8.209km/ 02.12.2016

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Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Biketouren Bilder: und wieder einen Zeitraum X weiter…

Sonntag: ich hatte es etwas fast schwer zu kämpfen so richtig in Fahrt zu kommen. Das eigentlich am Wochenende stattfindende Menthaltraining auf der Terrasse half schon mal ein gutes Stück weiter.
Und weil ich gerade so in der Nähe war, wurden mal flux die Continental Nordic Spike auf den 2. Laufradsatz gebaut. Wer weiß was da die Tage noch so an Wetter kommt. Denn heute morgen hatte ich so den Eindruck, das es anhand der bestehenden Feuchtigkeit und ob der Temperaturen durchaus mal glatt sein könnte.

Hier im Haus ist´s ruhig. Mein Lütte ist gerade wach geworden, gut ist früh so um 12:15, aber immerhin. Die Kurze ist Plätzchenbacken, die Holde und die Älteste auf der Schicht. Was mich angeht, gab´s gerade noch ein schnelles Tomatentoast mit jungen Gauda überbacken als kleiner Füller. Denn ich will gleich noch eine nette „Runde durch´n Busch“ drehen. Mal sehen was hinterher noch so geht. Wetterchen schaut ja soweit brauchbar aus.

Montag: ja viel ging dann gestern nicht mehr. Ich war irgendwie „durch“, also hab ich mal den Rest vom Sonntag gemächlich gemacht.

Aber mal so zum heutigen Montag selbst, jetzt ist es auch für mich offiziell, der Winter ist unaufhörlich anwesend. Zum Glück hatte ich ja gestern die Nagelpellen aufgezogen und mir schon beim weghängen eines Laufrades fast einen Bruch gehoben. Nein Scherz. Die Nagelpelle, also ein Conti Nordic Spike wiegt mal fast satte 900g, also fast 1kg !, also ohne Schlauch und Laufrad. Hölle ! Potentielle Fahrfreude sieht anders aus, oder wie im diesem Falle, „wiegt“ anders aus. Und ich bin bei weitem kein Minimal-Gewichts-Fetischist.

Heute morgen war dann der Moment wo mir beim betrachten der Fahrbahnoberflächer nach etwas mehr Sicherheit war.
Also wurden in Eiseskälte, wie kalt sollte sich noch zeigen, mal eben schnell die anderen Laufräder mit eben jenen 240 Spikes bestückten Reifen einmontiert. Ist schon was feines, so ein zweiter Laufradsatz, fertig bestückt.

Schon beim Losfahren, suchte ich instinkttief irgendwie den Handbremshebel. Logisch, soetwas gibt es am Fahrrad nicht. Der erste Blick, nach dem etwas 20 Minütigen Einrollen, auf den Tacho brachte Gewissheit. Ich „flog“, also eher kroch ich mit unglaublichen 20km/h nur so über den Asphalt. Gefühlt hätte ich nach dem Einspeisen der Watt an der Kurbel auch gute 25km/h im Schnitt fahren können-müssen, mindestens. Beim Blick über die Schulter konnte aber kein hinterherschleifener Anker ausgemacht werden.

Also kurbelte ich weiter, die Finger brauchten warmen Blutstrom, damit sie schön da bleiben würden wo sie hingehören. Und eben nicht vor Kälte damit drohen würden, abzufallen.

Außerdem gut iss, mit den Reifen braucht man sich keine große Mühe zu geben um meine 2h Fahrtzeit pro Tag zusammen zu kratzen. War überhaupt gar kein Ding, ging spielend. Es zieht sich nur so elend dahin.

Übrigens waren´s bei mir heute in der Frühe nur -4,5 c°. Ging also noch.

Morgen „darf“ ich später anfangen. Ich werde also mal ein paar Minuten länger in der warmen Pupsmulde ( Bett ) verbleiben, dann noch länger das Radforum ( und anderswo ) zuspammen um pünklich zum Sonnenaufgang bewaffnet mit der Digicam hoffentlich ein gute Shots zu machen. Ich habe da so eine Location im Kopp…

Übrigens, der Wetterfrosch hat sich für morgen auch wieder die Thermoklamotten raus gelegt. Mit -6c° wird er wohl vollvermummt kaum über den Leiterrand hinausschauen.

