09:19 Uhr/ 15.01.2017/ …Plan C

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Morgengruß: so das obligate Heißgetränk ist schon lange Geschichte, der Blick aus meinem heißgeliebten Küchenfenster verhieß vor ein paar Stunde noch einen Tag der gar nicht so richtig hell zu werden schien. Inzwischen ist tatsächlich Tageslicht vorhanden und ja, die Bewölkung hat sich aufgeheitert. Dennoch wird es kalt sein, geschätzt 0c° und schon beim ersten Blick nach draußen, war soetwas wie Eisglätte sichtbar. Mal sehen was ich so aus dem Tag mache ?

Zunächsteinmal muß ich eine Reihe an Textzeilen aus meinem Kopp bekommen. Was dann wiederum bedeutet, das es mit der Veröffentlichung als echter Morgengruß wohl nix wird. Denn inzwischen hocke ich fast zwei Stunden in der Küche, krame alles zusammen, frühstücke zwischendurch, mache Screenshots, noch ein Digibild und und und…

Naja, so hab ich wenigstens was für den Tag zu tun.

…und sonst ?/ Newsticker: also weiter im Text, Plan C. Zunächst mal datt hier…

gratulation-kopie-jpg

Wiso wird einem zu 1.337 Beiträgen gratuliert ??? Egal, iss ja nett…

Bike nachgedacht/ Sport & Alltag: Thema Laufen. Letzten Donnerstag hatte ich dazu schon einen kurzen Bericht getippt. Und ja ! er ist wirklich kurz. Könnte man ja als Anlass nehmen das zu feiern.

Jetzt ist das aber so, ich rätsel jetzt schon seid einiger Zeit rum, was da los ist mit mir. In dem Kommentar kommen da auch ein paar Betrachtungspunkte zum vorscheine.

Also Kurzfassung zum Tatbestand, ich war mal wieder Laufen. Rein vom Gefühl her war ich schnell unterwegs. Nicht das mir das Tempo ansich wichtig ist, klar wäre schön, aber ich kann mit annährend fünfzig auch mit weniger leben. Vielmehr ist mir in den vergangenen Zeit immer wieder ein Zusammenhang vom Lauftempo zum körperlichen Wohlsein aufgefallen.

Soviel also dazu.

Dieses körperliche Wohlsein ist jetzt nicht das ich da mit Glückhormonen überflutet werden möchte, sondern vielmehr, das es bei mir im Körper ein paar Stellen gibt, die, wenn ich zu langsam, oder eben scheinbar falsch laufe, es dort zickt. Natürlich nicht während des Laufens, sondern erst hinterher.
Das konzentriert sich dann auf die linke Körperhälfte, ist mal mehr im Knie, mal mehr in der Hüfte oder eben an beiden Stellen. Das dumme ist, man, also ich, kann das nicht richtig fixieren. Fakt ist aber, es tritt ansich nur auf, wenn ich zu langsam unterwegs war. Durch ein langsames und somit dann auch falsches-schnelles Laufen, wird da wohl eine unzaghafte Belastung ausgelöst.

Ich kann mich noch daran erinnern, das ich nach meinem letzten großen Rückenaua mit dem Start des Laufens so meine Probleme hatte. Klar die Kondition war hinüber, was aber weniger störend war. Die kommt halt irgendwie schon wieder. Störender war, das ich das schon fast untrügliche Gefühl hatte, oder eben habe, das sich von der Motorik da was maßgeblich, maßgeblich eben weil´s ja einen doch nicht ganz unerheblichen Einfluss nimmt, geändert hat.
Ursächlich könnte hier sein, das es eine „Verschiebung“ im Knochengerüst geben hat. Natürlich wird die muskuläre Geschichte mit der „Verschiebung“ zusammenspielen.

