RS1 – Verzögerungstaktik der Stadt Essen…

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…oder doch sogar eine Unmöglichkeitsstudie ?

…und sonst ?/ Newsticker/ Radschnellweg Ruhr: also durch den Blogger Biking Tom wurde ich auf eine neue Vorgehensweise der Stadt Essen im planungtechnischen Bereich der RS1 Routenführung Elting-Viertel/ Bahndamm aufmerksam gemacht.

Hier mal der Direktlink zum Blogartikel <klick>.

Ich zitiere mal einen kurzen Teil um gedankliches Interesse bei Euch zu streuen:

„…Wie bereits von vielen befürchtet, waren die Worte zu mehr Transparenz in der Zusammenarbeit mit den Fahrrad-Verbänden nur ein Ablenkungsmanöver. Vielmehr macht es den Anschein das dies ganz gezielt so gehandhabt wurde wie es jetzt läuft. Interessant wird es sein wenn Namen fallen sollten und wer von der Verzögerung profitieren wird! Eigeninteresse oder Interessen weniger Einzelner spielen eine größere Rolle als die der Bürger der Stadt Essen. Die Lobby für Fahrradfahrer ist gering, der Wille zu gezielter Umsetzung an Fahrrad-Infrastruktur tendiert gegen null. Der Radverkehrsanteil wird so noch auf viele weitere Jahre im schwachen einzahligen Prozentbereich liegen! Da können ein paar Pinselstriche auf der Fahrbahn und Öffnung von Einbahnstraßen für Radfahrer auch nicht drüber hinwegtäuschen. Augenwischerei nennt man das.
…“

Ich denke die Idee ansich einen Radweg durch ein Gebäude zu führen ist nicht schlecht.

ABER !, wenn da ein Bahndamm ist, der quasi sofort genutzt werden könnte, sodenn die baulich notwendigen Maßnahmen abgeschlossen sind, dann ist ein Alternativplan doch eher was für die Katz.
Denn bis da Häuser stehen, die dann auch die baulichen Vorgaben dieses Radschnellweg erfüllen, das wird noch länger dauern. Überhaupt bauliche Vorgaben, kann da plötzlich jeder machen was er will ? Man hat doch ein klares Konzept festgelegt. Kann sich einen Stadt Essen darüber hinweg setzten, völlig ungeachtet das ja auch eine Machbarkeitsstudie zur konkreten Routenführung vorliegt ?

Und nicht zu vergessen, hat man mal einen potentiellen Investor gefunden, besteht immer noch die Gefahr, auch aufgrund der Mehrkosten, das Projekt dann mittels eine Unmachbarkeitsstudie abzuwürgen !

Gegenvorschlag: wir führen mal eine Trasse der A40 durch das Rathaus…

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