13.558km/ 16.06.2017

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Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: ja früh ging´s am…

Montag: …auf´s Rad, um kurz nach 04:00Uhr, denn die frühste Schicht war angesagt. Es dauerte zwar erst etwas bis ich richtig in Schwung kam, dann lief´s aber recht gut. Es war nur recht warm, sodaß ich mir irgendwann die Windstopperweste auszog und kurz vor´m Preußenhafen sogar noch die Knielinge ablegete.

Praktischerweise konnte ich so mal Luft holen und den Tagesbeginn ein stückweit mehr genießen, als das sonst so üblich ist. Und so hockte ich eine kurze Weile unter der Brücke und schaute mir den Morgenhimmel an.

Momente die den/ einen Tag wertvoll werden lassen.

Nachmittags war ich etwas träge. Klar das frühe Aufstehen saß in den Knochen. Dennoch entschloss ich mich eine nette Rückfahrt via Sesekeradroute zu machen und dann so, wie in den alten Zeiten, kurz vor Kamen quer rüber auf den alten Bahndamm Stockum-Werne-Unna zu wechseln. Ließ sich auch ganz gut fahren, weil auch viel Windschutz da war. Denn nachmittags zogen immer wieder mal Windböen durch´s Land. Jedenfalls kamen so auch wieder sechs Extrakilometer zusammen. Und weil wir gerade schon bei den Zahlen sind…

…erst die neunte Fahrt in diesem Monat gemacht, das halbe Jahr ist also noch nicht ganz rum, aber ich habe schon 5.146 Kilometer gemacht. Da bin ich dann doch selbst erstaunt. Könnte also mal gut ein Jahr mit über 10.000 Kilometer werden.

Dienstag: wieder recht normal raus aus den Federn, der neue Kollege hat die Superfrühschicht übernehmen sollen. So ist das eben auf´n Job, kann auch mal schnelle Wechsel mit sich bringen.
So richtig böse bin ich deshalb jetzt nicht. Denn man braucht gut drei vier Tage um sich an den anderen, recht fürhen Rhythmus zu gewöhnen. Der Wehmutstropfen, super früh anfangen bedeutet dann eben auch super früh Schicht im Schacht. Und das wäre dann so um 14°°. Kann man mit leben.

Mittwoch: wieder angenehm draußen, es ging ein wenig hierher, ein wenig daher, diesmal also nicht durchgängig direkt via Rennbahn. Muß auch mal sein. Am Preußenhafen wieder kurz Luft geholt und die Mobilcam bemüht.

Der Nachhauseweg gestaltet sich ebenso unspektakulär, aber auch da ging es mal über eine eher untypische Wegkombination. Zu Hause angekommen mal mit der Ölkanne und dem Lappen um´s Rad und dann weiter auf der Terrasse schnell noch etwas Circuit Training Routine. Dann war Schicht im Schacht.

Mittwoch: Hochzeitstag, aber morgens dennoch fast gnadenlos frisch. Das Thermometer kratzte so gerade eben am zweistelligen Bereich. Im ersten Drittel der Strecke dachte ich die ganze Zeit: „ja so Langfingerwindstopperhandaschuhe wären schon etwas besser.“ Bin da halt ne´ verwöhnte Lusche. Wenn man den ganzen Kram hat, dann will man den ja auch nutzen. Egal, die Fahrt war ganz nett, zum Schluss wurde mir auch warm genug.

Den Tag über zogen die Temperturen aber wieder arg an. Auf der Heimfahrt hatte es gute 25c°+, ich entsprechend relaxed mal so hier, mal so da rumgekrubelt. Mit ein wenig Gegenbrise kam da nicht viel an motivationstechnischen Speed auf den Tacho. Dennoch, man kann nicht meckern, soll ja auch Spaß machen.

