch hinter noch.

Gesagt getan, auch die letzte Kissinger Höhe wurde erklommer, mehr oder weniger. Entspannt halt. Oben wieder etwas erzählen und dann ab in die Kaffeebude. Dort noch ein wenig geklönt und tatsächlich noch trockenen Fußes zurück. Auch vom heutigen Tag gibt es noch ein paar Bilder mehr auf Flicker.

Im IBC hat man die technischen Kleinigkeiten inzwischen behoben, läuft jetzt wieder alles wie gewohnt.

Zu Hause angekommen wurde noch fix der Gepäckträger anmontiert und die Tasche für den Job noch gepackt. Ab morgen geht´s wieder an die Schüppe. Wird auch langsam Zeit.

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