Tag 8 bis 11

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Bikealltag/ Urlaub: den einen Text abgesendet, den nächsten gestartet.

Selbst die Einheimischen sprechen von einer ungewöhnlichen Hitze in Paarung mit hoher Luftfeuchte und kaum Wind.

Im Grunde kann man sich den weiten Tag über nur im Schatten aufhalten. Aber selbst dort sollte, im Idealfall ein guter Windzug sein. Ist aber meist nicht.

Tag 9.: der Tagesablauf gestaltet sich bei uns/mir in etwa wie folgt. Um halbzehn treffen wir uns zum Frühstück. Die Kids haben ja ein eigenes Zimmer und da wir oft etwas früher auf sind, sparen wir uns so das Warten oder Anklopfen am Zimmer. Meine Holde geht meist als erste raus und begibt sich dann schon mal zu den Pool-Liegen. Ich folge dann meist ein viertel Stündchen später, lasse dabei aber die Pool-Liegen rechts liegen und wende mich direkt dem zentralen Thema zu…

KAFFEE !

Nach dem Frühstück ist dann Pooling angesagt. Ich tippe sitzend, im liegen würde ich noch mehr ölen, die Kids halten noch ein Nickerchen oder man kühlt sich gemeinsam, oder auch einzeln im Pool ab. Ich räume dann meist so gegen 12 das Feld und ziehe mich auf’s Zimmer zurück. Die restliche Family gibt sich noch dem Bruzeln hin, während ich…

…mich erstmal etwas detemperiere und dann oft das eine oder andere für die Gesundheit tue.

So gegen halbzwei ist wieder Treffen zum Mittagstisch. Hiernach ziehen wir uns dann wieder in die angestammten Positionen, Zimmer oder eben Pool, zurück.
Ich kann nicht an den Pool, dort fange ich an zu kochen.

Zum Kaffee um vier ist dann wieder Meeting angesagt, wonach es dann endlich an den Strand geht.

Nach meinem Geschmack könnte man auch erst gegen fünf diese Schritte in Angriff nehmen. Denn dann fängt es an von der Menschenmenge als auch von der Sonne erträglicher zu werden.

Menschenmenge: ja der Strand ist gut belegt, aber es geht noch. Es gibt eine leere Stelle, also wo fast niemand liegt, weiter rechts, aber da wollte man es bis jetzt nicht probieren. Vermutung ist, man müßte ein paar Meter mehr laufen. Drauf geschissen…
Diskussionen jedlicher Art erspare ich mir. Es wird ja immer ein Gegenargument gefunden. Ist komplett sinnbefreit.

Denn aushalten kann man es dort am besten auch nur im Wasser. Auch wenn dort deutlich mehr Wind geht, die Sonne brennt auf der Haut.

Der Strand ist ein grobkörniger Sandstrand mit vielen runden Kiesel in unterschielichsten Größen. Mein Lütte hatte ja am ersten Tagen schon so einen Brummer gefunden. Dummerweise beim Sprung in’s Wasser und dann mit seiner Nase. Baderegel, unbekannte Gewässer und so… .
Zum Glück nur ein größerer Kratzer an der Nase. Glück im Unglück kann man nur sagen.

Das Wasser ist leicht trüb, eher flach, also kindergercht und sogar warm. Geschätzte 20c und deutlich mehr.

Man verbringt also am besten viel Zeit dümpelnd, etwas rumpadelnd, gerne auch auf einer Luftmatratze oder ebenso schwimmend im „kühlen“ Nass. Übrigens, große Wellen oder gar Brandung hatten wir hier noch nicht. Auch die Strömung im Wasser oder treibender Wind hält sich in Grenzen.

So gegen sieben, etwa zwei bis drei Wassergängen und chillen/ sonnen, was dann zumindest gegen Ende der Strandzeit auch mal möglich ist ohne das Gefühl zu habe auf einem Grill zu liegen, trudelt man wieder gen Hotel & Dusche.
Eigentlich beginnt kurz vorher erst die schöne Zeit am Strand. Die Leute machen sich auf breiter Flur auf um zum Futter zu kommen. Die Sonne wird richtig mild und es wird tatsächlich soetwas wie kühler.

Aber der komplette Anhang kann sich dem Sog nicht einziehen. Also trabe ich treudoof mit. Wie schon gesagt, Diskussionen….

Nach dem Frischmachen geht’s dann zum leckeren Abendessen. Hier sei gesagt, ich werde mich „später“ noch zum Hotel und allem drumherum mal äußern.

Nach dem die Wampe wieder beladen ist, wird oft noch eine kleine oder eben größere Rund durch‘ s Dorf gedreht. Das gemeinsame Romepielen nebst Longdrinks stellt dann den Tagesabschluss vor dem zu Bett gehen dar.

Und so ziehen die Tage in‘ s Land. Abwechslung gab es in Form von zwei vormittags Ausflügen.

Donnerstag: heute vormittag stand der zweite und letzte Ausflug nach Rhodos Stadt an. Früh aufstehen, Kaffeenot…

Man brauchte eine Weile bis die Spur passte. Dann ging’s los, im Kleinbus tuckerten wir gen Hauptstadt. Nach grob 30min. erreichten wir die ersten Ausläufer der Stadt.

