18.270km/ Channel Challenge 2017/ Nachtrag !

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…und sonst ?/ Newsticker: habe ich gerad via dem Blogroll-Reader aufgeschnappt, die nette Mitfahrerin Sonne_Wolken hat nun auch ihren Bericht von der Fahrt veröffentlicht. Sind ein paar tolle Bilder mit drin.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ crasy Fahrten/ Biketouren/ Channel Challenge/ Bike & Biketouren Bilder: und ab ging die Post, ungefähr 110-120Kilometer bei dem Wetter. Wobei…

…ganz so easy fühlte ich mich nicht. Eigentlich war ich zu spät im Bett, der Espresso am Mittag halt, dann war die Nacht noch irgendwie unruhig, mir war kalt, was auch wieder klar war, da ich fast den ganzen Tag nur vor´m MacBook Air gehockt hatte und irgendwelchen Scheiß bearbeitet-macht oder eben mal wieder Bilder sicherte.

Dennoch gelang es mir nach dem sehr frühen – 06:20 Uhr – Weckerbimmeln und einem kurzen Umdrehen den Arsch in die Küche zu bewegen. Dort hab ich mir dann erstmal einen guten und ebenso doppelten Espresso in´s Kleinhirn geschraubt. Dann lief mein Körper an.

Erstmal die Nase vor die Tür gestreckt, puh, recht frisch aber scheinbar kein Wind. Also in die restlichen Brockens gehüpft, hosentechnisch nochmal kurzfristig umdisponiert, mit Niederschlag war in keinster Weise zu rechnen und dann ab ums Haus rum in Richtung Fitness-Garage. Am Straßenrand saß in geparkter motorisierter Blechkist Sonne_Wolken, also kurz angeklopft.
Während ich noch das eine oder andere am CAADX verstaute, bastelte sie ihr Fahrgerät, aus dem Kofferraum entnommen, zusammen. Kurz noch ein paar Worte gewechselt, dann ging es aber nun wirklich los.

Erste Lagepeilung, knapp oberhalb von 0c°, kaum Wind und wenn nur ein leichter Hauch. Aber, und das war ganz wichtig, überhauptgarkeinen Niederschlag. Bingo. Pünktlichste kamen wir am Treffpunkt an und drehten dort ein wenig Runde, hielten Ausschau nach den anderen beiden „Mädels“. Noch waren sie nicht angekommen, also kurz geparkt, ein paar Worte gewechselt und da kamen sie dann auch schon. Auch hier ein kurzes: „hallo„, kurz die ersten Streckemeter erläutert und schon die scharrenden Füße auf die Pedale gestemmt.

Es lief ganz gut, hier und da noch ein paar kleinere Streckenabstimmungsprobleme, wobei ich auch gar keinen Bock hatte immer vor zu fahren, aber wir kamen am Kanalanfang an. Dort wurde dann kurz pausiert…

1_ergebnis

…es war ja recht frisch, um alsbald wieder loszurollen.

Der nächste Stop wurde als recht offizielle Frühstückspause vereinbart und befand sich am neuen Brückenschlag. Dort gibt es in einer recht großen Nische mit Sitzgelegenheiten und so wurden die eingenommen.

2_ergebnis

Ich für meinen Fall muß sagen, nach draußen wo gemütlich hinsetzten bei der Kälte war noch nicht zumute. Mein Kreislauf geht ja recht fix wieder in der Ruhemodus, es wird kalt und bis ich dann wieder warm werde…

Naja, und dem war dann auch so. Der Trick ist ja der, solange man in Bewegung ist, alles gut. Diese Bewegung sollte so sein, das man zwar warm ist, aber eben auch nicht schwitzt, oder eben nur wenig. Schwitzen bei Kälte fängt irgendwann an echt ungemütlich zu werden. Denn der Schweiß, was ja bekanntlich mehr oder weniger Wasser ist, kühlt einen recht fix aus. Und gerade beim Radfahren, wo dann noch der Faktor des Fahrtwindes hinzu kommt, kann das schneller gehen als man glaubt.

