Daly depeché – 04.06.2016 – Ein Sonntag

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Bikealltag/ Sport & Alltag/ Bikebilder: ja da sind „wir“ wieder, 08:15 Uhr aber schon um kurz nach 07:00 Uhr auf, also lange für einen Sonntag, den Café con Leché schon getrunken, aber irgendwie…
…hänge ich wohl noch in den Seilen, wie man ja so schön sagt. War gestern ein anstrengender Tag. Erst früh raus, die Tochter des Kollegen hier im Block hatte eine gebrauchte Küche erworben. Jenen mußte mal fix demontiert, verladen, „verschifft“ und schon mal, so gut es eben ging, wieder hergerichtet werden. Hausruckaktion bei dem Wetter.

Gott war das ein Mist ! Lief zwar alles soweit ganz gut, wir lagen gut im Zeitplan und haben letztendlich mehr geschafft als geplant. Aber es war eben auch sehr warm, schwühlwarm. Und nach dem hochasten der diversen Bauteile in den 2 OG war, ich denke verständlicherweise, die Luft irgendwie raus. Iss schon irgendwie Mist wenn man soetwas mal gemacht hat und die Leute wissen es. Aber so ist das eben.

Nach diesem Tagesintro, gestartet schon um gut halbacht, ging´s erstmal zum „Nachgießen“ nach Hause auf die Terrasse. Regenfront rückte an, ich verkroch, meine Physioeinheit kurzfristig abgebrochen, in meine Fitness-Garage.

Bikebasteln: dort widmete ich mich der erneuten Befestigung einer Tachoaufnahme, denn es war, und diesmal schon die zweite, das Kabel für den Tacho durchgescheuert oder eben beschädigt. Außerdem „passte mir“ nie so richtig die Art der Befestigung. Also hab ich mal wieder was ausprobiert…

Um die Befestigung mittels Gummiband des Empfängers kommt man nicht gescheit drumherum. Denn ist mal wieder ein Kabel durch, muß das ja auch wieder ab.
Reines Festkleben, also mit Lösungspotential würde auch bedeuten, daß es sich eben auch bei Rappelfahrt, und davon kommt ja nun einiges vor, auch lösen kann. Aber, wie man eben sehen kann, das Kabel kann man schön chic hinter einem Reflexfolienstreifen verschwinden lassen.

Überhaupt, dieses frühmittelalterliche Rumtüddeln der Kabelverbindung um vorhandene Kabelführungen ist nicht nur optisch kein Leckerbissen, sondern noch zeitaufwändig und, zumindest bei mir, wohl offensichtlich eine Defektquelle. Also wurde schwarzes Elektrikerklebeband bemüht…

…um die Kabelführung an einer Schaltzughülle dranzupappen. In der Nahaufnahme schaut das jetzt auch nicht so prikelnd perfekt aus, aber auf jeden Fall mal besser als vorher.

Aber an diesem Punkt merke ich schon, das ich wohl immer mehr zu einer Sender-Empfängereinheit, oder eben reinen Funktlösung tendiere. Einfach mal sacken lassen, iss jetzt Sonntagvormittag, Ruhe bewahren…

Als der Regen durch war, und ich auch fertig mit dem Basteln, gab´s dann doch nochmal eine Physio-Einheit auf der Terrasse…

( Bild aus dem Fundus )

Hernach rückte ich mit meinen „großen Mädels“, also die Holde und meiner inzwischen erwachsenen Tochter aus um einem Kinobesuch zu fröhnen. King Arthur stand an.

Der Film reizte mich schon bei dem letzten Vorschlag einen Kinobesuch zu machen, doch da waren die Stimmen auf irgendeinen anderen Quatsch vielzähliger. Und da auch an jenem Tag früh raus war, oder nicht so gut drauf, keinen Bock hatte mir so einen zumindest für mich uninteressanten Film anzuschauen, bin ich zu Hause geblieben.

Also kurze Resumé des Films: wie ich erwartet hatte mächtig Ritterhauererein und Gefechte, kaum Herzschmerz, aber auch sehr viel Phantasy. Von letzerem dachte ich hätte man nicht ganz so viel beigemischt, hat man aber wohl nicht. Unser Hintermann im Kino brachte es wohl bewusst-unbewusst auf den Punkt und lachte dann bei entsprechenden Szenen doch recht laut im Kino. Ist halt so Phantasykram, kann man aber mit Leben.

Die andere Frage wäre aber, wie will man die Story einigermaßen real-plausibel aufbauen ?  Die Basisstory von King Arthur und dem Schwert samt Merlin ist ja ein reines Konstrukt, real existierende mittelalterliche Fakten mal außen vor gelassen.