Dienstag in der Frühe: …später anfangen ist doof. Hocke nun schon fast ne´ Stunde in der Küche rum und grübel bereits, ob ich nicht einfach schon losradeln sollte um ein paar Nacht-Lichtbilder für meinen schon vorbereiteten LED Lenser SEO 7R Test zu machen. Das blöde ist nur, der schmale Track ist hier mehr oder weniger gleich um die Ecke. Da werd ich dann noch nicht warm sein. Das wiederum hat dann den Nachteil, das beim knipsen die Pfoten wieder zu schnell und vor allem zu kalt werden könnten. Vielleicht mach ich das mal auf der Heimfahrt.
Ansonsten tucker ich gleich los, es wird mehr oder weniger an der Lippe entlang gehen, mit der Digicam im Gürtelholster, um ein paar hoffentlich leckere Sonnenaufgangbilder machen zu können.

Sport: ach ja, noch zu gestern Abend ( Montag ), habe einen schneller Versuch unternommen noch ein paar Klimmzüge draußen an meinem Holzbalken zu machen. Also gleich nach der Ankunft, quasi ohne umziehen und somit vor dem Reingehen. Die ersten beiden Übungssätze gingen noch ganz gut. Dann aber, in den anderen Griffvarianten, machte sich das seicht auf dem lackierten Holz liegende Eis bemerkbar und ich rutschte ein wenig weg. Hab´s dann sein lassen, drei schnelle Übungssätze sind auch gut. Jetzt grübel ich, wie ich das in Zukunft bei diesem Wetter hinbekomme ?

Weiter im Bikealltagtext…

Also heute war mit Abstand nicht nur der kälteste Tag in diesem Jahr, sondern wohl auch schon seit einigen Jahren. Ich kann mich nur an einen Winter erinnern, wo´s dann auch in der Frühe was mit -10c° hier hatte.

Da ich später anfangen „durfte“ rollte ich also etwas später aus der Burg aus, bewaffnet mit der Digicam. Ich wusste erst gar nicht wie kalt es war, ich glaube meine Glubschen waren gar nicht in der Lage die Zahlen auf dem Tacho zu erkennen. Meine Strecke führte an der Lippe entlang, erwähnte ich ja bereits, also abseits der Straßen. Denn da spielten sich wieder Dinge ab – unglaublich…

Schon an der ersten Einmündung kroch ein Golffahrer mit fast komplett vereister Frontscheibe auf der Straße rum. Er hatte, sinniger weise, aber eben erfolglos, den Scheibenwicher wohl ein paar mal betätigt. So hatte er wenigstens ein paar Sehschlitze in der Frontscheibe. Wenn mir nicht so kalt gewesen wäre, hätte ich ihm dafür gerne ein paar auf´s Maul geklopplt.

Auf der kreuzenden Hauptader rasten sie als gäb´s kein Morgen mehr. Eisglätte ? Ach was ! Soetwas gibt´s doch nicht.

Ich also erst rüber an den Kanal ran und dann rüber gen West an der Lippe entlang. Also so nah, wie man es dort eben machen kann. Kurz vor dem Punkt den ich schon im Kopf hatte, zückte ich dann das erste mal die Digicam.

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Leider mußte ich dazu den Handschuh ausziehen, was ansich ja kein Ding ist. Nur das Anziehen, das dauert immer so lange. Ich habe ja noch ein Paar dünne drunter und bis das dann wieder alles dicht ist… Dann bin ich eben rüber zu dem Punkt wo ich hinwollte.

Es war zwar noch nicht ganz so sonnig wie dachte, aber ganz ehrlich, warten stand bei der Kälte auch nicht mehr auf dem Plan. Aber das Bild macht auch so was her.

