14.539km/ 04.08.2017

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Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: ja wie das eben so ist, nach dem Urlaub hat einen das Leben wieder.

Montag: vergessen wir den Tag, auch wenn er besser lief als gedacht. Vom Flieger an die Kofferausgabe, dann mit Taxi zum Parkplatz, von dort knapp zwei Stündchen mit der Familienkutsche über die Bahn gezogen, Tasche noch schnell entleert und dann ab in Dusche.
Haare runterraspeln wurde vor dem Duschen gemacht, die Bartabaktion kam tatsächlich noch hinterher dran. Ob ich letzteres noch hinbekommen würde, war bis kurz voher nicht klar. Wenn die Augen fast zufallen, kann das mit dem Rasieren immer so´n Ding sein…

Der Rest der Family zog sich in die Betten zurück, ich an meinen Stammplatz in der Küche. MacBook an und go…

Wobei, soviel go war da längst nicht mehr. Aber es ging bis an einen Punkt X noch recht passabel. Erst so ab halbvier klappten immer wieder die Augenlider zu. Ich Griff mir ein Kissen aus Wohnzimmer und legte mich so, mit der Stirn voran, mal ein wenig auf dem Küchentisch ab. Nach geschätzten 20 bis 40 Minuten maximal war ich wieder da – nicht wach. Zumindest nicht wirklich.

Der selbst gemachte Espresso schmeckte noch etwas befremdlich, aber was soll’s ? So konnte ich die Zeit bis zur Abfahrt zum Job überbrücken. Ausnahmsweise mal mit der Bürgerblechbüchse. Für mehr hatte einfach keinen Nerv.

Am Job wurde zum Glück recht fix der Kaffeevollautomat in Gang gesetzt und so lief ich dann bis kurz vor 12 Uhr. Gerüchten nach zu folge, war noch Blut, neben dem Koffein, in den Adern.

Auf der Rückfahrt würde noch schnell beim Berlet gehalten, eine Powerbank eingeholt. Ich muß ja echt sagen, ich bin immer wieder erstaunt, wie gut die Beratung, auch im einfachen Fragen, da ist.

Wieder geduscht, den Bauch mit Holdes bester Hausmacherlasagne aufgefüllt, sackte kurz der Blutzucker analog zu den Augenlider gen Fußboden. Aber es war noch zu früh zum pennen gehen. Nach dem Überbrücken des Tiefpunkts war dann um nach 17:00Uhr der Gang in die Horizontale angesagt. Durchgeschlafene bis…

Dienstag: …wo ich dann um kurz vor fünf raus mußte, dann noch ein paar lange Minuten im bis zum Weckerbimmeln verweilen durfte.

In der Küche angekommen, endlich mal wieder radspezifische Kleidung an, würde der zweite Espresso nach dem Urlaub gemacht.

Gott, wenn man sich den so langsam in den Mund gießt, begreift man erstmal was ein wirklich starkes Koffeeingetränk bedeutet. Von der Konsistenzmenge an Koffein haben sie im Urlaub mindestens einen 20 Liter Eimer gekocht. Ich muß dringend vom Verzehr eine zweiten Tasse abraten. Und, unbedingt noch etwas feste Nahrung dazu aufnehmen. Die Magenschleimhäute werden es einem danken.

Dann kam die große Stunde ! Auf das CAADX gesetzt und die ersten Meters gerollt. Was für ein Feeling.

Es lief verdammt gut. Bei seichten 16c passgenau, nur eine seichte Brise, Windstopper-Weste und Kurzarmshirt waren die beste Wahl. Ab mitte der Strecke wurde die Weste halb geöffnet um dann bei der letzten Kanalüberquerung…

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…ganz für den restlichen Weg an der Satteltasche verstaut zu werden. Danke für diesen Tagesbeginn.

Nachmittags ging es noch fixer nach Hause. Wind ? Keine Ahnung woher oder ob überhaupt ? Beim Einbiegen auf die Heimatclaimstraße hatte ich genug Pulver in den Knochen das CAADX die letzten Meters nochmals gut abzuschieben. War ein guter Tag.

