9.109km/ 27.12.2016

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The Cure – Forest/ Biketouren/ Biketouren Bilder: einen Tag Urlaub kann man nicht einfach so verstreichen lassen. Zumal der Wetterfrosch mal wieder erträgliches Wetter, sprich ohne große Niederschläge, versprach. Letzteres traf auch gut ein, es war durchgängig furztrocken. Natürlich war der eine oder andere Wegabschnitt von den letzten Tagen noch feucht, bis gut feucht. Aber damit kann man leben.

Gedacht war die Runde – House Lap – zu fahren. Vorsichtshalber habe ich mal vorher geschaut wie eine Verlängerung via Ahlen aussehen würde und so die House Lab II generiert.
Man kennt das ja, es läuft gut, man kennt sich in der Gegend irgendwie aus und schon neigt man dazu nochetwas dran zu hängen. Dann verschätzt man sich und schon ist aus der gedacht-gefühlten einen Stunde schnell mal der zweie geworden. Natürlich hat man nix mehr zum süppeln und der Margen hängt dann auch noch irgendwie auf halbacht. Hungerast, eine sehr unangenehme Erscheinung.

Also besser mal Plan A. vorher schauen wie weit und wie lang das da so ist. Plan B.: beim rausgehen aus dem Hof erstmal die Nase in den Wind gehalten und ganz schnell die Fahrtrichtung von gegen der Uhrzeigersinn auf mit dem Uhrzeigersinn geändert. Denn so hätte ich die meisten Gegenwindstrecken direkt zum warmfahren, genug Verschnaufpunkte mit Kaffeebude vor der Brust und könnte es dann entweder locker gehen lassen oder eben Gas geben, sobald man aus dem Wind raus ist ( der Plan ging dann auch voll auf ). Und losrollen…

Wie man sieht, das Wetter war rein von der Sonne her bestens. Das Thermometer zeigte im ersten drittel der Tour fast durchgängig 8c°. Es war so warm…

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…das ich schon nach wenigen Kilometern in den Lippeauen das Kurzarmshirt verfrachtet. Dann ging´s weiter, immer gegen den Wind.

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Ein kurzer Fotostop kurz vor Lüdinghausen, auch weil sich ein Trecker auf dem schmalen Weg näherte. Naseputzen und der fette Schluck aus der Pulle wurde dann auch erledigt. Weiter westwärts, westwärts bis nach…

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Lüdinghausen. Dort fuhr ich nicht die auf der Onlinekarte gezeichnete Strecke in den Ort, sondern hielt gerade drauf zu. An der PKW-Ortseingangstraße dann scharf recht rum, weiter bis in´s Zentrum vorstoßen. So sah der Plan aus. Der wurde dann aber geändert, weil kurz vor dem Kreisverkehr wo´s halt links ab in´s Zentrum geht ein verheißungsvolle Schriftzug auftauchte.
Da dachte ich:“mensch, so nah am Kreisverkehr und der Strecke, nix los in der Bude und Cappuccino und Kuchen wird´s da wohl auch geben.“ On top konnte man draußen sitzten und das CAADX schön in Sicht- bzw. Griffnähe haben. Hatte ja wieder kein Schloss mit.

Bis der Cappuccino fertig war dauerte es zwar etwas, ich fragte mich schon was die Gute da mit dem Teil veranstaltet, aber dann war´s auch soweit. Bei der Kuchenauswahl war ich sehr unschlüssig. Zuerst dachte ich, so ein Nussnugat-Schokoring wäre der Favorit, dann aber schwenkte ich auf Mohnstreifen und Citronencremschnitte um, konnte mich aber auch da nicht entscheiden. DAS sind echte Probleme. Zu guter letzt „gewann“ dann ein vierter Mitstreiter, der dann auch recht lecker war.

4 Euro leichter, etwas aufgewärmt, das draußen sitzten entpuppte sich dann doch als zu frisch, also zog ich doch in die „Bude“, ging´s dann diesmal mit dem Wind im Rücken mal ganz fix weiter.

Der Tacho zeiget fortan mindestens 25km/h an und die Strecke zwischen Lüdinghausen, via Ascheberg bis nach Drensteinfurt flog nur so dahin. Groß Pause machen stand nicht auf dem Programm, einzig ein Stop für´s ein Stück des mitgeführten Baguettes als Wegzehrung, wurde an bekannten Hütte gemacht.

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In Drensteinfurt ankommen eierte ich etws um den Bahnhof herum, weil ich keine Lust hatte die offizielle Route zu nehmen. Die Unterfahrung der Gleise habe ich haarscharf verpasst, für mich stand dann Treppensteigen an. Etwas Abwechselung braucht ja der Mensch. Erstaunt war ich dann…

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…ein Wegeschild am Bahnhof zum Eishaus zu erspähen. Ich weiß ja das es gut bekannt ist und da auch immer viel los, aber ein Hinweisschild am Bahnhof ist schon genial !

Das war dann auch der Punkt wo klar war, das es doch die lange Tour werden würde. Das Eishaus hatte ohnehin geschlossen, also wurde fleißig wieder in die Pedale getreten.

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kurz hinter Drensteinfurt

Ebenso schnell wie ich ab Lüdinghausen bis nach Drensteinfurt rollte erreichte ich auch Ahlen als finalen Wendepunkt. Natürlich verpasste ich die richtige Wegführung des Werseradwegs und nahm, mal wieder, eine andere Route. Jene hatte ich aber auch schonmal genommen, natürlich genauso irrtürmlich, war also kein Ding. Mitten an der Zufahrt zur City gab´s nochmal ein Päusschen um das letzte Stück des Baguettes einzuverlaiben und ebenso den Megaschluck aus der Trinkpulle. Denn Durst hatte ich jetzt schon.

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Bevor es dann aber doch zu kühl werden sollte, wieder schnell los. Und kühl wurde es, also der nächste Kurzstop noch vor Ortsausgang um das Kurzarmshirt wieder anzuziehen. Noch ein Bild machen, dann aber doch los…

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Es ging wieder recht gut voran, aber den Sonnenuntergang, den muß man knipsen !

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…und noch einer, etwas weiter draußen vor den Toren der Stadt Ahlen.

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Der Wind war mir gnädig und bließ eher sanft von schräg vorne. Ich kam also gut vorwärts, hatte auch wieder Betriebstemperatur erreicht und stand dann alsbald auf der heimischen Kanalbrücke. Die Nacht hatte Einzug gehalten und bot mit dem Rest vom Tag eine nette Kulisse samt dem Kraftwerk.

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Noch ein kurzer Blick auf den Tacho, die Hundert waren schon längst voll, die fünf Stunden Fahrtzeit wurde dann noch geschmeidig eingerollt. Macht mal wieder satte 20 Points für unser Winterpokal-Team.

Leider wurde das frisch gewienerte CAADX auf den quasi letzten Metern mit etwas Schlampes eingesaut. Ich wiederum, frisch geduscht, die Portion Nudeln samt Weinschaumcremé schon verspeißt, nebst dem obligatorischen alkoholfreien Radler, werd mir gleich noch ein Portiönchen Crumble reinschieben – Refill !

War ein schöner Tag.

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