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Noch ein Bild vom Hinterland, halt zur Lippe hin. Jene ist aber soweit weg, das man sie nicht sieht. So richtig näher kann man auch aber leider nicht.

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Ach ja, ein Beweisbild noch…

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( more pics )

Als ich dann in der Firma eingerollt bin, war ich gut fettich. Selbst bei dem niedrigen Tempo zog die Kälte einem den Saft aus den Knochen. Im kleinen Gang rollte ich in die Halle, zog mich schnell um und als Frühstück gab´s erstmal einen Mikrowellen-Burgen aus´m LIDL. Neben der üblichen Futterration war da aber noch ein solides Leberkäsbrötchen was im Lauf des Tages so im Mundwinklen verdampfte. Morgen soll´s noch mal frisch werden, dann steht wohl mal wieder Regen bei gemäßigteren Temperaturen an.

Mittwoch: …wärmer sollte es sein, dachte man und somit auch ich. Doch schon beim Haustüröffnen war mir klar, heute sind die fetten Daunenfäustlinge die Begleiter für die morgendliche Jobanfahrt. Ein guter Plan, Ein sehr guter Plan.

Winterfahrten Basics: man kann zwar nicht verhindern das die Finger anfangen kalt zu werden, aber der Hintergrund dazu ist ein anderer, der sich da wie folgt abspielt.

Man geht raus es ist kalt. Um in Schwung zu kommen, braucht man Energie. Um jene bereit zu stellen muß man kurbeln, wozu wiederum Luft gebraucht wird. Die atmet man ein, ist aber, so wie heute morgen saukalt. Um genau zu gehen -6,5c° !

Der Körper denkt sich, mit dem kalten Scheiß will ich nix zu tun haben, muß also vorgewärmt werden und beginnt die Atemfrequenz hochzuschrauben um so Bewegung, ergo Wärme, in dem zusätzlich nun von innen, via den Lungen, auskühlenden Oberkörper zu produzieren.

Dieser Vorgang bindet aber nun eine gute Anzahl an Blut. Jenes wird aus den Extremitäten abgzogen, diese somit wiederum unterversorgt, fangen nun wiederum an zu frieren. Bis die ganze Nummer anfängt besser zu laufen, dauert es eine Weile. Bei mir so in etwa gute 10 bis maximal 15 Minuten. Die Atemfrequenz sinkt wieder, der Oberkörper ist nun warm genug. Ich halte an, muß mir eh die Nase schnäuben und beginnen alsgleich wild mit den Armen zu rudern und zu schlagen. Durch die Fliehkraft und die Anstrengung in diesen Körperpartien, beginnt nun wiederum warmes Blut in die Extremitäten, sprich Finger zu fließen und so langsam wird alles gut.

Genug zu den Winterfahrten Basics.

Ab da heißt es nun, dran bleiben und so gemächlich kurbeln, das man nicht zu viel Eisluft saugen muß, aber eben auch so schnell das man auf Temperatur bleibt. Und dann noch nicht vergessen, der Fahrtwind.
Wenn ich das dann mal so „durchkalkuliere“ das ich heute früh bei -6,5c° und im Schnitt so 18km/h gemacht habe, dann dürften es so ca. -16c° gewesen sein. *brrrrr*

Was mich jetzt nochmal interessieren würde, ob man da ein Verhältniss zu erbrachter Leistung in Watt, also Heizleistung des Körpers und der reinen fahrtechnischen Leistung ermitteln kann, was man wiederum in verbrannte Kalorien ausweisen könnte. Denken wir da mal einfach nicht weiter…

Also heute morgen dann in gemächlichen Tempo und auch ohne „Leckerli“ recht schnurrstarks ab zum Job. Der Nachhauseweg startet bei knapp +3c° und einem seichtem Rückenwind. Jetzt war das Problem, nicht zu schnell zu kurbeln um so unnötig zu schwitzen. Denn am Körper war ich gekleidet wie am Morgen. Das wär dann auch nicht so der Burner gewesen. Klappte dann aber ganz gut.

