09:34Uhr…später „abgesetzt“/ 05.07.2017

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Bikealltag/ Morgengruß: moin moin zusammen, ja habe heute noch einen Tag Urlaub und bin dann auch erste gerade raus aus den Federn. Recht spät für mich, also lange geschlafen, was aber auch seinen Grund hat. Denn gestern war für uns das hoffentlicht letzte gesellschaftlche Ereigniss. Der Besuch eines Depeche Mode Konzert.
Und on top, bei „mich“ in der alten Heimat, also im Stadion der Knappen. Was wäre da nicht passender als eine entsprechender Onlineartikel des Rolling Stone.

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Ein paar Zeilen dazu von mir jetz hier. Im Grunde schaut es so aus, das mich nichts dazu hinzog ein weiteres Konzert meiner alten Lieblingsband aufzusuchen. Was soll ich mit den Kids im Innraum rumdancen, oder gar das Konzert unter der Woche besuchen ? Das wird spät und der nächste Arbeitstag dann eben nicht ganz so lecker. An dem Punkt sei gesagt, ich habe schon genug Überschichten in XXL geschoben und stand trotzdem am nächsten Tag wieder pünklich parat. Muß man nicht mehr haben.
Ja das mit dem Innenraum hatte sich dann in soweit erledigt, das meine Holde Sitzpätze geordert hatte. Sitzplätze ! Auf einem Konzert !?

Ne´ also wirklich. Aber nun gut, ob des vortgeschrittenen Lebensabschnittes meinerseits und mit den beiden Tagen Urlaub, gestern und eben heute im Rücken, kann man sich das ja mal antun.

Ja und das Thema mit den Kids, ja waren auch da. Aber das hatte ich grob unterschätzt. Die wenigen Kids waren mit den Eltern da. Also entweder die, die auch schon auf den DM-Zug mit aufgesprungen sind, oder eben mitmußten, weil wohl kein passender „Babysitter“ zur Hand war. War irgendwie lustig.

Von DEPECHE MODE selbst gibt´s ja ne´neue Scheibe, wie man halt so damals sagte. Ja, auch hier ganz ehrlich, ich war nicht mit dem Zelt vor dem Store kampierend einer der wenigen Ersten den in Vinyl gebannten Abdruck der Töne in der Hand zu halten. Um genau zu sein, ich hatte nicht eine Tonlage oder gar Songzeile von der neuen Scheibe gehört. Werd ich mir mal die Tage, grob geschätzt so nach dem Urlaub, eventuell auch schon vorher, besorgen und gut iss. An dem Punkt kommt…

…aber eine Arbeitskollegin zum Zuge. Ich weiß nicht, aber irgendwann kamen wir mal dazu zum Gespräch und sie war halt eben auch auf dem Konzert. Sie hatte die neue Scheibe und sagte was von: „total phycho, könne man sich nur schwer antun„, was mich dann aber auch kaum verwunderte.

Mich hatte die Band schon in der Vergangeheit immer wieder durch gekonnte Stilbrüche zu den vergangenen Alben „geschockt“. Was ich aber im nachhinein zum einen als einen Art Evolutionsstufe der musikalischen Vortentwickelung betrachte und zum anderen auch als Spiegel möglicher interner Problematiken und persönlichen Vorgängen sehen würde. Also eher gelassen. Ich wüsste jetzt keine musikalisches Schaffenswerk, auch wenn das jetzt komplett überzogen klingt, so wie Meisterwerke echter großer Komponisten, an die man sich gewöhnen musste, also wenn man wollte.

Zum Konzert selbst. Also Sitzplatz, natürlich hölleneng, so wie Sardinendose, was mir, mit Bezug auf gewisse Erscheinungen, besonders zu gute kam *rümpf die Nase*, war ganz nett. Auch hier hatte ich nicht viel erwartet von der Band. Viel hatte ich schon gesehen, was soll ich mir die Band mit den Baujahren noch in einem Megaevent antun ?

Aber wohl geschrieben, aus der Entfernung hätte sie auch die Putzfrau da rumwirbeln lassen können, mehr als ein paar größere Gestalten konnten zumindest wir nicht sehen. Schade war dann auch, das man erst recht ab dem Ende des ersten Drittels der Show mit den Leinwänden und ein paar Lifeaufnahmen gearbeitet hatte. Das trübte sich dann bei mir mit der schon etwas verrissenen Aussteuerung der Tonlagen, der Bass war hoffungslos überzogen, ein.
Überhaupt tonlich bin ich da ja noch ganz bei meinen Erinnerungen; life gespielt ist die Band von den Tonträgern zu weit weg. So weit weg, daß man es entweder wissen muß, oder man dann überrascht ist, welche Band denn da so mies die Songs von Depeche Mode covert. Gut, ich wusste es, was die Sache aber nicht „leichter“ machte.

Denn, auch da wie üblich, sie konnte es nicht lassen und spielten mal wieder mit neuen Instrumenten. Ein Schlagzeug war da sehr präsent. Ich sage mal so, nicht immer zum Vorteil. Zum einen weil tonlich zu stark in den Vordergrund gerückt und dann zum anderen, daß ganze Ereigniss mehr zu einem vermeintlichen wilden Rockkonzert ausufern gelassen hat. Wir erinnern uns: Depeche Mode ist eine der schon fast klassischen Synthesiser Band ! Vergangene Experimente, auf Tonträgern sind, zumindest nach einer gewissen Eingewöhnungszeit, meiner Meinung nach gut geglückt. Hier hat das eher nicht gepasst.

