8.334km/ 05.12.2016

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Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Heimattouren/ Biketouren Bilder: so, leider hat das ja mit der Heimattour im November nicht ganz so geklappt, aber dafür bin ich dann eben Anfang Dezember mal los.

Auf großes rumtexten habe ich um ehrlich zu sein so gar keine Lust. Was jetzt aber nicht bedeuten wird, das nur Bilder hier online gestellt werden. Den einen oder anderen Satz werde ich also zu dem Bild einfließen lassen.

Meine größte Sorge war ja, ob ich wohl mit normalen Reifen auskommen würde, oder ob ich doch, der Sicherheit wegen, auf die schweren Spikereifen umsatteln müßte. Ich sag´s mal so, aufgrund einer herannahenden Plackerrei hab ich mal ein wenig gepokert und dabei nicht schlecht abgeschnitten. Hier und da bin ich sehr vorsichtig gefahren, aber ich bin sturtzfrei hin und zurück gekommen. Und das sogar recht gut.

Der zweite Bingo war das Wetter. Zwar mit 0c° auf der Hinfahrt ab Start, recht frisch, aber eine sehr trockene Kälte und die ganze Zeit über Sonne satt. Was will das Radlerherz denn mehr ? Also den Bock bepackt und raus mit ihm an den Startbaum, das erste Bild machen.

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Ich selbst war natürlich auch gut eingepackt, trug im grunde alles was ging und führte sogar die Fäustlinge mit mir ( dazu unten noch ein paar Worte ). So war ich aber auf jeden Fall der Kälte gut bewappnet.

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Den ersten Fotopausenstop gab´s noch mal an jenem Standort, wo ich ja schon Anfang der Woche war. Gab auch wieder eine gute Location her der Standort.

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Aussichtsturm für die Lippeauen, kurz vor der Ökologiestation

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Den nächsten Stop, war dann kurz hinterm Ortseingang Länen, Schloss Schwansbell, wenn das einem was sagt. Dort mache ich immer einen Stop wenn´s in die Heimat geht. Denn wenn ich bis dort gekommen bin, bin ich erstmal warmgefahren und weiß vor allem wie das Wetter expliziet der Wind so ist. Dann peile ich mal kurz die Fahrtzeit und rufe meine Mom an, wie´s so läuft.
Sie wiederum entscheidet dann, wann der Braten in den Ofen kann. Klar Mutti tischt ja immer ganz groß auf, wenn der Sohnemann kommt. Gibt immer lecker Essen.

Ab da ging´s dann auch recht zügig weiter. Gut war ja nahezu windstill und die Sonne gab ihr Bestes. Kurz hinter DO-Mengede war dann die erste Pause dran. Trinken stand an, denn auch wenn´s klat ist, sollte man genug trinken.

Bikebasteln: und so kam meine erdachte Konstruktion einer Thermoflasche zum Zuge. Ich trinke ja unterwegs hauptsächlich Wasser. Das wird aber leider bei den Temperaturen recht fix rattenkalt. Das ist dann wiederum kein Vergnügen zu trinken, oder, man muß sich schon ein wenig zwingen, die Plörre in ausreichender Menge runter zu schlucken.

Die handelsüblichen Thremotrinkflaschen ( links im Bild ) sind zwar recht nett, aber das war´s dann auch eben schon. Die Warmhaltefunktion ist eher bescheiden, die Deckel zumeist ganz ohne zusätzliche Abdeckung. Gerade die Abedeckung ist aber im Winter mehr als hilfreich. Schon mal an einer Trinkflasche genuckelt womit man vorher ein paar gute Meters auf gestreuter Staße gemacht hat ?

…gleicht dann auch den Salzhaushalt wieder aus = wiederlich. Und so habe ich den Deckel von meiner Sommertrinkflasche druff gemacht. Aber auch da ist nix isoliert. Der andere Punkt ist, aufgrund der Isolierung ist die Menge auch immer recht bescheiden. Maximal 0,75l – die sind dann mal schnell verdunstet im Mund.

