22.111km/ 09.07.2017

by

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biketouren Bilder/ Test/ Bryton: so, iss dann wieder mal Sonntag und ich war früh auf. Grund war, meine jüngste Tochter wurde zur Schule gebracht, weil die Stufe/ Klasse ( ? ) eine Fahrt nach Berlin macht.
Berlin ist schön, kenn ich einigermaßen gut, war ja schon öfters dort, könnte also mal wieder hin. Mal sehen wann ?

Also, nachdem wir dann fleißig gewunken haben ging´s zurück auf die heimische Burg und es wurde nochmal ein kleines Frühstück einverleibt. Dann ab und raus…

…erstmal via dem zweiten Brytonhalter das Testgerät an´s Bike gepappt, noch ein paar Kleinigkeiten die man so mithaben sollte in die kleine Ortliebtasche geworfen und dann los.

Es war noch einigermaßen angenehm draußen und so rollte es sich gut. Der Bryton tat sein Werk wie sollte, nur ein wenig Gegenwind bremste seicht. Nach etwas mehr als einer entspannten Stunde kurbeln mit dem Stahl Renner erreichte ich punktgenau das Ziel. Das Eishaus in Drensteinfurt !

Ich war so pünklich da, daß sie gerade erst den Laden aufmachten. Also mußte ich mich noch etwas in Geduld üben, was mir aber nicht schwer fiel. Währen die Belegschaft noch Tische & Bänke sowie Sonnenschirme aufstellte, bemühte ich mein Mobil mit What´s Up und speicherte schonmal die zurückgelegte Strecke. Dann gab´s Bestellung…
…leider keinen heißen Apfelstrudel. Denn jenen gibt´s nur zu bestimmten Jahreszeiten. Winter halt. Man, oder eben junge Frau, ließ sich auch nicht überzeugen das doch ein passender Monat für heißen Apfelstrudel sei. War schon blöd, denn irgendwie hatte ich mich darauf besonders gefreut. Wieder ein Grund mehr um in der miesen Jahreszeit Rad zu fahren. Derweile nahm ich dann einen Cappuccino und zwei Kugeln Eis. Ja gut, Eis kann man ja auch mal essen.

Nach dem Verzehr, Päuschen und Austauschen kleinerer Nettigkeiten via Plaudersoftware bestieg ich wieder den Stahl Renner und rollte frisch gestärkt los. Diesmal mit einer seichten Brise von hinten und über eine andere Rückfahrtstrecke. Jene hatte ich mit dem virtuellen Finger auf der ebenso virtuellen Karte erspäht. Ich hatte diese Rückfahrt zwar auch schon auf den Bryton aufgespielt, aber er wollte das nicht rückwärts fahren. Geht leider nicht, schade.

Test/ Bryton 2.: das „Problem“ ist das, wenn man so eine Route im Gerät aufruft, wird sofort erkannt, daß man sein Ziel erreicht hat. Ja bravo, und das ohne einen Meter gerollt zu sein.
Nein, der Bryton kann dann nicht dem Track rückwärts folgen, er ist auf Start oder eben Ziel fixiert.

Ich habe aber wahrscheinlich einen einfachen Trick gefunden ihn zu überlisten. Also, bei meiner Quelle für diese Route, gibt es eine Funktion das man vom ehmaligen Zielpunkt wieder zurück zum Startpunkt planen lassen kann. Dazu muß man die Strecke Bearbeiten ( oder gleich vorab beim Erstellen der Route ) und dann eben die Funktion Zurück zum Startpunkt aufrufen. Bikemap stellt dann noch die Alternativen Den gleichen Weg zurück oder Den kürzesten Weg zur Auswahl.

Ich denke, wenn man die Strecken gleich so macht, müßte der Bryton den ehmaligen Zielpunkt als Wegpunkt auf der Strecke erkennen und dann die Weiterfahrt automatisch managen. Blöd das ich von dieser Sache so vorher nix wusste, denn sonst hätte ich es gleich testen können.

Damit ich das dann aber doch testen kann, habe ich mal die HAMsterrad-2Anfahrt entsprechend umgemodelt. Praktischerweise kann ich mich dann dort auch noch mal dem Phänomen der dicht nebeneinander liegenden Streckenverläufe widmen.