Thema Sitzplatz und Konzert besuchen. Ja nette Sache, werd ich aber bestimmt nicht mehr machen. Sitzen auf so schraubstockartigen Abmessungen wird noch beim nächsten Urlaubsflug hin und zurück anstehen, dann aber nicht mehr. Und warum sollte man ein Konzert besuchen, wo man nicht mal wenigstens etwas abdancen kann ?
Ich fand das schon arm. Da braucht man Platz ! Die Meisten sind dann einfach aufgestanden und haben sich auf den gefühlten 2qcm bewegt, ein paar wenige haben sich auf die Treppen oder in den Reihenzugang gestellt. Ich für meinen Fall, hatte weder auf das eine, noch auf das andere Bock.

Wie gut das es Smartphones gibt. Denn damit konnte ich mir ein wenig die Zeit vertreiben. Zu überhören war Depeche Mode nicht, das mit dem sehen eher mau, naja und die Show… . Und hier kam dann die Arbeitskollegin in´s Spiel. Wir tauschten uns aus, wie der Fortschritt bei den Eingängen, der Paltzsuche war und wer gerade wo sitzt. So grob konnte man sich anpeilen. Hätte ich gewusst das der Konzertbesuch so ungezwungen war, hätte man sich auch mal vorne wo treffen können.

Überhaupt war die Atmosphäre extremst cool & gelassen. Ja schon fast so wie bei einem Hippi-Konzert in den 60er Jahren. Überall saßen die eingefleischten Fans auf der Wiesen rum, niergends wurde gedrängelt oder geschubs, alles lief so wie sollte. Hier wird sich auch der Vorteil der älteren Generation bemerkbar gemacht haben. Die brauchen den Scheiß alle nicht mehr. Ganz leasure spulte sich das Event also ab.

Hier sei auch gesagt, die Location spielt da natürlich auch mit rein. Alles war bestens organisiert, gut erreichbar, man konnte fragen wo man denn hin musste, kaum stundenlange Schlangen, egal wo beim anstehen. Merkwürdig fand ich nur die Security. Ich meine in Zeiten von 9/11 wurde da eher seicht kontrolliert. Nicht das ich ängstlich bin oder gar verkrampft, aber so entspannt ? Nun gut.

Ja, so war das dann. War nett, aber für mich der letzte vorläufig Besuch eines Konzertes.

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Weiter im Tagestext. Das letzte gesellschaftliche Ereigniss, weil wir im Grunde seit Freitag Vormittag einen Termin nach dem nächsten wahrnehmen, bei mir noch gekrönt durch zwei Besuche bei den entsprechenden Doc´s und kurz unterbrochen durch einen montägliche Schicht.

Da darf man sich auch mal eine Extramütze Schlaf gönnen. Bin dann aber, wie schon angedeutet, recht froh, das nun der Alltag wieder einkehrt.

Und so werde ich heute mal etwas auf ruhig machen, auch wenn mal wieder ein IKEA Besuch anberaumt wurde, welcher aber freiwillig und eher spontan ist.
Radfahren ? Mal schauen, Training irgendwie, ja da wird´s auf jeden Fall was geben. Denn dem ersten Kurzresumé des letzten Doc´s folgend, werd ich mich nun konzentrierter einer Altererescheinung, leider auch vererblich, widmen. Ma(n)n weiß nun woran es liegt.

Derweilen wünsche ich, insbesonderes dem arbeitenden Volk, einen schönen Tag. Geht raus und genießt für ein paar Augenblicke, oder auch länger den Tag mit den, zumindest hier vorhandenen, Sonnestrahlen und saugt die frische Luft ein !

Inzwischen 13:58 Uhr

…einen IKEA-Besuch weiter. Entspannter loser Streifzug durch die Ausstellung, ohne großes Ziel. Gefunden wurde ein Megaspiegel der die Tage in der Esszimmerecke für ein lichtes Gefühl sorgen wird. Dann gab´s „Mittach“essen, für uns den Klassiker Köttbullar. Wobei ich sagen muß, wüsste nicht das ich das je mal da gefuttert hatte. Vielleicht mal in den ganz frühen Zeiten. Und wie das eben so ist, dem Deutschen zum Mittag…

…sein erstes Bier. Wie war das noch mit Ballermann ? Nein, Jever in alkoholfrei hatte ich noch nie. War schön gekühlt und eben richtig gutes kaltes Alkoholfreises Bierchen kann gut runter laufen. Jever ist ja geschmacklich eher bitter. Ich fand jetzt aber, ging so. Klar eine zartbittere Note hat es, ist aber dennoch erfrischend. Lief gut runter.
Hernach ging´s dann durch die Verkaufsräume, passende große Gläser zum trinken nachgefasst und dann noch den Spiegel eingesammelt. Zwischendruch hatte Mann keinen nerv sich wirklich jede Auslage anzuschauen und ist mal stramm zu einem kurzen Pausenstop für mich. Einen Espresso für nur 50cent ! Den muß man mal probieren.

Gut, für nur 50cent fällt einem das meckern wirklich schwer. Ist natürlich kein Megknaller, aber dafür groß und bringt Anschub. Für meinen feinen Gaumen ein wenig zu bitter, was dann aber oft an der verwendeten Bohne liegt. Aber was soll´s, passte ja für den Preis.

Jetzt noch ein wenig chillen, dann ein wenig trainieren und dann geht´s für den Rest in die Woche.

 

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