Tag -12 bis Ende…

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…was ja nicht mehr lange ist.

Bikealltag/ Urlaub: …um genau zu gehen, am morgigen Sonntag.

So Tag -11, also irgendwann spät Mittags, soweit nichts neues. Probiert habe ich hier den Café Frape der aber auch nicht so der Knaller ist. Kaffee aus der Pulvertüte, Eiswürfel und eben Wasser, daß Ganze gut aufgerührt. Hat aber deutlich mehr Bums, als der Kaffee am Morgen.

Zwei Dinge zum weiteren Intro. Ding Nr.1. ist, daß ich schon die ganze Zeit grübel unter welcher Rubrik ich die Beiträge des Fuerteventura Urlaub getippt habe ? Das Werd ich aber erst zu Hause vernünftig nachschauen können. Denn hier auf dem Motorola Mobil und dann noch in der Mobilversion von WordPress und Chrome Browser…

Das Ding Nr. 2. ist, heute nach dem Frühstück hat es mich dann doch noch auf die Erkundungspirsch gezogen. Könnte auch an meiner frühmorgendlichen Mischung aus Espresso, jene ich auch gerade zum Mittag noch mal, aber diesmal pur weggespühlt, und warmer Milch gelegen haben.

Die Nachfrage an der Rezeption bezüglich der Krypta hier erbracht keinen Erfolg. Der Ort hier sei ein reiner Touriort, ach was, und von einer alten Krypta wüsste man nichts.

Die Empfehlung die am Ende der Eukalyptusallee liegende griechisch orthodoxe Kirche sich anzuschauen nahm ich dankend an. Innerlich war mir aber klar, daß jenes Ziel potentiell zu weit weg war. Denn das Primärziel, dem oberhalb des Hafens liegenden Felsvorsprung, stand im Mittelpunkt. Es juckte halt zu sehr.

Klar, hätte man auch beide machen können. Dann wären aber nochmals gut 20 Minuten bis zur Kirche hin, die Zeit X vor Ort und dann der Rückweg nochmal drauf gekommen.

Da ich aber das Felsplateau noch nicht kannte, wusste ich natürlich auch nicht wievielen Zeit ich da „verplempern“ würde.

Jetzt kommt ja noch hinzu, Trinkwasser will mitgeführt werden und es wird nicht kühler zum Mittag hin. Man hätte eigentlich früher starten müssen, aber wie das eben so ist im Urlaub…

Den letzten Faktor „Alter“ & laufen können, den konnte und wollte ich auch nicht überstrapazieren.

Letzter Punkt, „Alter“ & Laufen klappte aber erstaunlich gut. Im Grunde tauchten die ersten Erscheinungen erst wieder auf, als ich einigermaßen normalen Boden unter den Füßen hatte.

Im Gelände selbst oder auf den Trampelpfaden, war stets alles gut. Also, diese Erkundungspirsch war super…

IMG_20170729_110805879.jpg…oder sagt mein Gesicht was anderes ?

So schroff, trocken und schon fast unwirklich diese Gegend und somit wohl auch die Inseln ist, so schön ist sie auch.

Die Stille dort, der Wind der einem um die Ohren pfiff und dann immer wieder diese Ausblicke & Eindrücke, einfach klasse.

Das wäre natürlich auch alles was für eine entspannte MTB oder CX Tour gewesen. Aber Dank Ermangelung an geeigneten Fahrgeräten hier vor Ort…

Wobei man auch MTB‘ s mieten kann. Kosten so gut unter 10 Euro pro Tag, was dann natürlich auch wieder viel über den Zustand jener Bikes aussagt. Fahrbereit ja, aber damit durch‘ s Gelände kämpfen und wenn’s nur ein paar gröberen Trampelt sind… . No thank’s.

Dabei hatte ich schon gestern unten am Hafen zwei Cannondale gesichtet. Die waren auch besser in Schuss, aktuellere Modelle, aber offensichtlich auch in privater Hand (?).

Apropos Nr. 1., gestartet hatte ich diese Tour am Hafen, wo ich gestern schon mal geschaut hatte. Dort ist es auch richtig nett, weil klein, ruhig ( fast tourimassenfrei ) und schattig.

Ja Kolymbia hat einen Hafen. Wer ihm sieht wird zwar erst lachen oder sich denken…, aber so ist das eben. Nicht jedes Dorf hat oder braucht einen großen Hafen. Seht selbst…

Apropos Nr. 2. eines der Cannondales hatte ich mit einem GT dann wieder beim Eintrudeln im Dorf erspäht.

IMG_20170729_114644963Also ganz ehrlich, ein paar Grad weniger und ich würde hier auch mit einem 29″ durch die Gegend juckeln. So groß ist der Entzug.

Nach dem Mittagessen war dann chillen und noch etwas Physio Active angesagt. Dann Strand, daß letzte mal.

Gegen Abend wird es da richtig schön. Der Gedanken dort dann noch zu verweilen, über Nacht, ein bisschen was futtern, unter einem Tarp im Bugtent, den ganzen Abend und die Nacht das Meer rauschen hören, Natur pur…

Aber bei uns ging’s am Abend dem üblichen Turn folgend, nochmal in’s Dorf.

Inzwischen genoss ich diesen Rundgang und blödelte etwas mit der Mobilcam rum.
In ein paar Läden hängen diese alten Fahrräder als Deko, muß man also ablichten.

Sunday the last day: das mit dem aufstehen und wach werden klappt immer weniger gut. Erst nach zwei Espresso, den ersten noch seicht mit Milch gestreckt um eine größere Trinkmenge zu erhalten, lief mein Motor langsam an.

Viel war aber nicht zu holen…

…kurzer Zwischenzeilen: gerade vernahm ich das surren eines Rennradfreilaufs, drehte mich sofort um und siehe da, ein Rennradler fuhr an mir vorbei, drehte dann aber leider wieder, um wohl zu seiner Liebsten zu rollen, die etwas weiter die Straße aufwärts verweilte. Wie gerne hätte ich doch mal wieder mit einem “ normalen Menschen“ gesprochen. Ironie – Achtung !

… weiter im Text: …nicht viel, weil ich keinen Plan für den Tag hatte. Zwei Dinge waren aber wohl vorrangig. Tasche packen und den Kram in’s Zimmer der Kids rüberkarren und…

…dann doch nochmal raus in‘ s Dorf, schön unter die schattige Eukalyptusallee.

Ja und hier läuft jetzt die Uhr ab. Ich bin zunächst ein paar wenige Meter geschländert und hab mir dann ein Schweppes Ginger Ale besorgt.

Mit dem Getränk hocke ich jetzt schon gut eine Stunde, übrigens bei fast bestem Internet, auf einer schattigen Bank auf der besagten Eukalyptusallee.

Direkt am Juwelier hatte ich auch die wohl erste echte Szene von Einheimischen mitbekommen. Vier Männer, sichtlich ergraut, verweilten in eine Sitzgruppe, dreie tranken Bier, einer Café. Man schwadronierte…

14:42Uhr: Ruhephase nach dem Mittagessen auf dem Zimmer. Treffen zur Abfahrt wird kurz nach 17:00Uhr sein. Noch Zeit genug „Luft“ zu holen und nochmals unter die Dusche zu hüpfen.

Dann geht’s los…

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