Ich habe mir einen 1l Plastiktrinkflasche, meine es wäre Gerolsteiner besorgt und jene großzügig und mehrlagig und komplett mit einem Verpackungsmaterial umwickelt. Sieht doch chic aus…

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Um an den Deckel zu kommen, löst man den Gummifleschter, der das eingeschnittene Isioliermaterial zusammenhält, klappt die Geschichte etwas auf die Seite, öffnet den Schraubverschluss und siehe da…

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…man hat gut temperiertes trinkbares Wasser. Ich lege die gefüllte Flasche am Abend vorher meist noch auf die Heizung, das hält dann gleich doppelt. Und hier, also bei dem Stop, war die Thermoflasche schon gut eineinhalb Stunden bei gerade mal 4c° unterwegs und der Trinkinhalt war noch Handwarm.

Die Megahandschuhe

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Meine Haglöfs Daunenfäustlinge welche ich mir seinerzeit mal geleistet habe. Hatten so um die 130 Euro gekostet und genommen hatte ich sie eigentlich nur, weil sie das Paar was ich haben wollte, nicht im Laden hatten.
Und das, oh Wunder, obwohl ich extra noch am Tag vorher in dem Laden angerufen hatte. Ist aber eine andere Story…

Die Handschuhe sind natürlich megawarm, lohnen sich eigentlich erst ab -5c°, eher mehr, sie anzuziehen. Aber wer keinen Bock auf kalte Pfoten hat, der kommt um Fäustlinge quasi nicht drumherum. Das jene noch Daunenfüllung haben, erhöt die Wirkweise nochmal.

Entgegen allen Gerüchten ist die Bedienbarkeit zumindest der Bremsen am Fahrrad kein Problem. Und was das Schalten anbelangt, auch das geht. Natürlich nicht so speedy wie sonst, aber wer mit dem Fahrrad im Winter Strecke macht, der wird eh nicht viel Schalten, behaupte ich so mal.

Gut, warm waren sie also auf jeden Fall mal. In den Pausen hab ich sie dann meist ausgezogen, etwas ablüften lassen und dann auch oft die Handschuhstulpen umgekrempelt. Denn die liegen auch nochmal gut 15cm weit über die Handgelenke.

Weiter im Text…

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Bild am Überlaufbecken/ Pausenpunkt

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Emscher Düker Castrop-Rauxel

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Fotostop

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Bahngleise

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glänzende Brücke ( Hinfahrt )

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glänzende Brücke ( Rückfahrt )

Die Metalbrückengeländer glänzten sowas von in der Sonne, das war schon fast unglaublich. Hat mich einfach faziniert. Auf der Rückfahrt brauchte ich etwas bis ich in Fahrt gekommen bin. Wobei so richtig in Fahrt bin ich eigentlich erst gar nicht gekommen. Zog sich halt etwas. Aber ich hatte ja Zeit, war ja Urlaub und keiner hetzt.

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Erste Pause auf der Rückfahrt

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Zweite große Pause am Preußenhafen in Lünen, sitztend in der warmen Sonne, als Gericht wurde eine Currywurst-Pommes-Mayo gereicht. Kallorien pur, nur leider lag das dann auch kurz vor Ziel wieder gut im Magen. Also, einen Gang runter.

Merkwürdigerweise war ich auf der Rückfahrt gar nicht mal soviel langsamer wie auf der Hinfahrt. Ich denke ich war nur in einer Art Urlaubsmodus.

Waren auf jeden Fall mal zwei sehr schöne Tage. Viele Eindrück gesammelt, nett Radgefahren und bei Muttern war´s auch sehr schön. Mein Onkel war dann auch zum Essen da und hinter sind wir noch zusammen über den örtlichen kirchlichen Weihnachtsmarkt spaziert. Ich war erstaunt wieviel Volk in dem Ortsteil so ist. Sonst sieht man da eher kaum einen.

So, jetzt kann die kurze Woche kommen…

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