10.813km/ 17.02.2017

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Bikealltag/ The Cure – Forest/ Sport & Alltag: und wieder ist ein Wochenstart geschafft.

Montag: am frühen Abend hocke ich recht genervt in der Küche. Das Wetter treibt mal wieder Kapriolen. Der wohl zur Zeit übliche gute Ostwind ließ mich wieder zum Job fliegen und das wieder bei -1c°. Egal.

Nachmittags ging´s dann gegen den Wind zurück. Der Wind nervte mich aber am wenigsten. Was mich nervt ist, das es wieder in meine linken Seite rumzickt !

Seid letzten Samstag hatte ich immer wieder mal den Eindruck, und eben nicht nur den Eindruck, das es besser würde. Ich weiß jetzt nicht genau ab wann heute, aber irgendwann ging das wider los. Es nervt nur.
Jetzt hoffe ich natürlich, das es nur ein letzter Durchflug ist und eben sich doch nicht mehr vom Rücken her zieht. Denn dann müßte ich doch zum Doc. Hilft ja alles nix.

Nichts deso trotz, habe ich mal den Kumpel hier aus´m Dorf am Wochenende kontaktiert. Mußte ja auch mal sein, denn lange hab ich mich nicht mehr bei ihm gemeldet. Wenn alles gut läuft, und das hoffe ich, also mit dem Rumgezicke, dann werden wir morgen eine kleine Feierabendrunde drehen.
Jetzt werde ich aber so langsam müde, werde gleich zu Bett gehen. Vielleicht bin ich auch nur einfach zu müde.

Dienstag: morgens wieder recht frisch, aber nicht mehr so windig. Ein gutes Zeichen, weil…

Biketouren: …am frühen Nachmittag der Kollegga aus´m Dorf bei mir an der Fa. parat stehen wollte um eine nette Feierabendtour zu machen. Da war ich dann mal so gar nicht abgeneigt.

Im Kopp hatte ich die Verbindung Unna – Kessbüren, welche ja nett an Billmerich vorbei führt und so wie gezeichnet bis Uelzen kommt. Dafür mußten wir ab der FA. recht quer rüber und so war meine Idee gut an den Pheonixsee heran zu kommen, Emscherradweg dann folgend und dann eben ab Holzwickede los.
Als Zuführung zum Pheonixsee diente uns die DO-Süd/ Pheonixsee – DO Nord/ Borsigplatz alte Bahntrasse. Gut das es so salte Dinger hier im Pott gibt.

Der einzige Harken an der Sache: das Wetter. Unglaublich wie warm es war. Auf dem Tacho standen satte 13,5c° PLUS und Sonne satt. Solange man gefahren ist war es noch ganz gut. Stand man wo in der Sonne wurd´s einfach zu warm. Also zu warm, weil man war ja in eigentlich Klamotten für kalt unterwegs. Gut, das eine oder andere wurde erst gar nicht angezogen, aber wirklich angenehm wurde es dadurch auch nicht.

Die Fahrt als solches war recht chillig. Mit Tom, also dem Kumpel aus´m Dorf geht das immer recht locker. Mal hier schauen, mal dort quatschen dabei aber stetig gemächlich die Kurbel kreisen lassen.
Die Strecke bis zur alten Bahntrasse die uns dann zum Pheonixsee führte habe ich mir spontan zusammen gestrickt. War nicht immer schön, erfüllte aber seinen Zweck.

Kurz vor Holzwickede verzog sich die Sonne so langsam am Horizont und es wurde wieder angenehmer bis leicht frisch. In Holzwickede wurde länger bei einem schwarzen Heißgetränk und Stücksken Kuchen pausiert, dann noch das eine oder andere Kleidungsstück angelegt und ab ging die Post.

pause.jpg

Die Strecke ist zwar hier und da etwas holperig, wie das hat so im Wald ist, aber unglaublich wieviel Natur da zum teil längsseits der A1 ist. Echter und vor allem schöner Wald. Auch die Abschnitte hinter Billmerich sind erstklassig. Die Kopfnavi passte ganz gut, bis auf eine haarige Stelle.
Da hat dann der Tom nochmal seine Navikrücke für den letzten entscheidenden Einbieger für den Anschluss gezücken. Ich bin da genau dran vorbei gedüst, also beim letzten mal. Klar war dunkel, ich wollte auch da nur noch nach Hause und da es nur ein guter verdammter Feldweg ist, den man dann eben „gerne“ übersieht.

