7.531 km/ 12.11.2016

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Bike Alltag/ The Cure – Forest/ crazy Fahrten/ Winterfahrten/ Plattfüße/ Biketouren Bilder/ Biketouren/ Channel Challenge: Samstag, der Tag der crazy Channel Challenge !

Man muß schon gut behämmert sein um sich an einem Samstag den Wecker auf 07:00 Uhr zu stellen um bei Temperaraturen um den Gefrierpunkt herum eine Radchallenge zu fahren, die da eben mal über 100 Kilometer lang sein wird. Wobei durchaus auch noch erwähnt werden darf, das ein zarter Teil der Piste eine Schotterpassage sein wird.
Ebenfalls darf man den Faktor Wind, in Form von Gegenwind nicht unterschlagen. Man wird sehen. Jetzt erstmal Frühstück.

Dann tickte so langsam die Uhr…

So, wie war das jetzt ? In Kurzform, um denjenigen Gästen das durchlesen des wie gewohnt recht umfangreichen Zeilen zu ersparen: naja ich würde sagen gut bis sehr gut.

Das Wetter spielte voll mit. Auch wenn´s in der Frühe nur knapp über 0c° hatte und mich so zum Griff in die Klamottenkiste, doch das warme Shirt rauskramend, veranlasste. Da sich aber schon die Sonne pur ankündigte, machte ich mir keine großen Gedanken. Somit sollte es definitiv mal trocken bleiben. Erster Nervfaktor gleich null !

Auch der Wind fiel dann als großer Störfaktor aus. Es gab, recht ungewöhnlich eine Süd-süd-ost Brise die somit nur die Fahrt kanalaufwärts leicht erschwerte. Es ging aber und so hatten wir alle unseren Spaß.

Die Truppe, nur drei „Mann“, also ein gestandenes Radlermädel und eben ein zweiter Mitfahrer war absolut homogen ( sonnig bis wolkig & Habschned Peguin on Bike ). Natürlich tat auch jeder sein bestes. Dazu zählte dann auch, das wir im großen und ganzen eher sehr bescheiden die Kurbel drehen ließen ( ich selber habe gerade mal einen Schnitt von 18.86km/h ). Es ging also entspannt zur Sache.
Da unser Mann für die Technik besser hochgerüstet war als die NSA und die CIA zusammen gibt´s sogar eine Satelitendemo ( wo er aber noch seine Anreise und Heimfahrt mit druff hat ). Finde ich immer wieder lustig… *Like*

…weil man sogar sieht wie der seine Warterunden auf dem Combiparkplatz dreht.

Gut, ich habe dann mehr oder weniger das Frühstück abgebrochen. Aber nur weil ich vom Vorabend noch so pappensatt war. Das Anziehen dauerte etwas. Jo, bis mal die ganzen Schichten an hat. Dann raus und das Bike bestückt, wo es dann doch schon recht schnell kühl wurde.
Die kurze Wartezeit auf die Mitfahrerin hab ich mal wieder mit etwas Laubharken verbracht. So war ich schön warm als es losging.

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Das CAADX in Startaufstellung und dann ab rüber zum Combi gerollt, wo schon der Ungeduldig die ersten 100 Streckenmeter gedreht hatte. Recht fix rollten wir dann bis zur…

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…Rünthe zur Marina. Der erste kurze Fotostop, dann recht fix weiter, schön den Sonnenstrahlen folgend. Es lief recht gut und ich mußte mich sogar etwas zurücknehmen, da wohl meine Kurbel etwas schneller routierte. Ich nutze die Zeit dann um immer wieder mal einen kleinen Fotostop einzulegen. So wie hier…

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…kurz vor dem Preußenhafen Lünen. Dort wurde dann die Kanalseite gewechselt und kurz bei der örtlichen Kaffeebude mal die Öffnungszeiten gecheckt. Passt, also weiter. Etwas mehr als eine halbe Stunde weiter standen wir schon an der Hafenbeckenausbuchtung in Höhe Waltrop. Auch dort ein kurzer Fotostop.

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Die beiden Mitfahrer lagen immer ein Stück weit hinter mir, also wartet ich mal wieder. In Waltop wieder die Uferseite wechseln um dann die eigentliche Holperstrecke in Angriff zu nehmen. Doch wiedererwartend, ganz so horlperig war die Strecke dann doch nicht. Warum ? Keine Ahnung ! Subobjektives Empfinden beim letzten mal ? Eventuell.

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Egal, recht zackig, also um genau zu gehen nach kaum mehr als 2h Fahrtzeit waren wir am Kanalende angekommen. Immer schön Bombenwetter und eine seichte Brise von hinten. Bei mir zeigte sich dann, das es mit meinen Wasservorräten nicht so gut lief. Das Wasser in den Flaschen war recht kalt. Trinken war so nicht das Vergnügen. Ein Punkt den ich zumindest für längere Winterfahrten noch optimieren sollte.

Wir kehrten um und starteten die Fahrt zum Kanalanfang, also liegend in Uentrop. Die Fahtzeiten waren in etwa die gleichen wie auf dem Hinweg. Nur ein wenig Gegenwind halt. Da wir aber mehr oder weniger zur Sonne hin fuhren, war das mit der Temperatur gut erträglich. Hier mal ein Bild zwischen Waltrop kurz vor Lünen. Man sieht schon das Lünener Kraftwerk. Ein herrlicher Anblick.

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Plattfuß: kurz vor´m Preußenhafen meinte dann mein Hinterrad einen kapitalen Luftverlust zu melden. Da bin ich wohl über einen dickeren Stein gerollt, ohne es zu merken.
Ohnen großes Aufsehen wurde ein frischer Schlauch verbaut und die Luftpumpe bemüht. Mal wieder was für den Oberkörper tun. Es geht doch nix über einen gescheite Luftpumpe mit Schraubanschluss zum Ventil. Die die ich habe ist da schon recht gut, doch eine würde ich mir gerne noch eine Lezyne Gauge Drive HP mal leisten ( Einkaufsliste ). Nur mal so um zu schauen, ob das da noch einen Tacken besser funktioniert.