Da es morgen „wärmer“ werden soll, habe ich mal vorsorglich die höllenschweren Spikebauklötze gegen die leichten CX-Reifen inkl. Laufradsatz zurück getauscht.

Sowieso bin ich mal geneigt zu schauen wie gut die Conti Nordic Spike überhaupt noch sind ? Es soll ja noch gute Spikereifen geben, die da nicht so breit und vor allem nicht so schwer sind. Bei 45nrth gibt´s einen Xerxes mit 140 Spikes ( aus der älteren Übersicht von mir der Spikereifen ). Jener soll wohl ein Faltreifen sein, ergo so schon mal leichter, dann ist er noch schmaler, hat aber nur eben 140 Spikes. Und ob das mal so ausrechend wäre ?

Erwähneswert wäre, das ich mit dem letzten Tag im Monat November, aber wirklich auf den Kopf genau 1.000 Kilometer im gelaufenen Monat zurück gelegt habe. Irre nicht !?

Donnerstag: ein neuer Tag und der Wiederbeginn einer neuen Ära ! Also wie war das heute ? Ich würde mal sagen deutlich entspannter. Denn mit den morgendlichen +4,5c° blieben die Nagelpellen in der Fitnessgarage und es gab wieder traditionelle CX-Schlappen. Entsprechend „schön“ waren dann auch heute die Fahrtstrecken zurück zu legen. Man rollt so ohne Anstrengung dahin und hat mal eben die 20km/h Grenze durchschlagen.

Gut das Wetter war eher nicht so prikelnd, also wolkig, hier und da mal ein wenig erhöhte Luftfeuchte, aber echten Regen hatte ich so heute nicht. Das kann man ruhig in kauf nehmen.

Nachmittags hatte es fast 7c° und ich bin mal etwas untypisch am Kanal entlang, dann mal ein wenig auf Nebenroute gefahren. Letztendlich kam ich an dem Punkt aus, wo man in den Beversee Track einfährt. Da schon beim Durchfahren unserer spontanen Haldtour sind wir da ja durchgerollt. Da war da noch mächtig schaffe schaffe angesagt. Man hat jetzt ab dem auf der Digitalkarte gezeichneten Startpunkt die ganze Fahrbahn in eine ebensolche umgewandelt.
Vorher war´s ja nett kurvig, eher schmal und hier und da auch mal etwas zerschossen vom Untergrund her. Gut das Kurvige ist immer noch, doch jetzt geht´s eher über topfeben Fahrbahn in Baubreite 2,5 Meter. Selbst an den wasserkritischen Stellen hat man für Möglichkeiten gesorgt, das bei entsprechendem Überschuss das Wasser unter der Fahrbahn hindurch abfließen kann. Iss also nix mehr mit CX oder MTB Track.

Gut für Spaziergänger ist das jetzt natürlich besser. Ich nehm´s mal so hin, schön ist es dort ja trotzdem.

Als ich dann zu Hause eingerollt bin, schnell in die Laufklamotten geschlüpft und wieder meine 5,1 Kilometer Heimatwaldrunde gemacht. Nächste Woche wird´s vom Laufen her wieder mau. Der Job verlang wieder nach seinem Tribut, sprich spät anfangen und ebenso spät Feierabend. Da werde ich wohl kaum vor 19:00 Uhr zu Hause reinrollen. Da ist dann, zumindest lauftechnisch, für mich Schicht.

Für morgen habe ich so im Kopf nach der Schicht mal wieder ein paar Extrameters zu rollen.

Freitag: letzter Tag der Woche, nochmal ein wenig radeln. Morgens lief mal einiges anders als sonst.

