13.814km/ 24.06.2017

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Bikealltag: ja wie war das noch ? Kurz gesagt, also für mich, scheiße ! Das ich nicht mal Lust hatte ein paar Zeilen vorzutippen und nur einen kurzen Morgengruß abgesetzt hatte, war dann das Ergebniss. Inzwischen hat sich die Wetterlage wieder bruhigt, also los und rein in die Tasten.

Warum war´s so scheiße für mich oder auch für viele andere ?

Ja auch wenn viele Leute davon reden, daß sie mit dem Wetter zurecht kommen und das Sommer nun mal heiß sein muß, ich habe da so meine eigenen Gedanken.

Zunächstmal folgender. Der Wetterwechsel geht bei uns meist recht extrem fix. Man hat, neben der Tatsache das man als eher Nordeuropäer dafür so nicht ausgelegt ist, kaum eine Chance sich daran zu gewöhnen.
Hat man dann die erste Hürde genommen, fällt das Thermometer wieder ( und alles wird gut ). Gerade für ältere Menschen. Ich denke da immer an meine Mom, ist das natürlich besonders „gut“.

Das andere ist, fast alle baulichen Gegebenheiten hier sind nicht oder nur schlecht für Hitze ausgerichtet. Die Gebäude heizen sich irre schnell auf, lassen sich nur schlecht verschatten, nein glänzen sogar oft mit rieseigen Glas- u. Spiegelflächen. Gescheites Lüften ist oft schon bautechnisch nur im bescheidenen Umfang zu machen, geschweige denn, daß die Leute das beherschen.

Zum Thema Hitze hab ich ja schonmal ein paar Zeilen getippt. Ich will aber dennoch mal wiedergeben, wie das zum Teil bei mir so war.

Ich habe die Woche versucht mit Anstand rum zu bekommen. Das erste war dann, das ich eigentlich die komplette Woche nur im UG auf dem Fliesenboden, natürlich mit eintsprechender Unterlagen, gepennt hatte. Wenn unten schon alles frei war, bin ich erst gar nicht hoch in´s Schlafzimmer, sondern hab mich direkt unten eingerichtet. Falls nicht, bin ich dann eben runter, wenn der Rest der Family zu Bett gegangen ist. Bei der Hitze werd ich dann sowieso irgendwann wach.

Das Andere ist, ich trinke sehr viel. Nein, ich süppel flaschenweise Wasser. Schon morgens vor meinem Heißgetränk ist ja ohnhin schon immer ein stattlicher Becher fällig. Das übrigens das ganze Jahr über. In den heißen Tage wird das dann aber den Tag über schon fast exzessiv.

An einem normalen Arbeitstag, also achteinhalb Stunden trinke ich so 1,5 bis 2 Liter. Je wärmer, deso mehr. In den letzten Tagen hatte ich aber oft mehr als 3 Liter weggesaugt.

Die Flasche am Rad mit einem Volumen von 900ml, war dann beim Eintrudeln oft nur noch mit einem Vakuum gefüllt. Kurz nach der Auskunft wurde dann ein ebenso großer Becher mit Fruchtschorle, ich bevorzuge da einen satten Spirtzer Multisaft und einen seicht gehäuften Löffel Isostar, im Extverfahren geleert. Bis zu dem Zeitpunkt war ich dann schon im Schnitt bei 4,8 Liter Flüssigkeit am Tag.

War dieser Becher leer, hab ich mich kurz frisch gemacht und die gleiche Trinkmenge nochmal in der nächsten dreiviertelstunde weggemacht. Gesamt 5,6 Liter pro Tag, grob, eher mehr. Und viel Pipimachen war da nicht.

Das andere ist, der Körper will hinreichend gekühlt werden. Er verstärkt also seine Aktivität, verbraucht so mehr Kallorien, die natürlich nachgefüllt werden wollen. Und somit komm ich zum Thema Essen.

Bei Hitze zu essen macht mir nicht sondelich Spaß. Außerdem habe ich dann auch oft gar keinen großen Hunger. Wenn ich dann in der Firma eintrudel, mich frisch gemacht habe und mein erster arbeitstechnischen Part erledigt ist, wird gefrühstückt. Und das reichlich !
Die Tage war dann mal ein Discounterburger mit Extrakäse dabei, drei, vier Teile Obst, zwei Brötchen mit ordentlch was drauf, Milchreis, so wie´s halt kommt und was zumindest für mich scheinar geschmacklich passt. Dann bin ich erstmal bis gut über Mittag satt.

So muß ich dann auch nicht meinen Körper mit dem Verfüllen und Verdauen von Nahrung beschäftigen, wenn er eigentlich gar keine Lust darauf hat. Ich entlaste den Körper dann also. Blöd ist dann nur, wenn ich zu Hause bin, entsprechend abgeküht und geduscht, geht die Fresserei wieder los. Unglaublich was für Menge ich da in meinen Körper reinwerfen kann. Am Dienstag, den Tag wo´s bei mir ganz mies lief, habe ich zweimal Abendbrot gegessen.

Soviel also dazu. Ihr seht, war nicht immer lustig.