Ich würde sagen, eine typische südländische Großstadt.

Über einen kleinen Zwischenstopp am Hafen…

Kurze Zwischenbemerkung: das hiesige WLAN als auch mein Draht zur Außenwelt via Aldi Talk ist zur Zeit mehr lückenhaft als vorhanden. Die Bilder die hier noch gedacht sind werd ich wohl er zu Hause nachpflegen können. Schade…

… ging’s zur örtlichen Akropolis.

Nach einem angemessenen Rundgang karrte der Kleinbus uns zur Altstadt. Viel Geschichte, viele Steine architektonisch zu einem imposanten Gesamtkonzept über Jahrhunderte aufgebaut.

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Die Gassen erzählen viel. Nein dafür ist Maria mit dabei, unsere Guide.

 

In der „Ritterstraße“, die sich so nennt weil dort eben die einzelnen Ritterschaften ihr Häuser hatten…

IMG_20170727_104754631_HDR.jpg…war es noch ruhig. Doch dann ging’s an die große Achse mit unzähligen Touriläden. Man mußte schon ein Auge haben ( oder „gereift“ genug dafür ) um noch Schönheit im Moment zu finden.

IMG_20170727_114245411_HDRDa ich ja nicht so der Shopping-King bin…

 

…fand ich das eine oder andere. Das Bild mit den geschlossenen Laden spricht mir aus der Seele. Zeigt es doch eine Shoppingmöglichkeit ganz nach meinem Geschmack – geschlossen !

Übrigens an dem Punkt sei gesagt, ich glaube bzw. ich weiß das eigentlich die Öffnung von Geschäften in der Mittagszeit eher untypisch für südliche Länder ist. Da haben maximal jene Geschäfte geöffnet, die man wirklich braucht. Tee- und Kaffeehäuser, Aphotheken und vielleicht noch ein Lebensmittelladen, wo man das besorgen kann, was man vergessen hat. ( Ich hatte Mal in Kairo einen echten Basar/ Einkaufsstraße auf eigene Kappe besucht. Unauffällig langärmlig und langbeinig bekleidet, wie das halt üblich ist. Da gab es eventuell nur eine Hand voll Geschäfte. Dort sah es auch alles andere als touristengerecht aus. Aber es wurde auch niemand angesprochen oder gar in sein Geschäfte „gebeten-gezogen“. Gut das gibt es hier auch nicht. ) Aber für den Tourismus wird ja in diesen Ländern alles umgeworfen. Ist ja auch ein echter Wirtschaftszweig. Oft der beste und noch öfters auch der Einzige.

Nach dem passieren der Maximalaltstadteinkaufsmeile, was für eine Megawortneukreation, ging’s wieder über den Brunnenplatz…

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…wieder zum Hafen.

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Dort noch etwas rumstreunen, im Schatten hocken und auf den Kleinbus warten.

Vorbei war der Ausflugtag. Wieder angekommen gab’s erstmal Mittagessen und für mich dann direkt einen schönen Espresso samt surfen im Internet.

Nach einer Ruhephase auch auf dem klimatisierten Zimmer, versammelten wir uns wieder für den Strandgang.

Dort taten sich dann Bilder auf, die keiner hier für möglich gehalten hätte. Wolken, also so richtige echte Wolken am Himmel. Nicht viele, aber immerhin. Dazu wehte wieder ein kühlende Brise. Und on top, am Strand verdunkelt eine Wolke kurzzeitig die Sonne.

Tag 11.: …hat begonnen. Insgesamt hat es sich vom Wetter her verbessert. Auch muß ich sagen, so langsam eher ganz langsam gewöhnt man sich dran. Natürlich geht das nur mit den üblichen Tricks. Schatten, Mittagszeit, viel trinken dafür eher nur gemäßigte Tätigkeit.
Aber gerade der letzte Punkt ist ja nicht so ganz mein Ding. Mal schön mittags chillen, nachmittags im überaus warmen Meer rumdümpeln ist ja ganz nett. Aber wenn man nicht Mal den Kopf vernünftig kreisen lassen kann, halt via Internet, dann wird’s langsam eng bei mir.

Besser wäre vielleicht noch, wenn man morgens mit der Sonne früh raus würde, dann ein wenig die Morgenstunden sinnvoll gestalten, meinetwegen einen Spaziergang machen und dann den Rest vom Tag anpflegen, so da es passt. Aber hier zieht mich morgens nichts raus. Klar, bei dem Kaffee…

Aber hier mal eine positive Nachricht, die Espressomaschiene läuft auch schon morgens! Also morgen Kleingeld mitnehmen…

Ja, und so kommt es, daß ich mich schon auf zu Hause freue. Wohl aber auch, weil dann dieser Spuk ein Ende hat. Denn die Rückreise mit dem direkt und ohne große Pause für mich anschließenden Tag, wird nochmal heftig. Ich werde also froh sein am Montag nachmittag nach einer Dusche, den Bauch voll, im Bett zu liegen.

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