Zuerst war´s mir zu warm. Also hielt ich in Rünthe kurz an, verkroch mich in eine dunkle Ecke, also in so eine, wo mich eben keiner stören würde und zog mir dort die zweite Dreiviertel U-Bux, die ich über langen U-Bux drüber hatte, flux aus. Die warmen Handschuhe tauschte ich gegen die einfachen Windstopper. Genau genommen, ich tauschte sie gegen zwei linke Windstopperhandschuhe. Denn ich hatte wohl ausversehen den linken Handschuh von dem Paar eingesteckt, wo ich den rechten verloren hatte. War zwar komisch beim tragen, ging aber. Dann rollte ich auf die Straße und…

„Plattfuß“: …dachte ich, kann doch jetzt nicht wahr sein ! Gerade eben noch völlig problemlos und ohne jegliche Anzeichen auf eine ruhige Ecke zugesteuert, wo dann auch nix verdächtige wie Glasscherben oder Dornenzeugs lag, die U-Bux in den Seat-Pack gepackt und alles wieder schön zugeschnürrt, dauert ja immer eine Weile und dann das !

Also wieder „raus“ aus der Strecke, den Seat-Pack wieder komplett auspacken, denn das Flickzeug ist natürlich ganz tief drin, alles wieder rauskramen, flicken und dann wieder alles reinpacken.
Gut, nach nur zehn Minuten war die Nummer gelaufen und so wie´s bisher ausschaut, hat sich wohl ein Flicken verabschiedet. Dann lief´s aber fahrtechnisch recht gut. Mit stetig 24-25km/h über die lange Piste gerrollt – spielte wieder etwas Zeit rein.

Tagsüber drehte ich dann so meine Jobrunde und angeregt durch einen Artikel von run vor fun über einen Stirnlampen-Test für´s Laufen und meinem Versuch mit meiner Mammut Stirnlampe gestern bin ich dann zum Bunert in Dortmund rein.

Hatte natürlich noch am gestrigen Abend die LED Lenser Seite studiert und bin irgendwie bei der NEO Serie hängen geblieben. Macht immer noch 90 Lux kostet aber „nur“ 25 Euro.
„Nur“, naja vor Weihnachten ist auch bei mit der Kasse nie viel los, da wird man schon knickgerick, zumal ich eigentlich in meiner Läufer-Laufbahn nur extermst selten mit Licht gelaufen bin. Aber ich konnt´s halt nicht lassen und dachte mir, komm für das Geld und die ja bekannte Qualität, nimmst´e mal ne´LED Lenser NEO mit. Motto – ein bisschen Goodie darf´s mal sein.

Erstbefahrung: Feierabend und nochmal schnell in die Onlinekarte geschaut und den Track im Kopf fixiert. Ich nenne das Teil mal nicht umsonst Much-Mude.

Habe dann mal die direkte Anfahrt von einer mir bekannten Straßenstrecke genommen. Dachte mir, so kannst´e im eventuellen Gebüsch nicht daran vorbei eilen. Der Plan ging schon mal auf.
Das erste mal schaute ich nicht schlecht, also ich dann die Rampe zur eigentlichen gleisbegleitenden Strecke hoch bin. Da war dann mal gleich Kriechgang dritte Kathegorie angesagt. Oben angekommen sah´s dann so aus…

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Da dachte ich, gut sieht es etwas „verfahren“ aus, dürfte auf jeden Fall mal so richtig nett sauig werden, aber sollte fahrbar sein. Gerade letztere Annahme stellte sich als eine brachiale Fehlannahme heraus. Ich kam – ungelogen – maximal 10 Meter weit. Dann ging nix mehr. Haftung am Untergrund zwecks Umsetzung der Kurbelumdrehung in wenn auch nur minimalem Vortrieb, daran war überhaupt nicht zu denken. Ich stieg ab, „verkroch“ mich auf den Seitenstreifen wo Gras ist und betrachtete mal das Ganze von nahem…

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Vorderrad

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Hinterrad

Da war alles dicht. Die fette Pampe zog sich so an den Reifen fest und blieb dann anschließend noch an den Durchläufen pappen, das an ein Fahren nicht mehr zu denken war. Auf den Bildern kann man übrigens noch die Profilnoppen erkennen. Nach der Schiebepassage waren auch die verschwunden – unter der Fangopackung.