Am Preußenhafen gab´s standesgemäßes Mittachmahl. Zweimal Currywurst-Pommes-Mayo und einmal nur Pommes-Mayo. Zwei Pötte Kaffe ich begnügte mich mit Wasser. Das einzige was ich ja brauchte. Und so saßen wir…

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…bei gut 7,5c° un relativer Windstille eine gute halbe Stunde und haben es uns gut gehen lassen. Kurz beratschlagt wie der Rest zu fahren sei, also mit nochmaliger Kaffeepause oder gleich durch bis zum Kraftwerk in Uentrop. Der Vorschlag gleich durchzurollen wurde einstimmig und ohne Enthaltungen demokratisch angenommen.

Es rollte dann weiter. Nach einem weiteren Uferwechsel in Höhe Einstige zu Route bis zum Dorfzentrum lief es immernoch recht gut. Allerdings sank die Sonne immer mehr hinter die Bäume und wir fuhren somit weite Strecken auf der Schattenseite. Kurz hinterm Kurpark, bei der letzten Schleuse kam dann der Einstige in den letzten Abschnitt. Die Strecke wurde schmal, das Tempo sank im Schnitt abermals. Egal, einfach rollen lassen, Fahrtzeit generieren.

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Jetzt wurd´s auch so langsam frisch an den Fingern, denn die Handschuhe aus- u. anziehen war nicht mehr so leicht. Klar leicht schweißfeucht brauchte man halt etwas. Aber für ein, zwei Bilder reichte es dann doch.
Wieder recht gut erreichten wir die BAB Brücke der A2, mein Endpunkt wenn ich alleine rolle.

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Wir haben natürlich noch die paar Meterchens bis zum Wendepunkt gemacht. Dann ging´s an den „Endspurt“…

Gut, den Begriff Endspurt kann man jetzt nicht so wörtlich nehmen. “ No man left behind“ und einfach rollen lassen war Thema. Was soll der ganze Ehrgeiz. Zumal ich das Trinkproblem zwar ansatzweise gelöst hatte, ich trank einfach das kalte Wasser in kleinen Schlücken und ließ es einen kurze Zet im Mund vorwärmen. Also vorwärmen was so geht. Noch schnell ein Bild von der Kanalrückrunde gemacht…

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Die beiden Punkte am Bildende ist der Rest der Crew. An dem Punkt entschied ich dann auch die beiden „Streckenlerlie“ entfallen zu lassen. Überhaupt…, dazu unten gleich mehr. Wir zogen so also auf der einfachen Route unsere Bahn und rollten wieder über den neuen Brückenschlag.

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( Diese und ein noch ein paar andere Bilder sind wie immer ausgelagert zu betrachten.)

So erreichten wir dann als unser Zeil den gesamten Datteln-Hamm-Kanal an einem Tag abzufahren, womit dann die Channel Challenge als beendet gelten darf. Die Truppe passt gut, jeder hat seiniges dazu beigetragen mit den Mitfahrerinn und Mitfahrer homogen zu bleiben. Das Wetter war soweit top, es hätte deutlich schlimmer kommen können. Und was dann gewesen wäre…
…so genau möchte da keiner drüber nachdenken.

Hier an der „Burg“ alle vorgerollt, eine letzte Kaffeepause am Combi wurde ebenso einstimmig abgelehnt wie das mit dem Durchrollen zum Kanalanfang, wurde noch kurz gequatscht. Der Peguin rollte dann tatsächlich noch nach Hause und kam so an diesem Tag auf über 150 Kilometer. Da ziehe ich dann doch ein wenig meinen Hut.

Sonne kam noch mit rein und konnte sich frisch machen, sowohl auch ihr MTB-Bike mit dem Schlauch für den weiteren PKW-Transport vorbereiten. Man hat ja alles da. Sie hatte noch einen Anschlusstermin in ihrem Radsportverein. Es gab noch eine gute Tasse Tee, etwas klönen und dann machte sie sich auf.

Mich zog es dann unter die heiße Dusche, Klamotten in die Waschmaschine und dann mal wieder Refill.

Nochmal zur Strecke so wie wir sie dann gefahren sind, wir sind jetzt die Strecke im grunde ohne Leckerlie gefahren. Die kurzen Geländeeinlagen habe ich zum einen aufgrund des Wetters aber auch aufgrund des fortgeschrittenen Streckenabreißens ausfallen lassen. Ja, vielleicht wär´s dann doch zu anstrengend gewesen.
Aufgefallen ist mir, das man hinter Lünen ja auch irgendwie auf der kanalabwärts liegenden Seite rechts fahren könnte und ich das eben noch nie ausprobiert habe. Da steht also mal eine Streckenerkundung an. Wann ? Mal schauen.

Jetzt geht´s erstmal ein wenig in den Tag…

Ach ja das CAADX wurde mal wieder etwas „frisch gemacht“ und der defekte Schlauch ist auch schon wieder geflickt.

3 Antworten to “7.531 km/ 12.11.2016”

  1. Channel Challenge 2016 | Habschned Says:

    […] Challenge 2016 bei der der Datteln-Hamm-Kanal in seiner ganzen Pracht beradelt wurde und ein Bericht eines Mitradlers ist auch schon online. Startpunkt war in Hamm-Herringen, wo sich morgens bei knackigen 2 Grad mehr […]

  2. Linsenfutter Says:

    150 km … nicht schlecht „Herrr Specht.“

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