22.063km/ 02.06.2017

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Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ volle tausend Kilometer/ Bikebilder: weiter im Text…

Dienstag: der Tag der Veränderung, die Form der Veränderung, das Wetter. In der Frühe war es mit gut 20c° wieder recht warm, aber auch schon ansatzweise schwühl. Die Nacht war nicht so wie man sich eine schöne Nacht vorstellt.
Als der Rest der Familie das Wohnzimmer im UG räumte um zu Bett zu gehen, bin ich nach unten umgezogen. Hab mich da erst auf ein Oberbett auf den Boden gelegt, was aber diesmal nicht so klappen wollte. Nachdem ich sowieso mal raus mußte, legte ich mich dann auf´s Sofa. Das ist natürlich bequemer, aber eben auch schmaler. So konnte ich ein paar gute Stunden Schlaf wegschnappen.

Scheiß drauf, richtig wachsein erledigte der doppelte kleine Schwarze und die ersten Umdrehungen an der Kurbel des Stahl Renner.

Den Tag über kletterte das Thermometer wieder auf über 27c° und ich fragte mich, was machen die Wetterfrösche da ? Präzisere Vorgaben hätte ich mir schon gewünscht.

Am Nachmittag kamen dann recht fix die dunklen Wolken aus Nord-West und sektionsweise regnete es mal mehr, mal weniger, je nach Stadtteil der Megacity. Ich ahnte schon das ich mit dem Stahl Renner doch arg nass zu Hause ankommen würde und so auch meine Trainingseinheit auf der Terrasse im Regen ersaufen würde, ergo nicht stattfinden.

Dem war aber nicht so, furztrocken kam ich an und schob recht direkt, bei auch einer milden frischen Brise und nur noch knapp 25c°, die Trainingseinheit hinterher. Jetzt falle ich gleich in´s Bettchen, wohl verdient. Diese Hitze strengt schon an.

Mittwoch: der Tag der größeren Reise und zwar um die 22.000 Kilometer voll zu machen.

Zunächst mal war´s morgens recht frisch, aber wer mich klagen hört, weil gefehlt. Denn die nur 15c° auch schon in der Nacht ließen mich richgtig gut schlafen. Entsprechend ausgeruht war dann die Anfahrt.

Den Tag über zogen die Temperaturen wieder an, aber ein guter und kühler Nordwind ließ das sehr erträglich scheinen. Zumal auch teilweise viele Wolken immer mal wieder den Himmel bedeckten. Aber seht selbst…

Die Rückfahrt selbst war jetzt nicht ganz so flott. Eigentlich dachte ich es wäre Rückenwind, dem war aber eben nicht so. Und so wurde immer gerne relaxed nach Hause gekurbelt. Jetzt bin ich doch mal gespannt, ob jemand der nicht bei dieser Onlineplattform ist, meine Heimfahrt auf Strava sehen kann.
Jo, scheint zu klappen. Ihr seht schön gemütlich an der Seseke entlang und das wieder quer rüber bis zur Burg.

Bild vom Tachostand, kurz vor dem Ereigniss

It´s done, geschafft und das bei eigentlich gutem Wetter, sehen wir mal von dem Wind ab. Zu Hause angekommen gab´s wieder eine Physioeinheit. Jene hatte ich gestern ausfallen lassen, weil ich Vormittags so eine leichte Zerrung im rechten Bein/ Oberschenkelinnenseite verspührte.

Donnerstag: morgens wieder angenehm frisch, war aber alles noch handelbar. Man ist ja auch froh wenn man mal etwas trampeln kann, dabei gescheit Luft bekommt und nicht sofort anfängt zu ölen wie Azte wenn man mal stehen bleiben muß.

Nachmittags war´s zwar wieder warm, aber auch wieder diese besondere frische Brise. Und, ich bekam den Rückruf vom Schrauber ! Am frühen Nachmittag hatte ich bei Das Rad Dortmund angebimmelt um mal den Stand der Dinge abzurufen.
Der nette Mitarbeiter am Ende der Leitung versprach sich mal schlau zu machen und mich dann zurückzurufen. Gut, hat er dann ja getan. Irgendwie ist da was schief gelaufen, die Bremsbeläge waren doch schon im Hause, aber…

Er entschuldigte sich gefühlt tausend mal, ich beruhigte ihn, alles kein Ding. Sehe ich auch wirklich so, denn ich war ja noch mobil. Blöd wär jetzt gewesen wenn ich kein Altrenativrad gehabt hätte, oder wenn ich eines gehabt hätte, das Wetter dann doch arg umgeschwungen wäre. So auf Winter. Aber die Gefahr besteht ja zum Glück zur Zeit eher weniger.

Also, morgen hol ich dann das aufgefrischte CAADX ab.

Freitag: schon wieder gut warm am Morgen, aber ich hatte, wiedererwarten, eine recht gute Nacht. Habe mir dann auch noch 20 Extraminuten zum dösen gegönnt bevor es zum Morgenritual ging. Das gute am Warmsein ist, man kann weniger anziehen. Die Anfahrt gestaltete sich flott genug.

Wo es nachmittags mit dem CAADX hergehen sollte überlegte ich schon. Fakt war aber auch, ganz so lang wird es nicht werden. Denn etwas Training würde noch anstehen. Und, mit dem einrollen des Stahl Renner war klar, am Nachmittag würde es mit dem CAADX nach Hause gehen.

…und sonst ?/ Newsticker: wollte mich mal bedanken bei der geneigten Leserschaft. Denn WordPress meldete, ich habe 1.000 Likes bekommen.

Café & Kuchen für alle, wenn auch leider nur virtuell.

Ach ja, so mal nachgereicht, der Rückblick auf das was bis jetzt so angefallen ist. Das sind in diesem Jahr schon ein paar nette Kilometer.

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