Funktionskleidung hilft da, zumindest bis zu einem gewissen Grad an aufkommender Flüssigkeit, aber eben auch nur über einen gewissen Zeitraum. Blöd ist dann, wenn man aber noch gute 3 bis 4 Stündskes vor der Brust hat und ein Auskühlen droht. Maßhalten ist also angesagt.

Der clever Mann hatte zwar Wechselwäsche mitgeführt, aber die zieht man sich auch nicht ganz so freiwillig draußen in der dann ja oft ungeschützten Natur über. Selbst dann nicht, wenn man unter dem zu wechselnden Kleidungsstück noch ein weiteres in warm hat.

Gut des Rumgejammeres, ein paar Bilder der Fahrgeräte. So unterschiedlich die Räder, so unterschiedlich die Leute. Eine schöne bunte Mischung.

Jedenfalls habe ich dann nach dem wieder losfahren irgendwo unter einer Kanalbrücke mal wieder die Arme kreisen lassen, damit warmes Blut in die Fingerspitzen schnellt. Dann ging es recht gut. Das Tempo kam mir, auch wenn wir einen Schnitt von unter 20km/h fuhren, recht fix vor. Ein Kaffe-Stop am Preußenhafen wurde aber noch gemacht.
Da war ich jetzt aber konsequent, ich habe mich in die Hafenmeisterei zurückgezogen. Dort war’s warm, man konnte nicht auskühlen, guter Plan.

Die anderen Herrschaften genossen Pommes draußen ich begnügte mich nur mit einem Limogetränk, aber bitte nicht aus dem Kühlschrank. Schade das man oft nirgends einfaches Mineralwasser in Raumtemperatur bekommt. Limo war aber auch o.k., hatte Zucker, also Material zum verbrennen.

Kurze Pause beendet, wieder auf den Sattel geschwungen und alsbald standen wir am Kanalende. Wobei man ja sagen muß, so nach der Pause, da war schon ein wenig die Luft raus. Wird einfach an den eher gemäßigt guten Streckenabschnitten gelegen haben, da wird’s ja stellenweise arg holperig, gerade gegen Ende. Und hier und da war dann dieser kalte fiese Wind, der einem von vorne kackfrech ins Gesicht bließ. Gut für mich nix neues, ist ja quasi meine Hausstrecke. Und was habe ich schon geflucht am Kanal…

Auch dort wurde ob des Wetters wohl nicht all zulange verweilt, im grunde nur „Beweisfotos“ gemacht, natürlich an den Penguin-Kumpel der in Dänemark mit dem Radeln sein Unwesen treibt verschickt, ein Schluck aus der Pulle, der obligate Riegel und dann wider los. Nächste Ziel stand fest, Preußenhafen. Wie konnte es auch anders sein. Ebenfalls gab es wider gewohnte Nahrung, wobei ich mir diesmal auch ein Portzönchen gönnte. Nur die mitfahrende Dame gönnte sich eine frische Waffel. Sah auch lecker aus, hätte gut als Nachtisch gepasst.
Übrigens, sie hockte dann auch diesmal mit mir drinnen beim Hafenmeister. Hier auch mal meinen besten dank für den warmen Unterschlupf. Ein paar Bilder vom letzten Pausenensemble.

Ja aber auch diese letzte Pause ging zu ende, wobei ich ehrlich gesagt ruhig noch etwas klönen hätte können. Aber man will ja auch irgendwann nach Hause. Und so sind wir wider los. Diese letzte Etappe verging auch wie im Fluge und so standen wir alsbald wieder unterhalb jener Brücke, wo wir den Einstieg machten. Noch eine kurze Danksagung meinerseits, ein paar letzte Streckenmeters in kompletter Gruppe, dann das Ausschwenken der eine einen Zweiergruppe und wir dann eben wieder zur Burg zurück.

Natürlich mußte am Ende der Tour mal ganz gründlich der Wasserschlauch an unsere Bikes. Also das von Sonne_Wolken und eben das mir. Bei mir hatte im vorletzten Abschnitt das Schaltwerk oder waren es die Schaltröllchen, schon hier und da rumgezickt. Da lag ja auch wider diese herrliche leicht lehmige Klebepampe am Kanal…

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