Manchmal habe ich so während des Laufens das Gefühl, das mein linkes Bein anders arbeitet, als das rechte. Es fühlt sich so an, als ob es sich nicht richtig in einer rotierenden Bewegung befindet, oder auch, sich nicht richtig abdrücken kann. Mir ist natürlich klar das es immer einen gewisse Disbalance der rechten zur linken Körperhälfte gibt, aber in der Form ?

Beim letzten mal, also als das so expliziet aufgetreten ist, hatte ich eine andere Ursache in Verdacht. Ich hocke ja nun mehr oder weniger viel in der Bürgerblechbüchse. Gut, das Rumhocken ist natürlich ansich schon nicht gesund, für mich sowieso nicht das Ding, aber gerade beim Aussteigen setzt man nun doch immer das linke Bein zuerst auf und dreht sich dann über das linke Bein mit dem Rechten aus dem Auto raus. Hier hatte ich den Verdacht, das es hier eine ungünstige Rotationsbewegung über das Knie ausgeführt, gibt, die dann der Auslöser dafür sein könnte.

Das blöde ist jetzt, mir ist durchaus klar, daß gerade das Laufen, oder auch schnelles Gehen, denn wenn ich so langsam rumschlendere, dann tauchen die Beschwerden genauso auf, sehr wichtig für die gesamte Rumpf- u. Rückenmuskulatur ist. Kurz gesagt, ich würde darauf nur sehr ungerne verzichten.

Denn dieses Verzichten wäre nicht einfach nur ein Einschnitt in die Lebensqualität, sondern würde höchstwahrscheinlich langfristig wiederum zu anderen „Verschiebungen“ führen. ( Nicht das ich da Befürchtungen hätte ich würde zunehmen. Das klappt bei mir sowieso nicht. Denn ich futtere automatisch nur soviel wie ich verbrauche. )

Ich denke auch nicht, das sich das so schnell dramatisch verändern würde. Denn ich betreibe ja auch noch andere „Ertüchtigungen“, die sich zum einen auch auf meine körperlichen Konstititionen eingespielt haben und somit zum anderen auch positiv darauf auswirken.

Dennoch, ich hätte, wie man ja so schön sagt „diese Kuh irgendwie vom Eis“. Leider habe ich aber bisher wohl noch nicht den richtigen Ansatz dazu gefunden.

Denn dann könnte ich a. entweder idealerweise gleich selbst was dagegen oder eben dafür tun oder b. zumindest den Rat eines Fachmann in Anspruch nehmen.

Der Fachmann. Da fühle ich mich nicht ganz wohl bei der Sache. Zum einen darf man ja heute als Kassenpatient nicht die große Hingabe erwarten. Es wird, so entsteht oft recht zweifelsfrei der kaum zu beseitigende Eindruck, es wird strikt nach Kostenplan abgehandelt – oder eben behandelt. Nach echten Ursachen wird kaum noch gesucht, vieles wird hingenommen und dann eben eine Spritze geben oder eine Pille verschrieben und gut iss.

Thema hingenommen. Da gab es mal vor Jahren so eine Sache, die ich mir in der Schulter eigefangen hatte. Beim Rückwärtseinparken hatte ich, wie man das ja oft so macht, gewohnheitsgemäß den rechten Arm über die Beifahrenkopfstütze gelegt und mich dann dem Geschehen zugewendet. Dabei knackste es recht übel in der rechten Schulter, wobei es dann zunächst mal dabei blieb.
Später gab´s dann aber Beschwerden und ich bin dann doch zunächst mal zum Hausdoc, der ja kein schlechter ist, weshalb er auch immer noch mein Hausdoc ist, und dann aber eben zum Orthopdäden.

Das war dann so die klassische Schulmedizin, strikt nach Kostenplan. Kurz anmelden, man wird im Wartezimmer in der Warteschleife platziert, kann dann irgendwann in eine Umziehkarbine, wo man dann wider wartet, dann wird ein Bild gemacht, um dann anschließend wieder in der Wartezimmerschleife Nr. 2. zu warten.