Den restlichen Hochzeitstag mal nix gemacht. Entspannt mit dem Rest der Familie gespeist. Mein Lütte ist ja mit seinen Kumpels auf nach Holland, also nicht im Hause, verlängertes Wochenende machen. So bin ich mit drei Mädels hier alleine. Mitleid darf geäußert werden. Nein Scherz.
Groß wird heute nix gemacht, dafür geht´s dann morgen zum Hermannsdenkmal und Externsteine. Einfach mal schauen was da so ist, nett wo Futtern gehen und den Tag rumbringen.

Donnerstag: ja wie gesagt, der Tag X. Obwohl ich recht spät im Bett war, also gut auf 22°° Uhr zu, konnte ich nach dem üblichen Weckerbimmeln nur noch ne´ Stunde liegen bleiben. Bei so Feiertagen stelle ich den Wecker meistens nicht aus, dreh mich dann lieber nochmal gemütlich rum und genieße es dann. Aber, viel länger als sonst kann ich meist eh nie schlafen. Man hat halt seinen Rhythmus.

Heute kam zu gute, das ich noch vor dem Abholen der Jüngsten von einer Schulübernachtung, in Ruhe meine Espresso schlürfen konnte und sogar noch eine Physioeinheit einpflegte. Gestern bin ich ja nicht dazu gekommen, passte also.

Nach einem Frühstück ging´s dann los. Via BAB ist man je recht fix vor Ort, aber die Fahrt durch die diversen Dörfer zieht sich dann doch. Nervig sind die Ampelschaltungen dort. Soetwas wie Grünphasen kennen die da wohl nicht. Man rollt also vorschriftsmäßig über die Straßen, ganz gemütlich auf die grüne Ampel zu und dann springt das verflixte Ding um. On top, ohne erkennbaren Querverkehr, sowohl von Fußvolk als vom Kraftverkehr.

Dann ging´s rauf, mächtig rauf. Ich grinste nur wie ich die diversen Radler sah, die sich an der Zufahrt zum Hermannsdenkmal selbst ein Denkmal, im Sinne einer Trophäe, zumindest für diesen Tag, erreichten wollten. Iss schon übel und zieht sich dann doch. Selbst mit dem PKW rollt man da gute 5-8 Minuten hoch. Oben angekommen dann endlich unser Ziel erreicht.

Noch ein paar Meterchens laufen, direkt auf´s Hinterteil des guten Hermann zu und dann ist man da. Wiso läuft man eigentlich auf den Arsch des guten Herren zu ?

Von dort aus ging´s dann zu den Externesteinen rüber. Diesmal nicht ganz so viel durch die Dörfer, aber auch diese Strecke zieht sich. Man kann zwar auch zu Fuß da rüber, sind aber 9,5km Wanderweg. Die Auskunft meinte gute 2,5h. Wären dann mit dem Rückweg solide 5h Laufen. Inzwischen bin ich zwar wieder gut zu Fuß, aber so eine Nummer hatte ich bei weitem noch nicht auf dem Plan stehen. Und, das wird auch noch etwas dauern.

Anderes Thema. Bei unserem Aufbruch vom Hermann zogen ganze Kolonnen an Besucher über´s Land. Natürlich auch viele Radler. Mit E-Bike´s, Rennradler, normale Tourenfahrer, aber auch MTB`s waren darunter. Kein Wunder, bietet die Gegend doch gerade für Gebüschbiker so einiges. Und sieht der der geneigte Besucher aus der Fremde auch Traileingänge…

Übrigens, erstaunlich viele MTB`s aus dem Hause Canyon in der Ecke. Hab mich schon gefragt ob da soetwas wie ein Conceptstore in der Ecke ist ?

Externsteine sind ganz nett. Gut, inzwischen wird dieses Urteil durch die doch arg schwühl warmen 30c°+ meinerseits etwas getrübt. Auch hier waren echte Menschenmassen unterwegs. Am Hermann hatte meine Holde noch wegen einer Kombi-Eintrittskarte ( Besteigung des Hermann und auch der Externsteine ) gefragt. Ich hätte mich geärgert wenn wir das bezahlt hätten.