Auf dem ersten Bild erkennt man ja noch die Fahrspuren und den Mittelteil, also da wo ebenkeine LKW-Reifen hingekommen sind. Die Fahrspuren waren mit Wasserbunkern übersäht und der Boden tiefschlammig. Also dachte ich, bist´e clever und fährst halt auf dem Mittelsteg. Ja Pustekuchen ! Der Mittelsteg sieht nur aus wie ein Steg, ist aber im Grunde nix anderes, als eine ebenso tiefe wie die Fahrspuren, aufgehäufte Pampe.

Man sackt also beim Gehen als auch beim Fahren so tief in den Schlamm ein, das wenn man flache Schuhe hätte, jene stecken bleiben würden. Die Laufräder sind soweit eingesackt, das der Schlamm mal locker 2 cm über den Speichenenden gegangen ist.

Jetzt hätte ich ja wieder clever sei können und auf der Grasseite fahren können. Das ging aber nicht, weil dort in regelmäßigen Abständen die Strommasten für die Züge standen. Man hätte also wieder einen Ausflug in´s Moorland machen müssen. Also war schieben angesagt.

Ob man dort jetzt fahren kann wenn´s mal länger trocken war, kann ich heute nicht sagen ?

Denn Rest der Strecke bin ich dann aber wieder artig auf bekannten Wegen gefahren. Dennoch war eine Schlauchdusche für das CAADX mal fällig, also als ich eingetroffen bin.

Noch ein paar Zeilen zum Monatsabschluss. Die Werte ansich haben sich bewegt, vor allem mit dem Radfahren. Ich wede aber keiner meiner Spitzenjahresleistungen überschreiten. Weder beim Radeln noch beim Laufen. Gerade mit dem Laufen komme ich einfach zeitlich, was dann natürlich am meisten nervt, kaum vorwärts. Aber so ist das eben, hauptsache es macht Spaß. Und genau das kann ich sagen.

Winterpokal/ Winterpokal ´16/ ´17: das erste Monatsesumé in dem Thema.

  • 599 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 58
  • 2.674 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 84
  • Screenshots aus dem WP 02.12.2016/ ca. 21:06 Uhr

team-kopie me-kopie

Insgesamt also mal nicht schlecht. Vor allem unser Team steht mit den drei doch guten Vielfahren gut da und ich bin immer noch unter den ersten 100. Sogar meine Statistik besagt, ich liege im Vergleich zu allen bisher von mir bestrittenen Winterpokalteilnahmen über meinem Niveau.
Aber meine Erfahrung besagt mir auch, geb da mal nicht so viel drauf ! Denn, es ist erst der erste Monat rum, ich hatte noch Glück mit den nur drei Tagen krankheitsbedingtem Ausfall und da kann noch viel kommen.

Andersrum aber, ich gehöre nicht zu den Spitzenfahren. Ich mache meine Punkte eher durch Regelmäßigkeit, reiße also mal nicht eben am Wochenende 200 Kilometer am Stück runter. Ne´, ich fahre die 200 Kilometer über die Woche verteilt.

Touren-Ansage/ Biketouren/ Heimattouren: at last noch ein paar Zeilen zu dem Thema. Ich habe am Montag einen Tag Urlaub und kann so, recht untypisch, mal am Sonntag für die Hinrunde in die alte Heimat starten und fahre dann eben entspannt am Montag zurück. Ist doch auch was feines.

Ein kurzes Schlusswort noch. Wer jetzt wieder denkt ich hätte diesen Beitrag am Stück hier runtergetippt der täuscht. Im Verlauf der Woche kamen immer wieder ein paar Zeilen dazu und am Ende der Woche, also heute wurde dann der Rest gemacht. Der „Rest“ ist aber immer noch „gut Arbeit“, aber ich mache es gerne, habe noch viele Ideen im Kopf und hocke so nicht blöd vor der Flimmerkiste rum, während die Holde zur Schicht iss. So, jetzt noch Korrekturlesen und dann…

…allen noch ein schönes Wochenende !

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