Ab dort wird man dann, zumindest ja von der Auszubildenden recht freundlich, recht freundlich wahrscheinlich deshalb, weil eben noch nicht zu lange im „Geschäft“ in eine Behandlungszimmer geführt, das Foto schon mit dabei. Dort hockt man dann wiederrum, bis der Herr in Weiß kommt.

Auch wenn damals das Händeschütteln aufgrund von MRSA-Keimen noch nicht so unterbunden wurde, etwas mehr als ein eher verhaltenes „Guten Tag“ runzeln hätte ich schon erwartet. Zumal der Blick kaum aus der Laufrichtung in mein Anlitz erhoben wurde, sondern gleich direkt zum Bild schwenkte. Das kurze „Aha“ und schon kam die Diagnose so präzise wie sie nur sein kann.
Wahrscheinlich gezerrt„, man beachte das wahrscheinlich. Ja klasse und dafür gehe ich dann zum Doc ? Ein großes Gespräch hatte ich zwar nicht erwartet, aber nach ein paar Abtastungen seinerseits doch ein paar Fragen wie zB.:“wie ist es dazu gekommen ?“ oder auch:“haben sie Schmerzen ?

Komplette Fehlanzeige ! Auf meine Nachfrage hin wie es dann dazu kommen konnte, wurde nur wenig zaghaft auf mein damaliges Alter verwiesen. Ich schwöre, wenn er nicht in sichere Entfernung gestanden hätte ich eben rechts nicht gehandicapt gewesen wäre, hätte ich ihm mit der rechten alleine dafür ein getafelt. Denn damals war ich noch am Horizont meiner Leistungsfähigkeit und hätte ihm gezeigt, was man in so einem Alter noch alles anstellen kann.

Also um mal wieder den Bogen zu aktuellen Thema zu bekommen. Der Gang zum Doc wäre wohl ratsam, aber ob der wirklich hilfreich sein würde ?

Jedenfalls werde ich ein Lauftraining zumindest heute nicht machen. Da bin ich dann doch zu – ja so würde ich´s nennen – ängstlich. Doch was für Alternativen habe ich ? Nordic-Walking wäre so ein Ding. Sticks habe ich ja schon, auch wenn mich gerade die Handhabung der Sticks beim Naseschnäuben nervt.
Seilchenspringen könnte ich wieder machen. Nur ist meine Holzterrasse zur Zeit oft mega glatt. Das ist dann also eher suboptimal.

Soviel also dazu.

Nächstes Thema, die kommende Woche. Ich habe mal wieder das „Vergnügen“, gut iss halt so und ich werde damit auch leben können, zur Spätschicht einzurücken. Bedeutet, formal habe ich einen Arbeitsbeginn gefühlt kurz vor Mittag. So um 08:45, oder so. Da ich aber sowieso hellwach sein werde, wird´s wohl wieder die eine oder andere längere Anfahrt zum Job geben. Welche Strecke ? Keine Ahnung ! Auswahl habe ich ja genug, oder ich „baue“ mir mal wieder was Neues zusammen und die Streckenwahl wird sich auch ein wenig nach Gefühls- sowie Wetterlage richten.

So und jetzt ist es 12:17 und ich habe endlich den Kopf so gut wie es geht leergeräumt ( hier alleine schon 1.512 Worte und im vorhergegangenem Beitrag sind auch schon 599 ), dabei gefrühstückt, Menthaltraining war auch schon dabei, und wie ich jetzt kaum noch nachhalten kann, einige Kommentare abgesetzt. Und, man sollte es kaum glauben, die erste echte Bewegung ist im Haus aufgeschlagen. Meine Jüngste macht gerade Croissants zum Frühstück. Da werd ich auch nochmal zugreifen. So ein schöner heiß-warmen Croissant…

Noch einen schönen Sonntag wünsche ich.

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