Auf den Externsteinen sah es so aus, als wenn eine Ameisenstraße da oben fleißg wäre. Viel, sehr viel Betrieb dort. Den schönen Baum am Zugang kurz vor dieser Sehenwürdigkeit habe ich fotografisch leider nicht ganz so gut getroffen.

Hiernach ging´s dann noch nach Paderborn rein. Da war ich ja noch nie und so wollte ich einfach mal…

Zum Teil halt schöne kleine Gassen oder nette Nebenorte, sag ich mal, dann aber wieder die Hauptpassage & Einkaufsmeile. Alles ganz nett gemacht und recht gut in Schuss.

Wir sind dann ein paar Meters die Zone runter und dann eben wieder zurück. Es war stellenweise recht brütend, wie´s halt so in einer Stadt sein kann.

Nach diesem kurzen Besuch ging´s Heim.

Freitag: der Wetterfrosch hatte es schon gestern am späten Nachmittag regnen lassen und die Temperaturen rutschten auch wieder gut runter. Like – und zwar eindeutig. Ergo hatte es in den frühne Morgenstunden nur 17c° und eine gute Brise aus Nordwest. War zwar mit etwas mehr strampeln verbunden, aber was soll´s.

Nachmittags war es zwar wärmer, aber so dolle nun auch wieder nicht. Die Rückfahrt wurde mal wieder etwas mehr kombiniert, hielt sich aber noch in Grenzen.

Sport & Alltag/ Alter: …denn ich hatte mir ganz artig vorgenommen, noch was auf der Terrasse zu machen. Den einen Teil, das Afterrun-Workout, hab ich schon hinter mich gebracht, jetzt noch die Physio. Also ich bin gerade dabei.
Den ursprünglichen Teil habe ich auch schon gemacht, jetzt sitzte ich mehr oder weniger im Spagatansatz um meine Hüfte zu öffnen.

Es ist ja so, daß einem keiner was genaueres sagen kann. Natürlich könnte ich nochmal zum Doc marschieren, würde ihn aber wiederum auch nur um eine Überweisung bitten. Dann ging es zum Orthopäden. Da habe ich der zweie zur Auswahl.

Die müßten sich das alles eigentlich nochmal genauer anschauen und dann Maßnahmen bestimmen. Am besten welche, die ich auch selbst machen kann. Wo wollte ich eigentlich ansetzten ? Ach ja, da dieser Weg aber nicht so sonderlich verlockend erscheint, weil eben nicht potentiell von Erfolg gekrönt, man hat so seine Erfahrungen mit Ärzten, schaut der kleine Mann sich Videos im bekannten Videochannel an.

Klar, da sind zum größte Teil keine Spezis sage ich mal, aber hier und da kann man was abgreifen. Mit den eigenen Erfahrungen kombiniert kommt man zumindest ein gutes Stück weiter. Aber so ist das eben.

Wie schaut´s ünerhaupt mit diesem Thema „alt werden“ aus ? Eigentlich nicht schlecht. Und zwar in der Form das ich im Alltag recht gut zurecht komme, also lauftechnisch. Gerade der gestrige Tag hat das schon gut gezeigt. Ich sage mal, vor vier Wochen – undenkbar. Das hätte ich schon, präventiv, vorab abgewunken. Den ganzen Tag wo rumlaufen und sich Nettigkeiten anschauen.

Uneigentlich oder anders betrachtet, ich habe so das dumpfe Gefühl, da ist wo noch was, was bisher so nicht in den Fokus gekommen ist. Es wird was mit dem linken Bein, der linken Hüfte oder noch besser gesagt, mit der linken Körperstruktur zu tun haben.

So jetzt aber genug, finisch mit dem Thema aber auch mit der körperlichen Ertüchtigung. Gleich noch lecker Nudeln braten, Abendbrot, das wohlverdiente alkoholfreie Radler, vielleicht noch etwas Süßkram als Nachtisch, wobei das ganz sicher der Fall sein wird und dann, später oder eben früher halt, ab in´s Bett. Eine kühle Nacht genießen, ruhig schlafen, sich erholen, Kraft tanken für morgen.

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