…mal richtig lang machen & Vatertag

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Bikealltag/ Sport & Alltag: also nach dem Frühstück ging´s dann auch tatsächlich raus, Wetter klarte auf, war schon fast warm genug und mit der Zeit wurde es sogar noch angenehmer.

Für meinen zweiten manuellen Stravaeintrag hab ich das Menthaltraining, was ich ja inzwischen noch mit den Tricks aus der Physio aufgerüstet habe, Menthaltraining Pro genannt. Entspannt, dennoch aber fließend, also ohne große Pausen zwischendurch, habe ich heute dafür etwas mehr als eine Stunde gebraucht.

Es fühlte sich verdammt gut an, von Effekten könnte man berichten. Natürlich ist das alles in den Bereichen Rückenstrecken, Ischios und Beinstrecker, sowie alles was damit zusammenhängt doch noch arg bearbeitungswürdig, aber es ist eben auch Land in sicht.

Also Holzfläche vorbereitet, Matte druff, das eine oder andere Hilfsmittel noch rausgeholt und los ging´s.

Bei einer Übung, wo man flach auf dem Rücken liegt und dann je ein Bein angewinkelt über die Seite über das andere gestreckte auf dem Boden verweilende Bein legen soll, um sich so seitlich zu verdrehen, keine Ahnung wie sich die Nummer jetzt nennt, hatte ich immer ein Problem.
Logischerweise entsteht ab einem gewissen Punkt bei dieser Wirbelsäulenverdrehung soviel Torsion, daß man unweigerlich mit der am Boden ligenden Schulter hoch kommt. Festhalten geht ja nicht, denn da iss ja nix. Doch war da nicht…

…noch jene „Holzbrücke“ auf der ich doch einbeinige Stabilitätsübungen mache ? Da packt man einfach einen über geblieben Randstein, den ich sonst auch mal als Gewicht nutze, druff, kann dann so mit der Hand drunter greifen und sich dann selbst am Boden über die betroffene Schulterseite fixieren. Jedenfalls so gut, das der Rest sich mal anständig zur eben anderen Seiten wegdrehen kann und sich in den Bereichen dehnt, wo´s halt notwendig ist.

Blick von schräg oben…

…und eben von unten flach. Die 12kg Steingewicht reichen mal locker aus. Ist zwar irgendwie blöd, denn normalerweise müßte jemand anderes direkt die Schulter fixieren. Das geht ja aber nicht, da ich eben alleine bin.

*kurze Tipp-Pause um einen kleinen Espresso zu köcheln*

Grundprinzipiell halte ich ja nicht viel von gymnastischen Übungen wo man einen Partner braucht. Hatte ich zu genüge über Jahre hinweg beim Karate oder noch „schlimmer“ beim Taekwon Do.
Da gibt´s dann Leute die meinen es mit einem gut, zu gut, oder man treibt sich gegenseitig übermäßig an, getreu dem Motto einer geht noch. Auf sein eigenes inneres Feeling zu achten, auch auf die Atmung, das bleibt dann außen vor.

Bis man den richtgen Partner hat, der einen dann auch kennt, kann man auch das meiste alleine machen.

Aber nun zur aktuellen Lage. In der physiotherapeutischen Anwendung gibt´s eben ein paar Übungen, die man dann eben zu zweit besser machen kann, ja sogar nur zu zweit. Und ein gelernter Physiotherapeut ist ja auch nicht irgendwer. Der weiß was er da macht, wo er seine Hände hinlegt und wo er drücken, ziehen oder sonstweißichnicht.

Lange Rede, gar kein Sinn, die Zeiten wo ich mal in den Spagat gerutscht bin, sind etwas länger vorbei. Jetzt heißt es für mich, am besten täglich, den ganzen Kram wieder lang machen. Und das in dem Alter. *lach* Naja, man ist ja nicht mehr der Jüngste.

Vatertag

Ja man glaubt es kaum, es stand sogar ein nettes Päckchen auf meinem Mittagsteller. Das Essen war natürlich noch nicht drauf.

Einen Fahrradpizzaroller und einen Fahrrad Tourenatlas Ruhrgebiet. Insgesamt bin ich sehr angenehm überrascht und ich denke man hat sich im Vorfeld schon Gedanken gemacht.