Grundprinzipiliell kann man den Film empfehlen, gerade wer so eine Mix des filmischen Aufbaus mag. Die bildlichen Darstellungen, auch der mittelalterlchen Örtlichkeiten, wie zum Beispiel des „Londrium“, was wohl das heutige London sein sollte, namentlich wohl aber eher der römischen Zeitepoche zuzuordnen ist, also auch der Darstellung von Camelot, sind aber dennoch sehr gut gemacht, auch wenn hier wieder ein bisschen viel Phantasy mit reinspielt. Hollywood halt.

Schauspielerisch hat man was reingeworfen, wobei ich ja sagen muß, ich kenn die eh alle nicht. Hat aber alles gepasst, und wurde sehr glaubwürdig dargestellt.

Hin und wieder riss zumindest mich die Rolle des Bösewichten, wenn auch nur für Sekunden, aus dem filmischen, als er so lässig leger auf dem Tron hockte erwartungsvoll blickend, hätte man ihm nur noch den Totenschädel in die Hand drücken müssen und dann den legendären Satz sagen lassen sollen…

…to be or not to be…

…ja ich weiß es tatsächlich nicht wirklich genau, bin da jetzt nicht so kulturell bewandert, wird von Shakespear sein könnte von Hamlet oder eben Macbeth stammen.

Aber derat hochtrabend kulturell will der Film ja gar nicht sein. Kommen wir zu meinen letzten Zeilen, die filmische Umsetzung. Jene darf man als durchaus gelungen bezeichnen. Viele Effekte, wenn auch wohl schon meinem Alter geschuldet, oder eben einem Sitzplatz zu nah an der Bildwand, sehr/zu schnell aufeinander folgend und übergreifend des bildlichen Volumens. Toll gemacht, voll in die Trickkiste gegriffe.

Vier Sterne von fünf. Soviel dazu, weiter im…

Bikealltag: …und allem was dazu gehört. Heute war mal Heimattour ohne Radel angesagt, ergo in der motorisierten Belchkiste anfahren.

Ich also mit der Schüttelrutsche in klein hin, erstmal etwas gequatscht, dabei noch einen kleine, nein zwei kleine Espresso geschlürft und dann mal ab zum Chinaman was futtern. Von dort aus ging es…

…dann zum Schloss Oberhausen, genauer genommen in die Ludwiggalerie. In die zur Zeit dort laufende Ausstellung des Fotografen Sam Shaw Finding the Unexpected, übrigens noch bis zum 17. September diesen Jahres. Jene hatte ich in einem eher kleinen Dreizeiler der Samstagszeitung vor Wochen entdeckt.

Ich geb´s ja zu, bin nicht der Kunstliebhaber der stundelang vor einem Bild hockt und sich innerlichlich mit den Tiefen der Künste auseinander setzt. Schloss Oberhausen ist von den Räumlichkeiten her überschauber, 3 Etagen, geschätzt etwa ja 300qm Ausstellungsfläche und somit gut für einen guten Durchgang in einer gemütlichen Stunde.
Das Gebäude selbst ist recht gut verschattet, bei potentiell heißem Wetter ein ein nicht ganz unwesentlicher Faktor, selbst sieht man ja von innen kaum was vom Schloss.

Ausstellungen von Fotografen sind auch immer ein guter Plan, sodenn man auch das eine oder andere Bild schonmal macht. Sam Shaw fotografiert vorzugswweise in schwarz-weiß, was mich ja auch immer reizt.

Ich fand die Ausstellung auch gut, weil sie thematisch gut sortiert ist. Die Fotografien sind gut, soweit ich das beurteilen kann. War schön, auch mit meiner Mom zusammen.

Ein bisschen Spaß muß sein !

Hinterher habe wir noch ein gutes Viertelstündchen draußen im warmen Wind in der Sonne gehockt und geplauscht.

Ein netter Ort, dann ging´s halt wieder nach Hause. Dort wieder ein wenig geplauscht, ein zwei Fragen am Mac geklärt und dann eben wieder nach hierhin gefahren.

…und sonst ?/ Newsticker: hatte ich doch gestern bei der Abholung des CAADX entdeckt, das es wohl am 02.07.2017 eine Fahrradsternfahrt nach Essen gibt. Viel an Infos auf dem übrigens auch Worldpress Blog gibt es aber leider nocht nicht. hab den Blog aber mal aboniert, wird also wohl noch was kommen.

So, das sollte es erstmal wieder sein. Natürlich hätte ich nochtewas zum tippen, das klemm ich mir jetzt aber.

 

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