Mittwoch: einen Tacken frischer am Morgen, für die Jobanfahrt wurde noch die alte UVEX Bikejacke gegriffen. Ansonsten alles wie gehabt, somit lief gut.

Nachmittags lief es wieder so gut, ich stand gut im Saft, hatte voll Bock und bin so schon am zweiten Tag nach dem Urlaub die erste verlängerte Heimfahrt, entlang der Seseke, geknastert. Da wieder die Geräusche am Bike auftauchten schraube ich mal kurzentschlossen den gesamten Sattelkram ab und rutschte mal mit dem Motorex Bike Grease 2000 Fahrradfett an alle möglichen Stellen. Die Pedale fielen dieser Aktion in gleicher Weise auch zum Opfer. Schauen wie´s morgen so ist.

Donnerstag: irgendwas stimmt mit mir nicht. Obwohl es am Morgen einen schönen leichten Sommerregen hatte, herrlich übrigens, bin ich wieder über die Rennbahn geflitzt. Schnitt am Ende der Strecke lag dann bei gut 25km/h. Och, egal. Hab dann erstmal die Regenjacke ausgezogen, denn bei den paar Tropfen. Nur die Schuhe sind nass geworden. Gut, man hätte ja die Garmaschen anziehen können…

Der Nachhauseweg gestalltete sich dann aber auch etwas anders. Anders, weil vor allem deutlich trockener und auch wieder wärmer. Ideal um bei gemäßigt schnellem Tempo die Schuhe, getragen ohne Socken, noch eine gute Weile trocknen zu lassen. Und so führte mich die Strecke mal wieder an der Seseke entlang bis halt kurz vor Bönen…

…um dann dort scharf links den Schwenk gen Burg zu machen. Irgendwo zwischendurch sackte aber mein Blutzucker ab und so wurden gleich zwei Riegel nachgeschoben und der kräftige Schluck aus der Wasserpulle getan. Aber wozu soll man bei dem Wetter auch so hetzen ?
Jedenfalls schwenkte ich dann noch mal so, mal so und trödelte dann noch ein wenig in der Gegend rum. Immer wieder mal gab´s vom Wetter nette Gratisszenen…

…thematisch von vermeintlichen Wetterwechseln, oder doch besser Wolkenwechseln, gekennzeichnet. Denn weiterer Niederschlag blieb aus.

Freitag: auch dieser Morgen frisch angenehm, nur ich war etwas viel unausgeschlafen. Auch der Espresso brachte nicht so den richtigen Schub. On top bließ dann noch ein guter Wind von vorne, was dann die Hinfahrt etwas entschläunigte, um nicht zu sagen zäh machte. In der Firma angekommen wurde dann nach dem Frischmachen und dem einsammeln seiner Klamotten für die Runde, erstmal gefrühstückt. Zwei Brötchen mit Sahnehering drauf.

Dafür ging´s dann nachmittags wieder flotter nach Hause und diesmal sogar ganz tradtionell komplett über die Rennbahn. Jetzt, eine weitere körperliche Ertüchtigung hinter mich gebracht, geduscht und den Wanzt mit hausgemachter Pizza befüllt, verweile ich noch ein wenig am MacBook und lasse den Abend langsam einziehen.

Wochenresumee: ist schön wieder daheim zu sein. Das eigene Bett, die Dusche, all die Sachen die da sind wo man sie nicht sucht. Auch Der Tagesablauf normalisiert sich wieder. Keine Fragen mehr wie man die nächsten Stunden überbrückt, bis man dann zum Strand geht oder dergleichen. Und das Wetter passt für mich deutlich besser.

Und zum Abschluss noch einen Blick in die Zahlen, auch wenn der Monat Juli schon lange Geschichte ist. Abgegriffen am Tagesende des 02.08.2017 zeigte die Jahresfahrleistung mit dem Radel bereits 6.181km. Nicht schlecht denke ich.

So, jetzt ist Wochenende, also gehabt´s Euch gut…

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