Einen Pizzaroller, zumal als Fahrradpizzaroller, den kann man immer gebrauchen. Ja, auch wenn die-der eine oder andere überrascht sein mag, ich stehe hin und wieder auf echte Tiefkühlpizza und da sogar auf die billige. Die wird aber meisten noch mit Lauch und Etxrakäse gepimpt. Man gönnt sich ja sonst nix.

Ja und dieser Fahrrad Tourenatlas Ruhrgebiet scheint auch gar nicht mal so schlecht zu sein. Hat eine gute Übersicht mit Betitelung der Touren, Streckenlänge und natürlich wo´s halt ab welcher Seite in der Ringbuchausführung losgeht. Ringbuchausführung ist ja immer gut, kann man gut mit blättern und so wohl auch mal einen schnellen Blick während der Fahrt machen.

Einziges potentielle Manko, das Papier wird nicht wasserfest sein. Ist also nur was für Gutwetterfahrten.

Bei den Touren selbst ist viel beschrieben, kurze Übersicht des Streckenprofil/ Höhenmeter, eine komplette kleine Ansicht der jeweiligen Tour, was für Untergründe befahren werden und sogar ob´s tendenziell mehr auf Straße oder eben abseits her geht. Ja sogar zwischen Asphalt und unbefestigt wird unterschieden. Der letzte Faktor „entdecken, erleben – abschalten, entspannen“ find ich ja auch genial.

Gut, abspannen wird zumindest für mich angesagt sein. Denn die Streckenlängen gehen so bei knapp 30 Kilometern los und selten über 50 Kiometer hinaus. Die angegeben Fahrtzeiten sind auch nicht ganz meine Schnittwerte. Werte die ich mal gelaufen bin. Aber nun gut, wird ja auch eher für den entspannten Schönwetterfahrer gemacht sein.

Das erste Top-Of was ich entdeckt hatte ist, eine Tour über den Rheinischen Esel und dies, ja sogar als Rundtour !
Das hat mich zwar zunächst verwirrt, denn eigentlich beginnt er in etwa Höhe Dortmund Kleinholthausen, grob Hombruch, was einigen mehr sagen wird und endet eben in Bochum Langendreer. Dort übrigens direkt am HBF Langendreer, also quasi in Steinwurfweite zum alten Opelwerk.

Verwirrt hat mich das dann beim betrachten der Tourenkarte, wiso der Rheinische Esel plötzlich weiter geht, was so ja nicht sein konnte. Natürlich hab ich das nur nicht gepeilt, daß die Radtouren stets als Rundtour geplant sind. Ja das Alter…

Nein schön ist dann, das ich nun auch ein geeignetes Werkzeug zur Hand habe eben aus Langendreer einigermaßen gescheit aktraktiv mit dem Radel wieder „wech“ zu kommen. Langendreer, und alles was da so drumherum ist, kenn ich ja vom Job her und auch das bisherige Kartenstudium hatte stets ergeben…
…das man dort dann eben in einem mehr oder weniger fahrradtechnischen Drecksloch steckt.

So, die geplante Strecke gibt dann wie folgt jene Reihenfolge her. Es geht von Langendreer zunächst Richtung Nord an Lüdgendortmund vorbei, was man aber nach Bövinghausen dann doch passiert. Von dort aus dann östlich, oder eben rechts ab via DO-Dellwig, DO-Marten bis nach DO-Dorstfeld rein. Ab da geht´s dann runter zur DO-Uni, durch DO-Barop bis man eben und zum Teil auch an der Emscherradroute gefahren, wieder zum eigentlichen Startpunkt für den Rheinischen Esel in Hombruch kommt.

Für mich wäre dann ein Startpunkt in Hombruch und würde mich dann wohl irgendwo in der Höhe von DO-Dorstfeld verabschieden. Ebenso cool iss, daß man auch dabei die Zeche Zollern passiert. Da war ich ja auch noch nie, hab aber schon hier und da davon gehört.

Ja, so war, ist das heute. Und schon wieder 1.084 Tipper am Tag gemacht. Gleich noch ein wenig was trainieren und dann ist der Tag auch schon wieder rum. Morgen wieder auf Schicht.

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Eine Antwort to “…mal richtig lang machen & Vatertag”

  1. 🔆Sigrid🔆aktiv60plus🔆 Says:

    Das ist ja genau dieser Tourenatlas, den ich dir „angeboten“ hatte! Ja, den haben wir häufig benutzt, um schöne Touren zu fahren und inzwischen habe ich ihn sogar verkauft an eine junge Frau! Viel Spaß damit. LG, Sigrid

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