Bikeläden: am Freitag entdecken meine geschulten Augen an einer Ecke in Dortmund einen weiteren Bikeladen. So genau hab ich ihn noch nicht unter die Lupe genommen, aber schien mir auf jeden Fall mal interessant. Hier erstmal „Homepage“, leider nur diese anmeldungspenetrante FB Seite

2Wheelgarage

Adresse wären dann die Kurfürstenstr. 28, 44147 Dortmund. Der Laden, wie gesagt nach nur kurzem Reinstöbern und einem durchaus netten Wortwechsel, verkauft in erster Linie fertiggemachte Gebrauchträder. So wie ich das gesehen habe sind die aber alle gut in Schuss, hier und da auch ein besseres Leckerli darunter. Reinschauen lohnt auf jeden Fall mal. Anbei, darf nicht vergessen meine Bikedealerliste aufzufrischen.

The Cure – Forest/ Biketouren/ Biketouren Bilder: so genug der unnützen Rede, gehen wir mal wieder zu dem über, was Spaß macht !
Nein, genau der Spaß trieb mich dann raus. Denn was das Radfahren in den letzten Tage so war, daß war nicht immer schön. Schön nur dann, wenn man rollte, nach dem Stehenbleiben war dann schluss mit Schön. Also mußte mal wieder was Schönes gestrampelt werden. Genug vom Schön-reden.

Ich hatte ja noch eine nette CX-Erkundungsrunde im Hinterstübchen und so zog es mich dann gen Süden in die „Berge“. Die Runde selbst ist jetzt nicht genauso von mir gefahren worden wie auf der Onlinekarte, aber dazu hatte ich zum einen keinen Bock und zum anderen, den wesentlichen Teil hab ich so gemacht wie gedacht.

Resumé dazu, ja diese Walduntenumrundung ist schön, aber eher nichts für den geneigten Tourenradler. Die Fahrbahnbeschaffenheiten, wenn man denn noch davon sprechen kann, sind gerade zum Ende der Waldstrecke Bimbergtal sehr grob. Mountainbike oder Cyclcrosser sind schon angesagt, zumindest aber grobe und dicke Reifen.

Aber beginnen wir mal am Anfang. Die Abfahrt war noch etwas träge, auch der gut aus westen her blasende Wind erleichterte das nicht gerade. Aber es war von den Temperaturen her angenehm. Und dieser Duft von den Feldern…

Die Rund wurde von mir erstmal etwas zusammengestrickt, halt aus dem Fundus was ich so kenne. Es ging passabel vorwärts und mit 1:03h erreichte ich den ersten Knickpunkt kurz vor Mühlhausen. Den Weg nach Mühlhausen rein hatte ich gedanklich noch abgespeichert und die nächste entsprechende Abzweigung war sogar beschildert.

So kam ich dann recht fix unter A44 hindurch und konnte den anfänglich noch gut 2m breiten und teilasphaltieretn Weg folgen. Dieser Weg zog sich dann aber immer mehr zu, die mittlere Grasnabe wurde immer breiter, der Asphalt war zuletzt gar nicht mehr zu sehen. Nur zwei grobe Fahrrinnen lotsten mich den Weg entlang.

Das Waldstück lag zu meiner Rechten und war steil ansteigend. Beschilderungen wiesen Ruhezeit für´s Wild aus. Aber ich konnte ohnehin eher nur grobe Forstwege, wohl vom Holzschlagen her, ausmachen. Nach einer satten Rechstbiegung kam die Steigung auf deren Mitte ich dann kurz verweilte…

Aber die restliche Steigung wollte auch noch erklommen werden. Also weiter kurbeln.

Oben bot sich mir dann ein herrlicher Anblick, Landchaft satt und pur, hügelig, ja beinahe neugierig darauf machend erkundet zu werden ( Kartenstudium für´s Nächstemal ! ).

An der Waldecke stand etwas zurückversetzt eine Bank. Dort wurde der Rest der Banane gefuttert. Ein Stückchen gab ich dem treuen Hund der Hundegängerin welche ich bezüglich der weiteren Ausfahrmöglichkeiten ansprach. War ein interessantes Gespräch.

Dort wurde dann mit der Mobilcam rumgespielt und die Panoramafunktion aktiviert. Ist schon ein netter Rundumblick dort. Man hätte noch ein längeres Weilchen dort hocken können, oder übernachten…

Aber ich wollte ja dann doch nicht ganz so lange rumturnen. Die Holde lag etwas mehr krank auf dem Sofa – Erkältung halt. Und so wurde wieder aufgesattelt und frischgestärkt los. Die Rückfahrt ging dann wieder recht fix. Klar, die meisten Teile der Strecke bergab. War schon fast langweilig. Kurz vor Schluss, wieder auf bekannten Terrain, noch ein Panoramabild gemacht.

Ja war wieder schön, also richtig schön, vor allem nach der eher unschönen Woche. Radfahren kann also doch Spaß machen. Die Ecke werd ich mir aber auf jeden nochmal näher anschauen müssen. Frömern war das nächste Dorf was man auf der Hügelkette sehen konnte. Der „Mann“ braucht ja Ziele. Hinterher wurde dann noch das CAADX mal vom Kanalstaub befreit. Ein bisschen Karte samt Werte dürfen bei Strava bewundert *hüstel* werden.

Die restlichen Bilder hab ich dann mal in´s entsprechende Album <klick> verschoben.

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