War dann natürlich ein langer Tag, denn wir waren schon gute 3,5h unterwegs. Mit hier und da mal gucken oder plauschen und der Kaffeepause war ich dann so gegen 20:00 Uhr zu Hause. Nur noch schnell den Kram ausziehen, frische Sachen packen, Duschen und eben futtern. Dann war´s auch schon wieder soweit…

Mittwoch: es war kalt. Sehr kalt, so kalt wie das eben so ist, wenn die Nacht kurz war. Aber auch der Tacho meldete -2c°. Wind war auch wieder eher nicht, also alles gemächlich. Den Tag über lief das ganz gut. Einzges Manko, die Kaffeemaschiene in der Fa. stand mal wieder still. Dann gab´s halt eben einen Cappu an einer Tanke. Stolze 1,89 Euro für, nun sagen wir mal, vom qualitativen Gegenwert von 1,10 Euro. Egal, die Wirkung war einigermaßen da.
Das Ding mit der linken Seite zeigte sich gnädig – wieder Hoffnung ? An einem Treffpunkt hockend im Auto und das Radforum via Mobil zuspammen *grins* ruckte es auf einemal im Rücken. Ihc habe richtig gemerkt und ich meine auch gehört, wie da offensichtlich Wirbel sich bewegt hatten. Danach kamen aber keine anderen Anzeichen, also alles gut.

Den Tag über wurde es aber ständig wärmer. Ich hatte gar keine Plan wie warm. Erst als ich dann von der Fa. losrollte traute ich meinen Augen kaum. Zuerst dachte ich, der Tacho braucht aber heute ungewöhnlich lange um die Temperatur anzuzeigen. Nein, es war tatsächlich 16c° und mehr.

sommer-winter.jpg

Das war mir dann doch etwas zu viel des Guten. Ich tuckerte mit offener Jacke und ohne Handschuhe gen Heimat. Bloß nicht zu schnell werden und anfangen zu schwitzen. Ich war dann irgendwie müde gekocht und konnte mich so gerade eben hochrappeln noch etwas für den Oberkörper auf der Terrasse zu machen. Ganz nebenbei wurde mal die Kette geölt.

Donnerstag: ich weiß nicht warum, aber das Training vom Vortag hatte mir gut getan. Was ich aber merkte war, als ich mich in der Nacht mal drehte, vernahm ich wieder dieses Knack-knack im Rücken. Ich „lauschte“ aufmerksam in mich – aber alles gut. Puh und durchatmen, weiterpennen.
Morgens war´s mal war, also so 2c°+. Ich war gewarnt, dank Onlinewetterfriosch und hatte mr passendere Kelidung parat gelegt. Ging auch.

Nachmittags war es zwar wieder warm, aber durch die Wolken am Himmel angenehm. Bei Ankunft nochmal was für den Körper getan und mal zwei alte Übungen rausgekram, die zweckdienlich sein sollten. Jetzt fühl ich mich wohl.

Freitag: Wochenabschluss heute mal keine großen Extras, da ich noch einen Termin hatte. Morgens schon warm, ungewohnt für mich. Bei der ersten Dorfdurchfahrt wurde das zusätzliche Funktions T-Shirt ausgezogen.

Gegenwind morgens bedeutet meist guten Rückenwind für die Heimfahrt. Und so war´s dann auch, ergo keinen Kampf-Krampf gegen den Wind. So konnte ich recht locker zum Termin. Doch vorab mußte dem CAADX noch eine kleinere Pflegeeinheit gegönnt.

Der Blick auf den Tacho offenbart, nächste Woche fällt wieder ein Tausender. Mal sehen wie´s Wetter so wird. Bis dahin ist erstmal Wochenende. Also gehabt´s Euch gut !

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2 Antworten to “10.813km/ 17.02.2017”

  1. 🔆Sigrid🔆aktiv60plus🔆 Says:

    Vielleicht solltest du ja doch mal zum Arzt. Wenn’s zwickt und zwackt und halt nicht besser wird, lieber mal nachschauen lassen!

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