Eines ist mir während der heutigen Fahrten noch aufgefallen. Hin und wieder generiert der Bryton recht wilde Harken schlagende Streckenverläufe. So ganz bin ich noch nicht dahinter gestiegen warum, habe aber eine Vermuntung. Dazu gleich mehr.
Denn diese wilden Harken lassen zum einen die Strecke viel kurviger ausschauen als sie wirklich ist und zum anderen kommen Abbiegehinweise nicht immer so punktgenau rüber.

Das mit der wilden Optik ist bzw. war bei mir heute kein Problem, letztendlich kenne ich die Strecke in und auswendig. Was aber wenn nicht ? Denn dann kommt der Punkt zwei zum tragen. Grundprinzipiell kann ich ja nix gegen die Abbiegehinweise sagen, also bis jetzt. Lassen wir einmal die dicht paraell nebeneinander verlaufenden Strecken außen vor.
Heute hatte ich aber an einer Stelle die Situation, wo der Bryton zunächst mal eine recht gute Linksabbiegung genrierte, man aber eigentlich seicht rechts-geradeaus fahren muß, was ich ja wusste. Ich bin dann natürlich nicht links ab, auch wenn ich da eine Streckenführung kenne, sondern habe mich ganz seicht rollend der richtigen Streckenabbiegung, eben seicht rechts-geradeaus genähert. Quasi erst im letzten Augenblick sprang er dann auf jene Route um und alles war gut.

Könnte also sein, das dieses wilde Generieren in der optischen Darstellung via nur schwarzen Strich verwirren kann.

Hierzu jetzt meine These. Ich denke, der Bryton arbeitet mit einer unterschiedlichen Skalierung des Streckenverlaufs. Während das Stück wo man tatsächlich gerade ist, 1:1 dargestellt wird, zoomt der Bryton alle anderen Streckenmeters davor oder eben daneben stufig kleiner.

Das wird einem nicht ortskundigen oder gar nicht eingefleischten Nutzers des Bryton ganz schön verwirren und für die eine oder andere Wende im Streckenverlauf, zwecks Nutzung des dann richtigen Weges, führen.

Idee dazu von mir, ich werde das mal die Tage gezielt provozieren. Denn bisher hatte ich es nur einmal irgendwie wahrgenommen das da stand: out of Track – sprich man ist runter vom Kurs.

Soviel also dazu, weiter im…

Bikealltag: wie man unschwer in den nächsten Textzeilen und Bilder erkennen kann, es war noch sehr schön. Die seichte Brise schob gut von hinten, der Tacho stand mühelos jenseits der 25km/h. Warum kann das eigentlich nicht immer so sein ? Einziges aber verknusbares Manko, es war deutlich wärmer geworden. Und so war lange wo stehen bleiben, zumal dann nicht im Schatten und mit dem eigentlich nicht für den Sommer gemachten Funktions-Shirt, nicht immer so prall. Aber ich konnte noch ein paar schöne Bilder machen.

sattes Korn – wohlriechend nach Sommer

Place of…

street of route

blooming in summer

Ne´war schon schön diese Runde und ma(n)n hat wieder ein paar Tricks ausgedacht wie das mit dem Bryton besser klappen könnte. Übrigens, weitere Bilder hab ich wieder bei Flickr in´s entsprechende Album gelegt. Sind nicht viel anders als die hier, aber ich denke wer mag… .

Hinterher hab ich dann auf meiner Terrasse erstmal das Sonnensegel aufgezogen und alles in Ruhe abgewickelt. Mit einem großen Becher Saftschorle die Fahrt sacken lassen, die ersten Zeilen getippt, Bilder schon mal runter gesaugt. Ganz relaxed zog die Zeit in´s Land.
At last hab ich mich dann noch dem letzten geplantem Tageshöhepunkt gewidmet, dem „Menthaltraining“ Pro. Bis ich mich daran begeben habe war auch die Sonne um´s Haus rum, was die Sache dann nochmal ein gutes Stück angenehmer machte.

Jetzt frisch geduscht, rasiert und die Harre gestutzt, gestärkt durch ein Mittagmahl, wenn auch recht spät zu mir genommen und gerade noch eine kleine Pizza hinter geschoben, lasse ich jetzt den Tag ausklingen. So sollte Wochenende immer sein.

 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: